2.0

3,60 Stern(e) 8 Bewertungen

Ciconia

Mitglied
Ihr Blick wirkt im Gedränge der Verhüllten
oft resigniert, schon scheint ein Tag vergällt.
Sie spürt, dass sie mit vielen Leiderfüllten
den Mut verliert in dieser neuen Welt.

Spazierengehn mit bleiern schweren Schritten
auf kleinen Fluchten hin zum Meeressaum
ist alles was vorerst noch bleibt inmitten
der Teilnarkose auf begrenztem Raum.

Sie denkt jetzt häufig an vergangne Zeiten,
die Bilder voller Freiheit und voll Glück.
Das hilft, den Weg in Würde zu beschreiten.
Vielleicht gelingt gar ein Husarenstück.


.
 

klauskuckuck

Mitglied
Hallo Ciconia,
das ist ein starkes, einfühlsames Gedicht mit einem mutigen Titel. Gefällt mir sehr. Erinnert im Versmaß an Rilkes Panther, was überhaupt nicht als Einschränkung gemeint ist. Im Gegenteil: Dein Gedicht hält dem Rilke Stand.
Gruß kk
 
G

Gelöschtes Mitglied 21884

Gast
Von ungewöhnlicher Tiefe und schreiberischer Kompaktheit - und das in der Leselupe!
Brillant!
Preiswürdig!

Béla
 

Tula

Mitglied
Hallo Arno

Das muss jetzt mal raus und nicht zum ersten Mal: wir sollten hier nicht unsere Meinung zum Inhalt selbst bewerten, was nicht ausschließt, dass wir diese äußern.

Das Gedicht nimmt mMn keine politische Partei, sondern verdichtet den inneren Zustand und die Unruhe des Betroffenen. Obendrein bleibt es relativ deutungsfrei was die Ursachen dieser Unruhe betrifft. Wer dasselbe Werk in drei Jahren liest, wird schwerlich auf Corona-Maßnahnen kommen; der begrenzte Raum und andere Stellen ließen sich auch anders deuten. Es geht um die Wirkung auf den Einzelnen, nicht zwingend um eine politische Wertung, ungeachtet der persönlichen Meinung der Autorin zu diesem Thema.

Für mich ist das Gedicht in künstlerischer Hinsicht ausgezeichnet, der Panther-Bezug weder zufällig gewählt, noch unpassend, d.h. als Bezug gerechtfertigt und glaubhaft umgesetzt. Gerade weil der politische Aspekt hier nicht in den Vordergrund gerückt wurde.

LG
Tula
 

Tula

Mitglied
Hallo Ciconia

Nun habe ich ja alles gesagt. Kopf hoch und schreiben, und vor allem nicht anstecken :)

LG
Tula
 
Tula, mich täuscht Ciconia nicht. Die Mittel, mit denen sie die Mehrheitsmeinung angreift, erscheinen subtiler, dennoch sind es die gleichen. Wie in dem früheren Gedicht besteht die Methode darin, Menschen mit anderer Haltung negativ zu überzeichnen. Es sind "Verhüllte" (nebenbei: Analogie zu Burkaträgerinnen!) und in "Teilnarkose". Dem wird entgegengesetzt die leidende Protagonistin, mit der "Freiheit", "Glück", "Würde" assoziiert werden. Ganz ähnlich hat schon das ältere Gedicht funktioniert.

Ciconia hat meine inhaltliche Analyse des früheren Werks pauschal zurückgewiesen. Dass ich richtig lag, hat mir allerdings ausgerechnet Tissop bestätigt:

"Akzeptiert doch einfach, dass Ciconias "Letzte Warnung" ein Text von besonders hohem Flowpotential ist, der metrisch, metaphorisch und politisch richtig geil funktioniert."

Wer in unserer heutigen extremen Lage Gedichte mit dieser Tendenz veröffentlicht, muss selbstverständlich auch auf inhaltliche Kritik gefasst sein. Im Übrigen habe ich mich dabei eng an die zwei Texte und ihre Schlüsselbegriffe gehalten.

Bei der Gelegenheit lasse ich noch Boris Johnson zu Wort kommen (zitiert nach Tagesspiegel von heute):

„Das Virus breitet sich derzeit schneller aus, als es unsere wissenschaftlichen Berater in einem Worst-Case-Szenario angenommen haben“, sagte Johnson. „Jetzt ist es Zeit zu handeln, denn es gibt keine Alternative.“ Die Maßnahmen seien notwendig, um Leben zu retten und den staatlichen Gesundheitsdienst NHS vor einer erneuten Überlastung zu schützen. Der Regierungschef schwor die Briten darauf ein, ihr Zuhause nur noch in dringenden Fällen zu verlassen - wie Arbeit, Sport, Einkäufe oder die Pflege Angehöriger.
 

Tula

Mitglied
Arno
Versteh mich nicht falsch. Alles ok was die inhaltliche Diskussion anbelangt. Jeder kann sich frei äußern, das gehört dazu.

Was micht wurmt sind die ein-* Bewertungen und ebenso die vier oder fünf Sterne bei inhaltlichem Zuspruch, unabhängig von der Qualität des Werkes. Wenn wir uns darauf einlassen, machen wir uns selbst zu Propagandisten, egal wie 'richtig' oder 'falsch' unsere Ansicht ist. Das schließt nicht aus, dass ich Gedichte, welche ganz offensichtlich billige Propaganda sind, nicht selbst auch schlecht bewerten würde.

LG
Tula
 
Tula, deine Kritik an meiner Bewertung verstehe ich und würde sie in normalen Zeiten auch akzeptieren, sogar beherzigen. Nur: Wir haben keine normalen Zeiten mehr. Schon bei Ciconias früherem Gedicht hat die inhaltliche Ablehnung auf Seiten der Wertenden überwogen, die formale keine wesentliche Rolle gespielt. Und: Der Fall Ciconia ist auch ein besonderer. Sie setzt nicht zum ersten Mal die Kunstform Gedicht ganz bewusst ein, um ihre allgemeinpolitischen Überzeugungen zu propagieren. Das ist legitim, nur provoziert es eben auch entsprechende Reaktionen. (Wenn ich mich recht erinnere, hat sie sich in der Leselupe wiederholt darüber beklagt, dass unter den Werken keine Diskussionen allgemeiner Art stattfinden sollen.) Was du anregst, würde auf eine Waffenungleichheit hinauslaufen: Das Werk kann zur Verbreitung von Botschaften benutzt werden, aber die Adressaten sollen sich aufs Formale beschränken?

Noch zu deiner Argumentation weiter oben: Das überzeugt mich nicht, dass vielleicht manche in drei Jahren den Hintergrund der Zeilen nicht mehr so auffassen müssen. Das Gedicht wurde hier und heute aus einer konkreten Stimmung heraus verfasst und wir Mitlesenden hier und heute verstehen sehr gut, was gemeint ist.

Mit Verlaub: Hier sind heute einige auf den Leim gegangen. Geschickt ist sie ja, unsere Kollegin. Aber Mondnein hat es beim vorigen Mal dennoch richtig gesehen: Ciconias Fox News. Diesmal hat sie die Harfe benutzt, es ist aber dieselbe Melodie.

Freundlichen Gruß
Arno Abendschön
 

klauskuckuck

Mitglied
Kurzes ps zu meiner Kommentierung des Gedichts an Arno Abendschön: Das Gedicht zeigt mir eine Frau, die sich im Leid mit anderen sieht, die ihre Erinnerungen und ihre Sehnsucht mit sich herumträgt und auf Hoffnung setzt. Das ist alles. Eine ganz einfache Konstellation – aber bewundernswert geglückt zu einem Gedicht geformt. Ob in diesem Gedicht irgendetwas hintergründig Politisches steckt – ich erkenne nichts. Ich höre keine Parolen, ich höre keine Freiheitskämpfer-Lyrik, Ciconias politische Haltung habe ich beim Lesen nicht aufgespürt, und sie hätte mich auch nicht interessiert. Eher hätte sie den künstlerischen Wert des Gedichts in Frage gestellt. Noch einmal: Ich wurde in eine gut erzählte Geschichte hineingezogen, und das war mir fünf Sterne wert.
Gruß Klaus Kuckuck
 
Zuletzt bearbeitet:
klauskuckuck, das funktioniert vielleicht so, wie von dir beschrieben - wenn man strikt von den vorangegangenen Werken und Äußerungen der Autorin absieht. Dazu bin ich aber nicht bereit. Sie hat ja z.B. sofort argwöhnisch auf meine "Szene im Baumarkt" hin nachgefragt, wie ich denn persönlich zu dem von ihr offenbar sehr kritisch gesehenen Durchsetzen der Corona-Schutzmaßnahmen stünde:

betrachtest Du es wirklich als Normalität, wenn die Polizei wegen eines solchen „Vergehens“ in kürzester Zeit angerast kommt? Oder habe ich da etwas missverstanden?

Da krakeelte einer in einem geschlossenen Gebäude in einer Menschenmenge ohne Mundschutz, aber für Ciconia war es ein Vergehen in Anführungszeichen! Es waren Vorfälle wie diese, die uns tiefer in die Scheiße geritten haben.

Im Übrigen habe ich ja schon oben dargelegt, wie das Gedicht einen Dualismus aufbaut: die Protagonistin - sie hat den "Blick" - dagegen sind die anderen "verhüllt" und befinden sich in "Teilnarkose". Und frage dich doch mal, was sie wohl mit "Husarenstück" im Sinn hat?

Tut mir leid, Leute, seid mal kritischer gegen diese Art von Propaganda, gerade wenn sie nach vorherigem starkem Gegenwind nun auf leisen Sohlen daherkommt.

Freundlichen Gruß
Arno Abendschön
 

klauskuckuck

Mitglied
Verehrter AA (nicht ironisch gemeint, dein Engagement beeindruckt mich),
ich bin relativ neu in diesem Forum, und von Ciconias vorherigen Gedichten weiß ich nichts. Ein paar Limericks habe ich im Vorbeilesen aufgeschnappt, aber diese Literaturform interessiert mich nicht wirklich. Ich habe also nur das aktuelle Gedicht im Blick. Das "verhüllt" habe ich als "hinter der Maske" gelesen, und die Protagonistin habe ich auch "verhüllt" gesehen. Ich teile deine Einstellung zu den Abwehrmaßnahmen in der Pandemie vorbehaltlos, und Leute, die ihren Egoismus auf Kosten anderer feiern, sind mir ein Greuel. Aber all das kommt in dem Gedicht nicht vor. Auch das 2.0 habe ich gelesen als: Wir kommen aus dem Leid irgendwann heraus und dann vielleicht in eine neue Welt hinein. Das "Husarenstück" war für mich eine Art Synonym für "über Nacht gefundener Impfstoff". Es gibt nicht viele, denen ich das "Politische" in ihrer Lyrik durchgehen ließe. Erich Mühsam ist so einer. Dem Brecht habe ich diesbezüglich nie ein Wort geglaubt (das Politische in seinem Stück "Die heilige Johanna der Schlachthöfe", um nur ein Beispiel zu nennen, ist aus meiner Sicht zum Totlachen naiv). Also zum letzten Mal: Ciconia hat aus meiner Sicht ein großartiges Gedicht geschrieben.
Gruß Klaus Kuckuck
 
Noch ein paar Belege:

Ciconia wörtlich am 30.9.20:

Jemand, der täglich auf irgendwelchen dubiosen Kanälen Nachrichten einsaugt, meint keine Fragen mehr stellen zu brauchen, er hält sich ja für informiert.

Welche dubiosen Kanäle mag sie wohl im Sinn haben? Tatsächlich operiert sie auch hier mit der Technik der Insinuation.

Und im schönen Monat Mai hat eine von ihr so angestoßene politische Diskussion der Redakteur kurzerhand beendet:

Denn er folgt dem Wort von oben,
dass ein jeder Ruh bewahren muss.


Noch deutlicher wird Ciconia am 4.5.20:

Nein, Tula, über dieses Stöckchen springe ich nicht. Wer seine politische Einstellung aus öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten bezieht, fällt genau in die Rubrik, die ich in diesem Limerick beschreibe: nicht kritisch.

Das, liebe Mitautoren, ist der Geist, aus dem sich auch das aktuelle Gedicht speist. Es wäre inkonsequent, Trump & Co. gegenüber kritisch zu sein, aber bei Ciconia Ähnliches aus rein formalen Gründen unkritisch zu preisen. Man lese nur mal nach, was Trump heute zu Corona und Deutschland von sich gegeben hat. Ciconia wird ihm vermutlich Recht geben und es, wenn überhaupt, nur aus taktischen Gründen für sich behalten. Für mich ist Ciconia geistig eine typische Querdenkerin. Das darf sie sein und sich auch in diesem Sinn äußern. Ich werde dazu aber nicht schweigen.
 

Ciconia

Mitglied
Guten Morgen in die Runde,

vielen Dank für die freundlichen Bewertungen und aufmunternden Kommentare an KlausKuckuck, Tula, Béla, L’étranger und Rainer Zufall, und vor allem Dank an Tula und KlausKuckuck für die unaufgeregten Interpretationen.
Wie Ihr richtig erkannt habt, ist der Panther-Bezug bewusst gewählt. Die Idee kam mir neulich auf einem sehr belebten großen Supermarktparkplatz, als die Menschen wie gehetzt aus dem Markt kamen und sich als erstes die Masken vom Gesicht rissen.
Kopf hoch und schreiben,
Das würde ich gern tun, aber nach dieser beispiellosen nächtlichen Hetzkampagne, wie ich sie in der LeLu noch nie erlebt habe, wird das wohl nicht mehr möglich sein.
vor allem nicht anstecken
Ich lebe sowieso sehr zurückgezogen in der Provinz und schütze mich, wo ich kann.

An Arno Abendschön nur noch ein Hinweis: Angst ist immer ein schlechter Ratgeber. Man überwindet sie nicht, indem man Andersdenkende voller Hass denunziert und in eine politische Ecke zu drängen versucht, in die sie wahrlich nicht gehören.

Bleibt gesund!
Gruß, Ciconia
 
Ciconia, bei mir ist kein Hass beteiligt. Ich ziehe nur meine Schlüsse aus deinen öffentlichen Äußerungen und habe in diesem Zusammenhang manches von dir wörtlich zitiert. Als Zeugen habe ich außerdem Tissop und Mondnein angeführt, die dich geradeso wie ich verstanden haben. Ich sehe, welche Rolle du seit einem guten halben Jahr hier spielst. Da ist eine durchgehende Linie und du hast sie auch mit diesem Gedicht nicht verlassen. Deine Technik beruht dabei im Wesentlichen darauf, einen Teil deiner Mitmenschen mit spezieller Wortwahl verächtlich zu machen oder zumindest ihr Verhalten und ihr Inneres in deinem Sinne umzuinterpretieren. Das ist es, was ich kritisiere. Im Übrigen kann jeder meine Gesamtbeiträge hier durchsehen und sich davon überzeugen, dass meine Grundeinstellung zu dir und deinen übrigen Texten fast immer ausgesprochen positiv war, bis in die jüngste Vergangenheit.

Noch ein bisschen Textarbeit. In der Tat ist das kleine Werk technisch gut ausgefeilt. Es beginnt mit dem "Blick" der Protagonistin. Damit verschafft sie sich von Anfang an die Deutungshoheit über die anderen. Dass diese "verhüllt" sind, ist eine Übertreibung. Wenn die Protagonistin "viele Leiderfüllte" wahrnimmt, die den "Mut verlieren", dann spricht sie ziemlich dreist an deren Stelle. Klar, die anderen müssen auch unglücklich sein, sonst verfehlt der Text seine beabsichtigte Wirkung. "Teilnarkose" ist die nächste krasse Überzeichnung. Und so sehr "begrenzt" finde ich den Raum, den wir immer noch haben, gar nicht.

Ich frage noch mal nach: Welchen Weg beabsichtigt die Protagonstin "in Würde zu beschreiten"? Den Gang zum Supermarkt oder die Meeresküste entlang? Oder ist etwas viel Grundsätzlicheres gemeint? Und worin könnte denn in unserer Situation das "Husarenstück" bestehen, mit dem das Gedicht verklingt? Im Befolgen der Regeln, dem Abwarten auf Impfstoff? Werde doch bitte etwas deutlicher. Einstweilen behelfe ich mich mit Wikipedia zu "Husarenstück":


Als Husarenstück (auch Husarenritt oder Husarenstreich) wird ein geglücktes waghalsiges Unternehmen bezeichnet. Zurückgeführt wird der Ausdruck auf die Ende des 17. Jahrhunderts gegründeten ungarischen Husarenregimenter. Sie hatten die Aufgabe, den Feind auszukundschaften, die feindlichen Marschkolonnen durch kurze Angriffe zu stören und Botendienste zu versehen, was neben der Fähigkeit, eigenverantwortlich zu entscheiden, ein hohes Maß an Mut und Wagnisbereitschaft erforderte.

Namensgebend ist der Berliner Husarenstreich während des Siebenjährigen Kriegs, in dessen Verlauf die preußische Hauptstadt Berlin von kaiserlichen Truppen am 16. Oktober 1757 einen Tag lang besetzt wurde.


Hier in Berlin durften wir vor acht Tagen folgendes Husarenstück miterleben: Nicht angemeldete Demonstration auf dem Alexanderplatz, niedrige zweistellige Teilnehmerzahl, ohne Abstand und Mund-Nasenschutz, dann gemeinsam so mit der U-Bahn Richtung Osten gefahren, unterwegs agitiert, Mitfahrende zum Ablegen der Masken aufgefordert, am U-Bahnhof Frankfurter Allee ausgestiegen, ins Einkaufscenter Ring-Center gegangen und dort dieselbe Zirkusnummer aufgeführt, bis die Center-Leitung die Polizei rief. Der Ablauf passt exakt zum Wikipedia-Beispiel.

Schönen Tag noch
Arno Abendschön
 
Zuletzt bearbeitet:
G

Gelöschtes Mitglied 21884

Gast
Ich habe mir erlaubt, vornehmlich die Schreibkunst der Autorin anzusprechen und zu loben! Man schaue sich allein die zweite Strophe an, die in einem Zug durchgeschrieben wurde! (Da darf vorerst schon mal 'hinbetont' werden). Gute Schreibtechnik, Wortwahl, Stilsicherheit u.ä. in Ambivalenz zur Autorenhaltung und/oder zum Inhalt ist doch ein alter Hut - Stahlgewitter, Rilkes Haltung zum italienischen Faschismus, Wolf Biermann, der als (angeblicher) Kommunist sich ausgerechnet durch Betreiben der schwarz-braunen Zehlendorfer CDU zum Berliner Ehrenbürger ernennen ließ, obgleich er nichts, aber auch gar nichts für Berlin geleistet hat. Der steht jetzt mit Ernst Reuter und Willy Brandt auf einer Stufe - widerlich! Doch eines muss man eben sagen: Er war/ist zwar ein drittklassiger Gitarrenspieler, ein noch schlechterer Sänger, aber eines konnte/kann er: Dichten! Was also ist zu tun in dieser Zwickmühle?

Hier jedenfalls nehme ich an der Coronadebatte nicht teil. Und wenn Arno weiter daran festhalten möchte, möge er das Ganze ins Lupanum verfrachten! Es gibt Grenzen nervlicher Belastungen!

Béla
 

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