Dilemmata

Aggression auf dem Vormarsch

Die Herbstsitzungen der UNO finden 2011 in einer Atmosphäre gestauter Aggression statt. Für bedrückende Probleme zeichnen sich nur Scheinlösungen im Rahmen ratloser politischer Taktik ab. Der nahe Osten scheint mit der friedlichen Lösung des Zweistaaten-Konzepts in einer Sackgasse zu landen, weil oder obwohl demokratische Bewegungen in der arabischen Welt Hoffnungen auf politische Veränderungen aufkeimen lassen. Die seit Jahren wuchernde Finanz- respektive Schuldenkrise scheint eher enge Nationalismen als solidarische Lösungen auf internationaler Basis zu favorisieren. Der „westliche“ Kampf gegen den „islamistischen“ Terrorismus schwächt und verunsichert politische Bündnisse, die ihn effektiv machen sollten.

Abbas, der Präsident der Palästinenser im Westjordanland, dessen Macht im Gazastreifen unwirksam ist, hat aus der Not eine Tugend gemacht. Er hat am East-River für den Selbstbehauptungswillen des palästinensischen Volkes getrommelt, neben Israel das Recht auf einen eigenen Staat zu haben. Möglich, dass daraus ein gehobener Beobachterstatus wird, aber kein souveräner palästinensischer Staat als Vollmitglied der UNO. Israel, die USA und ihre Bündnispartner wollen nur einen beschränkt souveränen palästinensischen Staat, der die kolonialen Fakten ‚friedlich‘ hinzunehmen bereit ist. Eine derart manipulierte Entwicklung gebiert zusätzliche Gewalt und schadet letztlich auch Israel.

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), der auch Deutschland angehört, vermeldet als Folge der globalen Finanz- und Schuldenkrise, dass seit 2007 13 Millionen Jobs „zerstört“, heute, trotz positiver Gegentendenzen z.B. in Deutschland, mehr Menschen als je arbeitslos (44 Mio.) gemeldet sind und prekäre Beschäftigung unter der Jugend sich ausweitet. Staatsverschuldung beschränkt die politische Handlungsfähigkeit, die Möglichkeit
sozialen Ausgleichs, die Vermeidung von Kinderarmut, Milderung der Armut und Hilflosigkeit im Alter Diese Trends werden beobachtet. Sie rufen die Gefahr hervor, dass durch private und Staatspleiten chaotische Kettenreaktionen ausgelöst werden, in denen statt Verantwortung und Besonnenheit nur Aggression und Korruption herrscht.

Die pakistanische Außenministerin Rabbani erläuterte am Rande der UN-Generalversammlung, sollten die USA weiterhin ihr Land verprellen, würden sie „einen Alliierten verlieren“. Das war nur die unmittelbare Reaktion auf den US-General, Mike Mullen, der öffentlich behauptete, die pakistanische Regierung und der Geheimdienst ISI steckten hinter den jüngsten Gewaltakten in Afghanistan. Sie gelten als Symbole für den verlorenen Kampf gegen den Terrorismus in diesem Teil der Welt. Man wird sich erinnern, dass der in Pakistan internierte Bin Laden Anfang Mai auf Befehl Obamas liquidiert wurde, indem die USA der pakistanischen Regierung offen unterstellten, sie habe dem 'Top-Terroristen' zentrale Steuerung menschenfeindlicher Aktivitäten erlaubt.
 
Nebenwirkungen gestauter Aggressivität

Die Herbstsitzungen der UNO finden 2011 in einer Atmosphäre gestauter Aggressionen statt. Für bedrückende Probleme zeichnen sich nur Scheinlösungen im Rahmen ratloser politischer Taktik ab. Der nahe Osten scheint mit der friedlichen Lösung des Zweistaaten-Konzepts in einer Sackgasse zu landen, weil oder obwohl demokratische Bewegungen in der arabischen Welt Hoffnungen auf politische Veränderungen aufkeimen lassen. Die seit Jahren wuchernde Finanz- respektive Schuldenkrise scheint eher enge Nationalismen als solidarische Lösungen auf internationaler Basis zu favorisieren. Der „westliche“ Kampf gegen den „islamistischen“ Terrorismus schwächt und verunsichert politische Bündnisse, die ihn effektiv machen sollten.

Abbas, der Präsident der Palästinenser im Westjordanland, dessen Macht im Gazastreifen unwirksam ist, hat aus der Not eine Tugend gemacht. Er hat am East-River für den Selbstbehauptungswillen des palästinensischen Volkes getrommelt, neben Israel das Recht auf einen eigenen Staat zu haben. Möglich, dass daraus ein gehobener Beobachterstatus wird, aber kein souveräner palästinensischer Staat als Vollmitglied der UNO. Israel, die USA und ihre Bündnispartner wollen nur einen beschränkt souveränen palästinensischen Staat, der die kolonialen Fakten ‚friedlich‘ hinzunehmen bereit ist. Eine derart manipulierte Entwicklung gebiert zusätzliche Gewalt und schadet letztlich auch Israel.

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), der auch Deutschland angehört, vermeldet als Folge der globalen Finanz- und Schuldenkrise, dass seit 2007 13 Millionen Jobs „zerstört“, heute, trotz positiver Gegentendenzen z.B. in Deutschland, mehr Menschen als je arbeitslos (44 Mio.) gemeldet sind und prekäre Beschäftigung unter der Jugend sich ausweitet. Staatsverschuldung beschränkt die politische Handlungsfähigkeit, die Möglichkeit
sozialen Ausgleichs, die Vermeidung von Kinderarmut, Milderung der Armut und Hilflosigkeit im Alter Diese Trends werden beobachtet. Sie rufen die Gefahr hervor, dass durch private und Staatspleiten chaotische Kettenreaktionen ausgelöst werden, in denen statt Verantwortung und Besonnenheit nur Aggression und Korruption herrscht.

Die pakistanische Außenministerin Rabbani erläuterte am Rande der UN-Generalversammlung, sollten die USA weiterhin ihr Land verprellen, würden sie „einen Alliierten verlieren“. Das war nur die unmittelbare Reaktion auf den US-General, Mike Mullen, der öffentlich behauptete, die pakistanische Regierung und der Geheimdienst ISI steckten hinter den jüngsten Gewaltakten in Afghanistan. Sie gelten als Symbole für den verlorenen Kampf gegen den Terrorismus in diesem Teil der Welt. Man wird sich erinnern, dass der in Pakistan internierte Bin Laden Anfang Mai auf Befehl Obamas liquidiert wurde, indem die USA der pakistanischen Regierung offen unterstellten, sie habe dem 'Top-Terroristen' zentrale Steuerung menschenfeindlicher Aktivitäten erlaubt.
 
Nebenwirkungen gestauter Aggressivität

Die Herbstsitzungen der UNO finden 2011 in einer Atmosphäre gestauter Aggressionen statt. Für bedrückende Probleme zeichnen sich nur Scheinlösungen im Rahmen politischer Taktik ab. Der nahe Osten scheint mit der friedlichen Lösung des Zweistaaten-Konzepts in einer Sackgasse zu landen. Und das, obwohl demokratische Bewegungen in der arabischen Welt Hoffnungen auf politische Veränderungen aufkeimen lassen. Die seit Jahren wuchernde Finanz- respektive Schuldenkrise, zwischenzeitlich immer mal wieder als >gelöst< hingestellt, scheint eher enge Nationalismen als solidarische Lösungen zu favorisieren. Sogar Währungen und Staaten geraten in's Wanken. Der „westliche“ Kampf gegen den „islamistischen“ Terrorismus schwächt und verunsichert politische Bündnisstrukturen weltweit , die ihn effektiv machen sollten.

Abbas, der Präsident der Palästinenser im Westjordanland, dessen Macht im Gazastreifen unwirksam ist, hat aus der Not eine Tugend gemacht. Er hat am East-River für den Selbstbehauptungswillen des palästinensischen Volkes getrommelt, neben Israel das Recht auf einen eigenen Staat zu haben. Möglich, dass daraus ein gehobener Beobachterstatus wird, aber kein souveräner palästinensischer Staat als Vollmitglied der UNO. Israel, die USA und ihre Bündnispartner wollen nur einen beschränkt souveränen palästinensischen Staat, der die kolonialen Fakten israelischer Siedlungspolitik ‚friedlich‘ hinzunehmen bereit ist. Eine derart manipulierte Entwicklung gebiert zusätzliche Gewalt und schadet letztlich auch Israel.

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), der auch Deutschland angehört, vermeldet als Folge der globalen Finanz- und Schuldenkrise, dass seit 2007 13 Millionen Jobs „zerstört“, heute, trotz positiver Gegentendenzen z.B. in Deutschland, mehr Menschen als je arbeitslos (44 Mio.) gemeldet sind und prekäre Beschäftigung unter der Jugend sich ausweitet. Staatsverschuldung beschränkt die politische Handlungsfähigkeit, die Möglichkeiten sozialen Ausgleichs. Die Trends prekärer Beschäftigung und Staatsverschuldung werden seit Jahrzehnten beobachtet. Sie rufen bei Zuspitzungen die Gefahr hervor, dass durch private und Staatspleiten chaotische Kettenreaktionen ausgelöst werden, in denen statt Verantwortung und Besonnenheit nur Aggression und Korruption herrscht.

Die pakistanische Außenministerin Rabbani erläuterte am Rande der UN-Generalversammlung, sollten die USA weiterhin ihr Land "verprellen", würden sie „einen Alliierten verlieren“. Das war nur die unmittelbare Reaktion auf den US-General, Mike Mullen, der öffentlich behauptete, die pakistanische Regierung und der Geheimdienst ISI steckten hinter den jüngsten Gewaltakten in Afghanistan. Sie gelten als Symbole für den verlorenen Kampf gegen den Terrorismus in diesem Teil der Welt. Man wird sich erinnern, dass der in Pakistan internierte Bin Laden Anfang Mai 2011 auf Befehl Obamas liquidiert wurde, indem die USA der pakistanischen Regierung offen unterstellten, sie habe dem 'Top-Terroristen' zentrale Steuerung menschenfeindlicher Aktivitäten erlaubt.
 
Gestaute Aggression - Einschätzung aktueller Nachrichten

Die Herbstsitzungen der UNO finden 2011 in einer Atmosphäre gezügelter Aggression statt. Für bedrückende Probleme zeichnen sich nur Scheinlösungen ab.
Der Nahe Osten fährt mit dem Zweistaaten-Konzept, an das die Erwartung einer friedlichen Lösung der Konflikte gebunden sind, in eine Sackgasse. Und das, obwohl demokratische Bewegungen in der arabischen Welt Hoffnungen auf politische Veränderungen aufkeimen lassen.
Die seit Jahren wuchernde Schuldenkrise im Finanzsystem wird aus populistischem Beruhigungskalkül immer mal wieder als >gelöst< hingestellt. Aber sie tendiert eher zu engen Nationalismen als zu solidarischen Lösungen in der global vernetzten Wirtschaft. Sogar Währungen und Staaten geraten in's Wanken.
Der „westliche“ Kampf gegen den „islamistischen“ Terrorismus schwächt und verunsichert politische Bündnisstrukturen weltweit , die ihn effektiv machen sollten.

Abbas, der Präsident der Palästinenser im Westjordanland, dessen Macht im Gazastreifen unwirksam ist, hat aus der Not eine Tugend gemacht. Er hat am East-River für den Selbstbehauptungswillen des palästinensischen Volkes getrommelt. Es pocht auf einen eigenen Staat - neben Israel, findet positive Resonanz weltweit. Möglich, dass daraus ein gehobener Beobachterstatus wird, aber kein souveräner palästinensischer Staat als Vollmitglied der UNO. Israel, die USA und ihre Bündnispartner wollen nur einen beschränkt souveränen palästinensischen Staat, der die kolonialen Fakten israelischer Siedlungspolitik ‚friedlich‘ hinzunehmen bereit ist. Was eine derart manipulierte Entwicklung gebiert, lässt sich in etwa ausrechnen.

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), der auch Deutschland angehört, vermeldet als Folge der globalen Schuldenkrise, dass seit 2007 13 Millionen Jobs „zerstört“, heute, trotz positiver Gegentendenzen z.B. in Deutschland, mehr Menschen als je arbeitslos (44 Mio.) gemeldet sind und prekäre Beschäftigung unter der Jugend sich ausweitet. Staatsverschuldung beschränkt die politische Handlungsfähigkeit, die Möglichkeiten sozialen Ausgleichs. Die Trends prekärer Beschäftigung und Staatsverschuldung werden seit Jahrzehnten beobachtet. Sie rufen bei Zuspitzungen die Gefahr hervor, dass durch private und Staatspleiten chaotische Kettenreaktionen ausgelöst werden, in denen statt Verantwortung und Besonnenheit nur Aggression und Korruption herrschen.

Die pakistanische Außenministerin Rabbani erläuterte am Rande der UN-Generalversammlung, sollten die USA weiterhin ihr Land "verprellen", würden sie „einen Alliierten verlieren“. Das war nur die unmittelbare Reaktion auf den US-General, Mike Mullen, der öffentlich behauptete, die pakistanische Regierung und der Geheimdienst ISI steckten hinter den jüngsten Gewaltakten in Afghanistan. Sie gelten als Botschaft für den verlorenen Kampf gegen den Terrorismus in diesem Teil der Welt. Man wird sich erinnern, dass der in Pakistan internierte Bin Laden Anfang Mai 2011 auf Befehl Obamas liquidiert und in's Meer geworfen wurde. Die USA unterstellten der pakistanischen Regierung offen, sie habe dem 'Top-Terroristen' seine menschenfeindlichen Aktivitäten gestattet.
 
Gestaute Aggression - Einschätzung aktueller Nachrichten

Die Herbstsitzungen der UNO finden 2011 in einer Atmosphäre gezügelter Aggression statt. Für bedrückende Probleme zeichnen sich nur Scheinlösungen ab.
Der Nahe Osten fährt mit dem Zweistaaten-Konzept, an das die Erwartung einer friedlichen Lösung der Konflikte gebunden ist, in eine Sackgasse. Und das, obwohl demokratische Bewegungen in der arabischen Welt Hoffnungen auf politische Veränderungen aufkeimen lassen.
Die seit Jahren wuchernde Schuldenkrise im Finanzsystem wird aus populistischem Beruhigungskalkül immer mal wieder als >gelöst< hingestellt. Aber sie tendiert eher zu engen Nationalismen als zu solidarischen Lösungen in der global vernetzten Wirtschaft. Sogar Währungen und Staaten geraten in's Wanken.
Der „westliche“ Kampf gegen den „islamistischen“ Terrorismus schwächt und verunsichert politische Bündnisstrukturen weltweit , die ihn effektiv machen sollten.

Abbas, der Präsident der Palästinenser im Westjordanland, dessen Macht im Gazastreifen unwirksam ist, hat aus der Not eine Tugend gemacht. Er hat am East-River für den Selbstbehauptungswillen des palästinensischen Volkes getrommelt. Es pocht auf einen eigenen Staat - neben Israel, findet positive Resonanz weltweit. Möglich, dass daraus ein gehobener Beobachterstatus wird, aber kein souveräner palästinensischer Staat als Vollmitglied der UNO. Israel, die USA und ihre Bündnispartner wollen nur einen beschränkt souveränen palästinensischen Staat, der die kolonialen Fakten israelischer Siedlungspolitik ‚friedlich‘ hinzunehmen bereit ist. Was eine derart manipulierte Entwicklung gebiert, lässt sich in etwa ausrechnen.

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), der auch Deutschland angehört, vermeldet als Folge der globalen Schuldenkrise, dass seit 2007 13 Millionen Jobs „zerstört“, heute, trotz positiver Gegentendenzen z.B. in Deutschland, mehr Menschen als je arbeitslos (44 Mio.) gemeldet sind und prekäre Beschäftigung unter der Jugend sich ausweitet. Staatsverschuldung beschränkt die politische Handlungsfähigkeit, die Möglichkeiten sozialen Ausgleichs. Die Trends prekärer Beschäftigung und Staatsverschuldung werden seit Jahrzehnten beobachtet. Sie rufen bei Zuspitzungen die Gefahr hervor, dass durch private und Staatspleiten chaotische Kettenreaktionen ausgelöst werden, in denen statt Verantwortung und Besonnenheit nur Aggression und Korruption herrschen.

Die pakistanische Außenministerin Rabbani erläuterte am Rande der UN-Generalversammlung, sollten die USA weiterhin ihr Land "verprellen", würden sie „einen Alliierten verlieren“. Das war nur die unmittelbare Reaktion auf den US-General, Mike Mullen, der öffentlich behauptete, die pakistanische Regierung und der Geheimdienst ISI steckten hinter den jüngsten Gewaltakten in Afghanistan. Sie gelten als Botschaft für den verlorenen Kampf gegen den Terrorismus in diesem Teil der Welt. Man wird sich erinnern, dass der in Pakistan internierte Bin Laden Anfang Mai 2011 auf Befehl Obamas liquidiert und in's Meer geworfen wurde. Die USA unterstellten der pakistanischen Regierung offen, sie habe dem 'Top-Terroristen' seine menschenfeindlichen Aktivitäten gestattet.
 
Gestaute Aggression - Einschätzung aktueller Nachrichten

Die Herbstsitzungen der UNO finden 2011 in einer Atmosphäre gezügelter Aggression statt. Für bedrückende Probleme zeichnen sich nur Scheinlösungen ab.

Der Nahe Osten fährt mit dem Zweistaaten-Konzept, an das die Erwartung einer friedlichen Lösung der Konflikte gebunden ist, in eine Sackgasse. Und das, obwohl demokratische Bewegungen in der arabischen Welt Hoffnungen auf politische Veränderungen aufkeimen lassen.

Die seit Jahren wuchernde Schuldenkrise im Finanzsystem wird aus populistischem Beruhigungskalkül immer mal wieder als >gelöst< hingestellt. Aber sie tendiert eher zu engen Nationalismen als zu solidarischen Lösungen in der global vernetzten Wirtschaft. Sogar Währungen und Staaten geraten in's Wanken.

Der „westliche“ Kampf gegen den „islamistischen“ Terrorismus schwächt und verunsichert politische Bündnisstrukturen weltweit , die ihn effektiv machen sollten.

Abbas, der Präsident der Palästinenser im Westjordanland, dessen Macht im Gazastreifen unwirksam ist, hat aus der Not eine Tugend gemacht. Er hat am East-River für den Selbstbehauptungswillen des palästinensischen Volkes getrommelt. Es pocht auf einen eigenen Staat - neben Israel. Die positive Resonanz weltweit überwiegt das beredte Schweigen zu diesem Punkt. Möglich, dass daraus ein gehobener Beobachterstatus wird, aber kein souveräner palästinensischer Staat als Vollmitglied der UNO. Israel, die USA und ihre Bündnispartner wollen nur einen beschränkt souveränen palästinensischen Staat, der die kolonialen Fakten israelischer Siedlungspolitik ‚friedlich‘ hinzunehmen bereit ist. Was eine derart manipulierte Entwicklung gebiert, lässt sich in etwa ausrechnen. Der Ruf nach substanzieller Freiheit gerade in dieser Region war unüberhörbar, - aber auch, ihn in Blut zu ertränken, ist eine nicht zu übersehende Methode.

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), der auch Deutschland angehört, vermeldet als Folge der globalen Schuldenkrise, dass seit 2007 13 Millionen Jobs >zerstört<, heute, trotz >positiver Gegentendenzen< z.B. in Deutschland, mehr Menschen als je arbeitslos (44 Mio.) gemeldet sind. Ganz zu schweigen von den nicht gemeldeten, der prekären Beschäftigung, die sich unter der Jugend und den Hungerlöhnern ausweitet. Staatsverschuldung beschränkt die politische Handlungsfähigkeit, die Möglichkeiten sozialen Ausgleichs. Diese sich verschärfenden Trends werden seit Jahrzehnten beobachtet. Sie rufen bei Zuspitzungen die Gefahr hervor, dass durch private und Staatspleiten chaotische Kettenreaktionen ausgelöst werden, in denen statt Verantwortung und Besonnenheit nur Aggression und Korruption herrschen.

Die pakistanische Außenministerin Rabbani erläuterte am Rande der UN-Generalversammlung, sollten die USA weiterhin ihr Land >verprellen<, würden sie >einen Alliierten verlieren<. Das war nur die unmittelbare Reaktion auf den US-General, Mike Mullen, der öffentlich behauptete, die pakistanische Regierung und der Geheimdienst ISI steckten hinter den jüngsten Gewaltakten in Afghanistan. Sie gelten als Botschaft für den verlorenen Kampf gegen den Terrorismus in diesem Teil der Welt. Man wird sich erinnern, dass der in Pakistan internierte Bin Laden Anfang Mai 2011 auf Befehl Obamas liquidiert und in's Meer geworfen wurde. Die USA versuchten diese Selbstjustiz politisch zu rechtfertigen, mussten aber zugleich der pakistanischen Regierung offen unterstellen, sie habe dem >Top-Terroristen< seine menschenfeindlichen Aktivitäten gestattet. Das war ein Zeichen der Unbeherrschtheit, der Schwäche, der kaum noch gezügelten Aggression.
 

 
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