Der Waldspaziergang

Der Himmel war wolkenlos und die Sonne lockte mit ihren wärmenden Strahlen zum Spazieren gehen, darum dachte ich mir, dass es eine gute Gelegenheit sei, mal wieder bei dir durchzurufen. Ich wählte deine Nummer und es dauerte auch nicht lange bis du den Hörer abnahmst. Als ich mich meldete, spürte ich das Zittern und Vibrieren der Erregung in deiner Stimme. Ich schlug vor den Sachsenwald unsicher zu machen, um die letzten Sonnenstrahlen einzufangen. Du hattest nichts vor und so verabredeten wir uns gegen halbdrei am Bahnhof. Ich hatte noch ein wenig Zeit und so genoss ich ein Bad, um in Ruhe zu überlegen, was ich mit dir anstellen würde, wenn ich dich sehe. Bei dem Gedanken an dich wurde meine bessere Hälfte schon unruhig und guckte, wie ein Periskop eines U-Bootes aus dem Wasser, doch ich zwang ihn wieder abzutauchen. Die Zeit rückte dem Treffpunkt näher und so stürmte ich den Kleiderschrank. Ich suchte etwas praktisches, aber sportliches aus.
Aufgeregt machte ich mich auf den Weg. Am Ausgang des Bahnhofs wartete ich ungeduldig auf dich, denn ich war gespannt, wie du dieses mal aussehen würdest. Du warst immer für eine Überraschung gut. Endlich der Zug fuhr ein, genau halbdrei. Es stiegen viele Leute aus. Familien mit Kinderwagen, Pärchen, die aufgeregt schwatzten, eine ältere Dame mit Pekinesen, dann sah ich dich und mein Herz machte einen Satz. Du hattest eine dunkelgrüne Lederhose an, die dein wohlproportioniertes Heck, besonders hervorhob. Dazu eine enganliegende Bluse, die, wie soll ich sagen, meinen Atem fast still stehen ließ. Ich liebte es wie du mich mit einem geheimnisvollen Lächeln anschautest. Deine sinnlichen Lippen brachten mich um den Verstand und in deinen Augen taten sich Abgründe auf. Als du mich sahst wurden deine Schritte schneller, so als könntest du nicht abwarten, mir nahe zu sein. Du umarmtest mich und gabst mir einen Kuss auf den Mund, ich ließ dich aber nicht so einfach davonkommen und so hielt ich dich fest im Arm und spielte mit meiner Zunge an deinen Lippen, bis du nachgabst und das Spiel erwidertes. Ein wenig gab ich dich frei und nahm deine Hand. Ich wollte dich einfach spüren, denn die letzten Wochen waren die Hölle für mich gewesen aber nun warst du ja da.
Mit deiner Hand fest in meiner, machten wir uns auf und genossen den Spaziergang auf laubbedeckten Waldboden. Einige Sonnenstrahlen ließen die schon ohnehin bunten Blätter, noch farbenfroher erscheinen.
Immer wieder machten wir eine Pause und genossen das Seelebaumeln lassen. Du streicheltest mich mit deinen Blicken und wir küssten uns viele male. Deine Küsse wurden immer verlangender und ich hatte das Gefühl, dass du mich niemals mehr freigeben würdest.
Deine Hand tastete nach meiner besseren Hälfte und du lächeltest, denn er hatte schon fast seine volle Kapazität erreicht. Deine Augen spiegelten das Verlangen wieder und konnte lesen was du begehrtest. Ich öffnete den Reißverschluss meiner Hose und zeigte dir meine pralle Lust. Deine Augen glänzten und dein heißer Mund umschloss das begehrte Stück. Der Genuss war aber nicht von Dauer, denn es nahte schon eine Gruppe von Jugendlichen. Ich konnte ihn gerade noch einfahren und die Luke verschließen. Dein Blick drückte bedauern aus und du lecktest dir demonstrativ über die Lippen. Wir schlenderten weiter Arm in Arm den Waldweg entlang und genossen die nach Kiefern duftende Luft. Du flüstertest mir ins Ohr, dass dein Dock überflutet sei und du gerne mein Torpedo versenkt sehen würdest. Wir küssten uns wieder verlangend und hätte dich am liebsten auf der Stelle erobert. Wir genossen noch eine Weile die wiedereinkehrende Ruhe und fanden dann auch den geeigneten Platz, um ungestört fortzufahren. Dein Blick signalisierte mir, dass ich in das Dock vordringen sollte und meine Hand verschwand unter deinem Schlüpfer. Überflutet von einer Welle und gefangen von deiner Lust, verschlangst du meine Finger. Rhythmisch ließ ich sie über deinen Lustpunkt gleiten und beobachtete dich. Deine Augen waren geschlossen und ich entlockte dir ein leises stöhnen. Abrupt zog ich meine Finger aus dem Schlüpfer und steckte sie in meinen Mund, um mir den herrlichen Geschmack ins Gedächtnis zu rufen. Der Geschmack und Duft ließ meine bessere Hälfte wieder anschwellen und das blieb nicht unbemerkt. Du machtest dich schon wieder an meinem Reißverschluss zu schaffen und mit einem gierigen Blick nahmst du ihn in deine Obhut. Deine Zunge trieb ein teuflisches Spiel mit ihm und betäubte meine Sinne. Ich hätte mich gern sofort gehen lassen, doch du hattest etwas anderes mit ihm vor. Dein Blick checkte die Umgebung und sichtlich zufrieden ließ du deine Hose fallen. Du führtest meine Hand und ich versank abermals in den Tiefen des Meeres. Ich war ganz nah bei dir und konnte deine Erregung spüren, die sich wie ein Schleier um uns gelegt hatte. Wir küssten uns und unsere Zungen spielten miteinander, als wären sie selbstständige Wesen. Du gabst mich frei und zeigtest mir dein wohlproportioniertes Heck. Rhythmisch riebst du es an meiner besseren Hälfte und spieltest mit meiner Lust. Ich entschied dass das Spiel nun enden musste, denn sonst hätte ich meiner Munition freien Lauf lassen müssen und das wäre sicher nicht in deinem Sinne gewesen. Mit meinem Sonar fand ich auf Anhieb das Dock und zielgesteuert drang ich in die Tiefe des Meeres ein. Eng umschlungen wiegten wir uns im Sturm des Meeres, bis mein Sprengkopf explodierte und wir langsam mit dem abklingenden Sturm in die seichte Bucht einfuhren.
 

Oben Unten