Das Futteral (Teil 2)

5,00 Stern(e) 1 Stimme

Susi M. Paul

Mitglied
Das Futteral (Teil 2)


Gleich nach einem Erholungsschläfchen erleichterte ich mich zur Vorbereitung auf den Abend von dem Druck, der sich unweigerlich aufgestaut hatte. Meine Aufgabe beim zweiten Pflichttermin des Geburtstags bestand ja gerade nicht darin, meine Sprinklerqualitäten unter Beweis zu stellen, sondern ein paar bzw. sogar möglichst viele von meinen Klassenkameradinnen zum Abstöhnen zu bringen. Und die stellten, wie ich gehört hatte, einige Ansprüche.
Ist ja auch klar, die waren darauf gedrillt, sie wussten, wie sie es anfassen müssen. Mit sechzehn, ihrer offiziellen Reife, hatte jede von ihnen ihre drei Wochen intensive Grundausbildung durchlaufen. Dort hatten sie bis zum Abwinken trainiert, aus der Ausgleichenden Geschlechtsbegegnung die maximale Ausbeute für sich herauszuholen. Und danach hatten sie mit ihrem Chip die Freiheit bekommen, alles wegzupumpern, was ihnen über den Weg lief. Außer natürlich die unter 18-jährigen Jungs, die waren selbst für sie tabu. Angeblich, weil wir später reif werden. Inoffiziell wird gemunkelt, weil die Fertilitätshemmer für uns Männer erst ab diesem Alter gesetzt werden dürfen.
Deshalb begann meine Initiation in dem extra dafür eingerichteten Exerzierzimmer der Schule auch mit einem nicht ganz unwichtigen Ritual: Zuerst zog mich Sabrina in ihrer Funktion als meine Tischnachbarin aus, massierte meinen Wommel, bis sie zufrieden mit ihm war, und präsentierte mich dann nackt und standfest ganz offiziell ihren Kolleginnen. Als nächstes trat Sylvia, die Klassenälteste, im offenen Bademantel auf mich zu. Sabrina drückte meinen Drummel nach oben an meinen Bauch und Sylvia presste ihre Wuschi, speziell den rechten dicken Wulst, in den die Frauen ihren Chip eingesetzt bekommen, an meinen Sack.
Nichts rührte sich. Weder ihr noch mein Infosyst schlugen Alarm. Vorher, mit dem alten Chip, war mir das tatsächlich ein paarmal passiert, da hatte es wie wild gepiept, wenn mir eine Frau zu nahe auf den Leib gerückt war. Nun aber hatte alles seine Richtigkeit. Vom elektronisch geschützten Jungspund war ich zum nahezu beliebig verfügbaren Freiwild geworden.
Der Tisch war schon gedeckt und die Pizzakartons stapelten sich darauf, doch mein Festessen, aus dem dann nicht wirklich etwas wurde, musste ich mir zuerst erdienen. Aus einer Glasschüssel durfte ich die Kugel mit dem Namen derjenigen ziehen, die das Recht des ersten Einsteckens bekommen würde. Es traf Monika, die vor Freude einen Hüpfer machte und im Handumdrehen die paar Klamotten, die sie anhatte, von sich geworfen hatte. Die anderen zerrten mich derweil auf eine riesige Couch. Monika hüpfte wieder und schon hatte ich sie beziehungsweise ihre Bulli in meinem Gesicht. Gutes Zielwasser, das macht die Übung.
Weil natürlich mein Jugendchip beim Nuckeln an regsamen Furchen keinen Alarm ausgelöst hatte, kannte ich mich damit einigermaßen aus. Sabrina hatte mich als erste in dieser Kunst ausgebildet. Anders als sie und die anderen, unter denen ich schon gelegen war, gehörte Monika sogar zu den Vollnudistinnen. Kein einziges Härchen stand zwischen uns. Entweder war es das, oder meine nicht unwesentliche Erfahrung, oder ihre Ungeduld, jedenfalls hatte ich kaum angefangen, da zappelte sie auch schon und beendete das kurze Vorspiel.
„Zück deine Kamera, Sylvia“, rief sie und stülpte unter dem tosenden Applaus der anderen ihre Luffi über meinen Wuppel. Für mich war das ein unbeschreibliches Gefühl. Ich hatte mir ja immer ausgemalt, wie es sein würde, wenn er in einer Frau verschwindet, und was ich da drin spüren würde. Aber es war noch viel besser als erhofft. Viel besser als alles, was ich meinem Liebling bisher selbst angetan hatte, viel besser als die paar Mal, die Sabrina mich per Hand abgemolken hatte, und auch noch viel besser als das Schlorzen der Fotografin ein paar Stunden zuvor im Großen Verwaltungsgebäude.
Wenn das, was Monika da mit mir machte, die vielbeschworene Ausgleichende Geschlechtsbegegnung war, und wenn die sich immer so gut anfühlen würde, dann würde ich auf jeden Fall dafür sorgen, dass mein Futteralbarometer so oft wie möglich auf begegnungsbereit stehen würde. Für einen Moment schloss ich genüsslich die Augen, um das Auf und Ab von Monika voll auszukosten. Begleitet wurde sie vom rhythmischen Klatschen der anderen, und sie hechelte im Takt dazu. Doch auf einmal mischte sich noch ein anderes Geräusch darunter. Ich machte die Augen auf und sah, dass sie einen Flittisauger angesetzt hatte.
Den hätte sie wahrlich nicht gebraucht. Frauen kommen an sich viel schneller ans Ziel als wir Männer, und durch das frühe und intensive Training in der Grundausbildung werden sie noch zusätzlich darauf getrimmt, sich so oft und so flott wie möglich bei uns zu bedienen. Die rasende Monika konnte das allemal. Wir hatten es erlebt, wie sie sich im Matheunterricht von Stefan in handgestoppten 75 Sekunden zum Abstöhnen hatte kraulen lassen. Dafür hatten zwar beide einen Verweis bekommen, aber es hatte seinen Zweck erfüllt. Wir waren alle tief beeindruckt von ihrem Drive gewesen. Seitdem hatte sie ihren Ruf und Spitznamen weg.
Dass sie den Sauger anlegte, hatte also nichts mit der Geschwindigkeit zu tun, mit der sie zum Abstöhnen kommen wollte, sondern mit der Intensität. Das jedenfalls erklärte mir später einmal Sabrina, die das auch gerne machte. Nach meinem Anschlecken und mit dem Apparat an ihrer Drulli, da konnte ich mir jedenfalls ausrechnen, was passieren würde. Keine Minute hatte Monika mir für meine Initiation gegönnt, da schüttelte es sie auch schon durch, mit Lautstärkeniveau mindestens zwei, wenn nicht sogar eins.
„Wie war ich?“, fragte sie in die Runde, als sie wieder festen Boden unter den Füßen hatte.
„Ganz toll!“, jubelte Sylvia. „Ich habe alles aufgenommen. Soll ich es auch an Reinhold weiterschicken, damit er es als Andenken aufheben kann?“
„Aber selbstverständlich! Sein erstes Mal, dazu noch so fulminant, das muss er natürlich haben!“
„Was sollen wir jetzt machen?“, fragte Irmi, die kleine Blonde aus der zweiten Reihe links. „Soll der sich mit seinem vor Spritzverlangen aufgepumpten Nollel zum Essen an den Tisch setzen, oder erbarmen wir uns seiner und lassen ihn vorher ab?“
„Also ich würde sagen, so einen dicken Wummel kriegen wir nicht alle Tage zwischen die Beine. Und wer weiß, vielleicht schlägt ihm hinterher die Pizza auf den Magen oder gar auf die Stabilität. Nutzen wir es doch aus!“ Sprach Sylvia und schlug ihren Bademantel wieder auf. Vorgefeuchtet wie sie vom Chipreiben und Zuschauen war, ließ sie sich gleich dort nieder, wo sie selig gespießt wurde.
Sie brauchte keinen Sauger, wollte aber, dass ich ihre Busen knete, während sie mich ritt. Langsamer, andächtiger, genüsslicher als Monika machte sie es. Ich fing an, mich an meiner Brunst zu berauschen, hoffte darauf, dass es lange genug dauern würde. Doch natürlich war auch sie viel zu schnell für mich. Als sie abstöhnte und von mir runterstieg, war mein Broddel eisenhart und fiebrig. Aber auch ein bisschen stolz darauf, noch von einer dritten genutzt werden zu können.
Es war Irmi, die sich nach vorne gedrängt und schon ausgezogen hatte. Um sie hatte ich, offen gestanden, ein bisschen Angst, denn ich hatte Zweifel, ob sie mein dickes Normalmaß überhaupt unterbringt. Sie allerdings focht die Frage von Größe und Umfang offenbar absolut nicht an. Ganz selbstbewusst ließ sie ihre Wurri alles verschlucken, was ich zu bieten habe. Als ich ganz drin war, seufzte sie tief auf, aber nicht etwa, weil es ihr weh getan hätte, sondern im Gegenteil, weil es ihr so wohl tat.
„Wenn du mich vollsamst“, ermahnte sie mich belustigt mit erhobenem Zeigefinger, dann gehst du nachher mit ins Bad und machst mich höchstpersönlich wieder sauber!“ Hoch und heilig versprach ich es ihr und sie legte los. Und wie sie loslegte! So als ob eine ganze Bienenkolonie sie anstacheln würde. Mit einem Affenzahn pumpte sie auf mir herum, aber immer nur mit winzigkleinen Hopsern, die mich schier wahnsinnig machten. Kaum hatte sie zu ihrem Jubel angesetzt, diesmal ganz sicher Lautstärke eins, konnte ich mich nicht mehr zurückhalten. Ich sprudelte über und kleisterte sie inwendig aus.

Bis dahin wäre meine Initiation also eigentlich auf eine für mich durchaus angenehme Art und Weise verlaufen. Nun, so dachte ich, kommt das gemütliche Abendessen, und hinterher vielleicht noch eine schnelle Runde Pflichterfüllung. Das hätte es dann sein können.
Hätte es können. Wurde es aber nicht. Schon im Bad kamen mir da erhebliche Zweifel. Nicht etwa, weil Irmi sich von mir sorgfältigst auswaschen und abtrocknen ließ und das zu einem Nachstöhner nutzte. Und auch nicht, weil ich ihr zusätzlich die dunkelblonde Lockenpracht aufföhnen musste, die sie als Anhängerin der Neuen Natürlichkeit da unten mit sich herumtrug. Zweifel kamen mir, weil sie mir dabei dringend empfahl, meinen Sprummel vorsichtshalber ganz dick mit einer Spezialcreme einzureiben, obwohl der zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht so arg strapaziert aussah.
„Frisch Gemusterte“, verriet sie mir, „fordern uns automatisch zu einem besonderen Belastungstest heraus. Das ist für beide Seiten eine Frage der Ehre.“
Gleich darauf wurde mir klar, dass das Abendessen für meine Klassenkameradinnen, nicht aber für mich gemütlich werden würde. Sie speisten mich nämlich mit einem lächerlich kleinen Stück Pizza ab und steckten mich dann mit einer Stirnlampe unter den Tisch. Eine geschlagene Stunde kroch ich auf allen Vieren herum und schleckte reihum jeweils in der herum, die auf dem Stuhl nach vorne rückte und die Beine breit machte. Sie amüsierten sich jedesmal königlich, wenn wieder eine von ihnen abstöhnte. Ich fand es dagegen mit der Zeit ganz und gar nicht mehr lustig.
Noch weniger gefiel mir, was dann folgte: zwei weitere Stunden nahezu ununterbrochener Dienst an der Frau. Sabrina hatte alle Hände voll zu tun, mich immer wieder einzuschmieren. Aber dass mein Froddel langsam wund wurde, war noch nicht einmal das Schlimmste. Dazu kam, dass sie mich kniffen und piesackten, wie und wo es ihnen in den Sinn kam. Nicht alle, aber doch die meisten von ihnen.
Ich musste stehen, knien, liegen, hatte drei auf einmal auf mir sitzen, bekam zwischendrin kaum Luft. Dazu durfte ich zwar noch zweimal sprinkeln, aber auch das war nicht das reine Vergnügen. Denn was ich mit den beiden machen musste, die ich ausgekleistert hatte, war deutlich ekelhafter als das, was Irmi von mir verlangt hatte. Weiter will ich das gar nicht ausführen.
Nun gut, wie dem auch sei. Aus der Rückschau ist alles relativ. Was ich von meinem Vater später für Geschichten von seiner Arbeit im Haus der Frauen gehört habe, unglaublich! Und selbst habe ich seitdem ja auch ein paar Sachen erlebt, auf die ich liebend gerne verzichtet hätte. Aber trotzdem finde ich, dass sie mich gerade bei meinem ersten Mal ruhig etwas gnädiger hätten behandeln können.

Am nächsten Morgen war ich fix und fertig. Ausgelaugt und aufgerieben. Nach dem Frühstück wollte ich mich schon wieder ins Bett schleppen, als Sven eingriff: „Nichts da, Reinhold, du musst in die Schule, egal wie du dich fühlst. Willst du etwa für alle Zeiten vor denen als Schwächling dastehen, den sie bei der Initiation niedergeschrubbelt haben? Willst du dir mit deinem nagelneuen Futteral wirklich diese Blöße geben?“
In den eineinhalb Jahren, seit meine Mutter ihn zum Partner erwählt hatte, hatte er sich so gut wie nie in das eingemischt, was ich tat oder nicht tat. Er mochte mich, ohne Zweifel, und war immer für mich da, wenn ich etwas brauchte. Aber er hielt es, das hatte er mir einmal gesagt, für absolut überflüssig, sich als mein fünfter oder sechster Stiefvater aufzuspielen. Umso mehr wunderte es mich, dass er in der Situation mit einem guten Rat daherkam. Aber ich erinnerte mich an das, was Irmi von wegen eine Frage der Ehre gesagt hatte, und zog mich an.
„Respekt, du hast dich gut gehalten“, lobte Sabrina mich und streichelte mir dabei sanft über mein Futteral. Und selbst wenn mein Schrummel verständlicherweise keine Reaktion zeigte, platzte ich fast vor Stolz.

Am Samstagnachmittag war es soweit. Die Salbe hatte ganze Arbeit geleistet, unten herum stand bei mir wieder alles heil und bereit. Die herrlichste Frühlingssonne beschien Sabrinas erwartungsfrohes Gesicht, als sie feierlich meinen Saddel aus dem Futteral befreite. Ich schwebte im siebten Himmel. Der Sekt, den Sven für uns hereinbrachte, tat ein Übriges, um mich einzustimmen auf die nächsten Stunden, die ich, trotz allem, was später kam, zu den glücklichsten meines Lebens zähle.
Sabrina konnte sich schier nicht sattstoßen. Dass sie in der Grundausbildung zu den besten ihrer Gruppe gehört hatte, hatte sie mir einmal verraten. Aber dass sie so durchtrainiert war, um ein ganzes Arsenal unterschiedlicher Hockeinlagen auf mir durchzuziehen, natürlich einschließlich der dazugehörigen Abstöhner, chapeau! In der Grundausbildung hatten sie ihnen offensichtlich auch beigebracht, dass es durchaus sinnvoll sein kann, die Männer, auf die sie längerfristig zurückgreifen wollen, bei Laune zu halten. Jedenfalls ließ sie mich tatsächlich zweimal reinsprinkeln. Klar, hinterher musste ich sie saubermachen, aber das machte ich ja gerne.
In den Pausen, die auch sie manchmal brauchte, sprachen wir über unsere Zukunftspläne. Sabrina wollte, das hatte sich schon länger abgezeichnet, Wirtschaft studieren, um später in die Steuerberatungsfirma ihrer kinderlosen Tante einzusteigen. Ich erzählte ihr, dass ich fest vorhatte, mir mit einer Computerlehre ein eigenes Standbein aufzubauen, um für alle Fälle unabhängig zu sein. Dem Schicksal meines Vaters, irgendwann in einem Haus für Frauen zu landen, wollte ich unbedingt entgehen. Das fand sie ok, vor allem aber fand sie es gut, dass mein Guggel in ihren Erholungspausen kaum etwas an Spannkraft verlor.
Zwischendrin ließ es sich meine Mutter nicht nehmen, uns ein paar herzhafte Schnittchen vorbeizubringen, die Sven für uns gezaubert hattet. Ich konnte es ihr nicht verdenken, dass sie reinschaute. Sie wollte einfach sichergehen, dass ihr Sohn auch wirklich allen Ansprüchen genügt. Mein Versagen hätte schließlich irgendwie auch auf sie abgefärbt. Aber von Versagen meinerseits keine Spur. Nicht mit Sabrina, die hochzufrieden und müdegesuggelt kurz vor Mitternacht abzog.
 

Oben Unten