Der Traummann

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Terminator

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Der Traummann




Keine Frage, Ulrike Fahrenhold war ausgesprochen hübsch. Der dunkle Teint, das lange, schwarzgelockte Haar und die großen rehbraunen Augen machten sie begehrenswert für Männer.

Dass sie trotz alledem mit ihren 29 Jahren noch immer ohne festen Partner durchs Leben ging,

hatte seinen guten Grund. Sie war sich zu schade, den Herren der Schöpfung als Lustobjekt zu dienen. In ihren Augen nämlich hatten Männer nur eines im Sinn – das eine!

Nein, von dieser Sorte Männer hatte sie ein für alle mal genug! Andererseits, so ganz ohne männlichen Schutz...Na, irgendwie war das ja auch nicht das Gelbe vom Ei.

Da hatte sie die Idee mit der Anzeige: „Wanted! Welcher Mann zwischen dreißig und vierzig

ist in der Lage, eine Frau glücklich zu machen, ohne ständig seine Männlichkeit unter Beweis

stellen zu müssen?“

Die Anzeige erschien in der Wochenendausgabe. Und bereits am Dienstag trudelte die erste, leider aber auch die einzige Zuschrift ein.

Der Schreiber, ein gewisser Lutz Weber, schien ihre Situation exakt erfasst zu haben. Wieder und wieder lass sie diesen Brief, und von Mal zu Mal wurde ihr dieser Lutz Weber sympathischer.

Noch am selben Abend schrieb sie ihm, bat ihn zudem um ein Foto. Die Antwort kam postwendend – jedoch ohne das gewünschte Foto. Stattdessen die Bemerkung: „Lassen Sie sich doch einfach überraschen!“ Auch den Zeitpunkt für das Treffen hatte er bereits festgelegt.



Punkt 15 Uhr traf Ulrike am Stadtpark ein.

„Hände hoch und Schlüpfer runter!“ vernahm sie plötzlich eine lachende Stimme hinter sich.

Erschrocken wandte Ulrike sich um – und starrte in das verschmitzt grinsende Gesicht eines

Gutaussehenden Mannes.

„War nur ein kleiner Scherz“, entschuldigte er sich lachend. „Gestatten, Lutz Weber, fünfunddreißig Jahre alt. Computerfachmann, Antialkoholiker und Sexabstinenzler“, stellte er sich vor.

„Wie fein!“ amüsierte sich Ulrike. „Und was machen wir jetzt?“

„Na, was schon?“ Lutz hakte sie unter. „Jetzt gehen wir dort drüben ins Café und knüpfen zarte Bande. Rein platonisch, versteht sich.“

Von da an trafen sie sich regelmäßig ein-, zweimal in der Woche, ohne das sich jemals etwas

Anderes ereignete als bei ihrem anderen Treffen. Sie schlenderten durch den Park, gingen ins

Restaurant, ins Kino...

Nach einigen Wochen wurde Ulrike die Sache langsam unheimlich. Okay, sie wollte keinen Sexlüstling – aber dass er ihre Weiblichkeit gänzlich ignorierte, das wurmte sie nun doch.

„Lass uns heute einen kleinen Ausflug machen!“ bat sie ihn, als er neben ihr im Auto saß.

Er nickte. „Meinetwegen. Und wohin fahren wir?“

„Lass dich überraschen!“ kicherte Ulrike und gab Gas.

Nach einer halben Stunde Fahrt erreichten sie ein großes Waldstück. Dort bog Ulrike in einen

Waldweg ein. Nach weiteren zehn Minuten gelangten sie an einen kleinen Waldsee. Ulrike stoppte den Wagen und stieg aus.

Lutz sah sie verdutzt an. „Was hast du vor?“

„Na, was wohl?“ amüsierte sie sich. „Baden natürlich!“ Langsam, fast im Zeitlupentempo, zog sie sich aus. Als sie dann im knappen Bikini vor ihm stand, musterte sie ihn neugierig. Ob er wohl erregt war?“ Worauf wartest du?“ fragte sie. „Willst du in Klamotten baden?“

„Ich hab keine Badehose dabei“, zierte er sich.

Sie lachte gurrend. „Na, dann baden wir beide halt nackt, dann braucht sich keiner vorm anderen zu schämen.“ Und schon hatte sie ihren Bikini abgestreift.

Zögernd ließ nun auch Lutz seine Hüllen fallen. Ulrike schmunzelte vergnügt vor sich hin. Nun würde sich schon zeigen, ob er ein richtiger Kerl war oder nicht. Vorsichtig lenkte sie ihren Blick auf seine intimste Stelle – und geriet in Verzückung. Was da zwischen seinen Beinen baumelte, war nicht von schlechten Eltern. Allerdings – von Erregung war da nichts zu sehen.

Und was tat er? Er stand da wie ein Eisblock und starrte sie verständnislos an.

„Verdammt noch mal!“ fauchte Ulrike ihn jetzt ungehalten an. „So steh doch jetzt nicht so dämlich herum! Mach was!“

Und er machte. Er rannte zum Auto, holte seine Jacke und hängte sie Ulrike über die Schultern. „So“, meinte er dann, „jetzt wird´s dir gleich wärmer. Meine Güte, du hast ja Schüttelfrost“, tat er besorgt.

O Gott! schrie es in Ulrike. Das kann doch nicht wahr sein!

„Schlappschwanz!“ entfuhr es ihr.

Und dann ging alles ganz schnell. Er packte sie, drehte sie herum, drückte ihren Oberkörper nach unten und drang mit voller Wucht in ihren Schlitz ein. Wie von Sinnen hämmerte er in sie hinein.

„Himmel“, jauchzte Ulrike überglücklich, du bist ja doch `n richtiger Kerl!“

„Was dachtest du denn?“ grunzte er. „Und damit du Bescheid weißt: Jetzt holen wir alles nach, was wir versäumt haben.“

„O ja!“ seufzte sie. „Das machen wir!“ Dann schloss sie die Augen und ließ ihrer Lust freien Lauf...
 

Silvita

Mitglied
Lieber Terminator,

was für eine herrlich amüsante Geschichte. Kicher... Ich hab mich köstlich amüsiert.
Hier ein paar Kleinigkeiten, die mir aufgefallen sind.

Zitat Terminator: Nein, von dieser Sorte Männer hatte sie ein für alle mal genug! Andererseits, so ganz ohne männlichen Schutz...Na, irgendwie war das ja auch nicht das Gelbe vom Ei.
Besser: Und von dieser Sorte Männer hatte sie genug! Andererseits, so ganz ohne männlichen Schutz. Das war irgendwie auch nicht das gelbe vom Ei.

Zitat Terminator: Der Schreiber, ein gewisser Lutz Weber, schien ihre Situation exakt erfasst zu haben. Wieder und wieder lass sie diesen Brief, und von Mal zu Mal wurde ihr dieser Lutz Weber sympathischer.
Hier würde mich interessieren, was er geschrieben hat.

Zitat Terminator: Noch am selben Abend schrieb sie ihm, bat ihn zudem um ein Foto. Die Antwort kam postwendend – jedoch ohne das gewünschte Foto. Stattdessen die Bemerkung: „Lassen Sie sich doch einfach überraschen!“ Auch den Zeitpunkt für das Treffen hatte er bereits festgelegt.
Dass er kein Foto schickt finde ich gut. Das macht es spannend.
Dass sie auf den festgelegten Zeitpunkt eingeht, finde ich seltsam. Sie wirkt auf mich eher wie eine selbstbewusste Frau, die sich von Männern nichts sagen lässt. Daher passt das für mich nicht.

Zitat Terminator: Nach einigen Wochen wurde Ulrike die Sache langsam unheimlich. Okay, sie wollte keinen Sexlüstling – aber dass er ihre Weiblichkeit gänzlich ignorierte, das wurmte sie nun doch.
Lol. Frauen. Sie wissen nicht, was sie wollen. Das ist herrlich.

Zitat Terminator: „Na, was wohl?“ amüsierte sie sich. „Baden natürlich!“ Langsam, fast im Zeitlupentempo, zog sie sich aus.
Das würde ich detaillierter schildern.

Zitat Terminator: Zögernd ließ nun auch Lutz seine Hüllen fallen. Ulrike schmunzelte vergnügt vor sich hin. Nun würde sich schon zeigen, ob er ein richtiger Kerl war oder nicht.
„schon“ würde ich streichen, ist ein unnötiges Füllwort

Zitat Terminator: „Verdammt noch mal!“ fauchte Ulrike ihn jetzt ungehalten an. „So steh doch jetzt nicht so dämlich herum! Mach was!“
Besser: „Verdammt noch mal!“, fauchte Ulrike ungehalten.
„ihn an“ kannst Du Dir sparen, da ja nur die beiden anwesend sind.

Ich danke Dir für die Geschichte. Du hast mich zum Schmunzeln gebracht .

LG Silvita
 
Hallo Terminator,
diese Geschichte hat wenigstens mal einen Schmunzelfaktor. Die gefällt mir. Ich muss gestehen, die anderen fand ich zu platt und lustlos.
Aber an der Formatierung musst Du vielleicht noch arbeiten. Zeilenumbrüche mitten im Satz dürfen einfach nicht sein. Arbeitest Du den Text, wenn Du ihn in den thread kopiert hast, nicht nochmal durch, bevor Du ihn dann einstellst? Da könntest Du all die kleinen Fehler (speziell die Zeilenumbrüche und die überflüssigen Leerzeilen) korrigieren. Nur so als Tipp ... Dann liest sich das nochmal ganz anders und auch viel geschmeidiger.
Schöne Grüße,
Rainer Zufall
 

DocSchneider

Foren-Redakteur
Teammitglied
Hallo Terminator,

Was da zwischen seinen Beinen baumelte, war nicht von schlechten Eltern. Allerdings – von Erregung war da nichts zu sehen.

Und was tat er? Er stand da wie ein Eisblock und starrte sie verständnislos an.

„Verdammt noch mal!“ fauchte Ulrike ihn jetzt ungehalten an. „So steh doch jetzt nicht so dämlich herum! Mach was!“

Und er machte. Er rannte zum Auto, holte seine Jacke und hängte sie Ulrike über die Schultern. „So“, meinte er dann, „jetzt wird´s dir gleich wärmer. Meine Güte, du hast ja Schüttelfrost“, tat er besorgt.

O Gott! schrie es in Ulrike. Das kann doch nicht wahr sein!

„Schlappschwanz!“ entfuhr es ihr.

Und dann ging alles ganz schnell. Er packte sie, drehte sie herum, drückte ihren Oberkörper nach unten und drang mit voller Wucht in ihren Schlitz ein. Wie von Sinnen hämmerte er in sie hinein.

„Himmel“, jauchzte Ulrike überglücklich, du bist ja doch `n richtiger Kerl!“
Vorsichtige Frage: WIE SCHNELL war denn dann das große Glück für Ulrike möglich??

Sorry, ich lache mich her schlapp (wie passend) über diesen Text und seine Wortwahl. Er ist leider ein absoluter Alptraum und wirkt lieblos herunter geschrieben. Vom weltfremden Inhalt mal ganz abgesehen!

Viele Grüße

DS
 

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