Metamorphose Teil 1

Analphabet

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Natürlich war es mir äußerst peinlich, als Ines mich beim Masturbieren erwischte.
Noch jetzt sehe ich ihren Blick im Schein des PC Lichts genau vor mir.
Nur für den Bruchteil einer Sekunde starrte sie auf mein aufgerichtetes Glied, welches ich
noch im Schock des Ertapptwerdens fest umklammert in meiner hart zugreifenden Hand hielt.
Noch kleiner muß der Bruchteil der Sekunde gewesen sein, in dem uns unsere Augenpaare trafen.
Ihr Blick war überraschenderweise nicht böse, eher ein wenig triumphierend, amüsiert, neugierg.
Ich hielt ihm nicht stand, wandte ihn ab, auch um den Bildschirm auszuknippsen und dadurch noch Schlimmeres zu verhindern.
"Entschuldige" hörte ich nur noch ihr Stimme, die ich in Anbetracht der Situation für sehr gefasst und sicher empfand und das hastige Schließen der Türe.
Am nächsten Morgen und in der Zeit danach gab es keinerlei Anzeichen dafür, daß sie mir deshalb böse
sein könnte, oder irgendetwas an dem peinlichen Vorfall für sie problematisch wäre.
Wir redeten einfach nicht darüber, was mich erleichterte und bald schon war es vergessen. Vielleicht sollte ich sagen, es schien vergessen zu sein. Erst später rückwirkend glaube ich festzustellen, daß sich ab diesem Vorfall doch ganz still in uns beiden erste Neuausrichtungen einstellten.

Es kam dann noch seltener dazu, dass wir intim zusammenkamen. Es war ja nicht so, dass ich nicht gewollt hätte. Natürlich machte mich Ines nach wie vor an. Ihr gertenschlanker Körper war eigentlich ständig das unterschwelige Beobachtungsobjekt meines Augenpaares. Die langen Beine und Arme strahlten auf mich eine unheimliche Anziehungskraft aus und erstrecht das Wippen ihrer eher flachen, aber in einer stolzen Schönheit geformten Brüste triggerte mich immer sofort. Ich wollte nie zu aufdringlich oder gar penetrant sein Ines gegenüber, sicher war sie sehr gefühlvoll, aber eben auch sensibel, gerade bei körperlichen Dingen. Ich bin ja ihr erster Mann, sie war vor mir nur mit Frauen zusammen. Ines lobte mich immer wieder Freundinnen gegenüber, dass ich ein toleranter Mann sei mit Gefühl, was mich auch immer stolz machte und das Gefühl gab, der Richtige für sie zu sein.
Ich grübelte oft herum, eigentlich ständig, wie ich an sie rangehen könnte, manchmal begann ich sie abends vorm TV zu streicheln an ihren Schenkeln, doch meist fasste sie dann meine Hand fest und schob sie zur Seite. Wenn ich ihr Komplimente machte bezüglich ihres Aussehens und Outfits lächelte sie meist nur kurz in sich hinein. Ich wollte keine metoo Deabatte bei ihr auslösen, sie konnte sehr spitz und energisch argumentieren, wie ich vor allem bei Diskussionen über Frauenrechte mit ihren Freundinnen feststellen konnte.
Manchmal noch hatten meine vorsichtigen Annäherungsversuche Erfolg. Doch es war ein schaler Erfolg, war er doch mehr Ines´ Rücksichtsnahme mir gegenüber zu verdanken, als ihrer Lust auf mich. Es war offensichtlich für mich, auch wenn ich es mir selbst nur ungern zugeben wollte, dass ich Ines nicht wirklich befriedigen konnte. Ines war zu gefühlvoll, um mich direkt mit diesem Fakt zu konfrontieren. Eigentlich aber war der Fakt klar, sie liebte bisher in ihrem Leben nur Frauen. Dass sie die Beziehung mit mir dann einging wunderte mich selbst manchmal. Das grosse Mass an Verständnis und Rücksicht, welches wir uns gegenseitig schenkten, war ihr wohl wichtiger, als befriedigenden Sex. Ich wusste immer, dass Ines vor mir mit ihren Freundinnen besseren Sex hatte. Es war einfach ein Bauchgefühl in mir, es nährte sich z. B. durch meine Interpretationen von ihren Bemerkungen über ihre ehemaligen Beziehungen die ich ihr manchmal entlocken konnte. Trotz meiner grossen Neugier darüber traute ich mich doch recht selten sie darüber auszufragen. Doch bisweilen tat ich es, wenn wir gerade in einer sehr vertrauten Phase waren.

Wir hatten ja immer wieder diese gemütlichen TV Abende, bei denen wir mehr plauderten und uns austauschten über alles, was uns beschäftigt oder Sorgen macht. Es waren immer schöne Abende, von Vertrauen und Verständnis geprägt in denen wir immer wieder ein kleines Schrittchen näher zueinander fanden. Ines trug diese sehr kurze, abgeschnittene Jeans, die ihre so langen, schlanken Beine so herrlich freigab. Mich triggerten ihre Beine schon immer und zusätzlich ihr flacher Bauch, den das bauchnabelfreie Top preisgab lösten dann aus, dass ich mein körperliches Verlangen nach ihr nicht besonders gut verheimlichen konnte. Ich spürte aber auch, dass dies nicht nötig wäre, Ines war etwas weniger abweisend, durch ihr leicht freches und forsches verbales Herangehen an mich fasste ich den Mut meine Erregung nicht zu verheimlichen, wie ich dies sonst oft tat. Nach einigen BErührungen und Streichelversuchen an den heissen Körperstellen stellte ich aber fest, dass es wiedermal nicht so einfach sein würde, bzw. war es dann so, dass sie mehr und mehr das Ruder übernahm. Sie streichelte mich, auch an intimeren Stellen und schliesslich griffen ihre Fingerkuppen meinen Hosenknopf, öffneten die Hose und mit festem Zug zog sie simir aus. . Was dann kam war für mich ein totales Neuland.
Plötzlich war ich nur noch Wachs in ihren Händen. Ich lag regungslos auf der Couch ohne Hose und Unterhose, die sie mir auszog und achtlos zur Seite warf. Kaum, dass ich begreifen konnte, was gescheken würde griffen ihre langen, schlanken Finger um meinen steifen Penis und begannen gleich die Vorhaut auf und ab zu massiren. Ich war verblüfft über die Mischung aus Gefühl und Härte, die sie dabei einsetzte. Tief und eindringlich war der Blick ihrer sprühenden hellblauen Augen.
Es dauerte nicht lange.
Der Blick ihrer dann triumphierenden Augen vergesse ich nie.
 

Susi M. Paul

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Lieber Analphabet, erstmal die gute Nachricht, nomen ist nicht immer omen - allerdings hättest du ruhig ein paarmal drüber- und korrekturlesen dürfen, dann wären Sachen wie die seltsame Formatierung des ersten Absatzes, zwei Punkte hintereinander oder der Nominativ von Blick im letzten Satz u.ä. nicht stehengeblieben. Eine ganz andere Frage ist, wohin die Geschichte gehen soll, denn der Bezug zur Überschrift wird noch nicht wirklich deutlich; und die Frage ist auch, ob es sich vom Gesamtumfang dann lohnt, sie aufzustückeln. Bis wir das wissen, viele gute Einfälle und ein gutes Neues Jahr.
PS: Was genau sollen wir unter "triggern" verstehen?
 

Analphabet

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Danke für den Hinweis mit meiner mangelhaften Gewissenhaftigkeit bezüglich Rechtschreibung und Formatierung.
Natürlich gibt es Fortsetzungen, so dies denn erwünscht ist. Der Bezug zur Überschrift wird dann auch klar.
Ich glaube das Aufstückeln einer Geschichte ist besser, bei langen schinken kann auch schnell mal die Lust vergehen.
Was "triggern" bedeutet wirst du dann wohl auch spüren hoffe ich doch. ich dachte eigentlich, dass das Wort bereits
akzeptiert ist in der deutschen Sprache.
Wünsche ebenfalls ein frohes und lesefreudiges Jahr 2020 .
 

Analphabet

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Teil 2

Immer öfters hatte ich Gelegenheit Ines in immer freizügigeren Outfits zu Hause herumschlendern zu sehen. Früher tat sie das nie und war zugeknöpfter. Sie trug dann gerne diese sehr kurzen Hosen, bauchnabelfrei Tops, die ihren superflachen Bauch zeigten, Neckholder tops, die ihren Rücken stolz präsentierten, aber gleichzeitig ihre Brüste wie einen sicher verschlossenen teuren Besitz eng umschlossen und geborgen hielten. Es gab dadurch immer mehr Gelegenheiten ihr in den Ausschnitt zu schielen, oder an der Seite unter den Achseln ihre Körbchen von der Seite zu bestaunen, oder auch hinten den Ansatz des Slips zu beäugen, wenn sie sich bückte. Irgendwann konnte ich kein Geheimnis mehr daraus machen, dass ich meine voyeuristische Ader an ihr ausließ. Sie goutierte dies, ließ mich gewähren, da sie auf mein Wissen der entstandenen Grenzlinien vertrauen konnten. Ich verzichtete dann auf Annäherungsversuche, ich wusste, dass sie auf mich zukommen würde, wenn sie es für richtig und nötig hielt. Doch dies war immer seltener.

Der Sex verschob sich dann immer mehr vom Geschlechtsverkehr zum simplen, einfachen Handjob, den mir Ines von Zeit zu Zeit zukommen ließ. Ich genoss dies immer sehr. Meist ging dem eine längere Phase des Reizens voraus. Wie durch Zufall ließ mir Ines Chancen zu Einblicken in ihren Ausschnitt oder den Saum des Höschens am Po, wenn wir in der Wohnung herumhantierten. Es kam auch immer wieder vor, dass sie begann mich zu streicheln, wenn wir abends noch gemütlich vor dem TV saßen. Sie war dabei immer sehr sanft und ich wusste dann auch immer, was kommen würde. Irgendwann flüsterte sie mir dann ganz lieb und gefühlvoll Dinge ins Ohr wie: "Zieh dich aus und leg dich hin", oder "zeig mir mal dein Schwänzlein". Ihr Tonfall war dabei immer sehr vertrauensvoll und ließ mehr Hilfsbereitschaft, als Geilheit heraushören. Bei dem Begriff "Schwänzlein" grinste Ines immer sehr süffisant. Wir wussten beide ja, dass es nicht der Wahrheit entsprach, aber die Provokation gönnte ich ihr widerstandslos.
Sie nahm mein immer schon steifes Glied dann sofort fest in Griff und wichste es. Meist sah sie mich dann unentwegt an mit ihren stahlblauen Augen. Es ging dann nicht lange und ich musste abspritzen. Ihr eindringlicher Blick allein ließ mich zu Wachs werden. Zu Beginn noch blickte sie eher mitfühlend, vielleicht sogar mitleidig, wie eine Krankenschwester. Dann forderte sie mit blitzenden Augen und am Ende grinste sie meist recht süffisant.

Aber es kam nur selten vor, dass Ines mir diesen Gefallen tat. Ich fragte mich auch immer wieder, ob sie es mehr aus Gefälligkeit oder doch eigener Lust tat, wünschte mir das Zweite. Es war ein offenes und unausgesprochenes Geheimnis zwischen uns, dass ich es mir sonst sehr oft selbst tat. Was hätte ich denn auch sonst tun sollen. Ines hatte den Schlüssel zum Sex zwischen uns, doch schloss sie das Schloss immer seltener auf.
Es war wohl auch in dieser Zeit, dass ich immer mehr die Arbeit im Haushalt übernahm. War dies früher noch die Sache von uns beiden verlagerte sich immer mehr Arbeit zu mir. Mir machte das nichts aus, ich tat alles immer gerne und dich wollte keine Streitdiskussionen. Es war wohl auch so, dass mir das Ungleichgewicht gar nicht auffiel zunächst. Ich fragte mich manchmal, ob Ines dies bewusst sei, oder ob es sich ohne ihre Absicht so einschlich. Manchmal hatte ich schon den Verdacht, dass sie im Wissen der immer ungleicheren Verteilung der Hausarbeit lebte und agierte. Es kam auch vor, dass sie etwas spitzer oder fordernder ihre Wünsche oder Anweisungen formulierte, was ich bisher so nie kannte von ihr. Doch es machte mir nichts aus, ich kochte und wäschte ja immer schon gerne und Ines zufriedenzustellen war für mich das Wichtigste.

Sie hatte dann auch tatsächlich immer weniger Zeit. Abends ging sie oft in die Gemeinschaftsunterkunft in unserer Stadt, um dort bei der Integration der Flüchtlinge zu helfen. Ich war ja anfangs total dagegen, eigentlich konnte mich Ines nie davon überzeugen, dass dies wichtig und richtig wäre. Doch ich willigte ein, als sie eines Abends davon begann zu erzählen. Ich wollte nicht als ausländerfeindlich und altbacken dastehen. Ines war bei diesem Thema sehr diffizil und das Thema mit den Flüchtlingen war ein wenig ein rotes Tuch für uns beide. Wir hatten da unterschiedliche Meinungen, wobei ich mich da immer schnell Ines Meinung anpasste um des Friedens willen.

Sie ging dann dreimal pro Woche abends da hin. Ihre Mutter und ihre Freundinnen waren dann voll des Lobes für ihr ehrenamtliches Engagement, was sie auch sichtlich genoss. Ich gewöhnte mich an diese neue Situation und versuchte auch das Gute darin zu sehen. Es war immer schön, wenn sie sich vor dem Weggehen nochmal ein wenig herrichtete im Bad. Während ich noch die Küche aufräumte, kuckte ich zwischendurch immer wieder mal kurz rüber in das Bad, sie ließ ja die Türe meist offen. Ihre blonden Haare trug sie nun ganz kurz, hinten hoch Geschoren. Es gab ihr einen strengeren Ausdruck. Sie cremte sich dann als das Gesicht etwas ein, strich sich überprüfend über die kurzen Haarstoppeln und strich sich die Kleidung zurecht, während sie kritisch ihr Spiegelbild musterte. Die Wichtigkeit, die sie in dieses Ritual legte und die Akkuratheit, mit der sie dann das Bad verließ triggerten mich immer wieder. Ich pendelte dann meist locker mit dem abzutrocknenden Geschirr in den Händen zwischen Küche hin und her, plauderte etwas mit ihr und legte das Timing dann meist so, dass ich ihr dann beim Anlegen der Schuhe in den Ausschnitt gaffen konnte, wenn sie sich tief zu den Schuhen hinunterbückte. Meist trug sie lockere Oberteile, die den Blick dann freigaben bis zu den weiß schimmernden Brustansätzen und dem weißen BH. Es waren dann immer Einblicke, die mein Kopfkino ankurbelten. Wenn sie dann als weg war hatte ich ja herrlich viel Zeit und war ungestört um ausgiebig zu masturbieren.
 

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