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Die Herrin des Nordens/Gnadenlos bestraft

Ruedipferd

Mitglied
Während der folgenden Wochen musste ich immer wieder an Natascha und an meine Erlebnisse dort denken. Es war mein erstes Mal bei ihr gewesen und ich ahnte, dass es auch nicht das letzte Mal sein würde. Ich hatte bei ihr ein Ventil für eine völlig andere Seite meiner Seele gefunden. Wenn ich meine Gefühle überhaupt ausleben konnte, dann war dies nur bei ihr und mit ihr möglich. Aber zwei Dinge machten mir Angst. Ich lebte ja nicht nur meine geheimsten Träume, sondern einem guten Schauspieler gleich, verschmolz ich auf unheimliche Weise mit ihnen. Der Wechsel zwischen Realität und fröhlichem Spiel, allgemeiner Unterhaltung über dies und das und meine Rolle, gestaltete sich als fließend. Ich wurde in meinen kühnsten Phantasien tatsächlich zum devoten Sklaven, wünschte mir dann, und welcher normale Mensch kann so etwas nachvollziehen, auch genauso behandelt zu werden. Dabei verschwommen Wahrheit und Traum, Trugschluss und Realität vollkommen miteinander. Eines ging in das andere über und ich überlegte mir schon, ob ich nicht sogar als Schauspieler eine gute Figur machen würde. Ich lebte meine Rolle ja regelrecht und wenn mir das bei Natascha gelang, dann könnte es mir vielleicht auch auf der Bühne zur Ehre gereichen. Was mich aber immer wieder davon abhielt, endlich zum Telefon zu greifen, sie anzurufen und nach dem Termin für die nächste Party zu fragen, war die Gewissheit, dass es mir unglaublich schwer fiel, meine Rolle wieder zu verlassen. Ich sah ja alles vor mir, erlebte mich als der, zu dem ich wurde. Das Sklavenleben bei Natascha fühlte sich gefährlich real an.

Aus dem fünfunddreißigjährigen Systemanalytiker Jörg wurde die Person, in deren Haut ich während des Spiels schlüpfte. Ich fragte mich, ob ich mich nicht eines Tages so sehr von meiner Rolle gefangen nehmen lassen würde, dass mir der Weg zurück in meine eigene Lebensrealität nicht mehr gelang. Außerdem bereitete mir der Gedanke nach dem Hintergrund meines bizarren Triebes Sorgen. Ich war gutbürgerlich aufgewachsen. Meine Eltern gehörten zur Mittelklasse und Geldsorgen besaßen wir keine. Ich durchlief das Gymnasium, studierte und liebte den Beruf. Meine Ehe war kurz gewesen und kinderlos geblieben. Meine Frau hatte sich in meinen besten Freund verliebt und war nach knapp einem Jahr mit mir, zu ihm gezogen. Es tat sehr weh. Irgendwie verschmerzte ich dann die Demütigung und stürzte mich in den Job. Hatte ich die Trennung womöglich noch nicht überwunden? Tief atmete ich bei diesem Gedanken durch. Kurz entschlossen nahm ich den Hörer zur Hand. Ich wollte es endlich genau wissen. Natascha meldete sich mit ihrer markanten strengen Stimme und einen Moment später war ich wieder angemeldet.

Froh gelaunt und erwartungsvoll setzte ich mich am Freitagabend ins Auto. Es wurde eine nette und freundliche Begrüßung. Ihren Ehesklaven und die Mitbewohnersklaven kannte ich bereits. Nach und nach gesellten sich neue und alte Gäste zu uns, so dass sich in allen Räumlichkeiten illustre Scharen bildeten. Man unterhielt sich über Gott und die Welt und niemand würde bei den harmlos anmutenden Gesprächen auf die Idee kommen, dies wäre ein Zirkel oder eine Gruppe sadomasochistisch geprägter Personen. Einzig in der Kleidung fielen bereits einige Männer auf. Die Damen verschwanden dann nach und nach. Auch diverse Herren bewegten sich in die hinteren Räume, welche Natascha uns zum Umkleiden zur Verfügung gestellt hatte. Ich besaß immer noch nichts Rechtes an Kleidung und war mir obendrein auch noch nicht sicher, in welche Rolle ich nun eigentlich schlüpfen wollte. Einen ungezogenen großen Jungen zu spielen, der zur Strafe in Windeln gesteckt wird oder auch einen willenlosen devoten Sklaven darzustellen, welcher seiner Herrin zu allen Diensten bereit zu sein hat, faszinierten mich. Auch die Gefängniskleidung vom letzten Mal hatte es mir angetan und ich zog vorerst nur meine kurze schwarze Hose und das Netzshirt über. Niemand störte mich, als ich danach durch die oberen Zimmer stromerte und mir die vielen geheimnisvollen Utensilien besah, welche sich bei Natascha angesammelt hatten. Ich ertappte mich plötzlich wieder im Käfigzimmer und stellte mir vor, als Gefangener im Kerker eingesperrt zu werden.

Natascha besaß tatsächlich solche Räumlichkeiten. Allein beim Gedanken daran, spürte ich bereits leichte Erregung in mir. Gleichzeitig war ich mir auch noch nicht sicher, ob ich lieber einem Herrn oder einer Herrin dienen wollte. Ich schloss daraus, dass ich wohl bisexuell sein würde. Der Gedanke, von einem anderen Mann anal genommen zu werden, löste Gefühle zwischen meinen Beinen aus. Entschlossen setzte ich mich wieder in den Käfig. Diesmal passierte gottseidank nichts. In Ruhe betrachtete ich die vielen SM Kleidungsstücke. Natascha besaß nicht nur ihre Stiefel, bei deren Anblick mir das Wasser im Mund zusammenlief. Wie gern würde ich vor ihren Füßen liegen und sie ablecken dürfen. Was einem anderen Sklaven schlimmste Strafe wäre, käme mir einer Belohnung gleich. Warum lebte ich nur solche abartigen Gelüste aus? , fragte ich mich. Waren es verkannte Kindheitserfahrungen, die tief in meinem Unterbewusstsein auf einmal bizarre Formen annahmen? Lag es an der vielleicht missverstandenen Erziehung meiner Eltern aus längst vergangenen Tagen? Ich musste damals natürlich wie jeder andere auch, gehorchen, aber das war eigentlich für mich selbstverständlich und geschlagen hatten mich meine Eltern nie. Irgendetwas musste diese Neigungen ja doch ausgelöst haben! Für einen Psychotherapeuten gäbe ich sicherlich ein weitreichendes Betätigungsfeld ab. Ich hörte Stimmen. In den anderen Räumen begannen die Paare zu spielen. Im Roten Salon setzte ich mich auf die Folterbank und schaute dem schwarz gekleideten Herrn und seiner hübschen Sklavin zu. Ein weiterer junger Mann gesellte sich zu mir. Er trug eine lange dunkle lederartige Hose, die sofort meine vollste Aufmerksamkeit erregte. Vorne sah alles noch normal aus. Im engen Slip meldete sich allerdings bereits sein leicht erigiertes Glied zu Wort. Als er sich umdrehte, hing ich mit großen Augen an seinen hellen knackigen Pobacken. Der nackte Arsch hielt meinen gierigen Blick gefangen. Auf meine Frage erfuhr ich, diese Hose wäre gar keine, man nannte sie Chaps. Ich beschloss sofort, mir ebenfalls ein solch geiles Kleidungsstück zu besorgen. Gleichzeitig begann ich von einer homoerotischen Beziehung zu träumen. Wie würde es sein, wenn er mich plötzlich streichelte. Zunächst sanft mit Küssen zärtlich mein Gesicht bedeckte, um dann seine Zunge fordernd in meinen geöffneten Mund zu stecken. Seine Hände würden wie die meinen nach und nach tiefer nach unten gleiten, bis wir unsere Schwänze erreicht hätten. Ich wäre der devotere Teil und ließe ihn, sobald sein erigiertes Glied dazu bereit sein würde, langsam hinter mich treten. Dann beugte ich mich vor, streckte ihm zitternd vor Erregung meine Öffnung entgegen und wartete demütig auf den Druck, wenn er meinen Schließmuskel überwunden hätte und kraftvoll in mich eingedrungen sein würde. Keuchend und lustvoll stöhnend verschmolzen unsere Leiber miteinander und seine harten Stöße ließen mich wohlig erschauern. Auf dem Höhepunkt dürfte er sich entladen und die geballte Fülle seines Saftes würde in mich hinein spritzen. Angenehm kühl und prickelnd sollte es sich anfühlen. Ich käme gleich danach auf der schwarzen Bank liegend, während ich mein eigenes Lustzentrum rhythmisch darüber rieb. Er sah mich nicht an, sondern blickte gebannt nach vorn.

Vor uns lag die junge Sklavin bäuchlings auf den Strafbock gefesselt, währenddessen ihr Gebieter mit seiner Peitsche ihren wunderschönen Hintern solange bearbeitete, bis er über diverse rosa Töne von makellosem Schneeweiß zu einem dunkelroten blutigen Fleischstück wurde. Sie schrie und ächzte vor Schmerz. Ihr Blick verriet jedoch Geilheit und Gier nach immer mehr Folter. Wir Zuschauer weideten uns an ihrem festen Hinterteil und spürten unsere eigene Erregung dabei. Ich hätte gerne neben ihr gelegen, malte mir aus, wie es für mich sein würde, Sklave eines Herrn zu sein und ebenfalls gnadenlos von ihm gequält und bestraft zu werden.
Natascha erschien mit einem jungen weiblichen Zögling. Das Mädchen trug ein kurzes Kleidchen und war wohl trotz ihrer erwachsenen Jahre noch Schülerin im wahrsten Sinne des Wortes. Sie hatte kein Höschen an, als sie sich auf den Boden knien musste. Natascha gab ihr einen Befehl, den sie aber sogleich frech ignorierte. Im nächsten Augenblick klatschten die starken Hände der Herrin des Nordens kraftvoll und unbarmherzig auf den hellen reinen Pobacken der Kleinen, bis ein zartes Rot ihren Arsch färbte, während sie sich wie ein junger Aal unter den Händen ihrer gestrengen mütterlichen Lehrerin wandte und aus Leibeskräften herzzerreißend aufschrie.

Natascha sah mich auf einmal sehr interessiert an. Ich konnte mir nämlich ein paar von ihren Handschellen um eine Hand legen. „Möchtest du einmal fixiert und angekettet im Verließ zubringen?“, fragte sie mich und hatte natürlich damit den Nagel auf den Kopf getroffen. „Das würde ich gerne erleben“, antwortete ich und wurde schon im nächsten Augenblick von ihr in einen Sträflingsanzug gesteckt und mit Ketten an Händen und Füßen gefesselt. Sie führte mich erbarmungslos nach draußen. Das Verließ war eine Gefängniszelle ohne Fenster. Nur eine in die Wand eingelassene harte Holzpritsche befand sich darin. Ich trug wieder eine Windel, musste mich auf den Bauch legen und wurde mit Händen und Füßen auf eben diese Bank gekettet. Aufstehen konnte ich nun nicht mehr. Meine Bewegungsfreiheit war in wenigen Sekunden extrem eingeschränkt worden. Dann löschte Natascha das Licht und ließ mich allein. Die Tür schloss sich und ich hörte, wie der Schlüssel mich endgültig zu dem machte, was ich ja so gerne sein wollte: Ein Gefangener. Ich lag minutenlang regungslos auf der alten stinkenden Decke, spürte, wie sich die harten Ketten und Eisenringe in meine Hand- und Fußgelenke gruben und wurde mir entsetzt der wenigen Möglichkeiten bewusst, die mir die Fesseln an Bewegungsspielraum boten. Gleichzeitig fühlte ich perfider weise eine starke Erregung in mir aufsteigen. Was einen anderen vielleicht zur Verzweiflung getrieben hätte, löste in meinem Gehirn Spannung und Lust aus. Es dauerte eine ganze Weile, bis einer der Männer kam, um nach mir zu sehen. Jegliches Raum- und Zeitgefühl waren mir in der Zwischenzeit verloren gegangen, aber ich hatte wohlige Augenblicke voller Ektase erleben dürfen und ließ mich erneut von meinem Wärter einsperren. Als ich nach einer weiteren Stunde von Natascha persönlich befreit wurde, dankte ich ihr die Kerkerhaft, indem ich sofort zu ihren Füßen auf die Knie fiel, um Gnade winselte und als gehorsamer Sklave demütig und willig ihre Stiefel abzulecken begann. Sie ließ mich gerne gewähren und kostete ihre Macht als Herrin des Nordens mit Genuss aus.

Fühlte ich mich vielleicht an meiner Scheidung schuldig? Wollte ich meiner Seele etwa auf diese Weise Befriedigung und erneutes Ansehen schaffen, in dem ich mich einer anderen Frau bedingungslos unterwarf, körperliche und seelische Schmerzen aushielt? Meine schrecklichen Hinrichtungsphantasien suchten sich erneut einen Weg an die Oberfläche.

Im sogenannten Garten hatte ich ja bereits den Galgen dazu entdeckt. Das Gerüst daneben, wies eine Falltür auf, durch die der Unglückselige mit auf den Rücken gefesselten Händen und der Henkershaube über dem Kopf unbarmherzig in die Tiefe stürzen würde. Möglicherweise waren ihm auch noch die Beine zusammengebunden worden, so dass die Füße sich während er seine letzten Atemzüge tun konnte, auf und nieder wippten und solange zuckten, bis der Delinquent seine Hinrichtung überstanden hatte. Ich malte mir aus, wie er wohl die Stunden davor bewältigen würde. Meine Phantasie ging vollends mit mir durch. Hier, auf Nataschas Grundstück konnte man etwas nachspielen, was in der Realität niemals möglich war. Wenn die Party um 19.30 Uhr beginnt, sollte er also sofort beim Eintreffen in einen Sträflingsanzug gesteckt, an Händen und Füßen gefesselt ins Verließ geworfen werden. Dann dürfte er hinter einem Gitter für eine Stunde Freunde und Familie sprechen und um 21 Uhr käme seine Henkersmahlzeit, während der bereits seine Gnaden, der Henker, ganz in schwarz gekleidet bei ihm weilte, um den Ablauf des zu späterer Stunde vorgesehenen Procedere mit ihm zu besprechen.

Natürlich würde der Henker Maß nehmen, messen, wiegen und schon den geeigneten Strick probeweise um den Hals des Opfers legen. Eine Stunde später würde er durch den Priester abgelöst, welcher dem Unglücklichen die Beichte abnähme und ihn mit Gebeten auf seinen baldigen Weg zum Herrn einstimmen müsste. Der Pfarrer würde auch bei ihm bleiben, wenn gegen 23 Uhr die Herrin erscheint, ihn noch ein letztes Mal zur Toilette geleitet, um dann einige feste Windeln zwischen die Beine zu verlegen, ihn in eine Gummihose zu stecken und danach über ein weißes Hemdchen eine Zwangsjacke schnürte, die Hände dabei offen ließ. In die Jacke wären Ösen eingearbeitet, an denen der Delinquent zunächst eingehakt würde, wenn seine Gnaden, der Henker, um Mitternacht zum letzten Arbeitsgang ausholen werden. Doch zunächst muss der Kopf kahlgeschoren sein. Entweder, sie opferte dazu eine alte Perücke oder ein Strumpf über dem Kopf symbolisierte diesen letzten Akt der Demütigung des zu Hängenden. Dann hieß es nur noch warten. Eine halbe Stunde, länger jedoch nicht. Gerade hätte man sich vielleicht an die Situation gewöhnt, etwas gedöst, mit dem Priester gebetet, da müsste schon der letzte Teil der Prozedur beginnen.

Die Herrin wird von Gefängniswärtern begleitet, die einem wieder Hand und Fußfesseln angelegt hätten und führte ihren Häftling nach draußen vor die gaffende Menge der anwesenden Gäste. Im Käfig daneben würde er die letzten Minuten seines erbärmlichen Lebens verbringen, währenddessen vor dem erwartungsvollen Volk noch ein paar Mal die Funktionalität der Falltür ausprobiert wird. Nichts dürfte dem Zufall überlassen bleiben. Vielleicht erhielte man gnädiger weise noch einige Beruhigungstropfen, bevor es um zehn Minuten vor Mitternacht ernst würde. Ich stellte mir als sexuelle Phantasie vor, wie ich diese Rolle spielen könnte, verschmolz mit dem Gefangenen und fühlte wie der Delinquent. Dieser dürfte nun seine Zelle für immer verlassen. Er würde sie nie wieder betreten. Langsam stiege er, von Wärtern flankiert, die Stufen zum Galgen hoch und häufig wäre damit noch eine starke Erregung verbunden, wenn er die schwarz gekleidete Gestalt des Henkers vor sich erblickte.
Von den Helfern umringt, werden Hand und Fußketten gelöst, die Hände auf dem Rücken zusammengeschnürt, die Beine gebunden, sobald die eingekreisten aufgemalten Füße über der Falltür erreicht sind.

Der Henker legt den Strick um den Hals. Die Herrin wird das Urteil vorlesen und fragen, ob die armselige Kreatur dort oben noch etwas zu sagen hat. Der Priester gibt ihm die letzte Ölung und hält ihm den Becher mit dem Wein zum Trank vor den Mund. Sind es K.O Tropfen oder sonstige Betäubungsmittel, die darin gelöst, dem Verurteilten das tatsächliche Sterben am Galgen vorgaukeln sollen? Niemand weiß es. Er, der nun demütig den Becher zu seinen Lippen führen lässt und devot alles bis zum letzten Tropfen ausleert, ohnehin nicht und ihn interessiert zu diesem Zeitpunkt sowieso nichts mehr. Der Henker stülpt ihm die schwarze Henkerskapuze über den Kopf, verbindet sie mit dem Anzug, so dass der Anschein gewahrt bleibt, es sei alles nur ein Spiel. Einen Augenblick später, wenn die zwölf Schläge der eigens dafür aufgezogenen alten Kirchturmuhr die letzten Atemzüge des Delinquenten begleiten und der nicht mehr aufzuhaltende Mechanismus der Falltür unter seinen Füßen in Gang gesetzt ist, wird ihm unmissverständlich klar: Dies ist nachgespielte Realität und für ihn gibt es in der phantastischen Welt der Lust und Erregungen weder ein Zurück noch einen neuen Morgen mehr.

Wie kann es sein, dass man in der Phantasie solch furchtbare Gräueltaten erleben will und dabei auch noch sexuelle Gefühle empfindet? Ich verstand die Welt nicht mehr. Schließlich war ich nicht einmal allein mit diesen, aus meiner Sicht, doch perversen Vorstellungen. Um mich herum fügten sich Menschen, die sich angeblich liebten, gegenseitig unsägliche Qualen zu und schienen sich danach sogar noch mehr zu lieben. Schmerzerfüllte Schreie der Opfer lösten im sadistisch geprägten Partner Wonne und Lust aus, während sich der andere ebenfalls gut dabei zu fühlen schien. Oder gaben sie es womöglich nur vor? Vielleicht, um den Partner nicht zu verlieren? Im Wohnzimmer saß ich alsbald wieder bei den anderen und war trotzdem glücklich, nun zu ihnen zu gehören. Mir war Strafe und Gefängnisaufenthalt zuteil geworden und als eine angehende Herrin die Bestrafung eines Sklaven mit dem Rohrstock lernen wollte, willigte ich sofort ein und ließ mich nach oben in den Roten Salon führen.

Dort kettete mich die Mittfünfzigerin ans Kreuz und begann unter Nataschas Anleitung freudig und mit wachsender Begeisterung meinen armen Arsch zu bearbeiten, bis ich zitternd laut vor Schmerz schrie und nur noch keuchen konnte. Rote Striemen heizten mein Blut und die Haut darüber derart auf, dass mein Hinterteil nach kurzer Zeit wie Feuer brannte. Ohne Widerrede nahm ich die noch ungelenken Schläge hin, während mich ein illustres Publikum hübscher Sklavinnen mit ihren gestrengen Herren und Gebietern beobachtete und jeden meiner Schreie wohlwollend registrierte. Dann wurde ich losgebunden. Aber ich konnte mich meiner Freiheit nicht lange erfreuen. Der Meister der geschundenen Sklavin, die ich bei ihrer Tortur begleiten durfte, führte mich zu einer Holzbank, auf die ich mich sodann bäuchlings zu legen hatte. Er nahm einen Strick und verschnürte mich darauf wie ein Postpaket. Entkommen war unmöglich. Während ich ihm hilflos ausgeliefert blieb, besah er sich zufrieden sein Werk und führte mit Natascha Fachgespräche über seine Qualitäten. Irgendwann hatte meine Herrin ein Einsehen mit mir. Oder sie spürte keine Lust mehr, sich weiter mit mir zu befassen. Ich durfte ihr noch ein letztes Mal die Stiefel lecken, währenddessen sie der kleinen verkleideten Schülerin den Arsch windelweich prügelte.

Abgekämpft und müde zog ich mich um. Die Partynacht wich und uns wurde ein neuer Morgen beschert. In einem Monat würden wir wieder feiern und uns in Sklave/ Sklavin, Herr und Herrin verwandeln und unsere bizarren Vorlieben ausleben und auskosten. Es war wie eine Sucht. Ich überlegte lange und kam zu dem Schluss, dass mir wohl gerade dieses Experimentieren mit meinen schwärzesten Phantasien in meiner Ehe gefehlt hatte. Meiner Frau konnte ich davon nichts erzählen. Als biedere Hausfrau hätte sie sich vielleicht viel früher von mir getrennt. Während ich über mich nachdachte und meinen Blick an die Streckband heftete, setzte sich der Bondagemeister von vorhin neben mich.

„Es ist schon merkwürdig, an etwas Lust zu empfinden, das in der Realität gelebt, zu Geld-und Gefängnisstrafen führt und von jedem, auch von uns BDSM Freunden, verurteilt wird. Ich bin kein gewaltliebender Mensch. Im Gegenteil. Ich arbeite als Sanitäter und meine Frau ist Lehrerin von Beruf. Wenn jemand draußen wüsste, was wir hier treiben, wäre das wohl unser gesellschaftliches Ende. Wir haben sogar drei Kinder. Und doch, nur hier können wir so sein, wie wir uns fühlen. Laila, meine Frau, kann nur auf diesem Grundstück schwach sein und sich mir unterordnen. Im realen Leben werden von ihr täglich Entscheidungen verlangt und die Kinder erleben sie als liebevolle aber auch konsequente Mutter. Ich selbst habe ständig mit Verletzten zu tun, muss mich auf meine festgelegten Aufgaben konzentrieren und den Anweisungen des Notarztes Folge leisten. Hier kann auch ich endlich einmal der Chef sein. Ich quäle Laila nicht gern. Im Spiel bin ich ein ganz anderer und sie heißt dann auch anders." Ich hatte ihm aufmerksam und erleichtert zugehört.

„Mir ergeht es ähnlich. Ich bin ja noch neu hier und habe mir auch bereits meine Gedanken gemacht. Bei mir lief nicht alles glatt und meine Frau ist mit meinem besten Kumpel durchgebrannt. Die Neigungen spürte ich schon früher in mir, aber ich wagte es nie, ihr davon zu erzählen."
„Mach dir keine Sorgen", meinte er lächelnd und wissend. „Du bist in guter Gesellschaft und morgen stehst du ganz normal wieder in deinem bürgerlichen Leben. Bis zur nächsten Party, hier bei Natascha.“
 

Ruedipferd

Mitglied
Während der folgenden Wochen musste ich immer wieder an Natascha und an meine Erlebnisse dort denken. Es war mein erstes Mal bei ihr gewesen und ich ahnte, dass es auch nicht das letzte Mal sein würde. Ich hatte bei ihr ein Ventil für eine völlig andere Seite meiner Seele gefunden. Wenn ich meine Gefühle überhaupt ausleben konnte, dann war dies nur bei ihr und mit ihr möglich. Aber zwei Dinge machten mir Angst. Ich lebte ja nicht nur meine geheimsten Träume, sondern einem guten Schauspieler gleich, verschmolz ich auf unheimliche Weise mit ihnen. Der Wechsel zwischen Realität und fröhlichem Spiel, allgemeiner Unterhaltung über dies und das und meine Rolle, gestaltete sich als fließend. Ich wurde in meinen kühnsten Phantasien tatsächlich zum devoten Sklaven, wünschte mir dann, und welcher normale Mensch kann so etwas nachvollziehen, auch genauso behandelt zu werden. Dabei verschwommen Wahrheit und Traum, Trugschluss und Realität vollkommen miteinander. Eines ging in das andere über. Was mich dann auch immer wieder davon abhielt endlich zum Telefon zu greifen, sie anzurufen und nach dem Termin für die nächste Party zu fragen, war die Gewissheit, dass es mir unglaublich schwer fiel, meine Rolle wieder zu verlassen. Das Sklavenleben bei Natascha fühlte sich gefährlich real an. Aus dem fünfunddreißigjährigen Systemanalytiker Jörg wurde die Person, in deren Haut ich während des Spiels schlüpfte. Ich fragte mich, ob ich mich nicht eines Tages so sehr von meiner Rolle gefangen nehmen lassen würde, dass mir der Weg zurück in meine eigene Lebensrealität nicht mehr gelang. Außerdem bereitete mir der Gedanke nach dem Hintergrund meines bizarren Triebes Sorgen. Ich war gutbürgerlich aufgewachsen. Meine Eltern gehörten zur Mittelklasse und Geldsorgen besaßen wir keine. Ich durchlief das Gymnasium, studierte und liebte den Beruf. Meine Ehe war kurz gewesen und kinderlos geblieben. Meine Frau hatte sich in meinen besten Freund verliebt und war nach knapp einem Jahr zu ihm gezogen. Es tat sehr weh. Irgendwie verschmerzte ich dann die Demütigung und stürzte mich in den Job. Hatte ich die Trennung womöglich noch nicht überwunden?

Tief atmete ich bei diesem Gedanken durch.
Kurz entschlossen nahm ich den Hörer zur Hand. Ich wollte es genau wissen. Natascha meldete sich mit ihrer markanten strengen Stimme und einen Moment später war ich wieder angemeldet. Froh gelaunt und erwartungsvoll setzte ich mich am Freitagabend ins Auto. Die Begrüßung fiel herzlich aus. Ihren Ehesklaven und die Mitbewohnersklaven kannte ich bereits. Nach und nach gesellten sich neue und alte Gäste zu uns, so dass sich in allen Räumlichkeiten illustre Scharen bildeten. Man unterhielt sich über Gott und die Welt und niemand würde bei den harmlos anmutenden Gesprächen auf die Idee kommen, dies wäre ein Zirkel oder eine Gruppe sadomasochistisch geprägter Personen. Einzig in der Kleidung fielen bereits einige Männer auf. Die Damen verschwanden dann nach und nach. Auch diverse Herren bewegten sich in die hinteren Räume, welche uns Natascha zum Umkleiden zur Verfügung gestellt hatte. Ich besaß immer noch nichts Rechtes an Kleidung und war mir obendrein auch noch nicht sicher, in welche Rolle ich nun eigentlich schlüpfen wollte. Einen ungezogenen großen Jungen zu spielen, der zur Strafe in Windeln gesteckt wird oder auch einen willenlosen devoten Sklaven darzustellen, welcher seiner Herrin zu allen Diensten bereit zu sein hat, faszinierten mich. Auch die Gefängniskleidung vom letzten Mal hatte es mir angetan und ich zog vorerst nur meine kurze schwarze Hose und das Netzshirt über. Niemand störte mich, als ich danach durch die oberen Zimmer stromerte und mir die vielen geheimnisvollen Utensilien besah, welche sich bei Natascha angesammelt hatten. Ich ertappte mich plötzlich wieder im Käfigzimmer und stellte mir vor, als Gefangener im Kerker eingesperrt zu werden.

Natascha besaß tatsächlich solche Räumlichkeiten. Allein beim Gedanken daran, spürte ich bereits leichte Erregung in mir. Gleichzeitig war ich mir auch noch nicht sicher, ob ich lieber einem Herrn oder einer Herrin dienen wollte. Ich schloss daraus, dass ich wohl bisexuell sein würde. Der Gedanke, von einem anderen Mann anal genommen zu werden, löste Gefühle zwischen meinen Beinen aus. Entschlossen setzte ich mich wieder in den Käfig. Diesmal passierte gottseidank nichts. In Ruhe betrachtete ich die vielen SM Kleidungsstücke. Natascha besaß nicht nur ihre Stiefel, bei deren Anblick mir das Wasser im Mund zusammenlief. Wie gern würde ich vor ihren Füßen liegen und sie ablecken dürfen. Was einem anderen Sklaven schlimmste Strafe wäre, kam bei mir einer Belohnung gleich. Warum lebte ich nur solche abartigen Gelüste aus? , fragte ich mich.
Waren es verkannte Kindheitserfahrungen, die tief in meinem Unterbewusstsein bizarre Formen annahmen? Lag es an der vielleicht missverstandenen Erziehung meiner Eltern aus längst vergangenen Tagen? Ich musste damals natürlich wie jeder andere auch gehorchen, aber das war eigentlich für mich selbstverständlich und geschlagen hatten mich meine Eltern nie. Irgendetwas musste diese Neigungen ausgelöst haben! Für einen Psychotherapeuten gäbe ich sicherlich ein weitreichendes Betätigungsfeld ab.

Ich hörte Stimmen. In den anderen Räumen begannen die Paare zu spielen. Im Roten Salon setzte ich mich auf die Folterbank und schaute dem schwarz gekleideten Herrn und seiner hübschen Sklavin zu. Ein weiterer junger Mann gesellte sich zu mir. Er trug eine lange dunkle Hose, die sofort meine vollste Aufmerksamkeit erregte. Vorne sah alles noch normal aus. Im engen Slip meldete sich allerdings bereits sein leicht erigiertes Glied zu Wort. Als er sich umdrehte, hing ich mit großen Augen an seinen hellen knackigen Pobacken. Der nackte Arsch hielt meinen Blick gefangen. Auf meine Frage erfuhr ich, diese Hose wäre gar keine, man nannte sie Chaps. Ich beschloss sogleich, mir ebenfalls ein solch geiles Kleidungsstück zu besorgen. Dann begann ich von einer homoerotischen Beziehung zu träumen. Wie würde es sein, wenn er mich plötzlich streichelte. Zunächst sanft mit Küssen zärtlich mein Gesicht bedeckte, um dann seine Zunge fordernd in meinen geöffneten Mund zu stecken. Seine Hände würden wie die Meinen nach und nach tiefer nach unten gleiten, bis wir unsere Schwänze erreicht hätten. Ich wäre der devotere Teil und ließe ihn, sobald sein erigiertes Glied dazu bereit sein würde, langsam hinter mich treten. Dann beugte ich mich vor, streckte ihm zitternd vor Erregung meine Öffnung entgegen und wartete demütig auf den Druck, wenn er meinen Schließmuskel überwunden hätte und kraftvoll in mich eingedrungen sein würde. Keuchend und lustvoll stöhnend verschmolzen unsere Leiber miteinander und seine harten Stöße ließen mich wohlig erschauern. Auf dem Höhepunkt dürfte er sich entladen und die geballte Fülle seines Saftes würde in mich hinein spritzen. Angenehm kühl und prickelnd sollte es sich anfühlen. Ich käme gleich danach auf der schwarzen Bank liegend, während ich mein eigenes Lustzentrum rhythmisch darüber rieb.

Er sah mich nicht einmal an, sondern blickte gebannt nach vorn.

Vor uns lag die junge Sklavin bäuchlings auf den Strafbock gefesselt, währenddessen der Gebieter mit seiner Peitsche ihren wunderschönen Hintern solange bearbeitete, bis er über diverse rosa Töne von makellosem schneeweiß zu einem dunkelroten blutigen Fleischstück wurde. Sie schrie und ächzte vor Schmerz. Ihr Blick verriet jedoch Geilheit und Gier nach immer mehr Folter. Wir Zuschauer weideten uns an ihrem festen Hinterteil und spürten unsere eigene Erregung dabei. Ich hätte gerne neben ihr gelegen, malte mir aus, wie es für mich sein würde, Sklave eines Herrn zu sein und ebenfalls gnadenlos von ihm gequält und bestraft zu werden.
Natascha erschien mit einem jungen weiblichen Zögling. Das Mädchen trug ein kurzes Kleidchen und war wohl trotz ihrer erwachsenen Jahre noch Schülerin im wahrsten Sinne des Wortes. Sie hatte kein Höschen an, als sie sich auf den Boden knien musste. Natascha gab ihr einen Befehl, den sie frech ignorierte. Im nächsten Augenblick klatschten die starken Hände der Herrin des Nordens kraftvoll und unbarmherzig auf die hellen reinen Pobacken der Kleinen, bis ein zartes Rot ihren Arsch färbte, während sie sich wie ein junger Aal unter den Händen ihrer gestrengen mütterlichen Lehrerin wandte und aus Leibeskräften herzzerreißend aufschrie.
Natascha blickte mich plötzlich interessiert an. Ich konnte mir nämlich ein paar von ihren Handschellen um eine Hand legen. „Möchtest du einmal fixiert und angekettet im Verlies zubringen?“, fragte sie mich und hatte natürlich damit den Nagel auf den Kopf getroffen. „Das würde ich gerne erleben“, antwortete ich und wurde schon im nächsten Augenblick von ihr in einen Sträflingsanzug gesteckt und mit Ketten an Händen und Füßen gefesselt. Sie führte mich erbarmungslos nach draußen. Das Verlies war eine Gefängniszelle ohne Fenster. Nur eine in die Wand eingelassene harte Holzpritsche befand sich darin. Ich trug wieder eine Windel, musste mich auf den Bauch legen und wurde mit Händen und Füßen auf eben diese Bank gekettet. Aufstehen konnte ich nun nicht mehr. Meine Bewegungsfreiheit war in wenigen Sekunden extrem eingeschränkt worden. Dann löschte Natascha das Licht und ließ mich allein. Die Tür schloss sich und ich hörte, wie der Schlüssel mich endgültig zu dem machte, was ich ja so gerne sein wollte: Ein Gefangener. Ich lag minutenlang regungslos auf der alten stinkenden Decke, spürte, wie sich die harten Ketten und Eisenringe in meine Hand- und Fußgelenke gruben und wurde mir entsetzt der wenigen Möglichkeiten bewusst, die mir die Fesseln an Bewegungsspielraum boten. Gleichzeitig fühlte ich perfider weise eine starke Erregung in mir aufsteigen. Was einen anderen vielleicht zur Verzweiflung getrieben hätte, löste in meinem Gehirn Spannung und Lust aus. Es dauerte eine ganze Weile, bis einer der Männer kam, um nach mir zu sehen. Jegliches Raum- und Zeitgefühl waren mir in der Zwischenzeit verloren gegangen, aber ich hatte wohlige Augenblicke voller Ektase erleben dürfen und ließ mich erneut von meinem Wärter einsperren. Als ich nach einer weiteren Stunde von Natascha persönlich befreit wurde, dankte ich ihr die Kerkerhaft, indem ich sofort zu ihren Füßen auf die Knie fiel, um Gnade winselte und als gehorsamer Sklave demütig und willig ihre Stiefel abzulecken begann. Sie ließ mich gerne gewähren und kostete ihre Macht als Herrin des Nordens mit Genuss aus. Fühlte ich mich vielleicht an meiner Scheidung schuldig? Wollte ich meiner Seele etwa auf diese Weise Befriedigung und erneutes Ansehen schaffen, in dem ich mich einer anderen Frau bedingungslos unterwarf, körperliche und seelische Schmerzen aushielt?

Meine schrecklichen Hinrichtungsphantasien suchten sich erneut einen Weg an die Oberfläche. Im sogenannten Garten hatte ich ja bereits den Galgen dazu entdeckt. Das Gerüst daneben, wies eine Falltür auf, durch die der Unglückselige mit auf den Rücken gefesselten Händen und der Henkershaube über dem Kopf unbarmherzig in die Tiefe stürzen würde. Möglicherweise waren ihm auch noch die Beine zusammengebunden worden, so dass die Füße sich während er seine letzten Atemzüge tun konnte, auf und nieder wippten und solange zuckten, bis der Delinquent seine Hinrichtung überstanden hatte. Ich malte mir aus, wie er wohl die Stunden davor bewältigen würde. Meine Phantasie ging vollends mit mir durch. Hier, auf Nataschas Grundstück konnte man etwas nachspielen, was in der Realität niemals möglich war. Wenn die Party um 19.30 Uhr beginnt, sollte er also sofort beim Eintreffen in einen Sträflingsanzug gesteckt, an Händen und Füßen gefesselt ins Verlies geworfen werden. Dann dürfte er hinter einem Gitter für eine Stunde Freunde und Familie sprechen und um 21 Uhr käme seine Henkersmahlzeit, während der bereits seine Gnaden, der Henker, ganz in schwarz gekleidet bei ihm weilte, um den Ablauf des zu späterer Stunde vorgesehenen Procedere mit ihm zu besprechen. Natürlich würde der Henker Maß nehmen, messen, wiegen und schon den geeigneten Strick probeweise um den Hals des Opfers legen. Eine Stunde später würde er durch den Priester abgelöst, welcher dem Unglücklichen die Beichte abnähme und ihn mit Gebeten auf seinen baldigen Weg zum Herrn einstimmen müsste. Der Pfarrer würde auch bei ihm bleiben, wenn gegen 23 Uhr die Herrin erscheint, ihn noch ein letztes Mal zur Toilette geleitet, um dann einige feste Windeln zwischen die Beine zu verlegen, ihn in eine Gummihose zu stecken und danach über ein weißes Hemdchen eine Zwangsjacke schnürt. In diese wären Ösen eingearbeitet, an denen der Delinquent zunächst eingehakt würde, wenn seine Gnaden, der Henker, um Mitternacht zum letzten Arbeitsgang ausholen werden. Doch zunächst muss der Kopf kahlgeschoren sein. Entweder, sie opferte dazu eine alte Perücke oder ein Strumpf über dem Kopf symbolisierte diesen letzten Akt der Demütigung des zu Hängenden. Dann hieß es nur noch warten. Eine halbe Stunde, länger jedoch nicht. Gerade hätte man sich vielleicht an die Situation gewöhnt, etwas gedöst, mit dem Priester gebetet, da würde schon der letzte Teil der Prozedur beginnen. Die Herrin wird von Gefängniswärtern begleitet, die einem wieder Hand und Fußfesseln angelegt hätten und führte ihren Häftling nach draußen vor die anwesenden Gäste.
Im Käfig daneben würde er die letzten Minuten seines traurigen Lebens verbringen, währenddessen vor dem erwartungsvollen Volk noch ein paar Mal die Funktionalität der Falltür ausprobiert wird. Nichts dürfte dem Zufall überlassen bleiben. Vielleicht erhielte man gnädiger weise noch einige Beruhigungstropfen, bevor es um zehn Minuten vor Mitternacht ernst würde. Ich stellte mir als sexuelle Phantasie vor, wie ich diese Rolle spielen könnte, verschmolz mit dem Gefangenen und fühlte wie der Delinquent. Dieser dürfte nun seine Zelle für immer verlassen. Er würde sie nie wieder betreten. Langsam stiege er, von Wärtern flankiert, die Stufen zum Galgen hoch.

Von den Wärtern umringt, werden Hand und Fußketten gelöst, die Hände auf dem Rücken zusammengeschnürt, die Beine gebunden, sobald die eingekreisten aufgemalten Füße über der Falltür erreicht sind. Der Henker legt den Strick um den Hals. Die Herrin wird das Urteil verlesen und fragen, ob die armselige Kreatur dort oben noch etwas zu sagen hat. Der Priester gibt ihm die letzte Ölung und hält ihm einen Becher mit Wein zum Trank vor den Mund. Sind es K.O Tropfen oder sonstige Betäubungsmittel, die darin gelöst, dem Verurteilten das tatsächliche Sterben am Galgen vorgaukeln sollen? Niemand weiß es. Er, der nun demütig den Becher zu seinen Lippen führen lässt und devot alles bis zum letzten Tropfen ausleert, ohnehin nicht. Ihn interessiert zu diesem Zeitpunkt sowieso nichts mehr. Der Henker stülpt ihm die schwarze Henkerskapuze über den Kopf, verbindet sie mit dem Anzug, so dass der Anschein gewahrt bleibt, es sei alles nur ein Spiel. Einen Augenblick später, wenn die zwölf Schläge der eigens dafür aufgezogenen alten Kirchturmuhr die letzten Atemzüge des Delinquenten begleiten und der nicht mehr aufzuhaltende Mechanismus der Falltür unter seinen Füßen in Gang gesetzt ist, wird ihm unmissverständlich klar: Dies ist nachgespielte Realität und für ihn gibt es in der phantastischen Welt der Lust und Erregungen weder ein Zurück noch einen neuen Morgen mehr.

Wie kann es sein, dass man in der Phantasie solch furchtbare Gräueltaten erleben will und dabei auch noch sexuelle Gefühle empfindet? Ich verstand die Welt nicht mehr. Schließlich war ich nicht einmal allein mit diesen, aus meiner Sicht, doch perversen Vorstellungen. Um mich herum fügten sich Menschen, die sich angeblich liebten, gegenseitig unsägliche Qualen zu und schienen sich danach sogar noch mehr zu lieben. Schmerzerfüllte Schreie der Opfer lösten im sadistisch geprägten Partner Wonne und Lust aus, während sich der andere ebenfalls gut dabei zu fühlen schien. Oder gaben sie es womöglich nur vor? Vielleicht, um den Partner nicht zu verlieren? Im Wohnzimmer saß ich alsbald wieder bei den anderen und war trotzdem glücklich, nun zu ihnen zu gehören. Mir war Strafe und Gefängnisaufenthalt zuteil geworden und als eine angehende Herrin die Bestrafung eines Sklaven mit dem Rohrstock lernen wollte, willigte ich sofort ein und ließ mich nach oben in den Roten Salon führen.

Dort kettete sie mich ans Kreuz und begann unter Nataschas Anleitung freudig und mit wachsender Begeisterung meinen Hintern zu bearbeiten, bis ich zitternd laut vor Schmerz schrie und nur noch keuchen konnte. Rote Striemen heizten mein Blut und die Haut darüber derart auf, dass meine Backen nach kurzer Zeit wie Feuer brannten. Ohne Widerrede nahm ich die noch ungelenken Schläge hin, während mich ein illustres Publikum hübscher Sklavinnen mit ihren gestrengen Herren und Gebietern beobachtete und jeden meiner Schreie wohlwollend lüsternd registrierte. Dann wurde ich losgebunden. Doch ich konnte mich meiner Freiheit nicht lange erfreuen. Der Meister der geschundenen Sklavin, die ich bei ihrer Tortur begleiten durfte, führte mich zu einer Holzbank, auf die ich mich sodann bäuchlings zu legen hatte. Er nahm einen Strick und verschnürte mich darauf wie ein Postpaket. Entkommen war unmöglich. Während ich ihm hilflos ausgeliefert blieb, besah er sich zufrieden sein Werk und führte mit Natascha Fachgespräche über seine Qualitäten. Irgendwann hatte meine Herrin ein Einsehen mit mir. Oder sie spürte keine Lust mehr, sich weiter mit mir zu befassen. Ich durfte ihr noch ein letztes Mal die Stiefel lecken, währenddessen sie der kleinen verkleideten Schülerin den Arsch windelweich prügelte.

Abgekämpft und müde zog ich mich um. Die Partynacht wich und uns wurde ein neuer Morgen beschert. In einem Monat würden wir wieder feiern und uns in Sklave/ Sklavin, Herr und Herrin verwandeln und unsere bizarren Vorlieben ausleben und auskosten. Es war wie eine Sucht. Ich überlegte lange und kam zu dem Schluss, dass mir wohl gerade dieses Experimentieren mit meinen schwärzesten Phantasien in meiner Ehe gefehlt hatte. Meiner Frau konnte ich davon nichts erzählen. Als biedere Hausfrau hätte sie sich vielleicht viel früher von mir getrennt. Während ich über mich nachdachte und meinen Blick an die Streckband heftete, setzte sich der Bondagemeister von vorhin neben mich. „Es ist schon merkwürdig, an etwas Lust zu empfinden, das in der Realität gelebt, zu Geld-und Gefängnisstrafen führt und von jedem, auch von uns BDSM Freunden, verurteilt wird. Ich bin kein gewaltliebender Mensch. Im Gegenteil. Ich arbeite bei der Feuerwehr und meine Frau ist Leitende Angestellte. Wenn jemand da draußen wüsste, was wir hier so treiben, wäre das wohl unser gesellschaftliches Ende. Wir haben sogar drei Kinder. Und doch, nur hier können wir so sein, wie wir uns fühlen. Meine Frau darf nur auf diesem Grundstück schwach sein und sich mir unterordnen. Im realen Leben werden von ihr täglich Entscheidungen verlangt und die Kinder erleben sie als konsequente Mutter. Ich selbst muss mich auf meine festgelegten Aufgaben konzentrieren. Hier kann auch ich endlich einmal Chef sein. Ich quäle meine Frau nicht wirklich. Im Spiel bin ich ein ganz anderer und sie heißt dann auch anders."
Ich hatte ihm aufmerksam und erleichtert zugehört. „Mir ergeht es ähnlich. Ich bin ja noch neu hier und habe mir auch bereits meine Gedanken gemacht. Bei mir lief nicht alles glatt und meine Frau ist mit meinem besten Kumpel durchgebrannt. Die Neigungen spürte ich schon früher in mir, aber ich wagte es nie, ihr davon zu erzählen."
„Mach dir keine Sorgen", meinte er wissend und lächelte dabei verschmitzt. „Du bist in guter Gesellschaft und morgen stehst du wieder ganz normal in deinem bürgerlichen Leben. Bis zur nächsten Party, hier bei Natascha.“
 

Ruedipferd

Mitglied
Jasmin, die Herrin des Nordens
Kapitel 2

Während der folgenden Wochen musste ich immer wieder an Jasmin und an meine Erlebnisse dort denken. Ich hatte bei ihr ein Ventil für eine völlig andere Seite meiner Seele gefunden. Wenn ich meine Gefühle überhaupt ausleben konnte, dann war dies nur bei ihr möglich. Kurz entschlossen nahm ich das Telefon zur Hand. Jasmin meldete sich mit markanter strenger Stimme und einen Moment später war ich zur nächsten Party angemeldet. Die Begrüßung ein paar Wochen weiter fiel herzlich aus. Nach und nach gesellten sich neue und bekannte Gäste zu uns, so dass sich in allen Räumlichkeiten illustre Scharen bildeten. Man unterhielt sich über Gott und die Welt und niemand wäre bei den harmlos anmutenden Gesprächen auf die Idee gekommen, dies würde eine Gruppe sadomasochistisch geprägter Personen sein. Ich besaß immer noch nichts Rechtes an Kleidung und war mir auch noch nicht sicher, in welche Rolle ich schlüpfen wollte. Einen ungezogenen großen Jungen zu spielen, der zur Strafe in Windeln gesteckt wird oder auch einen willenlosen devoten Sklaven darzustellen, welcher seiner Herrin zu allen Diensten bereit zu sein hat, faszinierten mich. Auch die Gefängniskleidung vom letzten Mal, hatte es mir angetan. Niemand störte mich, als ich durch die Zimmer stromerte und mir die vielen geheimnisvollen Utensilien besah, welche sich bei Jasmin angesammelt hatten. Ich ertappte mich plötzlich wieder im Käfigzimmer und stellte mir vor, als Gefangener im Kerker eingesperrt zu werden.

Jasmin besaß einige solcher Räumlichkeiten. Allein beim Gedanken daran, spürte ich bereits leichte Erregung in mir. Gleichzeitig überlegte ich, ob ich lieber einem Herrn oder einer Herrin dienen wollte. Der Gedanke, von einem anderen Mann genommen zu werden, löste Gefühle zwischen meinen Beinen aus. Entschlossen setzte ich mich wieder in den Käfig. In Ruhe betrachtete ich die vielen Kleidungsstücke und Spielsachen. Warum lebte ich nur solche abartigen Gelüste aus?, fragte ich mich.
Waren es ungelöste Kindheitserfahrungen, die tief in meinem Unterbewusstsein bizarre Formen annahmen? Lag es an der vielleicht missverstandenen Erziehung meiner Eltern aus vergangenen Tagen? Ich musste damals natürlich wie jeder andere auch gehorchen, aber das war eigentlich für mich selbstverständlich und geschlagen hatten mich meine Eltern nie. Irgendetwas musste diese Neigungen doch ausgelöst haben! Ich seufzte. Für einen Psychotherapeuten gäbe ich sicherlich ein weitreichendes Betätigungsfeld ab.

Ich hörte Stimmen. In den anderen Räumen begannen die Paare zu spielen. Im Roten Salon setzte ich mich auf die Folterbank und schaute dem schwarz gekleideten Herrn und seiner hübschen Sklavin zu. Ein weiterer junger Mann gesellte sich zu mir. Er trug eine lange dunkle Hose, die sofort meine vollste Aufmerksamkeit erregte. Vorne sah alles noch normal aus. Im engen Slip meldete sich allerdings bereits sein leicht erigiertes Glied zu Wort. Als er sich umdrehte, hing ich mit großen Augen an seinen hellen knackigen Pobacken. Der nackte Arsch hielt meinen Blick gefangen. Auf meine Frage erfuhr ich, diese Hose wäre gar keine, man nannte sie Chaps. Ich beschloss sogleich, mir ebenfalls ein solch geiles Kleidungsstück zu besorgen. Dann begann ich von einer homoerotischen Beziehung zu träumen. Wie würde es sein, wenn er mich plötzlich streichelte. Zunächst sanft mit Küssen zärtlich mein Gesicht bedeckte, um dann seine Zunge fordernd in meinen geöffneten Mund zu stecken. Seine Hände würden wie die Meinen nach und nach tiefer nach unten gleiten, bis wir unsere Schwänze erreicht hätten. Ich wäre der devotere Teil und ließe ihn, sobald sein erigiertes Glied dazu bereit sein würde, langsam hinter mich treten. Dann beugte ich mich vor, streckte ihm zitternd vor Erregung meine Öffnung entgegen und wartete demütig auf den Druck, wenn er meinen Schließmuskel überwunden hätte und kraftvoll in mich eingedrungen sein würde. Keuchend und lustvoll stöhnend verschmolzen unsere Leiber miteinander und seine harten Stöße ließen mich wohlig erschauern. Auf dem Höhepunkt dürfte er sich entladen und die geballte Fülle seines Saftes würde in mich hinein spritzen. Angenehm kühl und prickelnd sollte es sich anfühlen. Ich käme gleich danach auf der schwarzen Bank liegend, während ich mein eigenes Lustzentrum rhythmisch darüber rieb.

Er sah mich nicht einmal an, sondern blickte gebannt nach vorn.

Vor uns lag die junge Sklavin bäuchlings auf den Strafbock gefesselt, währenddessen der Gebieter mit seiner Peitsche ihren wunderschönen Hintern solange bearbeitete, bis er über diverse rosa Töne von makellosem schneeweiß zu einem dunkelroten blutigen Fleischstück wurde. Sie schrie und ächzte vor Schmerz. Ihr Blick verriet jedoch Geilheit und Gier nach immer mehr Folter. Wir Zuschauer weideten uns an ihrem festen Hinterteil und spürten unsere eigene Erregung dabei. Ich hätte gerne neben ihr gelegen, malte mir aus, wie es für mich sein würde, Sklave eines Herrn zu sein und ebenfalls gnadenlos von ihm gequält und bestraft zu werden.
Jasmin erschien mit einem jungen weiblichen Zögling. Das Mädchen trug ein kurzes Kleidchen und war wohl trotz ihrer erwachsenen Jahre noch Schülerin im wahrsten Sinne des Wortes. Sie hatte kein Höschen an, als sie sich auf den Boden knien musste. Jasmin gab ihr einen Befehl, den sie frech ignorierte. Im nächsten Augenblick klatschten die starken Hände der Herrin des Nordens kraftvoll und unbarmherzig auf die hellen reinen Pobacken der Kleinen, bis ein zartes Rot ihren Arsch färbte, während sie sich wie ein junger Aal unter den Händen ihrer gestrengen mütterlichen Lehrerin wandte und aus Leibeskräften herzzerreißend aufschrie.
Jasmin blickte mich an. Ich konnte mir ein paar von ihren Handschellen um eine Hand legen. „Möchtest du einmal fixiert und angekettet im Verlies zubringen?“, fragte sie mich und hatte damit den Nagel auf den Kopf getroffen. „Das würde ich gerne erleben“, antwortete ich und wurde schon im nächsten Augenblick von ihr in einen Sträflingsanzug gesteckt und mit Ketten an Händen und Füßen gefesselt. Sie führte mich nach draußen. Das Verlies war eine Gefängniszelle ohne Fenster. Nur eine in die Wand eingelassene harte Holzpritsche befand sich darin. Ich trug wieder eine Windel, musste mich auf den Bauch legen und wurde mit Händen und Füßen auf eben diese Bank gekettet. Aufstehen konnte ich nun nicht mehr. Meine Bewegungsfreiheit war in wenigen Sekunden extrem eingeschränkt worden. Dann löschte Jasmin das Licht und ließ mich allein. Die Tür schloss sich und ich hörte, wie der Schlüssel mich endgültig zu dem machte, was ich ja so gerne sein wollte: Ein Gefangener. Ich lag minutenlang regungslos auf der alten stinkenden Decke, spürte, wie sich die harten Ketten und Eisenringe in meine Hand- und Fußgelenke gruben und wurde mir entsetzt der wenigen Möglichkeiten bewusst, die mir die Fesseln an Bewegungsspielraum boten. Gleichzeitig fühlte ich perfider weise eine starke Erregung in mir aufsteigen. Was einen anderen vielleicht zur Verzweiflung getrieben hätte, löste in meinem Gehirn Spannung und Lust aus. Es dauerte eine ganze Weile, bis einer der Männer kam, um nach mir zu sehen. Jegliches Raum- und Zeitgefühl waren mir in der Zwischenzeit verloren gegangen, aber ich hatte wohlige Augenblicke voller Ektase erleben dürfen und ließ mich erneut von meinem Wärter einsperren. Als ich nach einer weiteren Stunde von Jasmin persönlich befreit wurde, dankte ich ihr die Kerkerhaft, indem ich sofort zu ihren Füßen auf die Knie fiel, um Gnade winselte und gehorsam ihre Stiefel abzulecken begann. Sie ließ mich gerne gewähren und kostete ihre Macht als Herrin des Nordens mit Genuss aus.

Im Wohnzimmer saß ich bald wieder bei den anderen. Als eine Herrin die Bestrafung eines Sklaven mit dem Rohrstock lernen wollte, willigte ich sofort ein und ließ mich nach oben in den Roten Salon führen. Dort kettete sie mich ans Kreuz und begann unter Jasmins Anleitung freudig und mit wachsender Begeisterung meinen Hintern zu bearbeiten, bis ich zitternd laut vor Schmerz schrie und nur noch keuchen konnte. Rote Striemen heizten mein Blut und die Haut darüber derart auf, dass meine Backen nach kurzer Zeit wie Feuer brannten. Ohne Widerrede nahm ich die noch ungelenken Schläge hin, während mich ein illustres Publikum hübscher Sklavinnen mit ihren gestrengen Herren und Gebietern beobachtete und jeden meiner Schreie wohlwollend lüsternd registrierte. Dann wurde ich losgebunden. Doch ich konnte mich meiner Freiheit nicht lange erfreuen. Der Meister der geschundenen Sklavin, die ich bei ihrer Tortur begleiten durfte, führte mich zu einer Holzbank, auf die ich mich sodann bäuchlings zu legen hatte. Er nahm einen Strick und verschnürte mich darauf wie ein Postpaket. Entkommen war unmöglich. Während ich ihm hilflos ausgeliefert blieb, besah er sich zufrieden sein Werk und führte mit Jasmin Fachgespräche über seine Qualitäten. Irgendwann hatte meine Herrin ein Einsehen mit mir. Oder sie spürte keine Lust mehr, sich weiter mit mir zu befassen. Ich durfte ihr noch ein letztes Mal die Stiefel lecken, währenddessen sie der kleinen Schülerin den Arsch windelweich prügelte.
 


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