Aron Manfeld: Yo te quiero

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Hallo, Aron, ist das eine Frage oder ein Werk?

Ich betrachte es als Werk, weil es unter Werken steht.

Es ist dann ein Kurztext in zwei Sprachen.

Wir haben 3 Teile:

1.
Yo te quiero

2.
Heisst: Ich will Dich.
Das ist eine Übersetzung und als solche dargestellt.

3.
Warum darf man das im Deutschen nicht sagen?
Das ist eine Kritik am (echten oder vermeintlichen) kulturellen Unterschied.


Es sieht nach einem Liebesgedicht aus.
Unsicherheit.
In der Ausgangssprache sieht es ganz einfach aus.

In der Zielsprache gibt es Probleme, oder es scheint Probleme zu geben.

Wahrscheinlich ist es Kritik an der "politischen Korrektheit", nach der es jetzt plötzlich vieles gibt, was tabu geworden ist.

So sind weite Bereiche der Liebe heute tabu. Ist das Land prüde geworden?


Viele Grüße von Bernd
 
Zuletzt bearbeitet:

AbrakadabrA

Mitglied
Nun ja, mein lieber Bernd, nun werden wieder alle schimpfen, Aron mit einem A hätte hier etwas Sonderbares geschrieben, kaum lyrisch. Recht haben sie!

Doch in Deiner Deutung liegt sehr viel - man darf nicht mehr alles sagen. Im Spanischen immer noch.

Ich erinnere mich noch an meine Schwierigkeiten in Spanien, ser und estar zu trennen.

Aber das ist Schnee von gestern. Prüde ist der Mensch nie - unter der intellektuellen Glasur bleiben wir geile Liebesäffchen ...
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
O Verzeihung. Beim Namen verschrieben. Ich hab's korrigiert.

Was Lyrik ist? --- Fontane hätte gesagt: Ein weites Feld.
 

AbrakadabrA

Mitglied
Mittlerweile kommt nur noch die Werbebotschaft an, das Meer der Langeweile, wie es Thomas Mann definierte, wird von der Leserschaft kaum ertragen.

Aber das Leben ist ein Kreis. Ich finde, die Leselupe hat sich in letzter Zeit sehr verbessert.
 

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