Lustschmerz Teil II

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Auf dem Weg nach Hause spüre ich immer noch deine Autorität. Du bist allgegenwärtig. Oft fühle ich mich beobachtet, so als wärst du in meiner Nähe, aber das kann nur Einbildung sein. Ein wenig erschlagen betrete ich den Flur. Ich lasse das Licht aus, denn meine müden Augen wollen sich nur noch schließen und sanft von der Nacht gestreift werden. Nach der Katzenwäsche schlüpfe ich in mein kühles Bett und schließe erschöpft meine Lider.

Es ist Samstag und die Sonne steht glühend rot am Morgenhimmel. Da mein Schlafzimmer ostwärts liegt und ich selten den Raum abdunkle, spüre ich die ersten Ausläufer der Sonnenstrahlen auf meinem Gesicht. Kitzelnd tanzen sie auf meinem nackten Körper und ich werde zart geweckt. Ich gehe auf die Terrasse und genieße den Morgen, atme tief die herrliche Luft ein und entschließe mich draußen zu frühstücken. Es wird auch mal wieder Zeit mein Tagebuch zu ergänzen. Kaffee, frisch gepresster Orangensaft und selbstgebackene Brötchen geben mir die Kraft zurück, die ich letzten Abend bei dir verloren hatte. Ich schlage mein ledergebundenes Tagebuch auf und lese den letzten Eintrag. Seit ein paar Wochen bist du der Mittelpunkt in meinem Leben, du hast mich total verändert und bestimmst meinen Tagesablauf, denn in Gedanken bin ich immer bei dir. Manchmal überkommt mich auch die Angst. Angst in zu starker Abhängigkeit zu geraten und mein ich zu verlieren. Ist es nicht bereits schon geschehen?
Ich trage meine Gefühle und die Geschehnisse der letzten Nacht ein und ertappe mich dabei, wie ich dir bereits wieder verfallen bin. Es war so neu und aufregend vor deinen Augen zu masturbieren, ich glaube ich möchte es wieder tun.
Gedankenverloren merke ich nicht wie die Zeit vergeht. Ein Hupen auf der Straße vor dem Garten holt mich in die Realität zurück.
Seufzend räume ich das Geschirr in den Spüler und überlege wie ich die restlichen Stunden überbrücken kann, bis ich dir wieder in die dunklen mysteriöse Augen schauen kann. Wie wäre es mit bummeln in der Stadt. Der Kleiderschrank platzt zwar aus allen Nähten, doch dem Zwang etwas neues zu ergattern kann ich meistens nicht widerstehen. Eine neue Boutique hat gerade eröffnet, das wäre doch schon mal ein Anfang. Ein Blick auf das Bankkonto und es ist klar, wo ich den Tag verbringe. Homebanking ist schon praktisch, wie gut dass ich den PC vor zwei Jahren angeschafft habe. Ich schlüpfe in meine Jeans, einem T-Shirt und bequeme Schuhe.

Staunend stehe ich vor dem Schaufenster der Boutique und drück mir fast die Nase platt. Ich hätte nicht gedacht, dass man mit so wenig Stoff auf die Straße gehen kann. Neugierig betrete ich den Laden und ich bin überrascht über das Angebot. Ich verschwinde gleich in der Lack und Lederecke. Wow, die Tops sind ja Klasse und die Hosen erst, das kann dauern, bis ich hier wieder herauskomme. Ich kann mich gar nicht satt sehen und es fällt mir schwer mich zu entscheiden. Ein schwarzes Lacktop fast rückenfrei und eine silbergraue Lederhose finden mein Gefallen. Ich lasse sie zurücklegen, denn im Untergeschoss gibt es Dessous, Schuhe und Zubehör zum Spielen. In einer beleuchteten Vitrine ist Schmuck ausgestellt und ich verliebe mich gleich in eine silberfarbene Kette mit einem Anhänger, der einer Peitsche gleicht. In der Zubehörecke gibt es Hand- und Fußfesseln, Gesichtsmasken, Paddles aus Leder, Holz oder Gummi, Alligatorklemmen für die Brustwarzen, Knebel, Dildos, Intimpeitschen, Latexunterlagen u.v.m. In meiner Fantasie stelle ich mir vor, wie du die toys an mir ausprobierst und fange bei dem Gedanken leicht zu zittern an.. Ich habe aber noch nie solche toys bei dir rumliegen sehen, aber du scheinst dich gut in der Szene auszukennen, denn oft hat es mich überrascht, wie kundig du auf diesem Gebiet bist.
An der Kasse zahle ich gern den hohen Preis für die ausgesuchten Stücke.

Der Abend rückt näher und in mir macht sich wieder dieses Gefühl der Haltlosigkeit breit. Heute stelle ich mir nicht die Frage was ich anziehen soll, natürlich das Neuerworben. Das Lacktop und die Lederhose sitzen wie eine zweite Haut und betonen die weichen Rundungen. Die High-Heels betonen die Beine und obwohl ich sie schon des öfteren getragen habe, gib es immer noch Probleme darauf zu laufen. Meine Haare föne ich zu einer wilden Mähne, die Farbe des Lippenstiftes ist natürlich rot, als Kontrast. Mein Spiegelbild gefällt mir, hoffentlich gefalle ich dir auch.
Wie immer bin ich aufgeregt und etwas ungeduldig, doch wenn ich dir dann begegne fühle ich mich sicher, obwohl ich nie weiß, was du mit mir vorhast.
Leicht zitternd stehe ich vor deiner Tür, klingle und warte bis du erscheinst. Mein Blut gerät in Wallung als ich dir in die Augen sehe und das Kribbeln von Kopf bis Fuß, das ich fühle, ist wie ein leichter Stromschlag. Du siehst wie immer akkurat gekleidet aus, dein Auftreten souverän, wie ein Geschäftsmann und deine Kleidung, ja eigentlich fast spießig, aber ich liebe deine Art, wie du dich präsentierst. Du bittest mich herein, während ich das Wohnzimmer betrete spüre ich bereits, wie du mich fixierst. Im Kamin brennt ein Feuer und auf dem kleinen Tisch neben dem Sofa stehen bereits Drinks. Du stehst plötzlich hinter mir und hauchst mir einen Kuss auf den Hals, alle Härchen stellen sich auf und das wohlige Gefühl überkommt mich wie ein Schauer. „Du siehst umwerfend aus, ich könnte dich gleich hier vernaschen, aber dann wäre dem Spiel alles vorweggenommen. Komm setzt dich erst mal und lass uns einen Toast ausbringen“. Wir erheben die Gläser. „Auf das Unbekannte und die Dinge, die du noch lernen wirst“. Unbehaglich, aber durstig lehre ich mein Glas, was hast du damit nur gemeint. Während ich noch grüble, wird mir ein wenig schwindelig und müde. Ich kann ein Gähnen nicht unterdrücken, was musst du jetzt von mir denken, wie unhöflich von mir. Die Augenlider fallen fast von allein zu und ich kann mich nicht gegen die bleierne Müdigkeit wehren.
„Ah, das Schlafmittel scheint bereits seine Wirkung zu entfalten, dann wollen wir mal zu deiner Überraschung kommen. Du trägst mich in den Keller, doch ich bekomme nichts davon mit, denn ich bin bereits im Land der Träume.

Als ich langsam wieder zu mir komme, merke ich, dass ich mich nicht mehr bewegen kann, es ist außerdem kühl. Ich hebe meinen Kopf, die einzige Bewegung die nicht eingeschränkt ist und schaue an mir herab. Nackt und gefesselt liege ich auf einer Vorrichtung, die von Seilzügen umgeben ist, an ihnen sind meine Hände und Füße befestigt. Mit gespreizten Beinen liegend, bin ich dir vollkommen ausgeliefert. Was hast du vor, Angst beschleicht mich, was ist wenn du gar nicht wiederkommst und ich hier Stunden ausharren muss. Ich war noch nie in diesem Raum, ist das dein Geheimnis?
Knarrend kommt jemand die Treppe herunter und mit festen Schritten auf mich zu. Im halbdunklen kann ich nicht erkennen ob du es bist.
„So du kleine Schlampe, dann will ich dich mal bestrafen und wage ja nicht zu widersprechen. Du darfst erst dann den Mund aufmachen, wenn ich dich etwas frage oder ich dir meinen Schwanz zum lutschen gebe, hast du mich verstanden“? Ich hauche ein ja. Mit einer schwarzen Halbmaske aus Leder verschließt du mir den Blick in die Freiheit. Plötzlich spüre ich einen stechenden Schmerz an meiner Brust. Mit mehreren Holzklammern setzt du meine Haut unter Spannung. Du saugst an meiner Warze und hebst sie etwas an, um sie mit einem Lederband abzubinden. Ich zucke und stöhne als du fest zuziehst. Die andere behandelst du genauso. Da ich nichts sehen kann, schärfen sich mit der Zeit die anderen Sinne und ich fühle deine Behandlung intensiver. Du zündest eine Kerze an, zumindest stelle ich es mir vor, denn ich kann das Zünden der Gasflamme aus dem Feuerzeug hören. „Jetzt wollen wir doch mal sehen, was du alles aushalten kannst“. Deine Stimme ist eindringlich und nicht gerade sanft, es schwingt fast ein wenig Bösartigkeit in ihr. Heiß und brennend ist der Wachs auf meiner Brust, Tropfen für Tropfen lässt er mich leicht aufschreien. Ich versuche dir aber keine allzu große Genugtuung zu geben. Du verteilst das Wachs auf meinem Bauch, der rasierten Scham und gehst immer tiefer. Es brennt und schmerzt so, doch je länger du mich wachst, desto geiler werde ich. Mit deiner freien Hand schnippst du an den Klammern, die immer noch fest und unnachgiebig auf meiner Haut sitzen. Du umkreist mit deiner Zunge meine Brustwarze und ich kann meine Lust nicht weiter unterdrücken. Mit einem befreienden Schrei signalisiere ich dir, dass du nicht aufhören sollst. Immer wieder tropfst du Wachs auf meine Haut, ich kann es kaum verstehen, dass es so lustvoll ist. Du streichelst meine Schamlippen und dringst mit dem Finger tief ein. Ein Schwall meiner Geilheit benetzt ihn. Du ziehst ihn heraus und steckst ihn mir in den Mund, ich sauge automatisch, wie bei einem Reflex. Mit der flachen Hand schlägst du auf meine rasierte Zone, immer wieder schlägst du mich und flüsterst mir erniedrigende Worte ins Ohr.
„Du Hure, das macht dir auch noch Spaß und bist ganz feucht vor Aufregung. Ich glaube ich muss dich noch etwas härter betrafen“. Während du mich von der Halterung löst, spüre ich jetzt intensiv den getrockneten Wachs auf der Haut, es spannt ein wenig. „Bevor du die nächste Lektion bekommst, befreie ich dich erst einmal von den Klammern“. Du scheinst deine Behandlung zu genießen, denn du spielst mit meinem Schmerz beim abziehen. Langsam fließt wieder Blut in die abgeklemmte Hautpartie und es ist ein erregendes Gefühl, was mich aufstöhnen lässt, doch als du das Lederband um meine Warze öffnest, bin ich nicht mehr zu halten, ich habe einen heißen Abgang. Ich klammere mich an der Unterlage fest und fühle die Wärme, die sich zwischen meine Schenkel ausbreitet. Der wohlige Schauer klinkt leider allzu schnell ab, dafür war es aber ein heftiger.
„Dreh dich um, mit dem Gesicht zur Wand und auf alle Viere“. Noch gefangen in der Traumwelt, ahne ich was du vorhast. „Du kleine Drecksau, jetzt bekommst du was dir zusteht. Du solltest noch gar keinen Abgang bekommen, dafür werde ich dich hart rannehmen müssen und dir deine Flausen austreiben“. Mit harter wucht trifft mich der Schlag, es brennt mein Arsch fast lichterloh. Immer wieder schlägst du zu, rechts, links, getrieben und angestachelt von meinem jetzt rotgefärbten Arsch. Du steigerst dich immer weiter in dein erotisches Machtspiel, bis du schweiß gebadet bist. Ich bin gefangen und dein Werkzeug.
„Komm, ich nehme dir die Ledermaske ab, ich möchte deine Geilheit in den Augen sehen“. Vorsichtig öffnest du die Verschlüsse hinter dem Kopf. Ein wenig blinzelnd schaue ich dich an, du siehst aus, als hättest du geduscht und dein Schwanz steht steil empor und will sein Recht einfordern. Du packst mich bei den Beinen und ziehst mich an dich heran. Wild fährst du in mich und grunzt, wie ein kleines Schweinchen. Du bist mir ganz nah, endlich, deine Lippen berühren meine, wie besessen spiele ich an ihnen, aber deine Zunge bleibt versteckt. Ich möchte in deinen Mund kriechen und dich lecken und schmecken, aber du verweigerst dich mir. Rhythmisch schaukeln wir uns hoch und die Hitze, die wir beide ausstrahlen verbrennt fast meine Haut. Du quälst mich so, ich halte es kaum aus. Ich öffne meinen Mund und lasse meinen Gefühlen freien Lauf. Ich kralle mich, wie eine Ertrinkende in deinen Rücken, fast gleite ich ab, denn du bist über und über mit Schweißperlen bedeckt. Mein Mund ist immer noch geöffnet und das gibt dir wohl zum Anlass hinein zu spucken. Jetzt drehe ich vollkommen durch, ich schreie, stöhne und kreische und du spuckst nochmals hinein. Fast werde ich hysterisch, denn in dem Moment habe ich so ein heftigen Abgang, das mir fast die Luft wegbleibt, heiser biete ich dir meine letzten Kraftreserven an und jetzt gibst auch du dich deiner Geilheit hin und strömst deine Macht in mich.
„War das genug Strafe“? Ich sage nichts und denke nur, wenn das jedes Mal so geil ist, dann darfst du mich immer bestrafen.

Fortsetzung folgt
 

Tekky

Mitglied
Hallo,

habe mich sofofrt auf Teil II gestürzt. Hier meine Meinung:

Ich selbst habe auch Erfahrungen auf diesem Gebiet (tja, so outet man sich) und finde die Beschreibungen gut und realistisch. "...ich habe einen heißen Abgang" klingt allerdings etwas kurz und liebslos, nachdem Du vorher alles recht minuitiös beschrieben hast.

Dass Er ihr ein Schlafmittel einverleibt macht mich etwas stutzig, ist aber eine aufregende Vorstellung.

Dann: Warum wird sie bestraft?

Trotz dieser 'Kleinigkeiten' hat es mir aber wieder mal Spass gemacht, Deine Story zu lesen *g*
 
Hallo Tekky,

vielen Dank für deine Kritik. Die Geschichte ist erst gestern Abend fertig geworden und da ich sie so schnell wie möglich in die Lupe stellen wollte, kann es natürlich zu Unstimmigkeiten im Text kommen.
Ich finde gerade zu dieser Geschichte gehört es etwas liebloser zu schreiben, obwohl es nicht mein Stil ist. Es war ein Versuch, da ich gerade erst das Thema SM für mich entdeckt habe und eigentlich fasziniert bin von den Möglichkeiten. Aber für die Kritik habe ich ja die Lupianer und bin immer dankbar darauf aufmerksam gemacht zu werden, wenn ich mal etwas verpatze.
Zur Strafe: es sollte nur eine Drohung sein, um sie etwas einzuschüchtern, das gehört zum Spiel, denn sie entdeckt langsam die andere Seite in ihr, dass Schmerzen etwas lustvolles sein können.

Lieben Gruß
Lady Darkover
 

Tekky

Mitglied
Hi,

es gibt so viele Ansichten über 'Strafen' wie es Fascetten beim SM gibt. Ich finde es generell gut, dass Du darüber schreibst. Hin und wieder tue ich es auch (ich glaube, hier habe ich sogar auch eine SM-angehauchte Story drin). Es hilft oft dabei sich über einiges klar zu werden. Und wenn die Geschichten (so wie Deine) auch noch schön geschrieben sind, haben auch andere was davon ;)

Bin schon neugierig auf Deine nächste Story.
 

otto otter

Mitglied
Hallo Lady

Bei mir hat die Spannung gleich etwas nachgelassen, als du dich vor dem Schaufenster in jene silberfarbene Kette verliebtest.

Im Gegensatz zu Tekky hat es mich nicht stutzig gemacht, dass dein Besucher ein Schlafmittel einsetzte, denn er war ja in der Boutique nicht dabei und hat vielleicht Widerstand erwartet (dass er bereit war, sich um diesen zu bringen, zeigt allerdings, dass er sein Metier noch nicht so richtig versteht).

Aufgefallen ist mir, dass du landläufige Requisiten und Einstellungen verwendet hast. Mir gefällt es besser, wenn es sich weniger absehbar entwickelt.
 
Hallo otto,

erst einmal vielen Dank für deine Kritik. Zur Spannung kann ich nur sagen, dass es mir oft schwer fällt diese zu erzeugen und dann auch noch aufrecht zu erhalten (ich muss noch daran feilen). "Nobody ist perfekt":)
In meinen Geschichten bin ich meistens mitten drin und kann meine Begeisterung nur schwer unterdrücken, denn Schmuck, Assecoirs und Klamotten sind für mich wichtige Hilfsmittel, sicher hätte ich diese Sequenz verschlüsselter darstellen können, habe aber leider nicht daran gedacht. Ich werde mir aber deine Anregung zu Herzen nehmen und bei der Fortsetzung versuchen umzusetzen.

Lieben Gruß
Lady Darkover
 

Wolfsbane

Mitglied
Erster Teil

Hallo,


irgendwie habe ich Mühe, den ersten Teil zu finden. Ist er auch (hier) veröffentlicht worden?

Die Sache mit dem Schlafmittel finde ich bedenklich. Es kommt leider immer wieder vor, daß Mädchen oder Frauen in böser Absicht Schlafmittel in ihre Drinks gemischt werden, um sie in eindeutige Situationen zu bringen, und man sollte lieber schon im Ansatz den Eindruck vermeiden, daß man solche Praktiken für tolerabel hält.

Ich hatte mal zufällig Kontakt mit Leuten aus der SM-Szene. Sie versicherten mir andauernd, daß sie alles als krank oder kriminell ablehnen würden, was gegen den Willen des "Bottom(s)" (?) getan wird. Wenn hier von Schlafmittel-Einsatz die Rede ist, wird diese klare Aussage in Frage gestellt bzw. zumindest verwässert.

Last not least verstehe ich nicht so ganz, wieso die Frau das alles genießt bzw. welcher Art die Lustgefühle sind. Findet sie es schön, daß sich jemand so ausgiebig mit ihr und ihrem Körper beschäftigt? Findet sie es schön, mal frei von jeder Verantwortung zu sein und alles ohne Handlungszwang mit sich geschehen zu lassen? Ist sie etwa adrenalin-süchtig? Oder werden Endorphine ausgeschüttet?


CU

Wolf
 
Hallo Wolfsbane,

den ersten Teil findest du, wenn du "alle Beiträge" anklickst, dann erscheint nicht nur der letzte Eintrag.

Die Sache mit dem Schlafmittel ist doch nur Fiction und soll keine kriminelle Energie freisetzen. Dann darf man auch nicht über Serientäter oder andere krankhafte Triebe schreiben. Es soll hier nicht der Eindruck entstehen, dass ich hier zum nachahmen anregen will, es ist pure Fantasie.

Zum Genuuß: Die Erniedrigungen und der Freiheitsverlust, ausgeliefert zu sein, erregt sie sehr und die Schläge und das Wachsen sind eine Gradwanderung zwischen Lust und Schmerz.
Ob Endorphine freigesetzt werden kann ich dir nicht sagen. Ich wollte eigentlich keine Wissenschaft aus dieser Geschichte machen. Sie sollte nur der Entspannung und Unterhaltung dienen.

Probiere es doch mal selbst, dann weißt du wie es ist.

Gruß
Lady Darkover
 

Wolfsbane

Mitglied
Not amused

Lady Darkover,


deine Antwort hat mich sehr geärgert.

Ich bin nicht doof, verstanden? Natürlich habe ich "Alle Beiträge zeigen" angeklickt.
Dein erster Teil war aber schon sehr weit nach hinten gerutscht. Hättest Du dir beim Schreiben mehr Mühe gegeben, hätte er mehr Interesse gefunden und wäre im Inhaltsverzeichnis weiter vorn gewesen.

Dein Text liest sich nicht wie (Unterhaltungs-)Literatur, sondern wie ein unreflektierter Bericht, den Du hier wahrscheinlich aus reinem Exhibitionismus oder als Werbung für SM reingestellt hast.
Wenn das ganze wirklich für normale Leser zur Unterhaltung dienen soll, müßtest Du die Handlung besser aufbauen und die Gefühle der Frau besser schildern.
Was ich hier stattdessen vor mir habe, sieht weniger nach Unterhaltungsliteratur als nach einer KONTAKTANZEIGE
aus.
Die dreiste Aufforderung "Probier es selbst einmal aus..." läßt mich wirklich an deiner Urteilskraft zweifeln.

Als kleiner Junge habe ich Masochisten gehaßt. Die haben mich immer geärgert, und sich dann auch noch gefreut, wenn ich ausrastete und sie hauen wollte. Das war das Ätzendste, was ich mir vorstellen konnte. Es gibt Leute, die es einfach nicht wert sind, daß man sie schlägt. Dein Verdienst ist es, mich an diese frühe Erkenntnis erinnert zu haben.
 

herb

Mitglied
Hallo Lady Darkover,

ich habe sehr gelacht bei deinen 2 Erzählungen, die übrigens leicht zu finden waren. Da ich schon dreimal in Hamburg war, einmal für längere Zeit habe ich den wirklich erfrischenden Humor der Hamburger schätzen gelernt. In meinen Augen hast du eine Parodie der SM-Szene geschrieben, die ja von dem größten Teil der Menschen, die ihr angehören, betreten wird, weil es "schickimicki" ist. In einem Satz, in dem der Sadist "grunzt wie ein kleines Schweinchen" hast du, deine sonst so perfekt geschriebene "SM-Fantasie" denk ich mal, als Parodie verraten. In der Fantasie ist alles erlaubt, Goethe sagte an irgend einer Stelle, er könnte sich vorstellen, ein Mörder zu sein. Fantasie in Wirklichkeit umgesetzt, ist meist widerlich. Und hättest du wirklich SM-Neigungen, hättest du hier im Profil nicht dein Bild hereingesetzt, sondern wärst in einschlägige Magazine erschienen. So gratuliere ich dir zu einer gelungenen Parodie, und sie gehört tatsächlich auf die Literaturseite des Internets
lach

Herzlich
 
Hallo herb,

vielen Dank für deine Meinung. Aus der Sicht der Parodie habe ich es noch nicht gesehen. Es entstehen solche Sätze, wie das Grunzen des Schweinchen, ziemlich spontan. Jeder sieht etwas anderes in den Worten des Autors und das finde ich recht interessant. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so viel Aufmerksamkeit mit meiner Geschichte erwecke und manch einer empfindlich reagiert auf meine Antworten.
Nobody ist perfect, aber man kann ja daran arbeiten.

Lieben Gruß

Lady Darkover
 
D

Dominik Klama

Gast
Na ja. Der Autorin waren diese Dinge keineswegs so neu wie ihrer Protagonistin. Das spürt man.
Zumindest auf der Ebene iherer erotischen Fantasien waren sie das keineswegs.

SSC
nennt sich das, was dann in der Diskussion angesprochen wurde. Ein Verhaltenskodex unter Sadisten/Masochisten. Es gibt in der LL mehrere Stellen, wo auf ihn angepielt wird. Einfach mal SSC in das Textfeld bei der Fernglasfunktion eingeben und schauen.

Safe - Sane - Consensual
Sicher - Vernünftig - Einvernehmlich

Was besagt: Tabu und ausgeschlossen sind Handlungen und Praktiken, die eine oder alle der beteiligten Personen einem Ansteckungsrisiko mit ener gefährlichen Krankheit aussetzen, geeignet sind, die leibliche oder psychische Unversehrtheit der Personen ernsthaft zu beieinträchtigen oder gar zu irreversiblen Veränderungen des Körpers oder der Persönlichkeit zu führen - sowie Vorgänge, denen alle Beteiligten nicht auf irgendeine, vielleicht ziemlich verdeckte Art, zustimmen. (Beispielsweise dadurch, dass sie darauf verzichten, ein vorher vereinbartes spezielles Stoppsignal zu artikulieren, welchem ausnahmslos unmittelbar zu folgen wäre.)

Unter diesem Aspekt betrachtet, gibt es Subs (die, die "unten" sind), welche sagen: "In Wahrheit bin letztlich immer ich der oberste Chef. Denn ich will ja, dass da ein "Chef" ist, der mich "versklavt". Und falls ich das je nicht mehr will, sage ich "Stopp" und der Top muss mir gehorchen, nämlich sofort damit aufhören, was er mit mir treibt.

Sehr oft stecken hinter solchen Sachen Vergewaltigungsfantasien auf beiden Seiten. Wie sie es ja auch in dieser Geschichte tun. Der Bottom stellt es sich als höchst erotisch vor, vergewaltigt zu werden. (Was die Realität einer "wirklichen" Vergewaltigung natürlich nicht trifft. Die ist höchst unerotisch. Und das sogar auf Seiten des Vergewaltigers, des Opfers aber allemal.) Der Top stellt es sich erotisch sehr anmachend vor, jemanden vergewaltigen zu können. Der Bottom wünscht die totale leibliche Auslieferung, die Inbesitznahme durch einen unbarmherzigen Herrscher. Das sind reale Vorstellungen, Sehnsüchte, Bedürfnisse, wie sie in Menschen vorkommen. Wer dieser Erkenntnis nicht gewachsen ist, wie offenbar Wolfsbane, möge künftig einen Bogen um solche Texte machen. Man muss nicht alles verstehen und auch nicht alles kennen, was es gibt auf der Welt.

Vergewaltigungen sind selbstverständlich nicht SSC, da sie nicht C sind, einvernehmlich, oft auch nicht mal die andern beiden Sachen. Aber es ist nun mal so, dass menschliche Sehnsüchte niemals "gemäß den geltenden Gesetzen" sich bilden, sondern einfach von sich aus, wild, da sind und erst danach Gesetze geschaffen werden, als eine Vereinbarung von einer größeren Gruppe von Menschen, als Rahmen, welcher einen Spielraum wie auch eine Verbotszone vorgibt für das Ausleben der Motive jedes Einzelnen. Dies, weil ein Konsens herrscht, dass niemand alleine lebt, also jeder zu einem gewissen Grad auf andere Rücksicht zu nehmen hat.

Also bezeichnet SSC nicht, wie sadomasochistische Wünsche aussehen, sondern, wie sie tunlichst umgesetzt werden sollten, weil es einfach "vernünftig" und "praktikabel" ist auf diese Weise.

Was oft besagt, dass nicht nur die Fantasien und Wünsche des Tops, also dessen, der anderen was "antut", sondern sehr wohl auch die des Bottoms, also dessen, dem bitte was "angetan" werden sollte, eben NICHT SSC sind.

In diesem Text darf der "Überwältiger" die Sub-Frau also bewusstseinslos machen, dann ausziehen, fesseln, wehrlos machen, sich an ihr "nach Belieben verlustieren", weil es genau das ist, was die Sub-Frau sich wünscht. Wie man ja auch daran sieht, dass sie ständig am Kommen ist. (Wobei es sehr wohl auch Sub-Wunsch sein könnte, ständig am Kommen gehindert zu werden. Das gibt es alles.)

Schwierig wird so etwas an dem Punkt, wo die Subs anfangen, davon zu fantasieren, dass sie "ganz echt vergewaltigt" sein wollen. Dass es möglichst ganz gegen ihren Willen, ganz hart, von ganz Fremden, die sie auf keine Weise "gern haben" und möglichst ganz ohne Lustgefühl ihrerseits abzugehen hätte. Und auch dies kommt vor. Allerdings nicht in dieser Geschichte.

Wie man sich mittlerweile vielleicht ausmalen kann, wird gegen diesen SSC-Kodex innerhalb der SM-Gemeinde fortwährend mehr oder minder schwer verstoßen. So mag einer der drei Punkte nicht beachtet werden, die andern beiden aber durchaus. Dennoch stellt dieses SSC einen ganz breit respektierten Konsens dar. Gegen die Straßenverkehrsordnung wird auch andauernd mehr oder minder schwer verstoßen, dennoch wollte sie wohl so gut wie niemand tatsächlich abschaffen. Und ebenso gibt es wohl kaum einen Verkehrsteilnehmer, der sich auf irgendeinen Weg begibt, ohne sich halbwegs darüber klar zu sein, dass eine Straßenverkehrsordnung existiert, an die auch er sich einigermaßen halten sollte.

Ähnlich gelagert die Frage nach der Herleitung des Strafanspruchs. Die Sub-Frau hat absolut gar nichts ausgefressen, außer vielleicht, dass sie so eine ist, mit der der Top-Mann gerne SM-Sex erleben würde. Falls man das irgendwie als "Verfehlung" betrachten könnte. Was er sieht, nennt er "Schlampe", für ihre Schlampennatur bestraft er sie.
Man kann jetzt fuchsteufelswild werden und daraus eine feministische Diskussion machen: Sie würde also dafür bestraft, dass sie, weil sie Frau ist, in ihm sexuelles Begehren geweckt hat? Aber das geht an der Sachlage innerhalb der Geschichte vorbei.

Denn nicht nur will er über sie herfallen, sie will ja auch, dass er über sie herfällt. Nicht nur will er sadistisch sein, sie will ja auch, dass er sie sadistisch behandelt. Wenn dem nicht so wäre, würde das hier gar nicht funktionieren. Aber es funktioniert. (Und es gibt wahrlich nicht gerade wenige Männer, die sich die Überwältigung durch eine sadistische Frau ersehnen, bloß mangelt es da recht oft an den entsprechenden Frauen, die dasselbe wollen.)

Die "Strafe" in dem Text ist an den Haaren herbeigezogen. Mal abgesehen davon, dass sie recht milde ausfällt. Jedoch geht der Text damit ja nicht an den tatsächlichen Gegebenheiten in der SM-Szene vorbei. Dort kommen sehr reichlich Subs vor, die so gefügig, zugleich aber so strafdürstend sind, dass es etlichen Tops einigermaßen schwer wird, da noch Fehlverhalten zu finden, was "wegerzogen" werden müsste durch "Strafen".

Was nun die Aussage anlangt, der Text komme einem wie "Werbung" vor für SM (und meiner wohl auch): Das, tut mir Leid zu sagen, aber Wolfsbane war auch nicht immer schonend in der Wortwahl, ist Humbug. Ich bin schwul. Und man hat es lange, lange Zeit lesen oder hören müssen (und kann es sogar heute immer noch hier und da tun), irgendeine Äußerung im großen kommunikativen Prozess der Menschheit wäre "Werbung für Homosxualität" (oder "Verführung", so hieß das früher, als die Werbung noch nicht ganz so bedeutend war in der Gesellschaft wie heute). Und? Ist jemals durch diese Werbung irgendwer dazu gelangt, zum andern Ufer zu schwimmen? Nimmt - jenseits vom Verfolgungswahn irgendwelcher Psychoten - der Anteil Homosexueller heutzutage merklich zu, wo diese Leute sich überall so unzensiert darstellen dürfen und für ihre Sache "werben"? Nein. Weil man es in sich haben muss. Man hat es entweder in sich, wie ich vermute, vom allerersten Atemzug an, dann kann es sehr wohl unterdrückt sein und irgendwann hervorgekitzelt werden. Oder man wird es niemals werden, was immer einem auch zustoßen mag.

Dasselbe gilt für SM. Möge doch jeder Leser in sich hineinlauschen, ob er oder sie, irgendwo ein Verlangen in sich spürt, jemandem ganz ausgeliefert zu sein und von diesem sexuell "benutzt" zu werden, bzw. eines, jemanden schrankenlos zu "besitzen" und sexuell zu "gebrauchen". Diejenige welche werden auch merken, ob sie strafen wollen oder gestraft zu werden wünschen. Alle anderen aber, was vermutlich am Ende die Mehrheit sein wird, das sind eben keine SM-Leute, sondern "Normale". Man muss dieses ganze Zeug nicht machen. Überhaupt nicht. Wie auch absolut niemand Roséwein trinken oder an Silvester Feuerwerk verballern muss. Es gibt solche Menschen und solche.
 

Miro

Mitglied
gefährlich

Hallo,

als ich mich entschlossen habe, zu antworten, habe ich dann erst einmal die schon geschriebenen Kommentare gelesen.
Mir bleibt nun eigentlich nur noch, Dominik Klama zuzustimmen, der vieles schon gesagt hat.
"Erlaubt ist, was beide wollen!" ist eine Kurzform, davon ausgehend, dass niemand infiziert oder verletzt werden will.
Ich sehe keine wirkliche Zustimmung, keine Freiwilligkeit.
Wenn Schmerz keine Lust mehr bereitet, wenn der Maso-Part in der Beziehung nicht jederzeit beenden kann, was geschieht, dann finde ich das bedenklich und verwerflich.
Egal, ob es denn "nur eine Geschichte" wäre: die Phantasie hat mit der Anwendung des Schlafmittels eindeutig die Gewaltgrenze überschritten.
Ich sehe nicht, dass die Protagonistin die Chance hat, jederzeit ein Ende zu fordern.
Gedanken sind frei?
Nach meiner Einschätzung ist das, was hier beschrieben wird ein Verbrechen.
Mag sein, nur in Gedanken ausgeführt wäre es noch nicht strafbar. Aber es beschreibt keine schöne Erotik, keine Lust, keine Freude an womöglich ausgefallenen Praktiken, sondern eine Gewaltanwendung und sadistische Folter, der zuzustimmen und deren Grenzen zu definieren die Maso-Partnerin nicht gefragt wurde.
Ich bezeichne das zumindest als "gefährliches Gedankengut"

Miro
 

Duisburger

Mitglied
Unbehaglich, aber durstig lehre ich mein Glas, was hast du damit nur gemeint.
Bis dahin sehr interessant und gut geschrieben.
Dann kommt die Sache mit den Schlaftabletten. Unnötig und unglaubwürdig. Und solltest das besser wissen.
Den "kriminellen" Aspekt kann ich hier aber kaum sehen, nicht in dieser Konstellation. Ich würde es schlicht streichen, es bringt den Text nicht weiter.

Die SM-Szenen wirken dann fortschreitend gehetzt, auch sprachlich. Der Dominus redet viel zu viel und du lässt seine Äusserungen in Klischees versinken, als wäre es beim Schreiben mit dir durchgegangen.
Weniger.
Leiser.
Bedrohlicher.

Der Text ist eigentlich gut, verliert aber im "harten" Teil an literarischer Güte.

Lass dich von den Einsern nicht entmutigen. Bezeichnenderweise sind alle bis auf eine anonym.

Ich werte nicht, denn diese Wertung würde sowieso vom System gestrichen.

lg
Uwe
 

Technik

Administrator
Hallo Duisburger,

wärst du bitte so nett und räumst dein E-Mail-Postfach auf? Ich bekomme jedesmal die Benachrichtigungsmails an dich mit dem Hinweis, dass dein Postfach zu voll ist. Nun habe ich deine E-Mail schon drei mal gelöscht, aber du tust nichts dagegen. Mailen kann ich dir das ja leider nicht, da, wie gesagt, dein Speicher überläuft.

... SMTP error from remote mail server after RCPT TO:: host mx-ha02.web.de [217.72.192.188]: 550 Benutzer hat das Speichervolumen ueberschritten. / User has exhausted allowed storage space.

Sorry an den Autor. Sobald Duisburgers Mail wieder funktioniert, kann das hier weg.

Viele Grüße

Frank (Technik)
 
D

Dominik Klama

Gast
So, so, Duisburger würde - im Fall des Falles - also über fünf werten. Ist ja nicht uninteressant...

Wie hab ich eigentlich gewertet? Ach ja, ich hab gar nicht gewertet. Ich bin jetzt so weit dass ich mich um meine eigenen Prinzipien keinen Deut mehr schere.
Als da wären:
- Alles, was einem halbwegs was bedeutet, verdient eine textliche Auseinandersetzung unten drunter.
- Alles, was man bespricht, muss man auch bewerten.
- Und alles, was man bewertet, muss man auch besprechen. Damit der Autor weiß, warum man es so bewertet hat.
- Und jedes Werk des Monats muss gelesen und dann besprochen und dann bewertet werden.
- Und kein eigenes Werk darf nachträglich erklärt werden.
- Und unter Werken von einem selber darf man sich nicht mehr als dei Mal zu Wort melden.
- Und immer wieder muss auch was gefunden und gelesen werden, was schon länger als vier Jahre in der LL drin stand.
- Und so weiter.

Mir mittlerweile alles wurschtegal.


Ja, ja, kümmere dich nicht groß um Wertungen wie 1 oder 2. Auf jeden Fall nicht, solange die Leute anonym vorgehen.
Die wollen dir bloß eins heimzahlen für was, was sie nicht verstanden haben.
Und vertrau aber andrerseits auch nicht gar zu sehr auf Wertungen wie 9, 10. Die wissen überhaupt nicht, warum sie das gut finden. Meistens, weil irgendwelche Sachen drin vorkamen, die sie mögen, die Freiheit oder Wiener Schnitzel.

Aber nun ist es ja so, dass, glaub ich wenigstens, wir hier mit Lady Darkover sowieso nicht mehr sprechen können. Das ist doch wohl ein Autor, der faktisch abgemeldet ist aus der LL. (Mir ja schon vorgeworfen worden, dass ich Werke von so jemandem aus der Versenkung hole per Antwort und sie dann auf Position 1 im Verzeichnis stehen und nichts ahnende Menschen drauf reinfallen und meinen, es sei was ganz Neues.)
LD hat im Jahr 2005 ihr letztes Werk eingestellt.

Noch mal zu 1 und 2: Dürfte einem mit der Zeit doch auffallen, dass alles, wo irgendwie "falsche Sexualität" oder "irgendwie poltitisch unkorrekte Bemerkungen" drin vorkommen, notwendigerweise eines Tages seine 1, 2 oder 3 einfährt. Während ja Texte, wo lachende Kinder, sich liebende Ehepaare oder Dankbarkeit für die Tatsache, dass die Welt so schön ist, solche Zensuren niemals einfahren.



Und zur Technik: Nein, bitte nicht löschen, auch wenn er das Fach geleert hat! Das war doch mal ein hübscher Text, der hat echt Spaß gemacht.
 

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