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der knoten

Anonym

Gast
das leben
nur ein kleiner knoten
im unendlichen faden
aus dem das bild gewoben
das eine scherbe zeigt von dem
das keinen namen hat
 
Zuletzt bearbeitet:

jon

Foren-Redakteur
Teammitglied
Das Wort Splitter passt nicht recht ins Bild. Fetzen/Fetzchen wäre passender.
 

Anonym

Gast
Mir gefällt Scherbe besser, oder was meinst du?
Vielen herzlichen Dank für deinen Kommentar.
Liebe Grüße
 

jon

Foren-Redakteur
Teammitglied
Ich weiß nicht, das kommt auf den Subtext an, der dir vorschwebt.
Splitter sind meinem Empfinden nach immer mit "störend" und/oder "Verletzungsgefahr"/"Zerstörgefahr" verbunden – das Leben an sich gefährdet aber "das große Ganze" nicht.
Scherben sind mit "zerbrochen" oder auch "überkommenes Fragment" verbunden – das "große Ganze" muss aber nicht zerbrechen, um Leben zu ermöglichen. Splitter hat übrigens den Subtext des "Zer-Spiltterten" (also Kaputten) auch.

Aber auch Scherbe passt nicht ins Bild des Textilen (Faden, Gewebe).
A: Ein Bruch im Bild kann allerdings Absicht sein. Scherbe und Splitter sind hart, das klingt nach "Leben ist eben doch was anderes/Besonderes".
B: Auch Fetzen/Fetzchen trägt den Subtext des Zerstörten, Zerissenen. Es klingt aber eher nach Verfall, Vergänglichkeit (Stofffetzten zerfallen, vergehen mit der Zeit).

Wenn ich so darüber nachdenke: Wahrscheinlich gibt es für die Aussage gar kein Wort, das nicht "kaputt" klingt. Man kann nur die Art des Kaputtseins färben. Denke ich.
 


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