Alles oder nichts

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Teil 6 der Geschichte um Helena und Anton


Alles oder nichts


Sie hatten am See eine nette kleine Weise gefunden, die vor neugierigen Blicken ein wenig geschützt war.
„Ich gehe mal eine Runde schwimmen, damit Ihr ein bisschen allein sein könnt“, sagte Helena und blinzelte vielsagend.
Celina und Anton waren tatsächlich ganz allein, denn es war in diesem Bereich des Sees nicht so viel los. Die junge Frau hatte den Wink von Helena als Aufforderung verstanden, Anton ein bisschen anzutreiben, mit sanften Mitteln, versteht sich. Sie saßen nebeneinander auf dem großen Strandlaken. Celina legte eine Hand auf Antons Brust und übte Druck aus, dass er sich legen möge. Bereitwillig ließ er es geschehen. Seine Liebste folgte der Bewegung und lehnte sich an ihn, hob den Kopf und küsste seine Brustwarze.
„Hey, das kitzelt“, rief er vergnügt. „Komm her, Schatz“, bat er und breitete seine Arme aus.
Celina schwang das Bein über ihn und setzte sich auf seinen Bauch. Mit gestreckter Brust sah sie ihn an.
Er rollte erregt die Augen. „Du bist wunderschön, mein Engel“, schmachtete er und streckte die Arme nach ihr aus, legte die Hände auf ihre Schultern und zog sie zu sich hinunter. In der fließenden Bewegung fuhr er mit den Armen um sie, bis sie auf ihm lag und ihn küsste.
„Anton, ich hab Dich lieb“, flüsterte sie zärtlich.
„Ich liebe Dich auch, Celina. Und ich muss mich wiederholen. Du fühlst Dich verdammt gut an.“
„Wie gut?“
Anton verdrehte den Kopf zur Seite. „Wie?“
„Na, wie gut fühle ich mich an? Wie gut fühlst Du mich?“
„Oh, ja... Ich... Ich spüre Deine... Deine wundervollen Brüste“, sagte er leise.
„Genauer?“
„Ach, Liebste. Deine Nippel sind recht hart. Meinst Du das?“ Er grinste verwegen.
„Genau. Trage Dein Herz auf der Zunge. Habe keine Scheu, etwas auszusprechen.“
„Gib mir einen Kuss, Du holder Engel. Ich liebe Dich, Celina.“
Die junge Frau fühlte sich wie beseelt, sie küsste Anton und drängte sanft mit der Zunge. Sofort erwiderte er ihr Verlangen. In liebevoll kreisenden Bewegungen glitten seine Hände über ihren Rücken. Dann legte sie plötzlich eine Hand nach hinten und führte damit Antons Hand bis zu ihrem Po hinunter und drückte sie zusammen.
Wow, dachte er, das ist ein toller Hintern. Fortan bezog er das reizvolle Körperteil während der wilden Knutscherei immer wieder einmal in seine Streicheleinheiten mit ein. Celina summte zufrieden.
Helena schwamm eine Bahn nach der anderen, blieb dabei immer gut zehn Meter vom Ufer entfernt. Doch sie konnte die beiden sehr genau beobachten. Ich werde Euch nicht stören, dachte sie, und lasst Euch nur nicht bremsen.
Endlich lösten sich ihre Lippen einmal voneinander.
„Hui! Ich hab keine Luft mehr. Das ist irre erregend, findest Du nicht?“, gab Celina schwer atmend zu.
„Das ist ein wahrer Genuss, mein Schatz!“, rief er.
„Dränge ich Dich?“
„Oh, nein. Nein, Dein Hintern ist klasse.“ Er lachte frech.
Auch Celina musste lachen. Also nächster Schritt, dachte sie. Sie lag wieder fest auf seinem Oberkörper, auch in der Gewissheit, dass ihre Nippel noch immer recht hart gegen ihn drücken mussten. „Magst Du mir das Oberteil öffnen?“
„Was? Hey, Du gehst aber ganz schön zur Sache. Hat Helena Dich so angespitzt?“
„Magst Du nicht?“
„Oh, doch. Das wäre eine reizvolle Vorstellung, wenn Du dann... Du, ich sagte, ich habe Geduld. Es muss nicht ganz so schnell gehen, verstehst Du? Ich würde nicht nein sagen, wenn Du... Aber ich mag nicht zu viel fordern“, antwortete er trotzdem noch unsicher.
„Du forderst doch gar nicht. Du bist ein stiller Genießer. Das hat Helena mir in der Tat gesteckt. Und das ist total süß. Ehrlich. Möchtest Du mich nun oben ohne sehen, oder nicht?“, neckte sie ihn nun übermütig.
„Es gäbe just in diesem Augenblick wohl keinen schöneren Gedanken, mein Goldstück“, sagte er und griff an den Verschluss, um ihn zu öffnen. „Ich liebe Dich so sehr“, flüsterte er ihr währenddessen ins Ohr.
„Oh, Anton. Halt mich ganz fest.“
„Das werde ich“, sagte er, nahm sie fest in beide Arme und rollte mit ihr zur Seite, bis er nun auf ihr lag. Natürlich nahm er ein wenig das Gewicht von ihr, aber nun war sie gefangen.
„Was hast Du vor, mein stürmischer Ritter?“ Sie lachte ausgelassen.
„Ich bin eine Naschkatze. Und ich mag, ich hoffe, ich darf das so sagen, ich mag sehr gerne die etwas dunklere Schokolade“, machte er eine Anspielung auf ihre dunkle Hautfarbe.
„Sehr interessant“, meinte sie scheinbar gleichgültig.
Doch dann fing Anton an, an ihren Ohrläppchen zu knabbern, den Hals hinunter zu küssen, dann die Schultern, wo er die Träger des Bikinioberberteils, das bei der Wendung nur minimal verrutscht war, mit der Nasenspitze zur Seite schob und unmittelbar darauf einen zärtlichen Kuss an die freigelegte Stelle setzte.
Celina schnurrte wie ein Kätzchen und sehnte sich nach mehr. Aber Anton war auch auf dem besten Wege. Seine Küsse erreichten das Dekollete und den zunächst sanft ansteigenden Ansatz ihres Busens. Doch nun bemühte er sich, den Stoff auch dort beiseite zu schieben. Immer wieder sah er auf und schien ihre braunen Augen zu fragen, ob er den eingeschlagenen Weg fortführen dürfe. Ihre sanften Laute ließen uneingeschränktes Wohlgefühl vermuten. Also machte er weiter.

Helena machte große Augen. Anton, Anton, dachte sie, Dein Schatz macht Dich richtig heiß, was?

Celina schmolz regelrecht dahin, so sanft und kribbelnd waren Antons Küsse, die nun drauf und dran waren, die rechte Brust freizulegen. Ergeben stöhnte Celina auf. „Oh, Anton, hör nicht auf.“
Um seinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen, bedurfte es keiner Worte. Anton machte unbeirrt weiter, erklomm den ersten Hügel, von dem er wusste, dass der nächste Nasenschubser den Gipfel freilegen würde. Celina kraulte selbstvergessen seinen Kopf und den Nacken, als es geschah. Seine Nase schob den Stoff weiter, dann berührte die Nasenspitze den steil aufgerichteten Nippel, der ihm rotbraun ins Auge strahlte.
„Oh, Celina“, schmachtete er und setzte den nächsten erregend sanften Kuss genau auf dieses Einod der Lust.
„Jaa!“, rief Celina und drückte seinen Kopf nun fest an ihre Brust.
Er spitzelte mit der Zunge hervor, dann ganz behutsam mit den Zähnen. Und wieder entlockte er der jungen Frau einen lustvollen Seufzer.
Auf zum zweiten Berg, dachte er sich und rückte zur Mitte hin in das tiefe Busental. Celina hatte inzwischen wieder etwas locker gelassen, um ihn bei seiner Forschung nicht zu bremsen. Die zweite Brustwarze leistete dem Stoff mehr Widerstand, Anton musste seine Nase gegen die samtweiche Haut drücken, um unter den Stoff zu gelangen und ihn abheben zu können.
„Das ist so herrlich, Anton“, jubelte Celina erregt, denn in diesem Augenblick küsste der junge Mann auch diese harte Knospe der Verführung.
Und wieder schlang Celina ihre Arme um ihn und drückte seinen Kopf gegen ihre Brust. Mit dem Knie versuchte sie ihn zu animieren, wieder in die Gegenrichtung zu rollen, um sie obenauf zu nehmen. Anton hatte verstanden, schob seine Arme unter ihren Körper und warf sich zur Seite, bis er wieder auf dem Rücken lag. Celina rückte sich zurecht, um ihm einen innigen Kuss zu geben. Und dann hob sie ihren Oberkörper und bog ihn weit ins Kreuz. Der Bikini folgte der Schwerkraft und fiel auf Antons Bauch. Ihre wundervollen runden Brüste lockten Anton. Zärtlich hob er die Hände und führte sie langsam von ihrer Taille hoch zum Rippenansatz, um dann die liebreizende Pracht überaus sanft von beiden Seiten zu umfassen.
„Ich glaube noch immer, dass ich träume“, schmachtete Anton. „Aber es fühlt sich viel zu real an. Und es ist himmlisch schön. Du bist traumhaft schön, liebste Celina.“
„Oh...“, stöhnte sie leise. „Du bist wunderbar. Wenn wir gehen sollten, dann sag es, ja?“, schnurrte sie verführerisch.
Bin ich wirklich schon bereit dazu?, fragte sich Anton. Ich hatte mir Geduld geschworen, dachte er, doch jetzt verführt sie mich dazu, diesen Vorsatz über den Haufen zu werfen und mich ihrer Wollust hinzugeben.
"Du bist so verführerisch, Celina. Bist Du wirklich schon bereit?“, fragte er und streichelte verspielt über ihre Brüste.
„Du bist so süß schüchtern, Anton. Das gefällt mir so. Aber es sagt mir auch, dass Du aufrichtig bist, das angebotene Vergnügen, dass Du bekommen könntest, nicht einfach ausnutzt. Ja, Anton, ich bin bereit“, versicherte sie, nahm seine Hände, dort wo sie waren, in die ihren und drückte sie an sich, an ihre bebende Brust.
Anton konnte der Verlockung nicht widerstehen und küsste erneut ihre erregten Nippel. „Ich möchte nicht gierig erscheinen, mein Engel, aber ich liebe Dich, ich liebe diese zauberhaften Freudenhügel, ich liebe diese köstlich anmutende Farbe Deiner Haut. Ja, Celina, ich muss gestehen, ich begehre Dich.“
„Du willst mich, ja?“
„Mit Haut und Haaren, Liebste.“
Ausgelassen balgten sie nun und rollten mal nach links, mal nach rechts, küssten und streichelten sich unablässig. Beider Hände wagten sich auch in den Schoß des anderen, und bald waren die letzten Hüllen abgestriffen, der hemmungslosen Lust stand nichts mehr im Wege, als die unerwünschte Beobachtung durch Dritte – ausgenommen Helena.
Oh, jetzt geht es zur Sache, dachte die stille Beobachterin erregt und blieb aufmerksam, um unerwünschte Blicke rechtzeitig erkennen zu können.
Das lustvolle Gebaren wurden immer deutlicher, immer intensiver, sie schmusten und stöhnten ausgiebig, ließen sich völlig fallen. Und dann spürte Celina die unbedingte Bereitschaft bei Anton. Und in einer fast fließenden Bewegung kam es zur ersehnten Vereinigung. Das Balgen endete, nur noch Küsse und zunehmende Bewegungen in der Hüfte bestimmten die weiteren Minuten.
Helena konnte nicht mehr an sich halten. Sie kam näher, stand nun noch bis zum Bauchnabel im Wasser. Doch sie führte beide Hände in ihren Schoß, stellte sich breitbeinig auf und verschaffte sich mit intensiven Liebkosungen ihrer nicht nur vom Wasser vor Feuchtigkeit überlaufenden Scham Befriedigung.
Celina und Anton vergaßen alles um sich herum und strebten hemmungslos dem gemeinsamen Höhepunkt entgegen. Und nach einer gefühlten glückseligen Ewigkeit kamen sie beide ans Ziel. Die Anspannung fiel von beiden ab, und sie blieben noch eine Weile nebeneinander Arm in Arm liegen und küssten sich unentwegt.
„Ha, oh, oh, jaa!“, schrie Helena zufrieden, als auch sie ihr Glück gefunden hatte.
Anton schaute auf. „Oh, Helena. Wie lange...“
„Ich habe alles gesehen. Ihr habt es tatsächlich getan. Glückwunsch. Das war herrlich anzusehen. Ich hatte dann auch bei mir mal Hand angelegt, wie Du ja offenbar gehört hast. Ich habe es nicht unterdrückt bekommen. Ich bin richtig gut gekommen.“
„Unter Wasser?“, staunte Celina.
„Sicher. Fühlte sich irgendwie richtig gut an. Ihr wollt jetzt sicher nach Hause, damit Ihr weitermachen könnt, oder?“
„Wir lassen Dich nicht einfach so allein, Helena. Ich habe Dir versprochen, dass wir Deine Freunde sind. Wenn Du das Bedürfnis hast, auch die nächsten Stunden mit uns zu verbringen, dann sei offen und ehrlich. Sag es einfach“, meinte Celina.
„Ich will Euch nicht vom Unvermeidlichen abhalten“, blieb Helena ungewohnt schüchtern.
„Anton?“, richtete sich Celina an ihren Liebsten. „Wir bleiben heute alle drei zusammen, oder?“
Anton war zwar eher schüchtern, aber er malte sich trotzdem schon aus, wie sich der Abend und womöglich auch noch die Nacht mit diesen beiden zauberhaften Grazien gestalten könne. Deshalb gab er den Ball an Celina zurück: „Du hast es doch schon gesagt. Wir lassen Helena nicht allein. Also verbringen wir diesen Tag auch mit ihr.“
Helena nahm die beiden überglücklich in die Arme. „Ihr seid wirklich wahre Freunde. Das ist es, was mir all die Jahre gefehlt hat. Falsche Freunde hatte ich nämlich schon genug. Wir werden uns einen wunderschönen Abend machen.“
„Dann kommt. Wir fahren zu mir. Wir haben einen tollen Auflauf vorbereitet“, verkündete Celina.
„Das klingt jetzt ein bisschen so, als ob Du das vorher schon gewusst hättest“, orakelte Anton. „Oder warum sagst Du 'wir'? Du und Helena, ja?“
„Genau“, antwortete Celina knapp und grinste.
Im Wagen forderte Helena: „Los, Anton. VR-Brille auf, Handschlaufen an und Programm starten. Und Du Celina nimm das hier“, reichte sie der Freundin das Halsband.
„Was...“
„Das wirst Du dann schon sehen. Hier ist der Einschaltknopf“, wies Helena sie an.
„Dieses Halsband habe ich auch an Dir schon mal gesehen“, stellte Anton fest.
„Richtig. Macht es Euch gemütlich, ich kenne das Ziel.“ Helena startete den Wagen und fuhr los.

Celina beobachtete Anton, der nun das Programm gestartet hatte. Sie nahm das Halsband, schaltete es ein und legte es an. „Haa!“, rief sie. „Was ist das denn?“
„Das sind die Hände Deines Liebsten“, verriet Helena ihr via Rückspiegel.
„Und das trägst Du, wenn Du Fahrgäste hast?“
„Nicht immer. Ist auch noch ganz neu. Anton war mein erstes Versuchskaninchen.“
„Ach, jetzt weiß ich auch, warum Du so scharf warst und unbedingt mehr wolltest“, plapperte Anton etwas unwirsch daher, weil er sich auf sein Programm konzentrierte, der Unterhaltung der Damen aber unbewusst gefolgt war.
„Hey, Anton!“, klagte Celina. „Ich wusste gar nicht, dass Du so wild bist.“ Sie lachte, als sie seine Hände über die Sensorenausstrahlung des Halsbandes nahezu überall am Körper spürte. „Hast Du bei Helena auch so unverblümt zugegriffen? Virtuell meine ich.“
„Nicht nur virtuell“, stichelte Helena vergnügt. „Aber er war auch ganz sanft und zärtlich.“
„Ja, das kann er. Habe ich heute schon erlebt“, schwärmte Celina.
Nach zwanzig Minuten war das Ziel erreicht, und die drei Freunde waren frohen Mutes, einen äußerst harmonischen Abend miteinander vor sich zu haben. Aber sie waren nicht minder erregt...

„Das war wirklich köstlich“, lobte Anton die Kochkünste seiner Partnerin.
„Mit Liebe gemacht“, sagte sie. „Mit ganz viel Liebe.“
„Komm her, mein Schatz. Dafür hast Du einen dicken Kuss verdient.“
„Hey, ich war an der Zubereitung beteiligt. Auch meine Liebe steckt in den Zutaten“, reklamierte Helena mit einem schelmischen Grinsen.
„Dann sollst Du auch mit einem Kuss belohnt werden. Ehre, wem Ehre gebührt.“ Stürmisch nahm Anton sie in den Arm und knutschte sie.
„Setzen wir uns rüber auf das Sofa. Da ist es gemütlicher“, schlug Celina vor und trug die Flasche Wein und ihr Glas zum Couchtisch.
Die beiden anderen folgten mit ihren Gläsern. Anton beeilte sich, denn er setze sich in die Mitte und breitete sogleich seine Arme aus. Die Damen hatten auch ohne Worte verstanden und ließen sich ausgelassen zu seiner Rechten und seiner Linken in die weichen Polster fallen.
„Jetzt ein kleines Nickerchen zur Verdauung. Und dann...“, begann Celina und schaute Helena fordernd an.
„Und dann gibt es den Nachtisch!“, riefen die Damen lauthals und lachten.
Anton konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, dass er dieser so bejubelte Nachtisch sein würde.

Eine Stunde lang saßen sie aneinandergekuschelt da, nippten ihren Wein und beschworen immer wieder mit liebevollen Küsschen ihre innige Freundschaft. Um den Wert dieser Freundschaft zu untermauern, beschloss Helena, sich zunächst eine Auszeit zu gönnen, um diese Freundschaft auch gebührend pflegen zu können.
„Und dieses Halsband sollte ich nicht mehr benutzen. Das macht mich wild und hemmungslos. Da werde ich zu einem anderen Menschen, der sich selbst vergisst. Das möchte ich nicht mehr – außer bei Euch zwei Hübschen.“ Sie kicherte vergnügt. „Aber mit den gewöhnlichen Fahrgästen in meinem Taxi will ich nur noch die virtuelle Interaktion anbieten. Ich arbeite übrigens auch an einem Programm für einen knackigen Kerl als virtuelles Lustobjekt“, offenbarte sie und schaute dabei Anton durchdringend an.
„Oh, ich fühle mich geschmeichelt. Aber wenn die wilden Weiber mich dann auf der Straße erkennen?“
„Das ist ein Argument. Dann sollte ich beim Gesicht nicht ganz so genau programmieren. Okay?“
„Alles andere wäre nur gerecht“, meinte Celina grinsend und schaute ihm unverhohlen in den Schoß.
„Hach, ich fühle ich richtig gut bei Euch“, jauchzte Helena. „So langsam bekomme ich Appetit auf den Nachtisch.“
„Ich auch“, stimmte Celina zu.
Beide schauten Anton an.
„Ja, ja, ja, ich auch. Her damit!“, trat er die Flucht nach vorn an.

Dann gab es den Nachtisch. Und Anton fand seine süßen Tagträume, die ihn seit einer Stunde in dieser trauten Runde begleiteten, bestätigt. Er war der gewünschte Nachtisch für die Damen. Aber natürlich erlaubten sie ihm jede gewünschte Naschattacke zur Revanche.


ENDE (denn irgend etwas muss schließlich der geneigten Leserschaft noch für die eigene Fantasie bleiben...)
 

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