Krähenelegie

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AbrakadabrA

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Das alte Jahr weicht still zurück
War wieder nicht das wahre Glück
Das Dunkel treibt zur Einsamkeit
Gelangweilt leere Traurigkeit

Der Himmel ist aus Seltersflaschen
Im grauen Grau in Plastiktaschen
Passanten starren hoch in Trauben
Dazwischen picken keine Tauben

Zwei Krähen landen auf dem Feld
Kein Saxophon erwärmt die Welt
Die Liebe hat wohl kältefrei
Ach wär mein Engel hier dabei

Ich will nur weinen kann es nicht
Sehn mich nach Spaniens Sonnenlicht
Nach einem Kuss in Dein Gesicht
Bin neidisch auf die Krähen nicht

(c) Aron Manfeld​
 
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AbrakadabrA

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Liebe Charlotte, liebe Hera, lieber Tula,

was ist Liebe? Der Dichter Siegbert Schnabelmann hatte sich vor einiger Zeit in eine Wellensittichdame verliebt, wie er wähnte.

Sie las täglich seine Gedichte, schnäbelte mit ihm am Käfiggitter, bis sie dann doch mit dem Wellensittich Mucki in einen Reihenkäfig zog.

Was lehrt uns das? Die einzige Geliebte ist die Poesie.
 
lieber aron,
und ich bin die geliebte der geliebten.
und das nicht mal dialektisch.
liebe grüße
charlotte

p.s. die geschichte mit den wellensittichen hat potential.
 

AbrakadabrA

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Mein Wellensittich, der Dichter Siegbert Schnabelmann, tanzt gern auf der Tastatur in meiner Abwesenheit.

Die Krähenelegie stammt von ihm. Ich werde die Moderation, die hier ungnädig urteilte, um Löschung bitten.
 

AbrakadabrA

Mitglied
Es ist ja nur gespielter Ärger, werte Charlotte. Insgeheim bin ich stolz darauf, mir eine kleine Fangemeinde auf der Leselupe erschrieben zu haben, auch wenn diese verschwindend gering ist.

Die Krähenelegie lese ich immer wieder gern.
 


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