Morgenelegie

blackout

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Zeiten gehen, Zeiten kommen.
Ich ging durch die Zeiten,
hellsichtig dann und wann, vergangen.
Der Wind von gestern.

Jahre gingen, Jahre kamen.
Stimmen von einst im Erinnern.
Jahre, Gesichter, Gestalten, wolkig,
unscharf die Blicke.

Schwarz die Pappeln gegenüber,
haushoch, Wind in den Zweigen,
gepflanzt von Unbekannten,
die sie längst vergaßen.

Sinnend am offenen Fenster ich,
kerzengleich flackert Vergangenes auf,
und der heutige Tag wie alle Tage
im Nebel des Ungewissen.





















 

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