Katharsis

>Erfolgsrezept Unternehmenskultur<

Im globalisierten Korruptionssumpf, wo nach Kräften das Ideal der >fairen Konkurrenz< manipuliert wurde, spielten bekanntlich auch deutsche Großunternehmen mit. In endlos scheinender Serie erreichten uns von den Machenschaften der Top-Manager die Hiobsbotschaften aus den Gerichtssälen. Nun ist Märchenstunde angesagt, um Erzähler und Publikum zu beruhigen. Ein wenig begeisternd darf die Story auch sein, schon um dem düsteren National-Gemälde Sarrazins entgegenzuwirken. So will der Chef der Siemens AG, Peter Löscher, trotz schwächelnder Konjunktur 100 Milliarden e pro Jahr umsetzen. Der Kommentator Jakob Schlandt fügt nicht ohne Stolz hinzu: Das entspricht dem Bruttosozialprodukt von Ungarn.

In der alten Zeit musste das Management des >Giganten< schmieren und bestechen, um im Ausland Aufträge zu ergattern. Im Inland war das nicht nötig, denn hier war der Herr v.Pierer direkt als Regierungsberater tätig, wofür heute der Herr Ackermann von der Deutschen Bank gerade steht. Öffentlichkeitswirksam ging es im Fall des Herrn v. P. um einen Milliardenschaden, den er angerichtet haben soll. Und im Inneren des Unternehmens, quasi wie ein Staat im Staate, hat der Herr Schelsky eine freie, vom DGB unabhängige Gewerkschaft im rechts verstandenen >Arbeitnehmerinteresse< organisiert. Diese Rambo-Kultur soll heute vorbei sein.

Heute darf im märchenhaften Sinne gedacht werden, dass die deutschstämmige Siemens AG nach gerichtlichen Strafverfahren und öffentlichem Ansehensverlust klug geworden und zugleich Global-Player geblieben ist. Danach hat sich eine neue Unternehmenskultur durchgesetzt. Seit 2007 duldet Peter Löscher nicht mal ansatzweise Korruption. Ungern erinnert man sich, dass Bakschisch einst wie eine Droge wirkte. Aber es geht auch anders ?

Der >Bakschisch-Entzug<, so drückt es Jakob Schlandt bemüht aus, hat dazu geführt, dass die Manager des Multi-Konzerns sich darauf konzentrieren, das beste Produkt statt am meisten Schmiergeld zu bieten. Beruhigend, dass man damit weltweit Erfolge feiern kann. Beunruhigend nur, dass die Konkurrenz nicht schläft – und der Staat nicht mehr zweifelsfrei in der Lage ist, eine eindeutige Energiepolitik zu betreiben. Die Wertminderungen im Zuge der >Energiewende< bei den großen Energiekonzernen müssen im genossenschaftlichen, mittelständischen und kommunalen Bereich in wirtschaftliche Handlungsfähigkeit überführt werden. Man wird genau beobachten müssen, ob die >große Politik< und die >geläuterte Siemens AG< auch fähig und bereit sind, kleinere Brötchen zu backen – oder nur kurzsichtig auf den globalisierten Märkten zu punkten.
 
>Erfolgsrezept Unternehmenskultur<

Im globalisierten Korruptionssumpf, wo nach Kräften das Ideal der >fairen Konkurrenz< manipuliert wird, spielten und spielen bekanntlich auch deutsche Großunternehmen mit. In endlos scheinender Serie erreichten uns von den Machenschaften der Top-Manager die Hiobsbotschaften aus den Gerichtssälen. Nun ist Märchenstunde angesagt, um Erzähler und Publikum zu beruhigen. Ein wenig begeisternd darf die Story auch sein, schon um dem düsteren National-Gemälde Sarrazins entgegenzuwirken. So will der Chef der Siemens AG, Peter Löscher, trotz schwächelnder Konjunktur 100 Milliarden e pro Jahr umsetzen. Der Kommentator Jakob Schlandt fügt nicht ohne Stolz hinzu: Das entspricht dem Bruttosozialprodukt von Ungarn.

In der alten Zeit >musste< das Management des >Giganten< schmieren und bestechen, um im Ausland Aufträge zu ergattern. Im Inland war das nicht nötig, denn hier war der Herr v.Pierer direkt als Regierungsberater tätig, wofür heute der Herr Ackermann von der Deutschen Bank gerade steht. Öffentlichkeitswirksam ging es im Fall des Herrn v. P. um einen Milliardenschaden, den er angerichtet haben soll. Und im Inneren des Unternehmens, quasi wie ein Staat im Staate, hat der Herr Schelsky eine freie, vom DGB unabhängige Gewerkschaft im rechts verstandenen >Arbeitnehmerinteresse< organisiert. Diese Rambo-Kultur soll vorbei sein.

Heute darf im märchenhaften Sinne gedacht werden, dass die deutschstämmige Siemens AG nach gerichtlichen Strafverfahren und öffentlichem Ansehensverlust klug geworden und zugleich Global-Player geblieben ist. Danach hat sich eine neue Unternehmenskultur durchgesetzt. Seit 2007 duldet Peter Löscher nicht mal ansatzweise Korruption. Ungern erinnert man sich, dass Bakschisch einst wie eine Droge wirkte. Geht es auch anders ?

Der >Bakschisch-Entzug<, so drückt es Jakob Schlandt bemüht aus, hat dazu geführt, dass die Manager des Multi-Konzerns sich darauf konzentrieren, das beste Produkt statt am meisten Schmiergeld zu bieten. Beruhigend, dass man damit weltweit Erfolge feiern kann. Beunruhigend nur, dass die Konkurrenz nicht schläft – und der Staat nicht mehr zweifelsfrei in der Lage ist, eine eindeutige Energiepolitik zu betreiben. Die Wertminderungen im Zuge der >Energiewende< bei den großen Energiekonzernen müssen im genossenschaftlichen, mittelständischen und kommunalen Bereich in wirtschaftliche Handlungsfähigkeit überführt werden. Man wird genau beobachten müssen, ob die >große Politik< und die >geläuterte Siemens AG< auch fähig und bereit sind, kleinere Brötchen zu backen – oder nur kurzsichtig auf den globalisierten Märkten zu punkten.
 
Siemens geläutert ?

>Erfolgsrezept Unternehmenskultur<

Im globalisierten Korruptionssumpf, wo nach Kräften das Ideal der >fairen Konkurrenz< manipuliert wird, spielten und spielen bekanntlich auch deutsche Großunternehmen mit. In endlos scheinender Serie erreichten uns von den Machenschaften der Top-Manager die Hiobsbotschaften aus den Gerichtssälen. Nun ist Märchenstunde angesagt, um Erzähler und Publikum zu beruhigen. Ein wenig begeisternd darf die Story auch sein, schon um dem düsteren National-Gemälde Sarrazins entgegenzuwirken. So will der Chef der Siemens AG, Peter Löscher, trotz schwächelnder Konjunktur bis Mitte des Jahrzehnts 100 Milliarden e pro Jahr umsetzen. Der Kommentator Jakob Schlandt fügt nicht ohne Stolz hinzu: Das entspricht dem Bruttosozialprodukt von Ungarn.

Schlandt ist überzeugt, dass das Management des >Giganten< schmieren und bestechen >musste<, um im Ausland Aufträge zu ergattern. Die inländischen Verhältnisse sind für ihn kein Thema, denn hier war der Herr v.Pierer direkt als Regierungsberater tätig. Diese Funktion füllt heute der Herr Ackermann von der Deutschen Bank aus. Nach außen hin ging es im Fall des Herrn v. P. um einen Milliardenschaden, den er angerichtet haben soll. Im Innersten der Siemens AG, quasi Staat im Staate, hat der Herr Schelsky eine freie, vom DGB unabhängige Gewerkschaft im rechts verstandenen >Arbeitnehmerinteresse< organisiert. Diese Demokratie feindliche Rambo-Kultur, die auch dem äußeren Vorgehen entsprach, soll vorbei sein.

Heute legt uns das Märchen, dem traditionell ein wahrer Kern zugesprochen wird, nahe, dass das Riesenunternehmen mit weltweit über 330000 Beschäftigten nach empfindlichen Strafen, gerichtlichen Auseinandersetzungen mit seinen leitenden Mitarbeitern und öffentlichem Ansehensverlust klug geworden und zugleich Global-Player geblieben ist. Eine neue Unternehmenskultur sei durchgesetzt worden. Seit 2007 duldet Peter Löscher nicht mal ansatzweise Korruption. Ungern erinnert man sich, dass Bakschisch einst wie eine Droge wirkte. Es geht also anders ?

Der >Bakschisch-Entzug<, so drückt es Jakob Schlandt bemüht aus, hat dazu geführt, dass die Manager des Multi-Konzerns sich darauf konzentrieren, das beste Produkt statt am meisten Schmiergeld zu bieten. Beruhigend, dass man damit weltweit Erfolge feiern kann.

Beunruhigend nur, dass die Konkurrenz nicht schläft – und der Staat nicht mehr zweifelsfrei in der Lage ist, eine eindeutige Politik für Großkonzerne zu betreiben. Die Wertminderungen bei den großen Energiekonzernen durch die Absage an den Irrweg der friedlichen Nutzung der Atomenergie kommen jetzt ins Spiel.

Sie müssen im genossenschaftlichen, mittelständischen und kommunalen Bereich in wirtschaftliche Handlungsfähigkeit überführt werden. Man wird genau beobachten müssen, ob die >große Politik< und die >geläuterte Siemens AG< auch fähig und bereit sind, kleinere Brötchen zu backen – oder nur kurzsichtig auf den globalisierten Märkten zu punkten.

Die deutlich vernehmbaren Signale drastisch steigender Strompreise und das Gezeter um die >Enteignung< der Energiekonzerne bedrohen uns alle.
 

jon

Foren-Redakteur
Teammitglied
Das ist inhaltlich ein wenig konfus.
Ok: Die Sache mit dem Bakschisch kann ich nachvollziehen.
Das mit der "inneren Gewerkschaft" nicht – was hat(te) die damit zu tun? Ist das vielleicht ein weiterer Baustein für die in der (2.) Überschrift genannten "Unternehmenskultur"? Dann bitte näher erklären und noch ein, zwei weitere Sachen aufführen! Und: Was soll „Erfolgsrezept Unternehmenskultur" aussagen? Jedes Unternehmen hat doch eine Unternehmenskultur, also müssten alle Unternehmen erfolgreich sein …
Den Schwenk zur Politik verstehe ich auch nicht. Klar hat das Thema immer auch mit Politik zu tun, aber was genau der Autor da für einen Zusammenhang sieht, entzieht sich mir. Ganz verrückt wird es für mich dann bei den Energieunternehmen – das hat was mit Bakschisch und/oder Unternehmenskultur zu tun?

Diese Demokratie feindliche Rambo-Kultur
Soll das „Diese demokratiefeindliche/Demokratie-feindliche Rambo-Kultur" heißen?
 
>Erfolgsrezept Unternehmenskultur<

Im globalisierten Korruptionssumpf, wo nach Kräften das Ideal der >fairen Konkurrenz< manipuliert wird, spielten und spielen bekanntlich auch deutsche Großunternehmen mit. In endlos scheinender Serie erreichten uns von den Machenschaften der Top-Manager die Hiobsbotschaften aus den Gerichtssälen. Nun ist Märchenstunde angesagt, um Erzähler und Publikum zu beruhigen. Ein wenig begeisternd darf die Story auch sein, schon um dem düsteren National-Gemälde Sarrazins entgegenzuwirken. So will der Chef der Siemens AG, Peter Löscher, trotz schwächelnder Konjunktur bis Mitte des Jahrzehnts 100 Milliarden e pro Jahr umsetzen. Der Kommentator Jakob Schlandt fügt nicht ohne Stolz hinzu: Das entspricht dem Bruttosozialprodukt von Ungarn. Er ist überzeugt, dass das Mangement des >Giganten< schmieren und bestechen >musste<, um im Ausland Aufträge zu ergattern. Die inneren Verhältnisse bei Siemens und in Deutschland sind für ihn kein öffentlich relevantes Thema.

Und dies, obwohl der Zusammenhang der korrupten und korrumpierenden Siemens AG mit der Bildung ihrer >schwarzen Kassen< auf der Hand liegt. Schließlich >mussten< systematisch Steuern hinterzogen, ausländische Potentaten gütig gestimmt, in Rambo-Manier demokratische Gewerkschaften durch Gründung kapitalfreundlicher Organisationen geschwächt werden. Diese Wirkungszusammenhänge sind gerichtsnotorisch und werden doch öffentlich in ein seltsam fahles Lich getaucht. Der Herr von Pirer war jahrelang Berater von Angela Merkel - und dann wurde er plötzlich bedroht, als Vorstandsvorsitzender der Siemens AG Milliardenschäden angerichtet zu haben. Und auch der Herr Schelsky ist wegen seiner mitbestimmungsschädigenden Aktivitäten nur wenig zur Verantwortung gezogen worden.

Heute legt uns das Märchen, dem traditionell ein wahrer Kern zugesprochen wird, nahe, dass das Riesenunternehmen mit weltweit über 330000 Beschäftigten nach empfindlichen Strafen, gerichtlichen Auseinandersetzungen mit seinen leitenden Mitarbeitern und öffentlichem Ansehensverlust klug geworden und zugleich Global-Player geblieben ist. Eine >neue Unternehmenskultur< sei durchgesetzt worden, die, neben gelungener Etablierung auf den globalen >Wachstumsmärkten<, ein ausgesprochenes >Erfolgsrezept< sei. Seit 2007 duldet Peter Löscher nämlich nicht mal >ansatzweise Korruption<. Ungern erinnert man sich, dass Bakschisch einst wie eine Droge wirkte. Es geht also anders?

Der >Bakschisch-Entzug<, so drückt es Jakob Schlandt bemüht aus, hat dazu geführt, dass die Manager des Multi-Konzerns sich darauf konzentrieren, das beste Produkt statt am meisten Schmiergeld zu bieten. Beruhigend, dass man damit weltweit Erfolge feiern kann.

Beunruhigend nur, dass die Konkurrenz nicht schläft – und der Staat nicht mehr zweifelsfrei in der Lage ist, eine eindeutige Politik für Großkonzerne zu betreiben. Die Wertminderungen bei den großen Energiekonzernen und die Einbrüche im Bereich des Atomkraftwerksbau bei Siemens durch die Absage an den Irrweg der friedlichen Nutzung der Atomenergie kommen jetzt ins Spiel.

Diese potentiellen Verluste der Großkonzerne, das ist meine Position, müssen im genossenschaftlichen, mittelständischen und kommunalen Bereich in wirtschaftliche Handlungsfähigkeit überführt werden. Dabei geht es nicht allein um die Verhinderung erfolgreicher Kompensationsforderungen und traditioneller Privilegienwahrung, die stets zu Lasten der sogenannten kleinen Leute umgesetzt werden. Man wird bei >attac<, >occupy< und der kritischen Öffentlichkeit genau beobachten müssen, ob die >große Politik< und die >geläuterte Siemens AG< auch fähig und bereit sind, kleinere Brötchen zu backen – oder nur kurzsichtig auf den globalisierten Märkten zu punkten.

Die deutlich vernehmbaren Signale drastisch steigender Strompreise und das Gezeter um die >Enteignung< der Energiekonzerne bedrohen uns alle.
 
>Erfolgsrezept Unternehmenskultur<

Im globalisierten Korruptionssumpf, wo nach Kräften das Ideal der >fairen Konkurrenz< manipuliert wird, spielten und spielen bekanntlich auch deutsche Großunternehmen mit. In endlos scheinender Serie erreichten uns von den Machenschaften der Top-Manager die Hiobsbotschaften aus den Gerichtssälen. Nun ist Märchenstunde angesagt, um Erzähler und Publikum zu beruhigen. Ein wenig begeisternd darf die Story auch sein, schon um dem düsteren National-Gemälde Sarrazins entgegenzuwirken. So will der Chef der Siemens AG, Peter Löscher, trotz schwächelnder Konjunktur bis Mitte des Jahrzehnts 100 Milliarden e pro Jahr umsetzen. Der Kommentator Jakob Schlandt fügt nicht ohne Stolz hinzu: Das entspricht dem Bruttosozialprodukt von Ungarn. Er ist überzeugt, dass das Mangement des >Giganten< schmieren und bestechen >musste<, um im Ausland Aufträge zu ergattern. Die inneren Verhältnisse bei Siemens und in Deutschland sind für ihn kein öffentlich relevantes Thema.

Und dies, obwohl der Zusammenhang der korrupten und korrumpierenden Siemens AG mit der Bildung ihrer >schwarzen Kassen< auf der Hand liegt. Schließlich >mussten< systematisch Steuern hinterzogen, ausländische Potentaten gütig gestimmt, in Rambo-Manier demokratische Gewerkschaften durch Gründung kapitalfreundlicher Organisationen geschwächt werden. Diese Wirkungszusammenhänge sind gerichtsnotorisch und werden doch öffentlich in ein seltsam fahles Licht getaucht. Der Herr von Pierer war jahrelang Berater von Angela Merkel - und dann wurde er plötzlich bedroht, als Vorstandsvorsitzender der Siemens AG Milliardenschäden angerichtet zu haben. Und auch der Herr Schelsky ist wegen seiner mitbestimmungsschädigenden Aktivitäten nur wenig zur Verantwortung gezogen worden.

Heute legt uns das Märchen, dem traditionell ein wahrer Kern zugesprochen wird, nahe, dass das Riesenunternehmen mit weltweit über 330000 Beschäftigten nach empfindlichen Strafen, gerichtlichen Auseinandersetzungen mit seinen leitenden Mitarbeitern und öffentlichem Ansehensverlust klug geworden und zugleich Global-Player geblieben ist. Eine >neue Unternehmenskultur< sei durchgesetzt worden, die, neben gelungener Etablierung auf den globalen >Wachstumsmärkten<, ein ausgesprochenes >Erfolgsrezept< sei. Seit 2007 duldet Peter Löscher nämlich nicht mal >ansatzweise Korruption<. Ungern erinnert man sich, dass Bakschisch einst wie eine Droge wirkte. Es geht also anders?

Der >Bakschisch-Entzug<, so drückt es Jakob Schlandt bemüht aus, hat dazu geführt, dass die Manager des Multi-Konzerns sich darauf konzentrieren, das beste Produkt statt am meisten Schmiergeld zu bieten. Beruhigend, dass man damit weltweit Erfolge feiern kann.

Beunruhigend nur, dass die Konkurrenz nicht schläft – und der Staat nicht mehr zweifelsfrei in der Lage ist, eine eindeutige Politik für Großkonzerne zu betreiben. Die Wertminderungen bei den großen Energiekonzernen und die Einbrüche im Bereich des Atomkraftwerksbau bei Siemens durch die Absage an den Irrweg der friedlichen Nutzung der Atomenergie kommen jetzt ins Spiel.

Diese potentiellen Verluste der Großkonzerne, das ist meine Position, müssen im genossenschaftlichen, mittelständischen und kommunalen Bereich in wirtschaftliche Handlungsfähigkeit überführt werden. Dabei geht es nicht allein um die Verhinderung erfolgreicher Kompensationsforderungen und traditioneller Privilegienwahrung, die stets zu Lasten der sogenannten kleinen Leute umgesetzt werden. Man wird bei >attac<, >occupy< und der kritischen Öffentlichkeit genau beobachten müssen, ob die >große Politik< und die >geläuterte Siemens AG< auch fähig und bereit sind, kleinere Brötchen zu backen – oder nur kurzsichtig auf den globalisierten Märkten zu punkten.

Die deutlich vernehmbaren Signale drastisch steigender Strompreise und das Gezeter um die >Enteignung< der Energiekonzerne bedrohen uns alle.
 
>Erfolgsrezept Unternehmenskultur<

Im globalisierten Korruptionssumpf, wo nach Kräften das Ideal der >fairen Konkurrenz< manipuliert wird, spielten und spielen bekanntlich auch deutsche Großunternehmen mit. In endlos scheinender Serie erreichten uns von den Machenschaften der Top-Manager die Hiobsbotschaften aus den Gerichtssälen. Nun ist Märchenstunde angesagt, um Erzähler und Publikum zu beruhigen. Ein wenig begeisternd darf die Story auch sein, schon um dem düsteren National-Gemälde Sarrazins entgegenzuwirken. So will der Chef der Siemens AG, Peter Löscher, trotz schwächelnder Konjunktur bis Mitte des Jahrzehnts 100 Milliarden e pro Jahr umsetzen. Der Kommentator Jakob Schlandt fügt nicht ohne Stolz hinzu: Das entspricht dem Bruttosozialprodukt von Ungarn. Er ist überzeugt, dass das Mangement des >Giganten< schmieren und bestechen >musste<, um im Ausland Aufträge zu ergattern. Die inneren Verhältnisse bei Siemens und in Deutschland sind für ihn kein öffentlich relevantes Thema.

Und dies, obwohl der Zusammenhang der korrupten und korrumpierenden Siemens AG mit der Bildung ihrer >schwarzen Kassen< auf der Hand liegt. Schließlich >mussten< systematisch Steuern hinterzogen, ausländische Potentaten gütig gestimmt, in Rambo-Manier demokratische Gewerkschaften durch Gründung kapitalfreundlicher Organisationen geschwächt werden. Diese Wirkungszusammenhänge sind gerichtsnotorisch und werden doch öffentlich in ein seltsam fahles Licht getaucht. Der Herr von Pierer war jahrelang Berater von Angela Merkel - und dann wurde er plötzlich bedroht, als Vorstandsvorsitzender der Siemens AG Milliardenschäden angerichtet zu haben. Und auch der Herr Schelsky ist wegen seiner mitbestimmungsschädigenden Aktivitäten nur wenig zur Verantwortung gezogen worden.

Heute legt uns das Märchen, dem traditionell ein wahrer Kern zugesprochen wird, nahe, dass das Riesenunternehmen mit weltweit über 330000 Beschäftigten nach empfindlichen Strafen, gerichtlichen Auseinandersetzungen mit seinen leitenden Mitarbeitern und öffentlichem Ansehensverlust klug geworden und zugleich Global-Player geblieben ist. Eine >neue Unternehmenskultur< sei durchgesetzt worden, die, neben gelungener Etablierung auf den globalen >Wachstumsmärkten<, ein ausgesprochenes >Erfolgsrezept< sei. Seit 2007 duldet Peter Löscher nämlich nicht mal >ansatzweise Korruption<. Ungern erinnert man sich, dass Bakschisch einst wie eine Droge wirkte. Es geht also anders?

Der >Bakschisch-Entzug<, so drückt es Jakob Schlandt bemüht aus, hat dazu geführt, dass die Manager des Multi-Konzerns sich darauf konzentrieren, das beste Produkt statt am meisten Schmiergeld zu bieten. Beruhigend, dass man damit weltweit Erfolge feiern kann.

Beunruhigend nur, dass die Konkurrenz nicht schläft – und der Staat nicht mehr zweifelsfrei in der Lage ist, eine eindeutige Politik für Großkonzerne zu betreiben. Die Wertminderungen bei den großen Energiekonzernen und die Einbrüche im Bereich des Atomkraftwerksbau bei Siemens durch die Absage an den Irrweg der friedlichen Nutzung der Atomenergie kommen jetzt ins Spiel.

Diese potentiellen Verluste der Großkonzerne, das ist meine Position, müssen im genossenschaftlichen, mittelständischen und kommunalen Bereich in wirtschaftliche Handlungsfähigkeit überführt werden. Dabei geht es nicht allein um die Verhinderung erfolgreicher Kompensationsforderungen und traditioneller Privilegienwahrung, die stets zu Lasten der sogenannten kleinen Leute umgesetzt werden. Man wird bei >attac<, >occupy< und der kritischen Öffentlichkeit genau beobachten müssen, ob die >große Politik< und die >geläuterte Siemens AG< auch fähig und bereit sind, kleinere Brötchen zu backen – oder nur kurzsichtig auf den globalisierten Märkten zu punkten.

Die deutlich vernehmbaren Signale drastisch steigender Energiepreise und das Gezeter um die >Enteignung< der Großkonzerne bedrohen uns alle. Bis tief in die mittelständische Existenz hinein sind alle aufgefordert, sich intelligent und solidarisch am Abwehrkampf gegen den verdeckten Raubzug der großen Konzerne zu beteiligen. Die Preise u.a. für Benzin, Heizöl, Gas und Strom werden sonst noch unsre Identität auffressen, die nicht durch Geld gedeckt ist. Das erfordert auch eine Form der Läuterung, allerdings auf der Seite der Bürger, die sich zu wehren bereit sind.
 
>Erfolgsrezept Unternehmenskultur<

Im globalisierten Korruptionssumpf, wo nach Kräften das Ideal der >fairen Konkurrenz< manipuliert wird, spielten und spielen bekanntlich auch deutsche Großunternehmen mit. In endlos scheinender Serie erreichten uns von den Machenschaften der Top-Manager Hiobsbotschaften aus den Gerichtssälen. Wir hörten, wie es bei VW, Deutscher Bank und Siemens so zuging.

Nun ist Märchenstunde angesagt, um Erzähler und Publikum zu beruhigen. Ein wenig begeisternd darf die Story auch sein, schon um dem düsteren National-Gemälde Sarrazins einige freundliche Züge abzugewinnen. So will der Chef der Siemens AG, Peter Löscher, trotz schwächelnder Konjunktur bis Mitte des Jahrzehnts 100 Milliarden e pro Jahr umsetzen.

Der Kommentator Jakob Schlandt fügt nicht ohne Stolz hinzu: Das entspricht dem Bruttosozialprodukt von Ungarn. Er ist überzeugt, dass das Mangement des >Giganten< schmieren und bestechen >musste<, um im Ausland Aufträge zu ergattern. Die inneren Verhältnisse bei Siemens und in Deutschland sind für ihn aktuell kein öffentlich relevantes Thema.

Und dies, obwohl die korrupte und korrumpierende Siemens AG wegen der Bildung ihrer >schwarzen Kassen< Legende ist. Schließlich >mussten< systematisch Steuern hinterzogen, ausländische Potentaten gütig gestimmt, in Rambo-Manier demokratische Gewerkschaften durch Gründung kapitalfreundlicher Organisationen geschwächt werden.

Diese Wirkungszusammenhänge sind gerichtsnotorisch und werden doch öffentlich in ein seltsam fahles Licht getaucht. Der Herr von Pierer war jahrelang Berater von Angela Merkel - und dann wurde er plötzlich mit der Anschuldigung konfrontiert, als Vorstandsvorsitzender der Siemens AG Milliardenschäden angerichtet zu haben. Freilich kann man nicht sicher sein, was die geheimen Arrangements der deutschen Justiz mit so einem >Giganten< tatsächlich bedeuten. Und auch der Herr Schelsky ist wegen seiner verfassungsfeindlichen Bestrebungen nur wenig zur Verantwortung gezogen worden.

Heute legt uns das Märchen, dem traditionell ein wahrer Kern zugesprochen wird, nahe, dass das Unternehmen mit weltweit über 330000 Beschäftigten nach empfindlichen Strafen, gerichtlichen Auseinandersetzungen mit seinen leitenden Mitarbeitern und öffentlichem Ansehensverlust klug geworden und zugleich Global-Player geblieben ist. Eine >neue Unternehmenskultur< sei durchgesetzt worden, die, neben gelungener Etablierung auf den globalen >Wachstumsmärkten<, ein ausgesprochenes >Erfolgsrezept< sei. Seit 2007 duldet Peter Löscher nämlich nicht mal >ansatzweise Korruption<. Ungern erinnert man sich, dass Bakschisch einst wie eine Droge wirkte. Es geht also anders?

Der >Bakschisch-Entzug<, so drückt es Jakob Schlandt bemüht aus, hat dazu geführt, dass die Manager des Multi-Konzerns sich darauf konzentrieren, das beste Produkt statt am meisten Schmiergeld zu bieten. Beruhigend, dass man damit weltweit Erfolge feiern kann.

Beunruhigend aber, dass die Konkurrenz nicht schläft und in China, einem dieser zauberhaften >Wachstumsmärkte<, eine regelrecht Image schädigende Kampagne wegen der >miesen Qualität< von Siemens Produkten läuft. Außerdem scheint unser Staat nicht mehr zweifelsfrei in der Lage zu sein, eine ungeschminkte Politik für Großkonzerne zu betreiben. Die Wertminderungen bei den großen Energiekonzernen und die Einbrüche im Bereich des Atomkraftwerksbau bei Siemens durch die Absage an den Irrweg der friedlichen Nutzung der Atomenergie kommen jetzt ins Spiel.

Diese potentiellen Verluste der Großkonzerne, das ist meine Position, müssten im genossenschaftlichen, mittelständischen und kommunalen Bereich in wirtschaftliche Handlungsfähigkeit konkreter Akteure überführt werden.Dabei ginge es nicht allein um die Verhinderung erfolgreicher Kompensationsforderungen und traditioneller Privilegienwahrung, die stets zu Lasten der sogenannten kleinen Leute umgesetzt werden. Ein relevanter Teil der Netze und Speicherkapazitäten gehört in die Hände der Versorger und Investoren, die seit über einem Jahrzehnt sich für den Ausbau erneuerbarer Energien engagieren.

Man wird bei >attac<, >occupy< und der kritischen Öffentlichkeit genau beobachten müssen, ob die >große Politik< und die >geläuterte Siemens AG< auch fähig und bereit sind, kleinere Brötchen zu backen – oder nur kurzsichtig auf den globalisierten Märkten zu punkten. Warnzeichen, dass die Großverbraucher von Energie gesetzlich von der Zahlung der Netzgebühren ausgenommen werden, damit die Last der Investitionen auf die sogenannten kleinen Leute abgewälzt werden kann, haben wir bereits vernommen.

Die deutlich vernehmbaren Signale drastisch steigender Energiepreise und das Gezeter um die >Enteignung< der Großkonzerne bedrohen uns alle. Bis tief in die mittelständische Existenz hinein sind alle aufgefordert, sich intelligent und solidarisch am Abwehrkampf gegen den verdeckten Raubzug der großen Konzerne zu beteiligen. Die Preise u.a. für Benzin, Heizöl, Gas und Strom werden sonst noch unsre Identität auffressen, die nicht durch Geld gedeckt ist. Das erfordert auch eine Form der Läuterung, allerdings auf der Seite der Bürger, die sich zu wehren bereit sind.
 
>Erfolgsrezept Unternehmenskultur<

Im globalisierten Korruptionssumpf, wo nach Kräften das Ideal der >fairen Konkurrenz< manipuliert wird, spielten und spielen bekanntlich auch deutsche Großunternehmen mit. In endlos scheinender Serie erreichten uns von den Machenschaften der Top-Manager Hiobsbotschaften aus den Gerichtssälen. Wir hörten, wie es bei VW, Deutscher Bank und Siemens so zuging.

Nun ist Märchenstunde angesagt, um Erzähler und Publikum zu beruhigen. Ein wenig begeisternd darf die Story auch sein, schon um dem düsteren National-Gemälde Sarrazins einige freundliche Züge abzugewinnen. So will der Chef der Siemens AG, Peter Löscher, trotz schwächelnder Konjunktur bis Mitte des Jahrzehnts 100 Milliarden e pro Jahr umsetzen.

Der Kommentator Jakob Schlandt fügt nicht ohne Stolz hinzu: Das entspricht dem Bruttosozialprodukt von Ungarn. Er ist überzeugt, dass das Management des >Giganten< schmieren und bestechen >musste<, um im Ausland Aufträge zu ergattern. Die inneren Verhältnisse bei Siemens und in Deutschland sind für ihn aktuell kein relevantes Thema.

Und dies, obwohl die korrupte und korrumpierende Siemens AG wegen der Bildung ihrer >schwarzen Kassen< Legende ist. Schließlich >mussten< systematisch Steuern hinterzogen, ausländische Potentaten gütig gestimmt, in Rambo-Manier demokratische Gewerkschaften durch Gründung ausgesprochen kapitalfreundlicher >Arbeitnehmerlisten< bei Betriebratswahlen geschwächt werden.

Diese Wirkungszusammenhänge sind gerichtsnotorisch und werden doch öffentlich in ein seltsam fahles Licht getaucht. Der Herr von Pierer war jahrelang Berater von Angela Merkel - und dann wurde er plötzlich mit der Anschuldigung konfrontiert, als Vorstandsvorsitzender der Siemens AG Milliardenschäden angerichtet zu haben. Freilich kann man nicht sicher sein, was die geheimen Arrangements der deutschen Justiz mit so einem >Giganten< tatsächlich bedeuten. Und auch der Herr Schelsky ist wegen seiner verfassungsfeindlichen Bestrebungen nur wenig zur Verantwortung gezogen worden.

Heute legt uns das Märchen, dem traditionell ein wahrer Kern zugesprochen wird, nahe, dass das Unternehmen mit weltweit über 330000 Beschäftigten nach empfindlichen Strafen, gerichtlichen Auseinandersetzungen mit seinen leitenden Mitarbeitern und öffentlichem Ansehensverlust klug geworden und zugleich Global-Player geblieben ist. Eine >neue Unternehmenskultur< sei durchgesetzt worden, die, neben gelungener Etablierung auf den globalen >Wachstumsmärkten<, ein ausgesprochenes >Erfolgsrezept< sei. Seit 2007 duldet Peter Löscher nämlich nicht mal >ansatzweise Korruption<. Ungern erinnert man sich, dass Bakschisch einst wie eine Droge wirkte. Es geht also anders?

Der >Bakschisch-Entzug<, so drückt es Jakob Schlandt bemüht aus, hat dazu geführt, dass die Manager des Multi-Konzerns sich darauf konzentrieren, das beste Produkt statt am meisten Schmiergeld zu bieten. Beruhigend, dass man damit weltweit Erfolge feiern kann.

Beunruhigend aber, dass die Konkurrenz nicht schläft und in China, einem dieser zauberhaften >Wachstumsmärkte<, eine regelrecht Image schädigende Kampagne wegen der >miesen Qualität< von Siemens Produkten läuft. Außerdem scheint unser Staat nicht mehr zweifelsfrei in der Lage zu sein, eine ungeschminkte Politik für Großkonzerne zu betreiben. Die Wertminderungen bei den großen Energiekonzernen und die Einbrüche im Bereich des Atomkraftwerksbau bei Siemens durch die Absage an den Irrweg der friedlichen Nutzung der Atomenergie kommen jetzt ins Spiel.

Diese potentiellen Verluste der Großkonzerne, das ist meine Position, müssten im genossenschaftlichen, mittelständischen und kommunalen Bereich in wirtschaftliche Handlungsfähigkeit konkreter Akteure überführt werden.Dabei ginge es nicht allein um die Verhinderung erfolgreicher Kompensationsforderungen und traditioneller Privilegienwahrung, die stets zu Lasten der sogenannten kleinen Leute umgesetzt werden. Ein relevanter Teil der Netze und Speicherkapazitäten gehört in die Hände der Versorger und Investoren, die seit über einem Jahrzehnt sich für den Ausbau erneuerbarer Energien engagieren.

Man wird bei >attac<, >occupy< und der kritischen Öffentlichkeit genau beobachten müssen, ob die >große Politik< und die >geläuterte Siemens AG< auch fähig und bereit sind, kleinere Brötchen zu backen – oder nur kurzsichtig auf den globalisierten Märkten zu punkten. Wir haben die Warnzeichen vernommen, dass Großverbraucher von Energie klammheimlich von der Zahlung der Netzgebühren ausgenommen werden, damit die Kosten der Investitionen auf die sogenannten kleinen Leute abgewälzt werden können.

Die drastisch steigenden Energiepreise und das Gezeter um die >Enteignung< der Großkonzerne bedrohen uns alle. Sie werden im Zuge der >Energiewende< auf mittlere Frist Teile unsrer Identität auffressen, die nicht durch Geld gedeckt sind. In erster Linie wäre daher eine Läuterung der Bürger erforderlich, die sich zu wehren bereit sind.
 
>Erfolgsrezept Unternehmenskultur<

Im globalisierten Korruptionssumpf, wo nach Kräften das Ideal der >fairen Konkurrenz< manipuliert wird, spielten und spielen bekanntlich auch deutsche Großunternehmen mit. In endlos scheinender Serie erreichten uns von den Machenschaften der Top-Manager Hiobsbotschaften aus den Gerichtssälen. Wir hörten, wie es bei VW, Deutscher Bank und Siemens so zuging.

Nun ist Märchenstunde angesagt, um Erzähler und Publikum zu beruhigen. Ein wenig begeisternd darf die Story auch sein, schon um dem düsteren National-Gemälde Sarrazins einige freundliche Züge abzugewinnen. So will der Chef der Siemens AG, Peter Löscher, trotz schwächelnder Konjunktur bis Mitte des Jahrzehnts 100 Milliarden e pro Jahr umsetzen.

Der Kommentator Jakob Schlandt fügt nicht ohne Stolz hinzu: Das entspricht dem Bruttosozialprodukt von Ungarn. Er ist überzeugt, dass das Management des >Giganten< schmieren und bestechen >musste<, um im Ausland Aufträge zu ergattern. Die inneren Verhältnisse bei Siemens und in Deutschland sind für ihn aktuell kein relevantes Thema.

Und dies, obwohl die korrupte und korrumpierende Siemens AG wegen der Bildung ihrer >schwarzen Kassen< Legende ist. Schließlich >mussten< systematisch Steuern hinterzogen, ausländische Potentaten gütig gestimmt, in Rambo-Manier demokratische Gewerkschaften durch Gründung ausgesprochen kapitalfreundlicher >Arbeitnehmerlisten< bei Betriebratswahlen geschwächt werden.

Diese Wirkungszusammenhänge sind gerichtsnotorisch und werden doch öffentlich in ein seltsam fahles Licht getaucht. Der Herr von Pierer war jahrelang Berater von Angela Merkel - und dann wurde er plötzlich mit der Anschuldigung konfrontiert, als Vorstandsvorsitzender der Siemens AG Milliardenschäden angerichtet zu haben. Freilich kann man nicht sicher sein, was die geheimen Arrangements der deutschen Justiz mit so einem >Giganten< tatsächlich bedeuten. Und auch der Herr Schelsky ist wegen seiner verfassungsfeindlichen Bestrebungen nur wenig zur Verantwortung gezogen worden.

Heute legt uns das Märchen, dem traditionell ein wahrer Kern zugesprochen wird, nahe, dass das Unternehmen mit weltweit über 330000 Beschäftigten nach empfindlichen Strafen, gerichtlichen Auseinandersetzungen mit seinen leitenden Mitarbeitern und öffentlichem Ansehensverlust klug geworden und zugleich Global-Player geblieben ist. Eine >neue Unternehmenskultur< sei durchgesetzt worden, die, neben gelungener Etablierung auf den globalen >Wachstumsmärkten<, ein ausgesprochenes >Erfolgsrezept< sei. Seit 2007 duldet Peter Löscher nämlich nicht mal >ansatzweise Korruption<. Ungern erinnert man sich, dass Bakschisch einst wie eine Droge wirkte. Es geht also anders?

Der >Bakschisch-Entzug<, so drückt es Jakob Schlandt bemüht aus, hat dazu geführt, dass die Manager des Multi-Konzerns sich darauf konzentrieren, das beste Produkt statt am meisten Schmiergeld zu bieten. Beruhigend, dass man damit weltweit Erfolge feiern kann.

Beunruhigend aber, dass die Konkurrenz nicht schläft und in China, einem dieser zauberhaften >Wachstumsmärkte<, eine regelrecht Image schädigende Kampagne wegen der >miesen Qualität< von Siemens Produkten läuft. Außerdem scheint unser Staat nicht mehr zweifelsfrei in der Lage zu sein, eine ungeschminkte Politik für Großkonzerne zu betreiben. Die Wertminderungen bei den großen Energiekonzernen und die Einbrüche im Bereich des Atomkraftwerksbau bei Siemens durch die Absage an den Irrweg der friedlichen Nutzung der Atomenergie kommen jetzt ins Spiel.

Diese potentiellen Verluste der Großkonzerne, das ist meine Position, müssten im genossenschaftlichen, mittelständischen und kommunalen Bereich in wirtschaftliche Handlungsfähigkeit konkreter Akteure überführt werden.Dabei ginge es nicht allein um die Verhinderung möglicherweise erfolgreicher Kompensationsforderungen und traditioneller Privilegienwahrung, die stets zu Lasten der sogenannten kleinen Leute umgesetzt werden. Ein relevanter Teil der Netze und Speicherkapazitäten gehört in die Hände der Versorger und Investoren, die seit über einem Jahrzehnt sich für den Ausbau erneuerbarer Energien engagieren.

Man wird bei >attac<, >occupy< und der kritischen Öffentlichkeit genau beobachten müssen, ob die >große Politik< und die >geläuterte Siemens AG< auch fähig und bereit sind, kleinere Brötchen zu backen – oder nur kurzsichtig auf den globalisierten Märkten zu punkten. Wir haben die Warnzeichen vernommen, dass Großverbraucher von Energie klammheimlich von der Zahlung der Netzgebühren ausgenommen werden, damit die Kosten der Investitionen auf die sogenannten kleinen Leute abgewälzt werden können.

Die drastisch steigenden Energiepreise und das Gezeter um die >Enteignung< der Großkonzerne bedrohen uns alle. Sie werden im Zuge der >Energiewende< auf mittlere Frist Teile unsrer Identität auffressen, die nicht durch Geld gedeckt sind. In erster Linie wäre daher eine Läuterung der Bürger erforderlich, die sich zu wehren bereit sind.
 

 
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