Ein Gedicht vom Leben

Dunkle Wolken über Häusern
Starker Wind auf freiem Feld
Regen peitscht mir ins Gesicht
doch das Leben spür ich nicht

Helle Sonne auf dem Wasser
Still der See und lau der Wind
Die ganze Welt ein Meer aus Licht
doch das Leben spür ich nicht

In der Tiefe der Gedanken
immer nur der selbe Trott
Pflichten, Sorgen, Opfergaben
liegt das Leben dort begraben?

Morgen, niemals, irgendwann
Terminieren statt Probieren
Die Zukunft bringt das Glück mit sich?
Hm, jetzt spüre ich das noch nicht

Das Leben einfach nur genießen
Viele haben’s nicht begriffen
wenn sie wissen wie es geht
ist es meistens schon zu spät

Das höchste Gut beim Kassensturz
sind die stillen Trauergäste
die dir ein paar Tränen schenken
und später lächelnd an dich denken
 
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