Mohammed (jambisches Sonnet)

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Er hebt die hand und hebt die hände -
Er hebt sie auf in einer goldnen stadt.
Er fand den anfang. fand das ende
das keinen anfang und kein ende hat.

Er hebt und senkt sein angesicht -
Er hebt es auf in einer goldnen stadt.
Er spricht von liedern, nächten, licht
das weder raum noch zeiten hat.

Er kennt nur wand. Er kennt nur wände
Er setzt in wüsten wände hin.
Er hebt die hand und hebt die hände
und Er hebt die hand zum wider sinn

mal weiß Er Alles und mal weiß Er nicht.
nicht selten spricht Er lauter, als Er spricht.
 
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prakaduum

Mitglied
ich hab das automatisch angeklickt, und bevor ich deinen Namen gelesen habe,
dachte ich, das ist ein Kracher.

Ich steh auf solche endlosSchleifen, die so lange im Gehirn rattern, bis sie keinen Sinn ergeben oder schlüssig werden.



In der ersten Strophe hat das eine schöne Regelmäßigkeit zwischen 4 Hebungen, 5 Hebungen, 4 Hebungen, 5 Hebungen.
Das geht ab der achten Zeile leider verloren.
Oder war das so gewollt?

Ich muß jetzt aufhören, dein Gedicht zu lesen, denn sonst rattert es in meinem Kopf die ganze Nacht lang,
weil ich damit rumspielen will.

Vielleicht nächste Woche wieder
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen Dank Alex :)

Hey prakaduum

Der Text ist extrem schnell entstanden. Ich habe ihn quasi vor mich hingedacht und dann nur noch aus dem Kopf abgetippt. Dementsprechend wenige Gedanken, habe ich mir über Metrik gemacht. Im nachhinein, habe ich dann nur die letzte Zeile noch einmal verändert und natürlich, um die Ambivalenz dieser Figur zu zeigen, die farbliche Darstellung eingefügt.
 


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