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Zur Kurzprosa in diesem Forum


Wie der Name bereits sagt, ist dieses Forum für kurze Prosa vorgesehen.

Zum einen gehören hierzu Kürzestgeschichten und Prosa-Miniaturen, die oft nicht mehr als eine halbe Seite umfassen. Denkbar sind alle Themen, soweit ein Text nicht eindeutig einem Genre wie Krimi, Thriller oder SF zuzuordnen ist. Ein Beispiel für diese Kurzform bietet Bertolt Brecht mit seinen Geschichten von Herrn Keuner, die parabelhaft oder anekdotisch wirken und häufig nur aus wenigen Zeilen bestehen.

Kurze Texte mit Zeilenbrüchen, die in ihrer äußeren Form auf Lyrik hindeuten, entsprechen nicht der Definition von Kurzprosa. Gleiches gilt für Aphorismen und Sentenzen.

Zur Kurzprosa zählen hier aber auch Texte, die bis zu drei Manuskriptseiten lang sein können und sich von der Kurzgeschichte durch die freiere Form und den weitgehenden Verzicht auf einen Plot unterscheiden. Dabei wäre vor allem an assoziative, skizzenhafte, reflektierende, absurde, surreale, atmosphärische und auch experimentelle Texte zu denken. Zwar kann auch diese Kurzprosa erzählerische Momente beinhalten, doch muss sie die allgemeinen Kriterien der Kurzgeschichte nicht erfüllen.

Gerade die Kurzprosa fordert die Fantasie und Disziplin des Schreibenden, da hier keine vorgegebenen Strukturen und linearen Handlungsstränge im Vordergrund stehen. Zu den großen Literaten dieser „Kleinen Prosa“ gehört Robert Walser. Ein viel beachtetes Beispiel für Kurzprosa der Gegenwart ist das Buch „Muttersterben“ von Michael Lentz, dem Ingeborg-Bachmann-Preisträger des Jahres 2001.

Alles in allem also ein Forum für fantasievolle Sprach- und Prosaliebhaber, die Sinn für die kleinste und für die freiere Form der Prosa haben.

Auf ein produktives Miteinander

Monfou Nouveau
 
Zur Kurzprosa in diesem Forum


Wie der Name bereits sagt, ist dieses Forum für kurze Prosa vorgesehen.

Zum einen gehören hierzu Kürzestgeschichten und Prosa-Miniaturen, die oft nicht mehr als eine halbe Seite umfassen. Denkbar sind alle Themen, soweit ein Text nicht eindeutig einem Genre wie Krimi, Thriller oder SF zuzuordnen ist. Ein Beispiel für diese Kurzform bietet Bertolt Brecht mit seinen Geschichten von Herrn Keuner, die parabelhaft oder anekdotisch wirken und häufig nur aus wenigen Zeilen bestehen.

Kurze Texte mit Zeilenbrüchen, die in ihrer äußeren Form auf Lyrik hindeuten, entsprechen nicht der Definition von Kurzprosa. Gleiches gilt für Aphorismen und Sentenzen.

Zur Kurzprosa zählen hier aber auch Texte, die bis zu drei Manuskriptseiten lang sein können und sich von der Kurzgeschichte durch die freiere Form und den weitgehenden Verzicht auf einen Plot unterscheiden. Dabei wäre vor allem an assoziative, skizzenhafte, reflektierende, absurde, surreale, atmosphärische und auch experimentelle Texte zu denken. Zwar kann auch diese Kurzprosa erzählerische Momente beinhalten, doch muss sie die allgemeinen Kriterien der Kurzgeschichte nicht erfüllen.

Gerade die Kurzprosa fordert die Fantasie und Disziplin des Schreibenden, da hier keine vorgegebenen Strukturen und linearen Handlungsstränge im Vordergrund stehen. Zu den großen Literaten dieser „Kleinen Prosa“ gehört Robert Walser. Ein viel beachtetes Beispiel für Kurzprosa der Gegenwart ist das Buch „Muttersterben“ von Michael Lentz, dem Ingeborg-Bachmann-Preisträger des Jahres 2001.

Alles in allem also ein Forum für fantasievolle Sprach- und Prosaliebhaber, die Sinn für die kleinste und für die freiere Form der Prosa haben.

Auf ein produktives Miteinander

Monfou Nouveau


Nachtrag:Weitestgehende Einhaltung der amtlichen deutschen Rechtschreibung wird erwartet.

Franka
 
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