Klangmalerischer Vieldeutigkeitsrausch (Blues)

4,80 Stern(e) 6 Bewertungen
Hallo klauskuckuck,

wäre da nicht der Makel, diesem Volk die drittschlechteste Dichtkunst des Universums zuschreiben zu müssen, hätte ich es beinahe für ein vogonisches Gedicht gehalten. ;) Da Du, lieber Klaus, allerdings gewiss am anderen Ende der Bewertungsskala zu finden bist, muss ich mich irren. Wenngleich mir der Sinn der Worte - ich bin kein Dichter, kann es daher vermutlich auch nicht beurteilen - nicht so recht zugehen will. Kurz, ich verstehe es nicht ... :oops:

Liebe Grüße,
Rainer Zufall
 

klauskuckuck

Mitglied
Hi Rainer Zufall,

ich auch nicht. Ich begreife das Gedicht auch nicht. Es steht am Ende einer Vision. Du weißt sicher, wie das mit den Visionen manchmal ist: Sie kommen, und der Visionär weiß nicht, woher sie kommen und was er mit ihnen anfangen soll. Aber – und das ist das Entscheidende: Es haftet ihnen immer etwas Bezwingendes an. Ich denke, so erklärt sich das auch im aktuellen Fall. Als der Text ganz unerwartet auf meinem Monitor erschien, habe ich den Kopf geschüttelt, dann die Augen verdreht, dann bin ich in ein langes Staunen verfallen. Tja. Womöglich hat das Gedicht sogar eine entlarvende Funktion (wer weiß). Danke, dass du dich auf das Werk eingelassen hast.

mbiggulomm!
 

klauskuckuck

Mitglied
Da ich den technischen Kniff noch nicht herausgefunden habe, wie man in der Kommentarspalte den Sternenregen im header kommentiert, hier mein Dankeschön an Dirk und Inge.B
Gruß Klaus
 
G

Gelöschtes Mitglied 22774

Gast
Sehe ich auch so. Bei nem echten Blues kann man eben mitflügeln, haste Töne! Dann prallt der Blues erst meta rüber und schießt uns schließlich auf den Sonett-Planeten. Als wenn's Shakespeare geahnt hätte, dass da noch was kommen wird. Voila, a Bluenett:)!

limerix
 
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