Manek reibt sich

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Max

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Manek reibt sich – die Augen und so

Manek war ein dünner Junge mit viel Haar. Zuerst nur auf dem Kopf, aber dann wuchs es ihm auch noch rund um seinen Pinsel.

Auch dieser wuchs, aber nur in die Länge, schien es ihm. Er hielt ihn oft in beiden Händen, die linke vorne, die rechte hinten, und eines Tages entdeckte er das Kribbeln, das entstand, wenn er die beiden Hände gegeneinander gleiten liess. Der Pinsel wurde dann länger, dicker und steif wie eine Weidenrute. Eines Tages stellte er das gleiche Kribbeln an sich fest, als Vanka sich beim Wäsche-Aufhängen streckte, so dass ihre Brüste sich unter dem Arbeitshemd abzeichneten. Manek begann, die beiden Lustquellen – das Zusehen und das Reiben – in Zusammenhang zu bringen, trieb es eines Tages einfach weiter und weiter, das Kribbeln wurde zu einem kleinen Feuer in seinen Gliedern, und dann schoss auf einmal etwas anderes aus dem Pinsel als der übliche gelbe Strahl. Manek wurde es einen Moment lang schwindlig, und er fand es das beste, das er je erlebt hatte.

Wo Vanka schlief, wusste er. Wie man hinkam, auch. Er fasste den Plan, sich in ihrem Zimmer zu verstecken und sich zu reiben, wenn er sie aus der Nähe sehen konnte. Als sie auf dem Feld war mit all den anderen Arbeiterinnen, rannte er ins Gesindehaus und öffnete ihre Zimmertüre. Schon oft hatte er an ihr geklopft, um im Auftrag des Vaters oder der Mutter oder des Chefknechts auszurichten, Vanka müsse am Nachmittag dahin oder dorthin zur Arbeit. Jetzt ging er zum ersten Mal ins Zimmer hinein.

Es gab eine Kommode mit einem Waschbecken drauf, einen kleinen Schrank und ein Bett, mehr nicht. Rein gar nichts, um sich zu verstecken. Manek überlegte. Vankas Zimmer war ebenerdig, aber sie schloss immer die Vorhänge, wenn sie von der Arbeit kam, das hatte er beim Herumstreifen gesehen.

Vielleicht am Morgen nicht? Das konnte man herausfinden. Er verliess das Zimmer und verbrachte den Rest des Tages mit Kola, dem dicken Nachbarsbuben, der eine grosse Anzahl von Bildchen besass, die er aus Illustrierten herausschnitt. Sie zeigten Tiere, Berge, Maschinen und Frauen mit wenig Kleidern, sozusagen fast keine. Kola zeigte die Bilder, die man wünschte, gegen eine kleine Gefälligkeit wie eine Süssigkeit oder eine Fahrt mit dem Einspänner. Manek handhabte den Einspänner mit links, seit er zwölf war und sein Vater es ihm gezeigt hatte. Er und Kola fuhren damit zum Weiher oder ins kleine Tobel, und dort bekam Manek auf Kolas Bildern die Schönheit der Welt zu sehen.

Am nächsten Morgen war er noch vor Sonnenaufgang vor dem Gesindeshaus und setzte sich hinter ein Gebüsch. Er hatte ein Messer und eine Weidenrute bei sich, für den Fall, dass ihn jemand sehen und fragen würde, was er hier zu tun habe. Er würde dann einfach die Rute schälen und spitzen, das machten alle Knaben. Er liess das Messer ein paar Mal über die Rute gleiten, aber einen Blick wandte er nicht von Vankas Fenster. Endlich gingen die Vorhänge auf, und dann das Fenster. Vanka erschien! Sie war nicht nackt, sondern trug ein Nachthemd. Schon war Manek enttäuscht. Aber da ergriff Vanka das Nachthemd und zog es sich über den Kopf. Maneks Pinsel wurde augenblicklich hart wie die Weidenrute, die er sofort weglegte. Er setzte sich auf die Fersen und riss die Hose auf. Vankas Brüste waren gross und rund, ihr Haar offen, und leider ging das Fenster nicht bis zum Boden, sondern nur bis zu ihrem Bauchnabel. Vanka war das Schönste, das er bisher von der Welt gesehen hatte. Manek nahm beide Hände zum Reiben und hoffte inständig, Vanka bleibe stehen, bis er losgespritzt hatte.

Es kam noch besser. Vanka goss Wasser von einem Krug auf ein Tuch und wusch sich. Das Gesicht, die Arme, den Hals, und dann – Manek wurde fast wahnsinnig – die Brüste. Er sah deutlich die dunkelroten Warzen sich aufrichten, als sie mit dem Lappen darüber fuhr. Dann wusch sie den Lappen aus, benetzte ihn neu und wusch sich unterhalb des Nabels. Was sich dort befand, konnte Manek nicht sehen, aber was sich an dieser Stelle einer Frau befand, wusste es von einer Zeichnung, die Kola ihm einmal gezeigt hatte, gegen die doppelte Ration Süssigkeiten. Aber Manek musste es an diesem Morgen auch nichts mehr sehen. Vankas Bewegungen und ihre Brüste genügten, um aus dem Pinsel eine milchige Salve schiessen zu lassen. Sie blieb am Busch hängen, und Manek wurde es fast schwarz vor den Augen. Aber dann fühlte er eine ganz neue, gewaltige Kraft in sich aufsteigen, und eine Kühnheit nahm von ihm Besitz, die alles in den Schatten stellte, was er bisher erlebt hatte. Er hätte jauchzen können, wollte sich aber nicht verraten. Dann zog sich Vanka an und verschwand. Manek auch.

Vanka war voriges Jahr zu ihnen gekommen. Sie war ein paar Jahre älter als er, aber in diesem Jahr war er grösser geworden als sie. Sie war scheu und wies alle Knechte ab. Gegen ihn war sie freundlich, sie mochte ihn wohl, dachte Manek.

Also ging er nach dem Mittagesssen, als alle auf dem Hof sich wie jeden Tag etwas hinlegten, an ihre Zimmertüre und klopfte. Sie rief „Was ist?“ wie sonst, aber anstatt „zwei Uhr bei den Kartoffeln“oder ähnlich rief er: „Kann ich hereinkommen?“
Es blieb eine Weile still, dann sagte sie: „Manek? Was willst du?“
- Sag ich dir, wenn ich drin bin!“ rief Manek.
Wieder blieb es eine Weile still. Dann raschelte es, und die Türe öffnete sich. Vanka stand im weiten Jupe und im Arbeitshemd vor ihm, das zur Hälfte aufgeknöpft war.
- Was ist?
- Lass mich hinein.
Sie schaute ihn an. Er schaute sie an. Langsam ging sie zur Seite und liess ihn eintreten.
- Schliess die Türe.
Sie schloss die Türe und blieb stehen. Manek setzte sich frech aufs Bett und schaute sie an. Ihre Brüste guckten aus dem Hemd, und sein Pinsel wurde sofort wieder steif und machte aus der kurzen Hose schwupps ein Zelt. Vanka sah es, wurde rot und wollte das Hemd zuknöpfen.
- Lass das, ich weiss, wie du darunter aussiehst. Ich habe dich am Morgen von draussen gesehen!
- Du Lümmel! sagte Vanka. Aber statt zu schreien, flüsterte sie und wurde noch röter im Gesicht.
- Du bist schön! Brauchst das Hemd nicht zu schliessen! Mach es auf, bitte, ich möchte es nochmals sehen! sagte Manek. Seine Kühnheit war seit dem Morgen noch gewachsen.
Vanka blieb lange stehen. Dann schaute sie auf und lächelte auf einmal. Und begann das Hemd ganz aufzuknöpfen. Zog es auseinander. Zeigte Manek ihren nackten Oberkörper.
- Sie sind schön, flüsterte Manek. Warte. Ich zeig dir auch was.
Manek knöpfte wie der Blitz seine Hose auf und beförderte seine Stange ans Licht. Sie schien ihm so lang wie noch nie. Vanka schaute hin und wurde wieder rot.
- Brauchst nicht rot zu werden! Wir sind ja beide nackt! beruhigte sie Manek.
-Eben! flüsterte Vanka. Aber sie liess die Bluse offen.
- Liebe Vanka, würdest du mir bitte auch das zeigen, was unterhalb des Bauchnabels ist?
Vanka erschrak wieder. Aber dann lächelte sie wie vorhin und begann ganz, ganz langsam, die Bänder des Jupes aufzuziehen. Manek rieb sich, er hatte ein Bein aus Bett gelegt, die Hose lag auf dem Boden, und Vanka sah alles, was er zwischen den langen Beinen hatte.
- Beide gleich! rief Manek, beide, gelt! So ist es schön!
- Ja, doch, flüsterte Vanka. Die Bänder waren endlich lose, sie zog noch ein wenig daran, und der Jupe glitt zu Boden. Sie trug eine weite Unterhose.
- Oh! sagte Manek. Das aber auch!
Vanka ergriff die Unterhose und schob sie langsam über die Hüften. Manek hielt den Atem an, hörte auf zu reiben und starrte auf die Haare, die erschienen, nichts als Haare, und dann stand Vanka völlig nackt vor ihm.
- Oh, also das! rief der Junge erstaunt. Bei sind ja nichts als Haare! Anders als auf dem Bild von Kola! Dort war schneeweisse Haut mit einem Schlitz!
Vanka lächelte, dann zuckten ihre Achseln, und sie begann zu lachen.
- Meinst du?
- Stimmt doch!
- Dann sieh!
- Vanka ging zum anderen Ende des Bettes und setzte sich wie Manek seitwärts darauf, ihm gegenüber. Sie hob ein Bein aufs Bett und winkelte es an. Das andere liess sie auf dem Boden.
- Schau, da!
Vanka zog mit beiden Händen die Haare auseinander.
- Schau, Manek, schau!
Jetzt wurde Manek rot im Gesicht. Statt weiterzureiben hielt er auf einmal seine Hände vor seinen langen, steifen Pinsel.
- Ich wusste nicht, dass... aber... das ist ja gar kein Schlitz, das ist… eine Ackerfurche und... eine kleine Fuchshöhle...
- Ja, Manek, ja! Und weisst du, was in diese Höhle passt?
Vanka lachte jetzt übers ganze Gesicht.
- In... diese... Höhle....
- Ein Fuchs, Manek, ein Fuchs, wie du einen zwischen den Beinen hast!
- Er kann dort... hineinschlüpfen?

Manek starrte fassungslos seinen Pinsel an, den Vanka einen Fuchs genannt hatte.

- Das könnte er! lachte Vanka.
Manek schaute vom Fuchs zur Höhle und von der Höhle wieder zum Fuchs.
- Mach nur weiter, Manek! Heute reiben wir, du und ich! Mach weiter und zeige es mir, ich will es sehen!
- Ich.... ich...
Aber Manek gehorchte und begann wieder mit Reiben, auch wenn er spürte, dass es kaum mehr als einer einer weiteren Berührung bedurfe, um loszuspritzen.
- Sieh nur, wir Mädchen können auch so etwas tun, aber bei uns spritzt es nicht, es fliesst!
Vanka öffnete die weissen, vollen Schenkel noch mehr, spreizte mit der linken Hand ihre Furche weit auseinander und liess ihre rechte Hand darin herumtanzen, immer schneller...
Dann schoss der Saft aus Manek, und Vankas Augen wurden glasig. Sie liess sich nach hinten fallen, presste heftig die Beine zusammen, während ihre Hände dazwischenblieben, und stöhnte laut auf. Manek hatte die Augen geschlossen gehabt, und als er sie wieder öffnete, erschrak er furchtbar: Was war mit Vanka geschehen? Er stürzte sich auf sie und rief:
- Vanka! Vanka, erwache!
Vanka öffnete die Augen, zog die Hand zwischen ihren Schenkeln hervor und legte sie auf Maneks Mund.
- Alles ist gut, flüsterte sie, sei bloss still, Junge...

Es klopfte heftig an die Türe.
- Was ist da drin los?
Der Chefknecht! Manek erstarrte. Aber Vanka rief:
- Ich muss wohl eingeschlummert sein und geträumt haben!
Die schweren Schritte des Chefknechts entfernten sich wieder.
Da bemerkte Manek, dass sein Pinsel genau an der Stelle lag, die Vanka vorhin heftig gerieben hatte. Und er war schon wieder steif und lang…
- Geh jetzt, flüsterte Vanka.
- Kann ich wieder kommen?
- Vielleicht. Wenn ich es dir sage.
- Ich komme einfach.... jeden Tag...
- Ach, Junge!
- Ich bin kein Junge mehr, du siehst ja... und wenn das hier ein Fuchs ist – er hatte sich aufgerichtet und zeigte auf seinen Pinsel – und das hier ist die Höhle – er zeigte auf ihre Spalte, die immer noch weit offen stand – dann will der Fuchs jetzt in die Höhle!
- Nein, Manek, das geht nicht!
- Warum nicht?
- Davon kann es ein Kind geben, Dummerchen!
- Davon? Bist du sicher?
- Geh jetzt, schnell.

Vanka erhob sich, ging zum Waschbecken, wusch sich zwischen den Beinen und zog sich in Windeseile an. Manek starrte sie an und tat keinen Wank.

- Gut, dann bleib halt und warte, bis ich an der Arbeit bin! sagte Vanka. Sie lächelte so lieb und lustig, dass es Manek ganz warm wurde.

- Aber berühren möchte ich alles bei Dir! Oder gibt es davon auch ein Kind?
- Nein, davon nicht! lachte Vanka.
- Dann will ich es tun! Morgen! Oder heute abend!
- Nur ruhig, Junge, wir werden sehen!

Vanka verliess das Zimmer. Manek streckte sich auf ihrem Bett aus und dachte nach. Beim Nachdenken schlummerte ein. Als er erwachte, war es schon dämmerig; er war ja auch müde vom frühen Aufstehen und all der Manneskraft, die er schon verbraucht hatte an diesem Tag.

Und er hatte einen Mordshunger. Manek zog sich an, lauschte auf Geräusche im Haus, und als alles still blieb, huschte er in den Flur, aus der Pforte und in den weiten Park hinaus.

Kola sass träge in der Sonne beim Tor und sprang auf, als er ihn kommen sah.
- Wunderbildchen, Manek, total nacktige Frauen ohne was an! Hab ich, hier in meiner Tasche! Kostet drei Nussgipfel und eine Fahrt an den See!

Manek schaute ihn mitleidig an.
- Bildchen, hast du gesagt? Ach, Junge, was sind schon Bildchen.

Manek steckte die Hände in die Hosentaschen, durch die er seinen Pinsel befühlen konnte, und schlenderte vom Tor weg Richtung Küche, den sprachlosen Kola zurücklassend. Er würde mehr als nur drei Nussgipfel essen.
-Aber Manek, die Bildchen sind ganz neu, und man sieht ehrenwort alles! Ganz neu!

Aber Manek drehte sich nicht einmal um.
 

Rumpelsstilzchen

Foren-Redakteur
Teammitglied
Hallo Max, herzlich Willkommen in der Leselupe!

Schön, dass Du den Weg zu uns gefunden hast. Wir sind gespannt auf Deine weiteren Werke und freuen uns auf einen konstruktiven Austausch mit Dir.

Um Dir den Einstieg zu erleichtern, haben wir im 'Forum Lupanum' (unsere Plauderecke) einen Beitrag eingestellt, der sich in besonderem Maße an neue Mitglieder richtet. http://www.leselupe.de/lw/titel-Leitfaden-fuer-neue-Mitglieder-119339.htm

Ganz besonders wollen wir Dir auch die Seite mit den häufig gestellten Fragen ans Herz legen. http://www.leselupe.de/lw/service.php?action=faq


Viele Grüße von Rumpelsstilzchen

Redakteur in diesem Forum
 

Aina

Mitglied
Hallo Max,
leider erst jetzt gesehen. Eine Geschichte, die eine Atmosphäre mitbringt, in die es sich lohnt einzutauchen. Gerne gelesen.
Danke,
Aina
 

tobys

Mitglied
Die Idee ist gut, gefällt mir und nette "Pseudonyme".
Das Leseerlebnis wird leider ein wenig durch fehlende Wörter getrübt.
 

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