K O P F L O S

Im Abendrot der schnellen Tage,
nich zu bremsen,
keine Zeit.
Der Reiter sitzt in seinem Pferd
und reitet in die Einsamkeit

Der Schatten tanzt entlang der Bäume,
dunkle Wälder,
ewig weit.
Der Reiter denkt an seine Liebe
und reitet in die Einsamkeit.

Lange ist sie schon verschwunden
dunkle Jahre,
schlimmes Leid
Der Reiter hat’s nie überwunden
und Reitet durch die Einsamkeit


An manchen Tagen kann er’s nicht halten,
kauft sich Freiheit;
Zeit zu zweit
Der Reiter lässt sich selber Reiten
und flieht aus seiner Einsamkeit.

Das Pedal kriegt seine Wut zu spüren
nach manchen Nächten
ist er’s leid
Der Reiter gibt dem Pferd die Sporen
und träumt sich in die Ewigkeit

Den Kopf hat er schon lang verloren
als Glück dahinging
endlos weit
Kann heute noch die Schmerzen spüren
und wünscht sich in die Ewigkeit

Heute fand er die Erlösung
Kopf und Körper
sind entzweit
Der Reiter darf zu seiner Liebe
erlöst von seiner Einsamkeit.
 

molly

Mitglied
Hallo Tommy,

Dein Gedicht spricht mich an, doch es könnte eine Kürzung vertragen. Ich würde die vierte Strophe weglassen.
Das ist mir aufgefallen:

Der Reiter sitzt in seinem Pferd - Warum nicht auf dem Pferd?
und reitet in die Einsamkeit

Der Reiter hat’s nie überwunden
und Reitet reitet durch die Einsamkeit

Das Pedal kriegt seine Wut zu spüren - Warum nicht Pferd?

Viele Grüße
molly
 

Oben Unten