Leben

ahorn

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Hallo Xavia,

ich glaube, ans Kapitel 6 musst du nochmal ran.

Der Ein Mann stand am Fenster des Imbisses gegenüber dem Café des Cafés PUNKT er war blass geworden und war erblasst KOMMA denn er hatte mit schreckgeweiteten Augen zugesehen, wie der Dicke draußen (Draußen wo sonst?) mit dem Rucksack abgehauen war, nachdem er den einen flüchtenden Radler offensichtlich mit Absicht angefahren hatte KOMMA mit dessen Rucksack geflohen war. -
Absatz

Wieso standen die Leute alle wie die Ölgötzen auf dem Fußweg herum und keiner unternahm etwas ? KOMMA dachte er sich
Hatte er hatte zugesehen, wie die scharfe Braut sich über dem am Boden liegenden gebeugt hatte PUNKT – wieso hatte der so viel Glück bei den Frauen? –(Kannte er diesen? Wenn ja, erklären, ansonsten bringt der Satz niemanden weiter. ;) )

Und wie sie dann weggelaufen war, der anderen hinterher. – Ja, so waren sie, die Frauen. Gerne wäre er ihnen gefolgt, aber sie wirkten gar so hektisch, das war nicht sein Ding.
Tut mir leid, aber irgendwie verstehe ich das Ganze nicht.

..., was mit dem Typen passiert ist war .

Schließlich hatte er bei dem Kerl noch eine Rechnung offen. Wer hatte diesem Spider denn in Marokko geholfen, als die Schweinehunde sich an seine Fersen geheftet hatten?
Ha! Jetzt verstehe ich. Wozu das Versteckspiel? Das hättest du deinem Leser auch früher verklickern können. ;)

Ha! Das war ja wohl er gewesen! Jonny der Abenteurer! Der, der immer wusste, wann irgendein mittelschweres Ding am Laufen ist. Er, der immer eine Kleiigkeit organisieren kann.
Wie Jonny wer?

ANFÜHRUNGSZEICHENDas saubere Pärchen meint wohl, dass ich so‘ne Art Samariter bin, oder sowas. Pah! Nicht mit mir! ANFÜHRUNGSZEICHEN, flüsterte / murmelte / grummelte er

Er sprang auf und verzog sich flink wie ein Wiesel, ohne seine Cola zu bezahlen, aus dem Imbiss.
Ah, er saß. Bei mir stand er :).

Liebe Grüße
Ahorn
 

ahorn

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Hallo Xavia,

wenn's mich fesselt, mache ich weiter. :cool:

..., mit was für einer Mamsell (ich weiß nicht, ob die Bezeichnung Mamsell passend ist. Im Deutschen: Haushaltshilfe (w) , genauer Küchenangestellte – meine Großmutter war Kaltmamsell ;) ) sich Spider da eingelassen hatte : PUNKT Die zwei waren doch wohl kein Paar ? Laut sagte sie scheinheilig zu Zoë: KOMMA dachte sie sich, sagte jedoch scheinheilig zu Zoë:

..., denn mehr kann er doch wohl mit so einer … Bin ich etwa eifersüchtig ? KOMMA schoss es ihr plötzlich (Gibt es bei einem Schuss eine Vorwarnzeit?) durch den Kopf, und sie wurde rotwährend sie errötete.(Immer schön aktiv bleiben ;) ). Das war jetzt nun wirklich (Entscheide dich für ein Wort.) nicht der richtige Zeitpunkt für derartige Verwicklungen ! PUNKT ! Es ging hier um eine viel größere große (Die Steigerung steht hinterm Komma.) Sache, eine wirklich große Sache . Und und sie waren ein Teil davon. Jetzt bekam Maya eine Gänsehaut und KOMMA (Dramtischer PUNKT) es / ihr schauderte ihr / es . ZEILENUMBRUCH

..., ist das Café mit Sicherheit der letzte Ort, wo Sie sich aufhalten sollten, nachdem da so viel passiert ist (Außer einem Verkehrsunfall, dieser war auf der Straße, ist im Café eigentlich nichts passiert. Oder? )«, erklärte diese.

..., nahm Maya das Gebaren (Wie meinst du das?) ihrer Nachbarin auf, ...
Dann hätte sie auch noch ein wenig eine Gelegenheit (Obwohl logischer wäre eher: ein wenig Zeit.) , sich eine Geschichte auszudenken. Oder sollte sie die Wahrheit sagen? ( Gedankenstrich im Gedankengang nich nötig.) Nein, auf keinen Fall. Dafür stand für sie zu viel auf dem Spiel.

Liebe Grüße
Ahorn
 

ahorn

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Hallo Xavia,

weiter im Text. :cool:

Erwartungsvoll sah Zoë die Frau ohne Trenchcoat an.
Klar, was du meinst. Jedoch kann man das auch in den falschen Hals bekommen, sich wundern. Wer sieht jemanden mit einen Trenchcoat an, wenn man Augen hat. :)

Sie war nahe daran, die Geduld zu verlieren. Wenn sie etwas nicht konnte, dann war das Warten. Am liebsten würde sie die Wahrheit aus der Frau herausschütteln, aber vielleicht gab es ja auch eine zivilisiertere Variante, zu der ihre Mutter sie stets ermahnt hatte. Die Frau wirkte fahrig und unentschlossen auf sie. für Sie sah sie so aus (oder ‚Auf sie wirkte sie‘, als wollte sie reden, aber würde sie es auch tun?

Da hatten sie schon die nächste Haltestelle erreicht, außer Sichtweite der vorherigen und daher vorläufig sicher, sofern der »Bodyguard« sie nicht durch seine getönten Brillengläser und die mit Werbung beklebten Scheiben des Busses hindurch doch noch entdeckt hatte.
Nicht allein die Scheiben sind verklebt ;)
Sie erreichten die nächste Haltestelle, waren aus Sichtweite der vorigen. Daher für sie vorläufig sicher, sofern der Bodyguard sie nicht erkannt hatte. Jedenfalls trug er eine Sonnenbrille und sie war durch die mit Werbung beklebten Scheiben verdeckt.


Immerhin hatte sich Zoë für eine derartige Aktion nicht gerade geschickt](Geschickt weiß nicht. Eher passend. gekleidet für so eine Aktion: geradePUNKT Ihre hellroten Locken waren schonansich auffällig genug, aber sie hatte auch noch den neonblauen Mantel gewählt zu allem Überfluss hatte sie sich ihren neonblauen Mantel übergezogen, den sie so liebte.

Damit war sie weithin vom Weiten erkennbar. Wenn es wirklich zu einer Verfolgungsjagd käme / kämen würde kam, musste sie den vorher losgeworden sein loswerden.
Vielleicht konnte sie ihn ja irgendwo deponieren und KOMMA ihn später abholen.

Die beiden Sie stiegen aus und Zoë drängte die Andere in eine finstere Kneipe.

An der Theke stand eine gelangweilte junge Frau, offensichtlich froh über die Abwechslung.
Was ist eine gelangweilte Frau? Offensichtlich? Für wen?
An der Theke stand eine Frau, die sich nach Zoës Ansicht langweilte und bestimmt froh über eine Abwechslung war.

Ein einsamer Trinker saß mit dem Rücken zur Tür an der Theke, ein Bier und ein leeres Schnapsglas vor sich und vertraute , wie Zoë vermutete, ihr seine Gedanken über die
Gesellschaft und das Leben an, was sie mit professionellem Lächeln über sich ergehen ließ ., bis sie ihr Gesicht Zoë zuwandte. Als hätte sie nie etwas anderes getan die beiden Frauen hereinkamen, machte sie sich geschäftig daran, die blitzblanke Theke abzuwischen. Die beidenSie setzten sich an einen der freien Tische am Fenster , nachdem. Nachdem Zoë ihren Mantel an den Ständer gehängt hatte und bestellten KOMMA bestellte sie zwei Tee.
Damit bleibt der Erzähler im Keller und Zoë hat das Steuer.

Liebe Grüße
Ahorn
 

xavia

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Lieber Ahorn, jetzt legst du aber Tempo zu, ich muss mich sputen. Tut mir Leid, dass das so lange gedauert hat, aber jetzt habe ich wieder mit dir gleichgezogen.

Wie immer bin ich dir in vielem gefolgt, hier und da habe ich neue Formulierungen gefunden und an ein paar Stellen bin ich anderer Meinung. Zu denen hier mein Kommentar:

Am 18. 11. hast du Kapitel 5 kommentiert. Das habe ich soeben überarbeitet. Allerdings kann ich dir hier in einigen Punkten nicht folgen. Wir erleben dieses Kapitel gemeinsam mit Kurt und ich finde, wenn hier die Sprache »veredelt« wird, dann klingt es zwar besser, drückt aber sein Dilemma nicht mehr aus und zumindest ich kann mich dann nicht mehr in ihn hineinfühlen. Deswegen habe ich deine Vorschläge zu einfacheren, direkteren Formulierungen nicht übernommen, andere aber wohl und die Sache mit den Hosentaschen, die habe ich auch geklärt. Das war ja wirklich sehr konfus.

19. 11. Zitat Ahorn: ich glaube, ans Kapitel 6 musst du nochmal ran.
Na klar, du hast bewiesen, dass ich an jedes Kapitel noch mal ranmuss. Ist erledigt.

Zitat Ahorn: – wieso hatte der so viel Glück bei den Frauen? – (Kannte er diesen? Wenn ja, erklären, ansonsten bringt der Satz niemanden weiter. ;) )

Die Erklärung folgt im übernächsten Absatz, dieser Satz wirft die Frage auf, die du dir stellst und beim Weiterlesen beantwortet bekommst. Allerdings könnte sich der Denkende auch ohne Spider zu kennen, seine Situation in einer recht verqueren Weise als »Glück« ansehen. Ich habe versucht, das deutlicher zu machen.

Zitat Ahorn: Ah, er saß. Bei mir stand er.
Ups, stimmt, bei mir stand er auch. Schade, ich hätte ihn gerne aufspringen sehen. Nun kippt er einen Cola-Rest.

20. 11. Zitat Ahorn: wenn's mich fesselt, mache ich weiter.
Juhu, es fesselt dich!
Kapitel 6 haben ich fertig überarbeitet, jetzt sind wir in Kapitel 7.

Dafür stand zu viel auf dem Spiel.
Zitat Ahorn: Dafür stand für sie zu viel auf dem Spiel.
Nein, es steht nicht allein für Maya viel auf dem Spiel, sondern allgemein.

Zitat Ahorn: Die Frau wirkte fahrig und unentschlossen auf sie. Für sie sah sie so aus (oder ‚Auf sie wirkte sie‘), als wollte sie reden, aber würde sie es auch tun?

Das sind mir zu viele »sie«. Wenn ich aus Zoës Sicht schreibe, dann kann es ja nur sie sein, für die es so oder so aussieht. Das »auch« möchte ich nicht streichen, es bezieht sich auf das Aussehen. So aussehen, aber AUCH so handeln?

durch seine getönten Brillengläser und die mit Werbung beklebten Scheiben des Busses hindurch doch noch entdeckt hatte.
Zitat Ahorn: Nicht allein die Scheiben sind verklebt.
Schon, aber die durch die anderen Teile des Busses kann er ohnehin nicht durchsehen ;)
Die Stelle habe ich umformuliert.

Damit wir uns nicht verirren habe ich eine Markierung ### angebracht. Wir stecken jetzt in Kapitel 7 und das neue Kapitel 12 ist online, aber nicht mehr unter diesem Thema, da habe ich offenbar die Wort-Anzahl-Begrenzung gesprengt. In Leben (Fortsetzung) wird aber sicherlich der Rest hineinpassen.

Noch mal vielen herzlichen Dank für deine unermüdliche und sehr hilfreiche Unterstützung!

Liebe Grüße Xavia.
 

ahorn

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Hallo Xavia,

ich bin auf das eine oder andere gespannt, aber da ich auf die Elf zulaufe und nicht zurückschaue muss die Eins warten ;)

Nein, es steht nicht allein für Maya viel auf dem Spiel, sondern allgemein.
Da haben wir mal wieder einen philosophischen Ansatz.
Hat Maya die Befugnisse für alle zu sprechen oder gibt der Erzähler seinen 'Senf' dazu?

Liebe Grüße
 

xavia

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Einen Erzähler gibt es hier nicht, allenfalls eine Erzählerin ;) Aber eigentlich gibt es auch die nicht wirklich, es ist immer jeweils eine Person, die da aktiv ist.

Maya ist der Meinung, dass allgemein viel auf dem Spiel steht, deshalb macht sie an der Stelle keine Einschränkung.
Ob sie dazu befugt ist, kann ich nicht entscheiden. Vielleicht kümmert sie das nicht. Findest du, dass man immer »wörtliche Denke« verwenden muss, wenn man ausdrücken will, dass die handelnde Person denkt? Das macht den Text so unhandlich.

Das ist wohl nicht nur ein philosophisches sondern auch ein schreibtechnisches Problem. Ich muss zugeben, da fühle ich mich nicht als Expertin. Ich werde mal beim Lesen anderer Texte darauf achten. Oder hast du da theoretisches Wissen und ich stümpere hier vor mich hin?
 

ahorn

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Das ist wohl nicht nur ein philosophisches sondern auch ein schreibtechnisches Problem.
Möglich, jedoch interessiert mich weniger das literarische, sondern ihre Einstellung. ;)
Ist sie der Ansicht, dass generell, also für alle - wer dies auch sind - etwas auf dem Spiel steht? Mächtigt sie sich damit eine Art Führerschaft an?

Der Satz als solcher ist vielleicht unwichtig, jedoch könnte er im Unterbewusstsein des Lesers etwas ausrichten.

Wie gesagt, eine philosophische Betrachtung. ;)

Liebe Grüße
Ahorn
 

xavia

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Lieber Ahorn, ich habe, wie versprochen, über die Frage nachgedacht und gebe dir nun Recht, philosophisch und auch schreibtechnisch. LG xavia.
 

ahorn

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Hallo Xavia,

die Szene mit der Lo finde ich interessant. Inneneinsichten einer Kellnerin. ;)
Allerdings werden es für meinen Geschmack langsam zu viele Protagonisten. Wie wäre es, wenn der Leser mehr von Maya oder Zoë erführe?

Mayas Schonfrist war vorbei.
Weshalb Mayas Schonfrist? Ist sie das Reh, was erlegt wird?

Ihr Gegenüber nahm einen tiefen Atemzug, versuchte anscheinend, so gelassen wie möglich zu wirken. : PUNKT
‘Gegenüber‘ hört sich für mich hölzern an. Immerhin ist ‚ihr Gegenüber‘ eine Dame. ;)

»Also? Was steckt hinter all dem?«
»Also gut«, sagte sie seufzend, warum sollte sie der anderen, die sich ja nun ohne Frage nicht nur sehr interessiert, sondern auch engagiert gezeigt hatte, warum sollte sie ihr nicht wenigstens die Eckdaten erläutern? Schließlich gehörte auch das zu dem, was die Steine für sie bedeuteten: ein authentisches Leben. Ein Leben ohne dämliche Machtkämpfe, ohne zu übervorteilen. Ein Leben in Frieden, ohne Angst. Sie seufzte noch einmal vernehmlich, und erzählte ihrer aufmerksamen Zuhörerin von ihrem Besuch einer öffentlichen Session eines bekannten Mediums : PUNKT
Ich bin ein wenig verwirrt? Wer spricht? Wer ist der Protagonist in dieser Szene?

Beteuerte Maya.
War meine Annahme korrekt, jedoch war ich am Zweifeln.

Beeilte sich Maya, mit einem intensiven Blick in die Augen ihrer Zuhörerin zu betonen.
Wie?
Dabei starrte sie in die Augen ihrer Zuhörerin, um ihre Aussage zu betonen. (Oder ähnlich)

Und ihr Gesicht wurde plötzlich von kindlicher Freude durchleuchtet,
Bitte nicht!


Liebe Grüße
Ahorn
 


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