Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂŒssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5284
Themen:   87754
Momentan online:
135 Gäste und 1 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Ungereimtes
yin und yang
Eingestellt am 30. 10. 2000 12:32


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Chrissie
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Oct 2000

Werke: 67
Kommentare: 602
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

yin und yang

deine hand auf meiner haut
macht mich zittern vor lust
dein mund an meinem hals
lĂ€ĂŸt dir mich willenlos ergeben

umschling mich, verschling mich, geliebter!
zeig mir den weg in die ewigkeit
sei der herr ĂŒber meine sinne
steure mich wie ein raumschiff
durch das endlose universum

durch dich erfahre ich meine bestimmung
dir zu gehören auf ewig
du gibst mir deine kraft und stÀrke
und ich empfange dich warm und weich

des einen yin, des andern yang
verschmelzen wieder und wieder
zur ganzheit
zur ewigkeit
zur wahrheit
zur vollkommenen liebe

und in den strudeln der ekstase
wild einer den andern umklammernd
wird alles rund
alles dreht sich
nur um uns
und immer weiter
fliegen wir
den himmeln entgegen

CMvM 2000

__________________
Pseudonym? Nein Danke!
Christine Mell von Mellenheim

Mir gefĂ€llt die Leselupe, deshalb unterstĂŒtze ich sie... ... indem ich bereits regelmĂ€ĂŸig die Leselupen-Shop-Links nutze.
... indem ich die Leselupen-Shop-Links in Zukunft nutzen werde.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Aug 2000

Werke: 2125
Kommentare: 10406
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Bernd eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Liebe Chrissie,

mir gefÀllt Dein Gedicht.
Die Ordnung und das Chaos, Dunkel und Helligkeit, Beherrschung der Sinne und Verlorenheit, vereint in der Erfahrung.

Und am Ende wird ein neuer Himmel draus.

GrĂŒĂŸe von Bernd
__________________
Copy-Left, samisdada

Bearbeiten/Löschen    


Chrissie
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Oct 2000

Werke: 67
Kommentare: 602
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

Danke, Bernd!
Du bist der erste Mensch (außer dem, fĂŒr den ich es schrieb), der dieses Gedicht so versteht, wie ich es meinte.
Bisher hatte ich von 'langweilig' bis 'warum muß ich nur an religiöses denken, wenn ich das lese und was hat das dann mit Liebe zu tun?' schon etliche negative Reaktionen darauf erhalten.
Aber vielleicht hat es einfach etwas mit Alter resp. Erfahrung zu tun, solche Empfindungen zu verstehen.

*Mich vor Deiner Weiheit verbeug*
*g*
Chrissie
__________________
Pseudonym? Nein Danke!
Christine Mell von Mellenheim

Bearbeiten/Löschen    


Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Aug 2000

Werke: 2125
Kommentare: 10406
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Bernd eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Ich habe es heute wieder gelesen und es gefÀllt mir noch immer.

Dabei ist ying und yang mÀchtiger geworden, und man kann die GegensÀtze nicht beseitigen ohne sie zu zerstören. Aber die Zerstörung ist nicht notwendig, denn das Karusell dreht sich und dreht sich.

Viele grĂŒĂŸe von Bernd


__________________
Copy-Left, samisdada

Bearbeiten/Löschen    


Carol Klopsch
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Oct 2001

Werke: 12
Kommentare: 5
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

Alles wird gut!
Im Höhepunkt vereint!
Schönes Gedicht.

Bearbeiten/Löschen    


ziner
Guest
Registriert: Not Yet

Hi Chrissie,
mir gefĂ€llt dein Gedicht nicht. Jedenfalls so nicht. Was nicht heißen soll, daß ich mich nicht in den Text "HineinfĂŒhlen" kann (Das scheint ja hier hauptsĂ€chliches Mittel zur Werkrezeption zu sein - hier wird so viel GefĂŒhl geduselt... mein Gott.) Nein, mir gefĂ€llt dieser Text so nicht. Zum einen habe ich Schwierigkeiten mit Texten, die man ohne großen Bedeutungsverlust auch als Prosa lesen ließen. Wenigstens dann, wenn sie als Gedicht daherkommen wollen. Verdichtung ist es, worauf es ankommt. Nicht direkt sagen was man meint, das ist die Kunst. Umschreiben, Brechen, ZusammenfĂŒgen. Dichten eben.
Und dann ist da diese unsĂ€gliche vierte Zeile des ersten Verses (...lĂ€ĂŸt dir mich willenlos ergeben) Entweder: lĂ€ĂŸt mich mich dir willenlos... oder: lĂ€ĂŸt dich mir wilenlos... aber so ist es nicht schön, so ist es falsch, so ist es Ă€rgerlich, so ist es leichfertig. So ist es respektlos dem Text und der Sprache gegenĂŒber. Schade. Aber: Wat dem enen sien Uhl is dem annern sien Nachtigall.

z

Bearbeiten/Löschen    


ZurĂŒck zu:  Ungereimtes Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.



Leselupe-Bücher





Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!