Örtliche Verschiebung

blackout

Mitglied
Nunmehr zwei Länder,
in einem war ich, im anderen
bin ich, die Fahnen gewechselt
und keine Rede von Liebe, auch
liebt man wohl kaum aus der Nähe,
wenn Liebe nur eigenes Fühlen ist
in Schmerz und in Leiden.

So gehen die Tage, die Nächte,
sie sagen dir, wer du bist; vielleicht,
dass in den Katakomben
unserer Gedächtnisse ein Ort
existiert, an dem wir uns erkennen,
in meinen Versen sogar
suche ich mich.
 

Perry

Mitglied
Hallo Blackout,

die Suche nach sich selbst ist ein zentrales lyrisches Thema.
Aus den Bildern spricht Einsamkeit und schmerzvolles Erfahren.
Möge die Suche, wo auch immer für das LI erfolgreich sein.
Gern hineingespürt!
LG
Manfred
 

blackout

Mitglied
Sicher, Perry, jedes Schreiben ist im Grunde eine Suche des Autors nach sich selbst. Nun lebt er aber nicht allein auf der Welt, und die äußeren Gegebenheiten wirken auf ihn ein.
Diese beiden Elemente, das Innere und das Äußere, vereinen zu können, darin besteht die Kunst des Überlebens.

Ich bedanke mich für dein Interesse an diesem Gedicht.

blackout
 

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