Liebesbotin

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Teil 5


Liebesbotin


„So, da wären wir“, vermeldete Helena sichtlich erschöpft.
Aber auch Celina fiel es schwer, zurück in die Realität zu finden. Sie hatte bemerkt, dass der Wagen angehalten hatte und definitiv nicht weiterfuhr. Sie nahm die VR-Brille ab und schüttelte sich.
„Alles gut?“, atmete Helena noch immer etwas schwer und schaltete den Motor ab.
„Bei Dir auch? Du siehst müde aus“, meinte Celina eigentlich ohne Hintergedanken.
Doch Helena ergriff die Gelegenheit, stieg aus und setzte sich nach hinten zu der jungen Dame. „Ich bin müde, ja. Nein, eigentlich nicht, aber ich mache jetzt Feierabend. Kann ich bei Dir schlafen?“
„Oh“, fühlte sich Celina überrumpelt, dachte dann aber an das auf der Fahrt Erlebte und spürte, wie ihr Herzschlag beschleunigte.
„Du lebst doch allein, oder?“
„Oh, ja. Ja, sicher, aber...“
Helena legte den Arm um Celina und sprach unmissverständlich aus, was sie wollte: „Was soll ich lange drum herum reden, Liebes. Ich will mit Dir ins Bett!“
„Was?“, erschrak Celina, doch die rigorose Ablehnung klang darin trotzdem nicht mit.
Die Frauen schauten sich in die Augen. Eine gefühlte Ewigkeit taten sie das. Celina fühlte sich wie hypnotisiert.
„Komm, lass uns rein gehen“, drängte Helena. „Ich bin geil auf Dich.“
„Ich weiß nicht recht, was ich davon halten soll. Nicht, dass ich Dich unattraktiv finde, aber...“, wand sich Celina noch immer unsicher.
„Es ist Dein erstes Mal?“
„Hoh...“, stöhnte die Dunkelhäutige.
„Ich habe Dich während der Fahrt beobachtet, Liebes. Du hast Dir ganz schön viel gegönnt, wenn ich das richtig vermute. Du bist auch geil drauf.“
„Du bist ziemlich dominant, was?“
„Oh, ich lasse mich gerne verwöhnen. Das, was Du mir virtuell geschenkt hast, würde ich gerne in real erleben, wenn Du bereit dazu bist. Ich bin es. Lass uns endlich rein gehen“, schob Helena die verdutzte Frau zur Tür, beugte sich dann über sie hinweg, um sie zu öffnen. „Mmhhh, lecker. Du duftest gut, Celina“, stellte sie fest, als sie der anderen auf dem Schoß lag.
Und jetzt war der Bann gebrochen. Celina hüpfte frohen Mutes hinaus, ergriff Helenas Hand und zerrte sie ebenfalls aus dem Wagen.

Anton fand kein Ruhe, er war völlig aufgedreht. Celina, diese liebreizende Kollegin, schien tatsächlich etwas für ihn übrig zu haben. Er ließ den Tag immer wieder vor seinem geistigen Auge ablaufen, weil er so glücklich war, wie es gelaufen war. Manchmal ist weniger mehr, dachte er, ich muss sehen, wie sie morgen auf mich zugeht, ob sie die gleichen positiven Gedanken hat. Dann hat diese Freundschaft eine Chance auf mehr, auf so viel mehr...
Nach zwei Stunden war er endlich so müde, dass er ins Bett ging. Er schlief sofort ein, doch er hatte einen wundersamen Traum, der ihn schon kurze Zeit später aufspringen ließ. Helena! Und obwohl er es wohl kaum hatte ahnen können, sah er in diesem Traum genau das, was gerade geschah.

Der blonde Engel Helena und die dunkelhäutigen Schönheit tanzten lasziv umeinander und beobachteten einander, wie sie ein Kleidungsstück nach dem anderen ablegten, bis sie schließlich völlig nackt waren. Die zwei makellosen Körper verschmolzen miteinander, als sie sich in die Arme nahmen.
„Oh, Helena, Du bringst mich um den Verstand. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das jetzt wirklich tun würde. Aber die Verlockung ist einfach unfassbar groß.“
„Dann tue genau das, was Du vorhin nur virtuell getan hast. Jetzt kannst Du es doch erst richtig erleben, echte Reaktionen empfangen – und auslösen“, fügte sie mit gieriger Stimme hinzu und strich Celina über den knackigen Po.
Und dann küssten sie sich. Ihre Leidenschaft brach sich den Weg, hemmungslose Zungenschläge schürten das Feuer, das in ihnen loderte. Celina war es schließlich, die Helena zum Bett drängte, hinunter auf den Rücken zwang und dabei eilig Küsse an Hals, Schultern, Brüsten und Bauch anbrachte, bis die Blonde da lag und mehr erwartete. Und sie durfte noch so viel erwarten, denn Celina war nun völlig im Rausch der Sinne gefangen. Sie küsste die Innenseiten der Oberschenkel, die sie auseinander schob, um schließlich hoch in die Mitte zu gelangen und den verführerischen Duft der saftigen Grotte regelrecht zu inhalieren.
Wie ein lauerndes Tier näherte sich Celina dem Zentrum der Lust, hauchte ihren heißen Atem in die feuchte Höhle, die sich vor ihr auftat.
„Zunge!!“, schrie Helena. „Gib mir endlich Deine Zunge!“, war sie rasend vor Ungeduld und Geilheit.
Es musste ihr fast qualvoll vorkommen, dass Celina zunächst zögerte, dann ganz behutsam mit der Zungenspitze den Kontakt suchte, sie ein wenig zucken ließ, nach der fleischroten Perle suchend, bei dessen Berührung Helena ihr Becken hob, um mehr zu fordern. Nun lagen Jolenas Lippen vollkommen fest auf der glühenden Spalte, sodass sie sich daran labte und sie in den Mund sog, um das Zungenspiel zu intensivieren.
Helena entrann ein lauter Lustschrei, dem Sekunden später bereits ein fulminanter Höhepunkt folgte. „Das zahle ich Dir heim“, schmachtete sie glückselig.
Einen kurzen Moment genoss Celina in aller Stille dieses erste Erlebnis, legte ihren Kopf sanft auf Helenas Bauch, führte die Hände sachte hinauf zu den herrlichen Brüsten der Blondine.
Dann ergriff Helena diese Hände und bat Celina hinauf auf das Bett. Sie ging den Weg, erneut mit Küssen begleitet, voran bis ganz nach oben zu den Kissen, während Helena noch mit den Füßen auf dem Boden des Fußendes stand. Doch so hatte sie nun Jolenas wundervollen Rundungen genau vor Augen, bedrängte sie sofort mit gierigen Küssen, dass die Dunkelhäutige jauchzte und stöhnte.
„Du bist wunderschön, Celina“, schmachtete Helena aufrichtig. „Anton wird seine Freude an diesem Körper haben.“
„Hey, hey, wer sagt denn, dass ich das zulassen werde?“, säuselte Celina ganz benommen.
„Ich, Schätzchen. Anton ist ein so süßer und anständiger Junge. Er hat es verdient, eine ebenso wundervolle Partnerin zu bekommen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du ihm dieses Glück verwehren möchtest.“
„Du bist nicht nur eine liebenswerte Nymphomanin, sondern auch eine Kupplerin, ja?“
„Danke für das Kompliment“, lachte Helena öbszön. „Wahrscheinlich hast Du recht. Aber... Hey, Celina, liebst Du ihn?“
„Oh, das kommt jetzt etwas schnell. Ich hab ihn wirklich gern, ja. Er ist süß, sanftmütig, zuvorkommend, schüchtern... Ja, ich glaube, ich könnte ihn auch lieb haben.“
„Warum hast Du ihn dann weggeschickt? Er könnte an meiner Stelle hier an Deiner Brust liegen und sich an ihr erfreuen.“
„Nein, nein, das ginge mir zu schnell. Das ist nicht mein Ding. Ich möchte sicher sein, wenn ich mich in eine solch erregende Situation begebe.“
„Du hast mich aber nicht abgelehnt. Ganz im Gegenteil. Du hast mich verschlungen. Und das werde ich Dir jetzt heimzahlen, Du süße Hexe. Ich bin sicher, wenn er den Mut gehabt hätte, dann hättet Ihr zwei jetzt auch wilden Sex. Genau jetzt.“
„Ich ergebe mich“, ließ sich Celina auf den Rücken rollen, öffnete einladend ihre Schenkel und drängte Helenas Kopf in ihren Schoß.
„Das sieht köstlich aus. Deine dunkle Haut lässt Deine Muschi regelrecht strahlen“, jubelte Helena und vergrub ihr Gesicht tief in dieser feuchten Pracht.
Sofort spürte Celina die gierige Zunge ihrer Gespielin und jauchzte hemmungslos. Und dank Helenas Begabung führte sie die dunkelhäutige Frau ebenso unnachgiebig ins ersehnte Ziel, wie die es ihr zuvor beschert hatte.
Zwei Stunden später lagen sie schließlich völlig erschöpft zusammengekuschelt unter der Decke und schliefen ein.

Auch Anton hatte wieder Ruhe gefunden, denn er konnte sich nicht mehr wachhalten und diese seltsamen Gedanken, die ihn heimgesucht hatten, weiter zu deuten.

Am nächsten Morgen stand die purpurfarbene DS 21 vor dem Haus, in dem Anton wohnte, als er die Tür öffnete und erschrocken stehenblieb. Helena! Erst beim zweiten Hinsehen erkannte er Celina auf dem Rücksitz, die in diesem Augenblick die Tür aufschob, um ihn hinein zu bitten.
„Guten Morgen, die Damen“, rang er um Fassung. „Ich glaube nicht, was ich hier sehe.“
„Was ist denn, Süßer?“, kicherte Helena. „Setz Dich zu Deinem Schatz.“
Sie bleibt ihrer Linie treu, erkannte Celina, aber ich habe nicht widersprochen, als sie mich gefragt hatte, akzeptierte sie die Situation, wie sie war. Sie gestand sich aber auch ein, dass sie gar nicht hätte widersprechen wollen, denn sie empfand durchaus zarte Gefühle für den jungen Mann. „Komm zu mir, Anton“, forderte die junge Frau auf dem Rücksitz.
„Was ist heute Nacht passiert, dass ich glaube, etwas verpasst zu haben?“, war Anton ratlos, wie er diese Situation jetzt gemeistert bekommen sollte.
„Du bist viel zu schüchtern, mein Lieber“, stichelte Helena liebevoll.
Ach so ist das, dachte er, stieg ein, rückte Celina sogleich zur Seite und gab ihr einen Kuss... Auf die Wange war seine Absicht, doch die schöne Frau drehte ihren Kopf genau in diesem Augenblick zu ihm, und so trafen seine Lippen genau die ihren. „Upps!“, erschrak er. „Entschuldige, ich wollte...“
Dann wurde er unterbrochen. Celina nahm sein Gesicht in beide Hände und erwiderte den Kuss mit deutlich mehr Druck. Anton ergab sich in sein süßes Schicksal, legte zärtlich seine Arme um sie und hielt Celina fest.
„Ja, so ist es gut!“, jubelte Helena. „Das wird ein ganz besonders schöner Tag. Auf zur Arbeit.“
Dann fuhr sie los.

Es war Freitag. Deshalb war schon um eins Feierabend. Anton stand auf der einen Seite der Tür, Celina auf der anderen. Beide suchten nach den richtigen Worten. Und im selben Moment griffen sie nach der Klinke, Celina drückte, Anton zog die Tür auf. Die junge Frau verlor das Gleichgewicht und stolperte durch den Türrahmen zum Nachbarbüro – genau in die empfangsbereiten Arme ihres geschätzten Kollegen Anton.
„Ohhh, entschuldige, Anton. Danke, dass Du mich auffängst“, stammelte sie vor Schreck und hielt sich an ihm fest.
„Keine Angst, ich lass Dich nicht fallen“, lachte er und drückte sie umso mehr an sich.
„Das fühlt sich gut an, Anton. Du weißt, wie man eine Frau behandelt.“
„Mit Liebe, Celina. Mit Liebe. Das gut anfühlen muss ich bestätigen“, knuddelte er sie frech und rieb seine Hände auf ihrem Rücken.
„Oh, Du kleiner Schelm. Ich weiß genau, wie Du das jetzt meinst“, kicherte sie vergnügt.
„Celina, darf ich etwas fragen?“
„Klar. Sie hat bei mir übernachtet“, antwortete sie schlagfertig.
„Oh“, war er zunächst überrascht. „Mehr nicht?“, bohrte er und kitzelte sie nun in der Taille, dass sie zusammenzuckte.
Woher sollte er etwas wissen?, fragte sie sich. „Wie 'mehr'? Was soll denn sein?“
„Ach, war nur so ein Gedanke. Ich habe wieder mal verrückte Träume gehabt.“
„Oh, erzähl mir von Deinen Träumen“, forderte sie.
„Ich weiß nicht“, zierte er sich.
„Feigling. Was hast Du geträumt? Vermutlich von mir, nicht wahr?“, lachte sie und küsste ihn auf den Mund.
„Natürlich habe ich von Dir geträumt. Du bist ja auch ein Traum, ein leibhaftiger Traum. Celina, ich glaube, ich bin ernsthaft verliebt.“
„Lenk nicht ab. Was hast Du geträumt?“, forderte sie, und zur Ermunterung gab sie ihm einen weiteren Kuss.
„Helena. Sie...“
„Sie hat bei mir geschlafen.“
„Bei Dir oder auch mit Dir?“, provozierte Anton nun grinsend.
„Das ist aber eine gefährliche Frage, junger Mann.“
„Ich habe es geträumt. Sie hat Dich vernascht, richtig? So, wie sie mich um den Finger gewickelt und vernascht hat.“ Er sagte das so ganz ohne jeglichen Vorwurf in der Stimme, schaute tief in ihre dunkelbraunen Augen und küsste sie auf den Mund.
Anton hatte sehr viel Leidenschaft in diesen Kuss gelegt, wie Celina erfreut feststellen konnte. Deshalb gab sie, nachdem Anton sie wieder freigegeben hatte, zu, mit Helena intim gewesen zu sein. Dann konterte sie mit einem ebenso leidenschaftlichen Kuss und drückte ihn fest an sich. Ja, dachte sie, Anton, ich liebe Dich.

Anton hatte sich schon auf dem Weg am Morgen gewundert, warum Celina eine große Tasche mit sich trug. Nun offenbarte sie ihm ihre Absicht. „Ich wollte an den See. Es ist Wochenende, Anton. Wir holen jetzt Deine Badesachen und dann fahren wir an den See.“
„Fahren?“
„Klar. Guck mal, wer da kommt“, zeigte sie nach links die Straße hinunter.
„Helena! Du hast sie darum gebeten, ja?“
„Sie kommt mit.“
„Oh“, stöhnte Anton theatralisch. „Das überlebe ich nicht“, lachte er dann. „Ich allein mit zwei so hinreißenden Schönheiten? Das ist der Wahnsinn.“
„Sag jetzt bloß, es wäre Dir unangenehm“, neckte sie ihn.
„Gibt es noch mehr Dinge, von denen ich nicht weiß? Liebste Celina, na?“
Da sprang sie ihm an den Hals. 'Liebste Celina' hat er gesagt, war sie glücklich, dann lüften wir gleich das Geheimnis.
„Hallo, Ihr Süßen“, grüßte Helena die beiden. „Steigt ein.“
Auf dem kurzen Weg bis zu Antons Wohnung sprachen sie nicht viel. Als der junge Mann dann kurz fort war, fragte Helena: „Na, wie viel hast Du ihm schon verraten?“
„Noch nicht viel. Das große Geheimnis kommt noch. Gleich, wenn er zurück ist.“
„Wenn es für Dich in Ordnung ist, möchte ich nicht nein sagen.“
Dann kam Anton zurück. Helena schwor Stillschweigen während der Fahrt.
Sofort legte Celina los: „Liebster Anton, würdest Du Dich erneut mit Helena einlassen?“
„Was? Warum? Sie ist geil, ja, aber ich schätze, das war eher ein Abenteuer, ein One-night-stand. Oder sehe ich da etwas falsch?“
„Sie hat mich auf den Geschmack gebracht, weißt Du? Ich würde es wieder mit ihr tun. Darum würde ich es Dir ebenso erlauben.“
„Das klingt nach wilder Orgie. Ich würde es vielleicht tun, aber nur mit Dir zusammen, mein Schatz. Ich liebe Dich, Celina, das ist mir jetzt klar. Aber Du zwingst mich auch zum Nachdenken. Eine solche Konstellation hatte ich beim besten Willen nicht auf dem Schirm, verstehst Du? Helena, was sagst Du dazu?“
„Sie wird nicht antworten. Das ist mit ihr so besprochen. Du sollst nur mir Rede und Antwort stehen. Das soll ja auch nicht immer so gehen. Ich möchte schon sehr gerne möglichst oft mit Dir allein im Bett sein. Das ist doch klar. Aber ich möchte sie trotzdem nicht zu einem, ja, sagen wir, einem kleinen Snack für Zwischendurch herabwürdigen. Das hat sie nicht verdient.“
„Sie ist zwiespältig. Sie hat mir ihre Lebensgeschichte erzählt. Ihr Verhalten steht eigentlich im krassen Gegensatz zu dem, was ich unter Vergangenheitsbewältigung verstehe.“
„Sie fühlt sich einsam, wenn sie das nicht tut, Anton. Ihre Seele ist mit ihrer Mutter gestorben. Ich kenne die Geschichte. Das war heute Morgen das Thema beim Frühstück. Ich glaube, sie braucht das einfach, um einen Lebensinhalt zu haben. Das Auto, die Technik und die Abenteuer. Die sind am nächsten Tag vergessen, sagte sie mir. Aber bei Dir und bei mir war das anders. Sie hat echte Gefühle für uns entdeckt. Weil wir sie respektieren und nicht nur benutzen, wie all die anderen. Wir verstehen sie, sagt sie. Wir sind wirkliche Freunde. Möchtest Du ihr dieses Glück nehmen, Anton?“
„Ach, was soll es denn?“, lachte er. „Ich bin noch jung. Da kann ich auch zwei Frauen beglücken. Ich weiß nicht, wie lange ich das kann, Celina. Ich liebe Dich. Und Du gibst mir das gute Gefühl, dass Du nichts dagegen hast, dass ich Dich auch begehren mag. Denn das tue ich zweifellos.“
„Du liebst auch Helena. Und Du begehrst sie ebenso.“
„Das war vorgestern. Da war ich total in sie verknallt und wähnte mich im Himmel, als sie mich verführt hat. Das war ein einmaliges Erlebnis. Aber dann hat sie mich zurückgewiesen. Warum ändert sie jetzt ihre Meinung?“
„Weil Du jetzt mich hast. Sie weiß, dass Du ihr nicht nachtrauerst, weil sie Dein Ein und Alles gewesen wäre. Diese Rolle übernehme ich. Und zwar mit großer Freude, Anton. Ich liebe Dich“, schnurrte Celina und küsste ihn auf den Mund.
„Ich habe viel Geduld, Celina. Es muss jetzt nicht so schnell gehen, wenn Du...“
Und wieder unterbrach sie ihn mit einem Kuss. „Rede nicht so viel. Schärfe Deine Sinne und tue das, was sie Dir befehlen.“
„Liebste Celina, ich werde es beherzigen. Lass uns diesen Tag genießen und abwarten, was er uns noch bringt.“
„So ist es genau richtig, Herzchen“, warf Helena ein. „Lasst uns eine Menge Spaß haben!“

Fortsetzung folgt...
(ich sagte ja, die Buchstaben fließen mir aus den Fingern, wie das Blut aus einer frischen Wunde)
 

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