Flaschenglück. Zu einem Foto (Terzinen)

blackout

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Die kleine Stadt ist schön und äußerst reinlich,
ein großer Feind von Müll und allem Dreck.
Nichts liegt herum, dem Städtchen wär es peinlich.

Wer was nicht braucht, wirft es gesittet weg.
Aus solcher Vorsicht, zum gefälligem Gebrauche
dient allerorts ein Abfallkorb dem Zweck.

Und steht dann einer geldlich auf dem Schlauche,
greift er hinein. Zwei Flaschen sind darin!
Paar Cents sind sicher, das gehört zum Brauche.

Und so beweist der Korb auch hehren Sinn:
Wer arm ist, muss im Städtchen nicht mehr darben,
trägt einfach Flaschen zum Discounter hin.
O Glück, es leuchtet heute rosenfarben.
 
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