Lustschmerz Teil I

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Mit zweifelnden Blicken schaue ich mich in meinem begehbaren Kleiderschrank um, was würde dir heute gefallen, ein knallenger, roter Mini mit Netzstrümpfen und einer Lederkorsage oder das gelbe Sommerkleid mit Spaghettiträgern und einfachen Sandalen? Dominant oder kindlich, verletzlich? Ich entscheide mich für das letztere. Dazu farblich passende Spitzenunterwäsche. Der BH kann kaum meine üppigen Brüste bändigen und das Höschen lässt erahnen, was sich darunter verbirgt. Ich hätte gern mein Lieblingsparfüm von Jil Sander aufgetragen, doch das hast du mir verboten. Beim letzten Mal hast du mich hart bestraft und mir gezeigt was passiert, wenn ich dir widerspreche. Obwohl, wenn ich so darüber nachdenke, könnte es mir gefallen. Ein letzter Blick in den Spiegel, alles in Ordnung, es kann losgehen.
Jedes mal, wenn ich dir begegne, bin ich überwältigt von deiner Ausstrahlung. Du hast etwas dunkles, angsteinflössendes in deinen Augen, was mich immer wieder in Schauer versetzt. Es ist besser dich nicht zu reizen und zu widersprechen.
Du legt sehr viel wert auf deine Pflege, ich habe dich noch nie im Jogginganzug gesehen. Sehr exklusive Mode, die dich noch größer wirken lässt. Dein Geruch werde ich auch nie vergessen, bei dem Gedanken daran, spüre ich schon die aufkeimende Leidenschaft, die sich einen Weg zwischen meine Beine sucht.
Ich weiß noch beim letzten Treffen, da hast du erst gar nicht lange gefackelt. Du sagtest: „Lege dich mit dem Bauch auf das Sofa und strecke mir deinen Arsch entgegen“. Wie immer tat ich alles, um dir zu gefallen. Mit deinen kräftigen Händen packtest du zu und mein Slip war schneller ausgezogen als mir lieb war. Du liebkostes meinen Arsch, so als hättest du Brüste in deinen Händen. Mit den Fingern verschwandest du in der Furche, ich stöhnte und wollte mehr. Eine Weile verharrtest du dort, bis ich hörte, wie du deinen Gürtel und den Reißverschluss deiner Jeans öffnetest. Ich hätte gern gesehen, ob dich das anmacht, doch dich ansehen war verboten, so blieb mir nichts anderes übrig, als geduldig abzuwarten. Wieder spürte ich deine Hände auf den Hüften, fest zupackend. Dein Schwanz war hart, denn jetzt spürte ich ihn in meiner Furche und du spieltest ein wenig mit meiner aufkeimenden Lust. Du sagtest: „Ah, du bist ja schon ganz feucht vor Erwartung, dann will ich dich nicht länger warten lassen“. Unsanft drangst du in mir ein und ein leises stöhnen von dir machte mich richtig scharf. Beflügelt von meiner Feuchtigkeit stießt du immer wieder zu, als wärst du besessen von einer Bestie. Ich hatte das Gefühl, als wolltest du mich tranchieren, wie einen Truthahn auf dem Präsentierteller. Immer wieder stießt du zu und ich spürte deine Härte in voller Länge, dabei kralltest du dich mit deinen Händen, wie ein Adler, in mein Fleisch. Nach einer Weile zogst du dich aus mir zurück, denn du wolltest meine Geilheit schmecken und riechen. Deine Zunge kitzelte am Anus, mit der Zungenspitze versuchtest du Stellen zu erreichen, die eigentlich tabu waren, doch es bereitete mir jedes Mal ein Hochgenuss. Wie an einem Eis lecktest du mich und es kitzelte mich fürchterlich, es war kaum zum aushalten. Mit deinem Zeige, und Mittelfinger streicheltest du meine Klitoris und ab und zu ließt du sie in mir versinken. Ich stöhnte und wollte das du nicht aufhörst. Als du mit deiner Zungenakrobatik fertig warst, zogst du meine Arschbacken auseinander und dann spürte ich die feuchte Pfütze , die du aus deinem Mund fallen ließt. Ich zuckte, es gefiel dir und so wiederholtest du das Spiel noch zweimal. Du verteiltest mit deinem Finger die Pfütze um meinen Anus herum und suchtest vorsichtig den Eingang. Erst füllte mich ein Finger, dann zwei aus. Ich wimmerte vor Lust und du lachtest verächtlich. „Willst wieder die volle Ladung, was“? Ich nickte. Dein Schwanz visierte mich an und dann drangst du in mich ein, erst sanft dann bestimmend. An meinen Hüften hieltst du dich fest und wir ließen uns von der Welle der Leidenschaft davontragen.
Das war vor einigen Tagen, doch was erwartet mich heute?
Aufgeregt stehe ich vor deiner Tür, als ich klingle. Es dauert nicht lange und du öffnest mir. Mit einem Lächeln bittest du mich herein. Es duftet in der Eingangshalle nach Opium und das Kaminzimmer liegt im Halbdunklen. Ich bin erstaunt, überall stehen Kerzen und sie brennen. Wie lange du wohl dafür gebraucht hast sie aufzustellen und anzuzünden. Ich komme mir vor, wie in einer kleinen Kapelle, denn du hast einen fable für Madonnen. „Möchtest du ein Glas Wein“? Du stehst mir gegenüber und wie immer hat deine Präsenz etwas bedrohliches. Ich nehme ein Glas und setze mich auf das Sofa vor dem Kamin. Du setzt dich zu mir und umarmst mich. In deinen Augen brennt das Feuer der ewigen Lust und ich weiß, dass du irgendetwas vorhast.
Mit erfurcht schaue ich dich genauer an. Die Adern auf deinen unbedeckten Armen schimmern bläulich, wie kleine Bäche ziehen sie ihren Bahnen. Dein dunkles, schütteres Haar ist kurz geschnitten und an deine Geheimratsecken erkenne ich, dass die Jahre auch an dir nicht ohne weiteres vorbei gezogen sind. Braune Augen, dunkel und unergründlich, oft ein strenger Blick, um mir Angst zu machen? Die vollen Lippen lächeln gern und möchten am liebsten alle Verstecke erkunden, die mein Körper zu bieten hat. Gepflegte, kurze Nägel und geschmeidige Hände streicheln und quälen gern.
Du nimmst meine Hand in deine und streichelst sie. Einen Finger davon entführst du, steckst ihn in deinen Mund und saugst an ihm. Ich schließe meine Augen. Meine andere Hand legst du auf deine Hose unter der sich bereits deine Lust zeigt.
„Hol ihn raus und wichs ihn mir, aber nicht zu schnell“. In deiner Stimme ist wieder dieser bestimmte Ton, den ich bereits kenne und es ist besser dir zu gehorchen. Mit flinken Fingern öffne ich den Reißverschluss und fasse in die Hose. Hart springt mir dein Schwanz entgegen und ich umschließe ihn mit meiner Hand. Langsam fange ich an zu pumpen, dabei schaue ich dir in die Augen, du genießt es. Mein Finger ist immer noch in deinem Mund und du fängst an daran zu knabbern und stärker zu saugen. Du deutest mir damit an, das auch ich saugen soll. Ich gleite vom Sofa und öffne jetzt vollständig deine Hose, du trägst keine Unterwäsche und bist rasiert. Ein wenig spiele ich an deinen Eiern und fahre mit der Zunge über die samtweichen Rundungen. Ich nehme sie in den Mund und sauge vorsichtig, dabei pumpe ich weiter. „Zieh dein Kleid aus und deinen BH, ich will deine Brüste schaukeln sehen und stell dich mit gespreizten Beinen vor mich“. Du ziehst dein Hemd aus und befreist dich ganz von deiner Hose. Auf dem Sofa sitzend betrachtest du mich. „Jetzt zieh dein Slip aus und masturbiere, ich will sehen, wie du es dir machst“. Mir ist es ein wenig unangenehm, denn ich habe es noch nie vor deinen Augen getan, doch ich will dich nicht enttäuschen, also gehorche ich dir. Ich setze mich auf dem Holztisch, der vor dem Sofa steht und spreize meine Beine, vollkommen geöffnet zeige ich dir meine intimste Stelle. Während ich mich streichle, beobachtest du mich und auch du fängst an zu masturbieren. Ich muss gestehen, dass mich das unheimlich anmacht und mit jeder Berührung steigert sich die Lust ins unermessliche. Es dauert auch nicht lange und ich habe einen heftigen Abgang aber du bist noch nicht fertig, fertig mit mir. „Bleib so liegen, ich will erst mal schmecken, ob du es dir auch gut gemacht hast“. Mit deiner Zunge gleitest du über meine Klitoris und trinkst von mir, wie aus einer Karaffe Wein. „Du bist so nass und feucht, du glänzt wie eine schimmernde Lotion, ich liebe es, das macht mich geil. Möchtest du, dass ich es dir besorge, ein richtig guter Fick“? Ich stöhne und brauch nichts mehr zu sagen, denn du bist bereits in mir eingedrungen. Mit kräftigen Stößen treibst du mir den Teufel aus der Seele, doch bevor du kommst ziehst du dich zurück und steckst deinen Schwanz in meinen Mund. Ich sauge kräftig daran und spiele mit der Zunge an der Eichel. Mit einem Aufschrei kommt es dir und der kräftige Schluck füllt meine Mundhöhle aus. „Jetzt schluck, was ich dir geopfert habe und wage ja nicht zu widersprechen“. Du weißt ganz genau, dass ich damit meine Probleme habe, aber du quälst mich so gern. Angewidert versuche ich mit dem Schluckreflex deine Opfergabe anzunehmen, was nur in Begleitung eines Würgegefühls geht. Mit einem hämischen Lächeln lässt du von mir ab und gehst ins Bad. Ich laufe in die Küche und hole mir eiligst eine Flasche Wasser aus dem Kühlschrank und nehme einen kräftigen Schluck, schon besser. Warum mache ich das nur, ich kann mich dir nur schwer widersetzen, beim letzten mal hast du mich wissen lassen, wie es ist, wenn ich mich weigere. Ich konnte tagelang nicht sitzen und blaue Flecken zierten meinen Po.
Du kommst aus dem Bad und auf mich zu. „Da du so brav warst, bekommst du beim nächsten mal, das was dir zusteht. Komm morgen um die gleiche Zeit, aber ohne Unterwäsche drunter, ich habe eine Überraschung für dich“. Du küsst meinen Hals und gibst mir einen Klaps auf den Po und verschwindest im Schlafzimmer. Das heißt, ich soll gehen ohne Widerworte. Gedankenverloren ziehe ich mich an und lasse die Tür einschnappen. Was ist Morgen?
 

Tekky

Mitglied
Es ist schön, mal wieder eine Geschichte aus dem LustschmerzBereich zu lesen, bei der man nicht an jedem zweiten Satz hängenbleibt oder über abstruse grammtikalische Kreationen stolpert :).

Freue mich schon auf Teil II.

Gruss
 

Wolfsbane

Mitglied
@ Lady Darkover

Dieser erste Teil gefällt mir besser als der erste.
Wie Du die Gefühle der Frau schilderst, die sie beim Oral- und Analverkehr hat, ist recht anregend. Da möchte man Dich fast selber mal kennenlernen.
 

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