Kurzroman mit Vorwort

2,00 Stern(e) 1 Stimme

Anonym

Gast
Kurzroman mit Vorwort

Zur Erklärung

Der Roman ist bereits etwas älter, doch – zumindest für meine Begriffe – immer noch oder sogar wieder – und das zunehmend – aktuell. Brennend aktuell!
Denn seine direkte, unverblümte, meisterlich prägnante Form und sein adäquater Inhalt bringen den Zeitgeist unmittelbar zum Ausdruck. Der Roman ist damit ein Spiegelbild unserer Gesellschaft, Freunde!

Trotz dieser unleugbaren Tatsachen habe ich lange gezögert, ihn der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Wahrheit sei, dachte ich klopfenden Herzens, zu hart für die Allgemeinheit. Wer wird sie mir glauben?

Um die Wirkung der erwähnten kalten Wahrheit etwas abzumildern und den Leser vor einem Nervenzusammenbruch oder gar Suizid zu bewahren, habe ich zum Mittel einer kunstvollen Variation des Hauptthemas gegriffen, das ich obendrein auf den Kopf stelle: Soll heißen, ich beginne nicht mit diesem, sondern mit dessen brutalst möglicher Variante. Im Verlaufe der sich entwickelnden Romanhandlung führt nun diese erste und am stärksten verfremdete Variante des Urgrunds und tragenden Motivs aller Zeit und Gesellschaft mit erkennbarer Zwangsläufigkeit zum nackten Urbild zurück, das am Ende umso einleuchtender vor des Lesers Auge aufscheint.


Nun der Roman:

Kap. 1

Hic

Kap. 2

Hci

Kap. 3

Chi

Kap. 4

Cih

Kap. 5

Ihc


Kap. 6

Ich
 

Anonym

Gast
Mahlzeit Inkognitiöser!

Ich gestehe umberto und unbefangen, das Vorwort lediglich in sportlicher Höhe überflogen zu haben. Zu intensiv zog es mich gleich ins eigentliche Werk hinein.
Obgleich ich es ja für einen der abenteuerlichsten Fehler erachte, zu dem der h.s.s. imstande ist, nämlich einen Roman zu verfassen beziehungsweise einen Roman zu lesen, war ich gleich vom Umfang des Dargebotenen eingenommen und las es in einem Zug.
So sehr sog es mich ein, dass ich glatt versäumte, diesen an meiner Haltestelle zu verlassen, weswegen ich im Nachhinein nur schreiben kann, dass ihn zu lesen ein Fehler war.
 

Anonym

Gast
Lieber Plejadus,

das ganze Leben ist ein Fehler, vor allem durch das Ich, ich, ich...

Dabei bekennst Du deinen Fehler in einem angenehmen Stil. Hut ab vor solchem Leser meines Romans!
 

Oben Unten