Immer diese Geldgeschichten

blackout

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Bescheiden geht man meist zu seiner Bank.
Denn die diktiert, was ihrem Kunden bleibt.
Die Zinsen hat sie sich gleich einverleibt,
und man stellt fest: Das Konto leider krank.

Dann fragt man bang, wovon denn leben nun?
Man rechnet, rechnet noch einmal und streicht -
vom Schicksal eben völlig falsch geeicht.
Tja, wer nichts hat, ist gegen Geld immun.

Man sollte, nein, man müsste Krösus sein,
so phantasiert man ratlos vor sich her.
Im Portmonee das Kleingeld wiegt so schwer,
ein größrer Schein wär jetzt ein Meilenstein.

Doch sind die Meilensteine dünn gesät,
es findet Geld sich immer nur zu Geld,
so geht's auf dieser gottverdammten Welt.
Man seufzt sich eins: Verflixt und zugenäht.
 

Zirkon

Mitglied
augenzwinkernd geschrieben, aber dennoch: Grad jetzt nach meinem Urlaub habe ich auch ziemlich erschrocken auf mein Konto geschaut. Geld ist halt ein flüchtiges Wesen. Schmunzeln von Zirkon
 

blackout

Mitglied
Was soll diese Frage? Nicht bekannt, dass "man" ein unbestimmtes Personalpronomen ist? Es wirkt so, dass es eine Allgemeinheit gleicher Interessen zusammenfasst, völlig legitim, dir sicher nicht bekannt, sonst würdest du diese Frage ja nicht stellen.

blackout
 
Was ich diese Jammerlyrik hasse. Und auch das Verhaften der Welt, von der der Dichter glaubt, es ginge ihr ebenso. Betroffenheitsgeschwafel ist das, weiter nix.
 

blackout

Mitglied
Also darum geht es dir, nicht um das unbestimmte Personalpronomen. Schreib es doch gleich. Dann hätte ich mir die Erklärung sparen können.

Also, für dich ist es "Jammerlyrik". Ich habe zwar noch nie von dieser Lyriksparte gehört, denke mir aber, du hattest reiche Eltern. Da ist es natürlich verständlich, dass dich dieses Gedicht einfach nur nervt.

Dann lies es doch nicht, das ist doch der einfachste Weg, deine Nerven zu schonen.

blackout
 

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