Duisburg wählt OB ab

DUISBURG WÄHLT OB AB
Sauerland bereitete unwissentlich den Weg in den Tod

Als am 24. Juli 2010 die >Loveparade< in >seiner Stadt< aufmarschierte, mag Adolf Sauerland sich ein wenig Glitzer und Gloria versprochen haben. Als volksnaher Kommunalpolitiker der CDU hatte er die sozialdemokratisch dominierte Großstadt 2004 erobert und fünf Jahre später seine Position gefestigt. Wir können uns kaum vorstellen, dass er zweifelte, wenn es um das Geschäft mit der Friedens- und Liebessehnsucht der Menschen ging. Da musste für Duisburg etwas abfallen. Wo Millionen friedlich feiern, wer wagt es, Spielverderber zu sein und vorm Geschäftsrisiko einer Massenhysterie zu warnen? Die Sicherheit lag in bewährten Händen und schließlich trug als Veranstalter >Rainer Schaller und Co< Mitverantwortung. Soweit bekannt, mischte sich der OB als fördernder >Schirmherr< nicht in Details.

Übereinstimmend schildern tausende von Augenzeugen den Horror einer Massenpanik,die sich in den Nachmittagsstunden des 24.Juli im Zugangsbereich des Festgeländes unter Bahnunterführungen, an einer Rampe und einer Treppe entwickelte. Es widerstrebt einem, das Ergebnis des organisierten Gedränges nüchtern festhalten zu müssen: 21 Tode, 500 Verletzte. Eine zuverlässige und umfassende Untersuchung der tödlichen Vorgänge, die nicht von vornherein an der Schuldfrage orientiert ist, muss nach eineinhalb Jahren fehlen. Denn staatsanwaltliche Ermittlungen binden große Mengen Informationen bis es zu möglichen Anklagen oder Gerichtsurteilen kommt. Und die regierungsamtlichen Berichte schützen das polizeiliche Handeln, was auch immer der Augenzeuge oder Ordnungsamtsexperte sagt.

Entgegen dem Rat des frisch gewählten Bundespräsidenten und Parteifreundes lehnt Adolf Sauerland die Übernahme politischer Verantwortung gleich ab.Er habe ja keinen Fehler gemacht, vor allem keinen Gesetzesverstoß begangen. Damit macht sich der populäre Mann im Duisburger Rathaus sehr schnell zum Hassobjekt. Der mittelalterliche Pranger hatte in der Gesellschaft wohl ähnliche Wirkung. Heute durften wir den vorläufigen Endpunkt eines seltenen Prozesses miterleben. Die Bevölkerung Duisburgs hatte die hohe Hürde einer Unterschriftenaktion zum Zwecke einer Volksbefragung bereits genommen. Und am Sonntag den 12. Februar 2012 wollten knapp 130000 Bürgerinnen und Bürger Adolf Sauerland nicht mehr als Oberbürgermeister sehen, während rund 20000 zu ihm standen. Damit war politisch, nicht rechtlich, sein Rücktritt fällig, den der sichtbar enttäuschte Mann auch öffentlich vollzog.

Wie zu hören ist, wollen für die Neuwahl des Duisburger Oberbürgermeisters in ein paar Monaten die politischen Parteien nun aufeinander zugehen. Offenbar besteht Konsens, eine nicht Partei gebundene Persönlichkeit mit entsprechender Erfahrung und Bereitschaft zu suchen, die den Verwaltungs- und Repräsentationsjob einer deutschen Großstadt würdig ausfüllen kann. Es dürfte einiges Interesse daran bestehen, zu beobachten, welchen Verlauf diese Absicht nehmen wird. Wir sollten hier nicht die unangenehme Erinnerung an die Wahl des Bundespräsidenten zu sehr beleben, die ja der Duisburger >Loveparade-Katastrophe< nur zufällig vorausgegangen war und unter der politisch vorinstruierten Bundesversammlung litt.In Duisburg entscheiden die Bürgerinnen und Bürger direkt, wer das Amt begleiten soll.
 
DUISBURG WÄHLT OB AB
Sauerland bereitete unwissentlich den Weg in den Tod

Als am 24. Juli 2010 die >Loveparade< in >seiner Stadt< aufmarschierte, mag Adolf Sauerland sich ein wenig Glitzer und Gloria versprochen haben. Als volksnaher Kommunalpolitiker der CDU hatte er die sozialdemokratisch dominierte Großstadt 2004 erobert und fünf Jahre später seine Position gefestigt. Wir können uns kaum vorstellen, dass er zweifelte, wenn es um das Geschäft mit der Friedens- und Liebessehnsucht der Menschen ging. Da musste für Duisburg etwas abfallen. Wo Millionen friedlich feiern, wer wagt es, Spielverderber zu sein und vorm Geschäftsrisiko einer Massenhysterie zu warnen? Die Sicherheit lag in bewährten Händen und schließlich trug als Veranstalter >Rainer Schaller und Co< Mitverantwortung. Soweit bekannt, mischte sich der OB als fördernder >Schirmherr< nicht in Details.

Übereinstimmend schildern tausende von Augenzeugen den Horror einer Massenpanik,die sich in den Nachmittagsstunden des 24.Juli im Zugangsbereich des Festgeländes unter Bahnunterführungen, an einer Rampe und einer Treppe entwickelte. Es widerstrebt einem, das Ergebnis des organisierten Gedränges nüchtern festhalten zu müssen: 21 Tode, 500 Verletzte. Eine zuverlässige und umfassende Untersuchung der tödlichen Vorgänge, die nicht von vornherein an der Schuldfrage orientiert ist, muss nach eineinhalb Jahren fehlen. Denn staatsanwaltliche Ermittlungen binden große Mengen Informationen bis es zu möglichen Anklagen oder Gerichtsurteilen kommt. Und die regierungsamtlichen Berichte schützen das polizeiliche Handeln, was auch immer der Augenzeuge oder Ordnungsamtsexperte sagt.

Entgegen dem Rat des frisch gewählten Bundespräsidenten und Parteifreundes lehnt Adolf Sauerland die Übernahme politischer Verantwortung gleich ab.Er habe ja keinen Fehler gemacht, vor allem keinen Gesetzesverstoß begangen. Damit macht sich der populäre Mann im Duisburger Rathaus sehr schnell zum Hassobjekt. Der mittelalterliche Pranger hatte in der Gesellschaft wohl ähnliche Wirkung. Heute durften wir den vorläufigen Endpunkt eines seltenen Prozesses miterleben. Die Bevölkerung Duisburgs hatte die hohe Hürde einer Unterschriftenaktion zum Zwecke einer Volksbefragung bereits genommen. Und am Sonntag den 12. Februar 2012 wollten knapp 130000 Bürgerinnen und Bürger Adolf Sauerland nicht mehr als Oberbürgermeister sehen, während rund 20000 zu ihm standen. Damit war politisch, nicht rechtlich, sein Rücktritt fällig, den der sichtbar enttäuschte Mann auch öffentlich vollzog.

Wie zu hören ist, wollen für die Neuwahl des Duisburger Oberbürgermeisters in ein paar Monaten die politischen Parteien nun aufeinander zugehen. Offenbar besteht Konsens, eine nicht Partei gebundene Persönlichkeit mit entsprechender Erfahrung und Bereitschaft zu suchen, die den Verwaltungs- und Repräsentationsjob einer deutschen Großstadt würdig ausfüllen kann. Es dürfte einiges Interesse daran bestehen, zu beobachten, welchen Verlauf diese Absicht nehmen wird. Wir sollten hier nicht die unangenehme Erinnerung an die Wahl des Bundespräsidenten zu sehr beleben, die ja der Duisburger >Loveparade-Katastrophe< nur zufällig vorausgegangen war und unter der politisch vorinstruierten Bundesversammlung litt.In Duisburg entscheiden die Bürgerinnen und Bürger direkt, wer das Amt begleiten soll. Und gibt es dann auch noch echte Alternativen, so ist ihnen jedenfalls ein Erfolg geglückt.
 
DUISBURG WÄHLT OB AB
Sauerland bereitete unwissentlich den Weg in den Tod

Als am 24. Juli 2010 die >Loveparade< in >seiner Stadt< aufmarschierte, mag Adolf Sauerland sich ein wenig Glitzer und Gloria versprochen haben. Als volksnaher Kommunalpolitiker der CDU hatte er die sozialdemokratisch dominierte Großstadt 2004 erobert und fünf Jahre später seine Position gefestigt. Wir können uns kaum vorstellen, dass er zweifelte, wenn es um das Geschäft mit der Friedens- und Liebessehnsucht der Menschen ging. Da musste für Duisburg etwas abfallen. Wo Millionen friedlich feiern, wer wagt es, Spielverderber zu sein und vorm Geschäftsrisiko einer Massenhysterie zu warnen? Die Sicherheit lag in bewährten Händen und schließlich trug als Veranstalter >Rainer Schaller und Co< Mitverantwortung. Soweit bekannt, mischte sich der OB als fördernder >Schirmherr< nicht in Details.

Übereinstimmend schildern tausende von Augenzeugen den Horror einer Massenpanik,die sich in den Nachmittagsstunden des 24.Juli im Zugangsbereich des Festgeländes unter Bahnunterführungen, an einer Rampe und einer Treppe entwickelte. Es widerstrebt einem, das Ergebnis des organisierten Gedränges nüchtern festhalten zu müssen: 21 Tode, 500 Verletzte. Eine zuverlässige und umfassende Untersuchung der tödlichen Vorgänge, die nicht von vornherein an der Schuldfrage orientiert ist, muss nach eineinhalb Jahren fehlen. Denn staatsanwaltliche Ermittlungen binden große Mengen Informationen bis es zu möglichen Anklagen oder Gerichtsurteilen kommt. Und die regierungsamtlichen Berichte schützen das polizeiliche Handeln, was auch immer der Augenzeuge oder Ordnungsamtsexperte sagt.

Entgegen dem Rat des frisch gewählten Bundespräsidenten und Parteifreundes lehnt Adolf Sauerland die Übernahme politischer Verantwortung gleich ab.Er habe ja keinen Fehler gemacht, vor allem keinen Gesetzesverstoß begangen. Damit macht sich der populäre Mann im Duisburger Rathaus sehr schnell zum Hassobjekt. Der mittelalterliche Pranger hatte in der Gesellschaft wohl ähnliche Wirkung. Heute durften wir den vorläufigen Endpunkt eines seltenen Prozesses miterleben. Die Bevölkerung Duisburgs hatte die hohe Hürde einer Unterschriftenaktion zum Zwecke einer Volksbefragung bereits genommen. Und am Sonntag den 12. Februar 2012 wollten knapp 130000 Bürgerinnen und Bürger Adolf Sauerland nicht mehr als Oberbürgermeister sehen, während rund 20000 zu ihm standen. Damit war politisch, nicht rechtlich, sein Rücktritt fällig, den der sichtbar enttäuschte Mann auch öffentlich vollzog.

Wie zu hören ist, wollen für die Neuwahl des Duisburger Oberbürgermeisters in ein paar Monaten die politischen Parteien nun aufeinander zugehen. Offenbar besteht Konsens, eine nicht Partei gebundene Persönlichkeit mit entsprechender Erfahrung und Bereitschaft zu suchen, die den Verwaltungs- und Repräsentationsjob einer deutschen Großstadt würdig ausfüllen kann. Es dürfte einiges Interesse daran bestehen, zu beobachten, welchen Verlauf diese Absicht nehmen wird. Wir sollten hier nicht die unangenehme Erinnerung an die Wahl des Bundespräsidenten zu sehr beleben, die ja der Duisburger >Loveparade-Katastrophe< nur zufällig vorausgegangen war und unter der politisch instruierten Bundesversammlung litt.In Duisburg entscheiden die Bürgerinnen und Bürger direkt, wer das Amt begleiten soll. Und gibt es dann auch noch bedenkenswerte Alternativen, so ist ihnen jedenfalls ein Erfolg geglückt.
 
DUISBURG WÄHLT OB AB
Sauerland bereitete unwissentlich den Weg in den Tod

Als am 24. Juli 2010 die >Loveparade< in >seiner Stadt< aufmarschierte, mag Adolf Sauerland sich ein wenig Glitzer und Gloria versprochen haben. Der volksnahe Kommunalpolitiker der CDU hatte die sozialdemokratisch dominierte Großstadt 2004 >erobert< und fünf Jahre später seine Position gefestigt. Wir können uns kaum vorstellen, dass er zweifelte, wenn es um das Geschäft mit der Friedens- und Liebessehnsucht der Menschen ging. Da musste für Duisburg etwas abfallen. Wo Millionen friedlich feiern, wer wagt es, Spielverderber zu sein und vorm Geschäftsrisiko einer Massenhysterie zu warnen? Die Sicherheit lag in bewährten Händen und schließlich trug als Veranstalter >Rainer Schaller und Co< Mitverantwortung. Soweit bekannt, mischte sich der OB als fördernder >Schirmherr< nicht in Details.

Übereinstimmend schildern tausende von Augenzeugen den Horror einer Massenpanik,die sich in den Nachmittagsstunden des 24.Juli im Zugangsbereich des Festgeländes unter Bahnunterführungen, an einer Rampe und einer Treppe entwickelte. Es widerstrebt einem, das Ergebnis des organisierten Gedränges nüchtern festhalten zu müssen: 21 Tode, 500 Verletzte. Eine zuverlässige und umfassende Untersuchung der tödlichen Vorgänge, die nicht von vornherein an der Schuldfrage orientiert ist, muss nach eineinhalb Jahren fehlen. Denn staatsanwaltliche Ermittlungen binden große Mengen Informationen bis es zu möglichen Anklagen oder Gerichtsurteilen kommt. Und die regierungsamtlichen Berichte schützen das polizeiliche Handeln, was auch immer der Augenzeuge oder Ordnungsamtsexperte sagt.

Entgegen dem Rat des frisch gewählten Bundespräsidenten und Parteifreundes lehnt Adolf Sauerland die Übernahme politischer Verantwortung gleich ab.Er habe ja keinen Fehler gemacht, vor allem keinen Gesetzesverstoß begangen. Damit macht sich der populäre Mann im Duisburger Rathaus sehr schnell zum Hassobjekt. Der mittelalterliche Pranger hatte in der Gesellschaft wohl ähnliche Wirkung. Heute durften wir den vorläufigen Endpunkt eines seltenen Prozesses miterleben. Die Bevölkerung Duisburgs hatte die hohe Hürde einer Unterschriftenaktion zum Zwecke einer Volksbefragung bereits genommen. Und am Sonntag den 12. Februar 2012 wollten knapp 130000 Bürgerinnen und Bürger Adolf Sauerland nicht mehr als Oberbürgermeister sehen, während rund 20000 zu ihm standen. Damit war politisch, nicht rechtlich, sein Rücktritt fällig, den der sichtbar enttäuschte Mann auch öffentlich vollzog.

Wie zu hören ist, wollen für die Neuwahl des Duisburger Oberbürgermeisters in ein paar Monaten die politischen Parteien nun aufeinander zugehen. Offenbar besteht Konsens, eine nicht Partei gebundene Persönlichkeit mit entsprechender Erfahrung und Bereitschaft zu suchen, die den Verwaltungs- und Repräsentationsjob einer deutschen Großstadt würdig ausfüllen kann. Es dürfte einiges Interesse daran bestehen, zu beobachten, welchen Verlauf diese Absicht nehmen wird. Wir sollten hier nicht die unangenehme Erinnerung an die Wahl des Bundespräsidenten zu sehr beleben, die ja der Duisburger >Loveparade-Katastrophe< nur zufällig vorausgegangen war und unter der politisch instruierten Bundesversammlung litt.In Duisburg entscheiden die Bürgerinnen und Bürger direkt, wer das Amt begleiten soll. Und gibt es dann auch noch bedenkenswerte Alternativen, so ist ihnen jedenfalls ein Erfolg geglückt.
 
DUISBURG WÄHLT OB AB
Sauerland bereitete unwissentlich den Weg in den Tod

Als am 24. Juli 2010 die >Loveparade< in >seiner Stadt< aufmarschierte, mag Adolf Sauerland sich ein wenig Glitzer und Gloria versprochen haben. Der >volksnahe< Kommunalpolitiker der CDU hatte die sozialdemokratisch dominierte Großstadt 2004 >erobert< und fünf Jahre später seine Position gefestigt. Wir können uns kaum vorstellen, dass er zweifelte, wenn es um das Geschäft mit der Friedens- und Liebessehnsucht der Menschen ging. Da musste für Duisburg etwas abfallen. Wo Millionen friedlich feiern, wer wagt es, Spielverderber zu sein und vorm Geschäftsrisiko einer Massenhysterie zu warnen? Die Sicherheit lag in bewährten Händen und schließlich trug als Veranstalter >Rainer Schaller und Co< Mitverantwortung. Soweit bekannt, mischte sich der OB als fördernder >Schirmherr< nicht in Details.

Übereinstimmend schildern tausende von Augenzeugen den Horror einer Massenpanik, die sich in den Nachmittagsstunden des 24.Juli im Zugangsbereich des Festgeländes unter Bahnunterführungen, an einer Rampe und einer Treppe entwickelte. Es widerstrebt einem, das Ergebnis des organisierten Gedränges nüchtern festhalten zu müssen: 21 Tode, 500 Verletzte.

Eine zuverlässige und umfassende Untersuchung der tödlichen Vorgänge, nicht von vornherein an der Schuldfrage orientiert, fehlt nach eineinhalb Jahren. Denn staatsanwaltliche Ermittlungen binden große Mengen Informationen - bis es zu möglichen Anklagen oder Gerichtsurteilen kommt. Und die regierungsamtlichen Berichte schützen das polizeiliche Handeln, was auch immer der Augenzeuge oder Ordnungsamtsexperte sagt.

Entgegen dem Rat des frisch gewählten Bundespräsidenten und Parteifreundes lehnt Adolf Sauerland die Übernahme politischer Verantwortung gleich ab. Er habe ja keinen Fehler gemacht, vor allem keinen Gesetzesverstoß begangen. Damit macht sich der populäre Mann im Duisburger Rathaus sehr schnell zum Hassobjekt. Der mittelalterliche Pranger hatte in der Gesellschaft wohl ähnliche Wirkung.

Heute durften wir den vorläufigen Endpunkt eines seltenen Prozesses miterleben. Die Bevölkerung Duisburgs hatte die hohe Hürde einer Unterschriftenaktion zum Zwecke einer Volksbefragung bereits genommen. Und am Sonntag den 12. Februar 2012 wollten knapp 130000 Bürgerinnen und Bürger Adolf Sauerland nicht mehr als Oberbürgermeister sehen, während rund 20000 zu ihm standen. Damit war politisch, nicht rechtlich, sein Rücktritt fällig, den der sichtbar enttäuschte Mann auch öffentlich vollzog.

Wie zu hören ist, wollen für die Neuwahl des Duisburger Oberbürgermeisters in ein paar Monaten die politischen Parteien nun aufeinander zugehen. Offenbar besteht der in einer >Parteiendemokratie< nie unproblematische Konsens, eine nicht gebundene Persönlichkeit mit entsprechender Erfahrung und Bereitschaft zu suchen, die den Verwaltungs- und Repräsentationsjob einer deutschen Großstadt würdig ausfüllen kann.

Es dürfte einiges Interesse daran bestehen, zu beobachten, welchen Verlauf diese Absicht nehmen wird. Wir sollten hier nicht die unangenehme Erinnerung an die Wahl des Bundespräsidenten 2010 zu sehr beleben, die ja der Duisburger >Loveparade-Katastrophe< nur zufällig vorausgegangen war und unter der politisch instruierten Bundesversammlung litt, die unbedingt einen Parteikandidaten durchbringen sollte. In Duisburg entscheiden die Bürgerinnen und Bürger direkt, wer das Amt begleiten soll. Und gibt es dann auch noch eine bedenkenswerte Alternative, so ist ihnen jedenfalls ein Erfolg geglückt.
 

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