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Leselupe.de > Ungereimtes
wollte...
Eingestellt am 23. 06. 2001 22:05


Autor
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Monika M.
Hobbydichter
Registriert: Jun 2001

Werke: 28
Kommentare: 13
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wollte
als Kind
endlich sechszehn sein
m├Âglichst schnell

wollte
als Teenager
endlich erwachsen sein
m├Âglichst bald

wollte
als Erwachsene
eigentlich das Leben genie├čen
doch vor lauter Arbeit
kam ich zu selten dazu
und schlie├člich
tr├Ąumte ich davon
mal wieder ganz
ein Kind zu sein

seltsam
welche Spiele
wir mit uns
selber treiben
__________________
Der erste Schritt seinen Traum zu verwirklichen ist - aufzuwachen...

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Prinz_und_Gloeckner
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Apr 2001

Werke: 5
Kommentare: 150
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in der tat

wenn man oefter den wunsch hat,
etwas in seinem leben anders
oder rueckgaengig zu machen, wenn
man gern neu anfangen moechte,
muss man wohl etwas falsch gemacht
haben?

warum waere man gern eher 16 gewesen?
warum eher erwachsen werden?
und die arbeit? macht keinen spass?
waren entscheidungen unbedacht? und
wenn ja, warum?
und dann das zuruecksehen nach der
kindheit - was erhofft man sich
davon? was wuerde man anders machen?
warum beginnt man damit nicht, statt
von der vergangenen kindheit zu
traeumen?

ich muss sagen - mir ist das bislang
nicht so ergangen - allerdings waere
es auch fatal, als physiker den
kindlichen drang zum spielen,
herumexperimentieren zu verlieren ;o)

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Malte
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Sep 2000

Werke: 19
Kommentare: 33
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Das Erreichbare ist nun betreten.
Erfahrung sammeln war's gewesen.
Als Falsch wird es jetzt getreten.
Handelt so ein Sch├Ânes Wesen?

LG
Malte

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Fredy Daxboeck
???
Registriert: Feb 2001

Werke: 81
Kommentare: 228
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*schickt dir mal ein l├Ącheln hin├╝ber*

hallo monika

haben wir uns nicht alle als kinder gew├╝nscht endlich gro├č zu sein, dinge tun zu d├╝rfen, die den kleinen versagt blieben . . . und als wir endlich so weit waren ÔÇô haben die meisten von uns ihre tr├Ąume von damals vergessen.
ist doch sehr traurig, nicht?
du w├╝nscht dir deine tr├Ąume zur├╝ck . . .
manche, aber nur manche gehen in erf├╝llung . . . es ist blo├č ein hartes st├╝ck arbeit

liebe gr├╝├če

fredy
________________
irgendwann sa├č ich da und dachte mir: jetzt oder nie
ich nahm das jetzt in die hand und ging mit ihr . . . meine tr├Ąume zu suchen
und das nie hab┬┤ ich irgendwo verloren dabei

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Intonia
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jun 2001

Werke: 85
Kommentare: 226
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philosophisch betrachtet

Hallo Monika,

was Du in Deinem Gedicht ausdr├╝ckst, ist nur allzu "normal". Es zeigt aber, woran unsere Gesellschaft krankt. Wir (unsere Vorfahren und die herrschenden Institutionen) haben Normen geschaffen, denen wir uns unterwerfen, um nicht unangenehm aufzufallen. Diese Zw├Ąnge bestimmen unser Leben und hindern uns daran, unsere eigene Lebensart zu finden und zu leben. Wir akzeptieren "moralische" Grunds├Ątze, die eigentlich gegen unsere Natur sind und deren Missachtung Schuldgef├╝hle weckt. Diese wirken negativ auf Gesundheit und Wohlergehen. Wir f├╝hlen uns ungl├╝cklich.

Geniessen ist S├╝nde, nicht arbeiten verwerflich. Wir m├╝ssen lernen, unseren Tribut an die Gesellschaft nicht nur in materialistischen Werten zu entrichten, sondern auch zu akzeptieren, dass wir diesen genausogut in Leistungen erbringen k├Ânnen, die der Gesellschaft ideelle Werte schaffen. Mit Arbeit wurde die Erde an den Rand einer Katastrophe gebracht, nicht mit Faulenzen. Aber ich schweife zu sehr ab, obwohl ich dar├╝ber noch viel sagen k├Ânnte.

Wir k├Ânnen nicht ├╝ber unseren eigenen Schatten springen und unser Leben ├Ąndern, deshalb sehnen wir uns nach der Kindheit, wo wir noch frei von den Zw├Ąngen der Erwachsenen leben konnten. Wenn mehr Menschen den Mut h├Ątten, so zu leben, wie sie es in ihrer Seele f├╝hlen, dann w├╝rden ├ärzte und Krankenkassen auch entlastet. Aber das w├Ąre in unserer materialistischen Gesellschaft ja gar nicht erw├╝nscht.

Liebe Gr├╝sse
Intonia
__________________
"Liebe kostet nichts und ist doch das Teuerste auf der Welt."

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