Gravitationslinguistik - kurze Einführung

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Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Eine neue Richtung – die Gravitationslinguistik (1989, 2012, 2024)
Die Gravitationslinguistik ist eine Untergruppe der allgemeinen Linguistik und beschäftigt sich mit der Wechselwirkung von Gravitation und Sprache bzw. sprachlichen Äußerungen.
Sie ist ein neues und aussichtsreiches Feld.

Gravitationslinguistik beginnt beim ersten Anfang.
Im Anfang war das Wort – oder auch der Urknall.
Diese erste Äußerung der Natur brachte die Gravitation hervor, die die Welt zusammenhielt.
Information verschwand in schwarzen Löchern, die bekanntlich keine Haare haben – oder doch? Hawking ist sich da nicht so sicher.

Unmittelbar nach dem Urknall begann der Sprachverfall, der immer weiter ging. Aber natürlich fand er nicht ohne Gravitation statt. Sie erwies sich letztlich als grundlegende Voraussetzung, so grundlegend, dass keiner mehr darüber nachdenkt.
Aber nicht nur in kosmischen Dimensionen wirkt die Gravitation auf die Sprache ein.

In der deutschen Sprache können wir zum Beispiel einen deutlichen Einfluss der Gravitation auf die Lautverschiebung feststellen.
Selbst die Wortwahl hängt davon ab. Der Unterschied zwischen Nord und Süd ist es nicht, nein, es ist der unterschiedliche Abstand zur Erdmitte und die hierdurch verursachte unterschiedliche Schwerkraft, die am Ende dazu führt, dass die Laute immer weicher und rauher werden, „ich“ wird im Auslaut im höheren Gebirge hinten wie „ach“ gesprochen.

Zwillingsversuche haben nachgewiesen, dass der Unterschied nicht genetisch bedingt ist. Wenn jemand lange genug der geringeren Gravitation im Gebirge ausgesetzt ist, wird er auch den Gebirgslaut annehmen, während sein Zwillingsbruder den hellen Laut bevorzugt, wenn er lange genug in Hamburg ist. Auch die Aussprache des „sch“ wird wesentlich von der Gravitation bestimmt, wobei einige annehmen, der Absolutwert sei entscheidend, andere meinen dagegen, die ständigen Schwankungen im Gebirge beim Hin- und Herlaufen seien die Ursache.

Da sprachliche Äußerungen im mündlichen Bereich aus Energie bestehen, haben sie automatisch auch eine Masse und wirken auf andere Massen ein.
Einige Gravitationslinguisten versuchen nun, aus diesen Schwingungen die ursprüngliche Sprache zu erschließen, die vor dem Verfall bestand.
Lassen wir uns überraschen.

Letzte Meldung: Wörter haben Gewicht
Wie kürzlich gemeldet wurde, wurde ein Lehrer der klingonischen Worff-Oberschule von seinen eigenen Wörtern erschlagen.
 

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Mitglied
Letzte Meldung: Wörter haben Gewicht
Wie kürzlich gemeldet wurde, wurde ein Lehrer der klingonischen Worff-Oberschule von seinen eigenen Wörtern erschlagen.
Wie tragisch!!!! o_O

Ein höchst unterhaltsamer, gelungener Text, lieber Bernd!
Vor allem die Zwillingsversuche scheinen mir in dieser Angelegenheit von feldforschungsmäßigem Gewicht!!!! Sehr spannend, das alles!

Liebe Grüße,
Claudia
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Ich habe mir von Copilot aus dem obrigen Text eine formatierte Arbeit machen lassen.

Hieraus die Literaturangabe:

Literaturverzeichnis

  1. Hawking, S. (1988). A Brief History of Time. Bantam Books.
  2. Einstein, A. (1915). Die Feldgleichungen der Gravitation. Preußische Akademie der Wissenschaften.
  3. Hutschi, B. (2012). Gravitationslinguistik: Eine neue Richtung. Leselupe.de.
  4. Copilot, M. (2024). Humor in der Wissenschaft. Unveröffentlichtes Manuskript.
 

Mimi

Mitglied
Ob die lautsprachlichen Auswirkungen auf die Probanden an den Polen und um den Äquator herum auch so unterschiedlich sind ...?
(Wegen der flachen Einfallswinkel der Schwingungen an den Polen)

Worüber Du vielleicht auch mal einen hochwissenschaftlichen Artikel schreiben könntest: die Lengua bífida (nicht zu verwechseln mit den Lenguas de gato).

Gruß
Mimi
 

Matula

Mitglied
So, so ... neulich eine alternative Theorie gelesen:
Am Anfang war das Schwarze Loch. Von ihm lösten sich mit zunehmender Verdampfung die Wörter, die auf seiner Oberfläche gespeichert waren und bemächtigten sich augenblicklich aller Teilchen, derer sie habhaft werden konnten. Seither haben die Teilchen Masse plus Wort, sind also informierte Teilchen, was man ihnen gar nicht so ansieht. Ein Ungleichgewicht zwischen Wörtern und Teilchen führt, vor allem in gekrümmten Räumen, wo die Wortdichte besonders hoch ist, zu einer Überfrachtung der Teilchen, die informativ geflutet werden, alles durcheinander bringen, sich am Ende kreuzweise verschränken und vor allem in tiefen Lagen semantisch zusammenbrechen. Ein Grund, weshalb das Jodeln fast ausnahmslos in Gebirgsgegenden praktiziert wird.

Schöne Grüße,
Matula
 



 
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