Herzensangelegenheit

Anonym

Gast
Vor langer Zeit hab ich mein Herz verloren
und kann mich nicht erinnern, wie und wo.
Ich hatte keine Dame auserkoren,
und ungebunden war ich sowieso.

Ganz ohne Herz wär ich dann fast erfroren,
hätt nie gedacht, dass man es dringend braucht.
Drum hab ich schnellstens alle Welt beschworen,
doch leider ist es niemals aufgetaucht.

Die Hoffnung hab ich dennoch nicht verloren,
das war auch gut so, irgendwann
hat mich ein Fräulein auserkoren
und schenkte mir ihr Herz fortan.
 

Anonym

Gast
Hallo,

spontan wirkt das Gedicht auf mich etwas gekästnert, wegen Rhythmus, Thema, Wortwahl. Ist ja nicht unbedingt per se schlecht.
Als zweites bin ich etwas ambivalent wegen der vielen -oren. Aber ich nehm mal an, dass das Absicht ist. Dann ist es halt so, außerdem hab ich dazu auch keinen anderen Vorschlag.
Und jetzt zum Vorschlag:
In der zweiten Strophen würde ich in der letzten Zeile nirgends statt niemals verwenden. Wenn ich etwas verliere, suche ich sofort und überall. Und wenn ich es nicht gleich irgendwo finde, bleibt der zeitliche Aspekt ja trotzdem erhalten, so dass ich hoffen und mich freuen kann, wenn ich es finde (oder wie hier, etwas mindestens gleichwertiges).

Grundsätzlich finde ich das Gedicht gut.

Norbert
 

Anonym

Gast
Vor langer Zeit hab ich mein Herz verloren
und kann mich nicht erinnern, wie und wo.
Ich hatte keine Dame auserkoren,
und ungebunden war ich sowieso.

Ganz ohne Herz wär ich dann fast erfroren,
hätt nie gedacht, dass man es dringend braucht.
Drum hab ich schnellstens alle Welt beschworen,
doch leider ist es nirgends aufgetaucht.

Die Hoffnung hab ich dennoch nicht verloren,
das war auch gut so, irgendwann
hat mich ein Fräulein auserkoren
und schenkte mir ihr Herz fortan.
 

Anonym

Gast
noch mal Glück gehabt. Ich wollte gerade antworten ;-)
Aber ich bin ja auch relativ neu und selten dabei
 

 
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