Das Ungeschriebene

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blackout

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Ein Durst oftmals,
das Gedicht zu schreiben, das dem
Wesen der Welt ins Innere blickt.
Mich von Schmerzen befreien,
die mir den Leib umgraben
wie der Pflug die Erde.

Ja, ich weiß, der Hunger
nach Wahrheit ist variabel verteilt.
Und wer gäbe sich nicht lieber mit den
kleinen oder großen Lügen zufrieden,
wenn‘s ans Bezahlen ginge, sobald er
sie kenntlich machte?

Ich, wissend darum,
schaue dem Wolkenmeer nach,
das geruhsam hinterm Dächergrau
verschwindet.
 

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