Geschenk

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Geschenk


Es wandern Augen rings umher
Voll Neugier, wach und rege
Drei Hände groß, doch halb so schwer
Und Gott lenkt seine Wege

Und Finger fassen, spreizen sich
Zwei Beinchen strampeln wild
Ein leiser Laut, gelegentlich
Dann Lächeln, sacht und mild

Welch‘ unerschöpfliches Geschenk
Und einem Weltenwunder gleich
Noch ist es hilflos ungelenk
Doch macht es uns unendlich reich

Es ist so winzig und so warm
So klein und doch gewaltig groß
Es klammert sich an meinen Arm
Als ließe es mich nie mehr los

Doch Traurigkeit trübt meinen Sinn
Denn irgendwann gehst du allein
So lasse mich doch bis dahin
Dein schützender Begleiter sein
 

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