Erwin träumt (Limerick)

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Ei, Ciconia, das nennt man dann wohl "Erinnerungen, die einem keiner nehmen kann"?

Gefällt mir gut. "Träumen" verstehe ich hier so: sich tagträumend in Erinnerungen versenken, wobei es unerheblich ist, ob diese stets den tatsächlichen Ablauf von damals wiedergeben. Auf die Selbstüberzeugung kommt es dabei an.

Freundlichen Gruß
Arno Abendschön
 

Ciconia

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Vielen Dank, lieber Arno. Ja, so ist es gemeint - Tagträumereien, bei denen Erwin auch immer noch hofft, dass der Gatte nichts mitbekommen hat vom Techtelmechtel mit Erna. Vielleicht hat er ja immer noch Schuldgefühle.
(Dies auch zur Erläuterung für Mondnein).

Gruß Ciconia
 

Mondnein

Mitglied
Ja, danke Ciconia, für die Erklärung.

Wessen heimliche Lüste das sind, ist in der Pointe viel zu unklar. Im üblichten Verständnis bedeutet, daß jemand von etwas nicht weiß, daß er darüber nicht verfügt, es nicht beherrscht, es nicht "kann". Wenn ich nichts von Zehnfingersystem beim Schreibmaschinenschreiben weiß, dann "kann" ichs einfach nicht. Wenn einer nichts von heimlichen Lüsten weiß, ist er (zunächst einmal) selber das Unschuldslämmchen.

Und eben so willst Du es ja offensichtlich nicht von anderen Lesern verstanden "wissen".

Nun ist die Spontaneität der Verstehens durch Deine Erklärung gebrochen.

Deshalb gebe ich der Neun in der Wertung ein Gegengewicht.

grusz, hansz
 

Ciconia

Mitglied
[ 4]Im Altersheim „Zwischen den Küsten“
[ 4]träumt Erwin noch immer von Brüsten
[ 4]wie Erna sie hatte
[ 4]und dass deren Gatte
[ 4]nichts ahnte von heimlichen Lüsten.
 

Ciconia

Mitglied
Hallo Mondnein,

Du musst Deine schlechte Wertung nicht begründen. Aber Du hättest vielleicht schon im ersten Kommentar Deine Sicht der Dinge darlegen können.
Ich hab's auf "ahnte" geändert.

Gruß Ciconia
 

Mondnein

Mitglied
Ja, es ist gewiß besser bzw. verständlicher so.

Aber - so schlimm ist meine Wertung nun auch nicht. Sie ist noch rechts vom Durchschnitt.
 

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