Die Ankunft

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Oscarchen

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Die Ankunft

Bei schwerem Sturm, in dunkler Nacht
Ritt er mit seinem Kinde
Zur Burg, er hielt den Jungen sacht
Es brüllten böse Winde

Trotz Sommer war es grausam kalt
Das Pferd begann zu schwanken
Der Vater fand fast keinen Halt
Am Pferd, dem alten kranken

Es war verrückt, man hat’s geschafft
Gerettet aus der größten Not
Die Burg erreicht, mit letzter Kraft
Am Tag darauf gab’s Pferd mit Brot
 

Oscarchen

Mitglied
Hi Patrick, diesmal nichts von der Loreley, aber auch urdeutsche Dichterkunst!
Danke fürs Besternen!
LG
O.
 
Für die Pointe, Oscarchen, will ich dich, wenn du einverstanden bist, für den Orden wider den tierischen Ernst vorschlagen. So ein makaberes Ende habe ich dir bei Gott nicht zugetraut. Ich frage mich, ob irgend ein Dichter oder einer von den Neuzeitkomikern dieser Welt je auf eine solche Pointe kommen könnte. Meine Antwort kennst du. Ich will mich mal umhören im Forum, ob hier jemand Biografien schreibt. Du gehörst in eine Biografie. Jetzt schon.
Joe
 

Oscarchen

Mitglied
Nun Joe, ich habe lange überlegt, od ich dieses Werk veröffentlichen soll.
Hier kommt ein Lebewesen zu Tode! Durch unsachgemäße Nutzung unter Vernachlässigung von Tierschutzvereinbarungen. Deine momentane Unterhaltungspartnerin hat schon in entrüsteter Weise über eine Verballhornung von Trump reagiert. Ich möchte hier nicht meine Mitgliedschaft aufs Spiel setzen, aber die freie Welt hat ein Anspruch auf Information und Richtigstellung von Ereignissen, die durchaus schon Jahrhunderte zurückliegen.
Und sonst...gibts wieder Toilettenpapier bei Edeka?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist ja ein gefährliches Wort, Oscarchen: Unterhaltungspartnerin. Ich sags mal so: Wir haben die Beziehung einvernehmlich beendet. Wir kennen uns von nun an nicht mehr. Übrhaupt, mir fällt auf, wie stille es geworden ist in der Lupe (stille mit "e" hintendran), man könnte fast mit Goethe murmeln: Warte nur balde, ruhest du auch. Also ich. Du nach mir. Ich habe mich gefragt: Fehlt dir was, JF? Oder liegts am Fernsehprogramm? Bei Edeka hatten sie Toilettenpapier heute in rosa. Und so könnte doch ein Gedicht unserer gemeinsamen Vermissten beginnen: Rosa Abend in Dudeldorf – kleine Vögel pfeifen sich die Nacht zu – eine alte Frau kocht Frühkirschen ein – um diese Uhrzeit noch – wie lange noch? Oscarchen, ich verabschiede mich.
 

Cellist

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Beim Lesen kam von irgendwo weit her der Gedanke, das schon einmal gelesen zu haben. Und dann, als ich zum Ende kam, war mir klar: nö, das hast du noch nicht gelesen! ;)
 

Ciconia

Mitglied
Zu Beitrag 4 und 5 ein Fundstück aus "Verschwundene Tiere":

Der Anstands-Wauwau ist verschwunden,
man hat ihn zu oft diffamiert.
Ein Pitpull wurd statt ihm gefunden,
der Anstand nicht mal simuliert.


Und Glückwunsch zum rosa Toilettenpapier - hoffentlich reicht es bei weiterer Diarrhöe.
 

Oscarchen

Mitglied
Na na na, eine Dame deines Alters hat doch so etwas nicht nötig!
Nachtreten! Ich halte dich immer noch für eine gebildete, kultivierte Person.
Benimm dich entsprechend!
 

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