Apropos, was ich sagen wollte

blackout

Mitglied
Der Mensch regt sich oft über gar nichts auf,
braucht einfach einmal einen Kontrapunkt.
Dann wird er keck; mit Verve und Geschnauf
wirft er sich in die Schlachten, dass es funkt.

Dort steht er gar nicht gern alleine da.
So sucht er sich Verstärkung, findet sie,
vermeidet Aufruhr nicht und nicht Eklat,
und hin ist selbst die schönste Harmonie.

Verleumdet seine Feinde, wo er kann.
Da ist er ausgesprochen anspruchsvoll.
Er glaubt am Ende auch noch selbst daran
und fühlt sich mausewohl in seinem Groll.

Er kann nicht anders, hat es "im Gefühl",
er weiß, er hat das beste Argument.
Und falls mal nicht, dann setzt er aufs Kalkül –
er ist, man sieht's, in seinem Element.
 

James Blond

Mitglied
Meine liebe blackout,

ich kann ja durchaus verstehen, was du sagen wolltest ...
... aber schreib es bitte anders.

Man riecht den Fleiß, spürt Akribie,
doch Lyriklust entsteht so nie.


Hast du denn gar keinen Humor, kein kleines bisschen Witz, vielleicht gewürzt mit einer Prise Esprit?
Oder einen tiefen Groll, aus dem gereifter Sarkasmus quillt? Oder eine gehörige Ladung Verachtung, die Spott verschießen will?
Oder zumindest ein kleines Gläschen hochprozentige Ironie, damit der Leser den Eindruck bekommt, er sei kein Schüler mehr?

Aber so ... <seufz> :(

Grüße
JB
 

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