diffus

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Arthur

Mitglied
die dichotomie in deinen worten
interferiert mit meinen bilateralen gedanken
dein implizites lächeln
überwindet die impedanz meiner augen
und läßt sie in prismen leuchten

deine kurvendiskussion
tangiert die steifigkeitsmatrix in mir
ich schwinge langsam zwischen den polen
bis die lösung der differentialgleichungen
durch hochgradige polynome
ein zufriedenstellendes ergebnis liefert

mein ektomorpher körper
leidet dennoch unter deinen korelationen

manchmal bist du hier
und manchmal diffundierst du
diffus wie ein quant
durch die raumzeitkrümmung
 
Zuletzt bearbeitet:

Tula

Mitglied
Hallo Arthur

Erinnert mich spontan an meine Studienzeit und ein verheirates Prof-Paar im mittleren Alter. Stets sehr gewählte Fachsprache. Wir überlegten uns damals, wie es bei den beiden im Bett zugehen würde und wie sie sich gegenseitig antörnen. Dein Gedicht gibt da eine treffende Antwort.

LG
Tula
 

Arthur

Mitglied
Hallo Tula,
besten Dank für die Bewertung und den Kommentar.
Bei Professoren würde so eine Sprache zutreffen, das stimmt :)
Liebe hat viele Sprachen....

LG
Arthur
 

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