Ein Weihnachtsgeschenk für Arthur Adabei

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Ciconia

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[ 4]Man sagt von Arthur Adabei,
[ 4]dass er ein rechter Striezi sei,
[ 4]in allen Transaktionen firm,
[ 4]ganz ohne jeden Notfallschirm.
[ 4]
[ 4]Der Arthur dachte: Weihnachtszeit -
[ 4]vielleicht sind Frauen jetzt bereit
[ 4]zu 'nem Gefälligkeitsgeschenk,
[ 4]so eben aus dem Handgelenk.
[ 4]
[ 4]Doch hatte Arthur sich geirrt:
[ 4]Schon Tina wirkte leicht verwirrt,
[ 4]wohl weil sie an der Nadel hing,
[ 4]dabei kaum unter Menschen ging.
[ 4]
[ 4]Bei Steffi war er abgeblitzt.
[ 4]Auch Kim erklärte überspitzt,
[ 4]sie übe dauerhaft Verzicht
[ 4]bei Arbeit, die null Lohn verspricht.
[ 4]
[ 4]Marie erwartete ein Kind.
[ 4]Sie schien gehörig durch den Wind
[ 4]und musste überwiegend ruhn.
[ 4]Für Arthur konnte sie nichts tun.
[ 4]
[ 4]Zu guter Letzt blieb Omama
[ 4]wie stets zur Unterstützung da.
[ 4]Sie hatte liebevoll genickt -
[ 4]und den gewünschten Schal gestrickt.
 

molly

Mitglied
Hallo Ciconia,

bei Deinem Gedicht dachte ich an so manches, nur nicht an dieses hübsche Weihnachtsgeschenk von Omama.

Schon den Anfang finde ich sehr gelungen:

"Man sagt von Arthur Adabei,
dass er ein rechter Striezi sei,"

und das Wort "Striezi" gefällt mir auch.

Viele Grüße

molly
 

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