Einschultern und Aneinanderkörpern

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Mein Arm schulterte dich ein. Du äugtest auf mich und ich meinte, du habest Gesichte. Da näselte ich näher, belippelte probeweise ein Seitenteil bis wir uns gegenseitig die Frontlippen, dass es herzlich züngelte. Dazu hatten wir uns schon fest aneinander gekörpert und spürten, wie die Pulse beschleunigten und die Körbe brüstig sich bauchten. Wir kursierten noch ein Weilchen zart auf der Oberfläche, bis die Richtung feststand. Ich hörte auf, dich zu umhüfteln. Freundlich sah ich dich sich depulloverisieren und die Brüstung entfernen. Beim enthöseln half ich dir und mir. Als mählich dein Trichter sich Ränder und Zugangswege benieselte, schwänzelte es schon feste inzwischen (erst zwischen, dann in). Ich goss Öl dazu (säurefrei, versteht sich), aber Du hattest den Nippel so gut verhüllt, dass er nicht zusehen konnte, wie du seismisch aktiv wurdest. Vom Epizentrum aus überfluteten Tsunamis die Welt.


Nach und nach verschneckelte die Flut und der trichtersüchtige Schlauch verrunzelte.
 

Susi M. Paul

Mitglied
Ein wunderschönes kleines experimentierstück ist dir da gelungen; einige wortschöpfungen passen besser als andere klar, aber ohne experimente geht ja bei erotischer sprache kaum was. Depulloverisieren finde ich ganz hübsch.
 
Hmmm... also zugegeben, damit kann ich überhaupt nichts anfangen, es wirkt eher albern, wie ein ungewollter Witz und das lässt sich in meinem Kopf nur schwer mit Erotik verbinden. Tschuldige, aber für mich kein gelungenes Experiment.

L.G
Patrick
 

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