das weinen der kometen

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Arthur

Mitglied
mein urknall ist schon lange her
heute ist nur noch ein glimmen übrig
manchmal sehe ich es in meinen augen
wenn mich der spiegel anlächelt

ich kippe sterne aus den schuhen
und wandle benebelt gen orion
der kleine wagen gehört mir
den großen konnt ich mir nicht leisten

du weißt, ich liebe dich doch baby
das sag ich dir immer ein mal im jahr
wenn die kometen zu tränen gerührt
den starken sonnenwind passieren
 
Zuletzt bearbeitet:

Tula

Mitglied
Hallo Arthur
Mir gefällt es bis auf die Metapher des Durchfalls selbst, die nun auch leider im Titel steht. Warum nicht 'wenn ein Komet ins Schleudern kommt'? - Das passte bildlich und als Aussage menschlicher Orientierungslosikeit.

LG
Tula
 

Arthur

Mitglied
Ja, die Vierte werde ich noch schreiben :)
Wenn die Kometen nicht mehr inkontinent sind.

Herzlichen Dank für eure Kommentare und die Bewertungen.
Vielleicht fällt mir noch etwas ein...wer weiß.

Liebe Grüße
Arthur
 

rainer Genuss

Mitglied
Hallo Arthur
Potzblitz, mit dem neuen Titel ist es noch schöner´!

Muss das "Baby" sein? - das passt besser zur Durchfallversion, die auch ihre Daseinsberechtigung hat.

Hat sie dieses Wortgeschenk verdient? Das "doch" lässt vermuten, dass sie zweifelt. Dann verscherbelst du Deine Lyrik.
Wenn sie an Deiner Liebe zweifelt, dann leidet die Liebe bereits an Schwinnsucht, bevor sie zum Sterbebett eilt. Das habe ich schon erlebt.

Ich hoffe, ich liege falsch
liebe Grüße
 

Arthur

Mitglied
Besten Dank für die Kommentare.
Ich wollte das Werk jetzt so belassen, weil es mir persönlich in der Form am besten gefällt :)

Liebe Grüße
Arthur
 

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