Abfahrt im Schnee mit Stubenabend

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Terminator

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Abfahrt im Schnee mit Stubenabend

Enrico wurde von zwei Skihasen verzaubert:

Winterurlaub mit seinen Kumpels sollte Enrico von seiner Pechsträhne in Sachen Liebe mal so richtig ablenken. Drei Beziehungen hatte er im letzten Jahr in den Sand gesetzt und das ganze Vertrauen in seine Liebeskünste verloren. Frauen waren für ihn erst einmal tabu. Dachte er zumindest. Beim Skifahren und den Abenden mit seinen Kumpels wollte er mal so richtig abschalten. Doch unverhofft kommt oft. Schon bei der ersten Abfahrt ins Tal wurde er „Opfer“ seiner chronischen Hilfsbereitschaft. Zwei Skifahrerinnen stürzten und während seine Kumpels lachend weiterwedelten, schlug Enrico eine gekonnte Schleife und stoppte im tiefen Schnee. „Kann ich helfen?“, fragte er die beiden Skihasen und die Blondine nickte verzweifelt. Enrico fuhr zu den beiden. „Hallo, ich bin Steffi“, sagte das blonde Mädel und meinte aufgeregt: „Meine Freundin Anja hat sich verletzt.“ Enrico schaute nach Anja, die „Autsch“ rief als er ihren Knöchel sanft drückte. „Ich begleite euch ins Tal“, schlug er vor. Vorsichtig stützten er und Steffi die humpelnde Anja und gingen hinunter zum Arzt. Nachdem Enrico die beiden abgeliefert hatte, ließ er sie zurück und fuhr noch ein paar Abfahrten mit seinen Kumpels, die ihn neckten: „Na, da kommt ja unser Samariter.“ Enrico lachte und antwortete: „Wen ihr wüsstet, welche Zauberhasen ich gerettet habe, würdet ihr vor Neid erblassen.“ Und das taten seine Kumpels dann auch beim folgenden Stubenabend. Während die Jungs um Enrico beim Jagertee saßen, kamen plötzlich Anja und Steffi zu ihm. „Unser Retter“, lächelte Anja und meinte: „Ist wieder alles okay. Nur eine Verstauchung.“ Enricos Kumpels bemühten sich zwar eifrig um die Gunst von Steffi und Anja, doch die beiden hatten nur Augen für Enrico. Nach dem dritten Jagertee meinte Anja, sie wolle nun ihren Verband wechseln. „Kannst du helfen?“, fragte Steffi und Enrico erwiderte leicht perplex: „Klar, ja, gerne.“ Zu dritt gingen sie in Anjas Hotelzimmer, nachdem sie sich von Enricos grölenden Kumpels verabschiedet hatten. Gekonnt wechselte Enrico den Verband als er mit einem Mal die Streicheleinheiten von Anja spürte. Sie massierte seinen Nacken, fuhr mit der Hand von hinten unter seinen Pullover und bemerkte wie Steffi lächelnd den beiden zusah. In Leidenschaft versunken entkleidete er Anja und genoss ihre innigen Küsse. Irgendwann zog sich Steffi zurück und ließ die beiden alleine. Anja und Enrico sprudelten vor Begierde und das Hotelbett wurde einem intensiven Härtetest unterzogen. Berauscht vor Lust ließen sie ihren Gefühlen freien Lauf und kannten keine Hemmungen bei ihrem Spiel der zügellosen Liebe. Am nächsten Morgen kam Steffi mit frischem Kaffee ans Bett und meinte mit einem Lächeln auf den Lippen: „Na ihr Beiden. Ihr vergnügt euch im Bett und lasst mich auf dem Sofa schlafen.“ Anja drückte Enrico einen Kuss auf die Lippen und sagte: „Ich musste unseren Retter doch belohnen. Das hat er verdient.“ Nach einem gemeinsamen Frühstück machten sich die Drei für die Piste fertig und schnallten die Skier an. Als sie Enricos Kumpels trafen, riefen die lustig: „Zukünftig bleiben wir auch stehen, wenn Skihasen im Schnee stürzen. Das scheint sich ja zu lohnen.“ Enrico küsste Anja und erwiderte: „Manchmal ist es von Vorteil, wenn man ein Helfersyndrom hat.“ Die nächsten Tage wurden zu einem wunderbaren Liebesurlaub für Enrico und Anja. Die Nächte waren voller Leidenschaft und die Tage voller Spaß. Und fast jeden Abend blickte Anja ihren Enrico mit großen, verliebten Augen an und flüsterte ihm ins Ohr: „Ich glaube, mein Fuß schmerzt. Kannst du mich heute Nacht behandeln?“ Enrico antwortete dann lächelnd: „Du weißt doch, ich helfe immer gerne und kann nicht nein sagen, wenn man mich bittet.“ Am letzten Tag, als der Abschied nahte, waren die beiden etwas traurig. Doch knapp drei Wochen später erreichte Enrico eine SMS: „Hier Anja, mein Fuß schmerzt. Kannst du helfen?“ Zehn Minuten später saß Enrico im Auto und fuhr Richtung Anja. Er half ihr sehr gerne.
 

tobys

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Die Idee ist gut, die Geschichte ausbaubar. ein bisschen mehr Personenbeschreibung, Gefühle, Stimmung und schon kommt Würze rein.
Anja meint "Unser Retter" - dabei hat er doch nur sie gerettet. Steffis Rolle verstehe ich noch nicht ganz. Erst geht sie mit aufs Zimmer, schaut den beiden kurz zu und geht dann. Da hätte ich dem Anfang nach "mehr" vermutet... Oder sie wäre gleich nach seiner Zusage zum Verbandwechsel beim Jagertee geblieben...

PS: Im ersten Satz fehlt noch ein "Der" und: Welche ist denn jetzt die Überschrift?
 

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