ohne wärme und licht

2,00 Stern(e) 1 Stimme

noah-p

Mitglied
ich will mich nicht trösten lassen

all das fröhliche
verschlungen vom schwarzen strudel
aus dem die finsternis kriecht

sie leiden
und wissen es nicht
ihr egoismus
hält ihre schafe im trockenen
doch sie sind schwarz

sie sind nur ein kleines zahnrad
im riesigen sandgetriebe
und werden als bauern geopfert
doch sie können es nicht wissen

sie halten ihre arschkarte
als ein ass im ärmel
es wird die letzte sein
die sie ausspielen

ihr armutszeugnis ist für sie
wie der fels in der brandung
doch am ende ihres holzweges
warten die fluten

aus ihren augen
fließen tränenströme
bis hinunter zu ihrem mund
der geschmack vom salzigen
erreicht ihr herz
und macht sie durstig
nach der hoffnung
die auf ihrem lebensweg
verletzt zurückgeblieben ist


nein
ich will mich nicht trösten lassen
das leid ist jetzt
mein zuhause geworden
in dem keine fenster sind

ohne wärme und licht
 
Zuletzt bearbeitet:

Tula

Mitglied
Moin Noah
Momentan findet LL wieder einmal zu sich selbst zurück. So mancher zieht die letzte Arschkarte (hatten wir doch schon mehr als einmal?) und der Rest der Leser und Autoren interessiert nicht.
Irgendwie passt das Gedicht dazu.

LG
Tula
 

Mimi

Mitglied
Hallo noah...
...ja irgendwie tue ich es mir schwer mit solchen Texten...
...inhaltlich wird viel gesagt... und dennoch kommt bei mir nichts Inhaltliches rüber...
...wen meinst du mit "sie" ?...
... und wie kann ein Armutszeugnis ein Fels in der Brandung sein...
...mich überzeugt es nicht...egal was ich auch hineininterpretiere...

...sonnige Grüße an dich...
Mimi
 

Franke

Foren-Redakteur
Teammitglied
Hallo noah,

mir ist das des Schlechten zu viel. In der Heftigkeit kauft dir das der Leser nicht mehr ab.

Liebe Grüße
Manfresd
 

noah-p

Mitglied
Muss nicht jedem gefallen.
Die Einschaltquoten sprechen eine andere Sprache...
lg
n
 
Zuletzt bearbeitet:

anbas

Mitglied
sie halten ihre arschkarte
als ein ass im ärmel
Hallo noah,

diese Stelle gefällt mir am besten.

Ja, es ist evtl ein wenig zu viel des Düsteren. Besonders ab "aus ihren Augen ..." empfinde ich den Texz als zu dick aufgetragen. Doch bis dahin gefällt mir das Gedicht und die einzelnen Formulierungen wie z.B.
ihr egoismus
hält ihre schafe im trockenen
doch sie sind schwarz
oder
doch am ende ihres holzweges
warten die fluten
ausgesprochen gut.

Im Moment würde ich dennoch nur 3 Sternchen wegen des "zu viel des Guten" geben ;).
Da ich aber der Meinung bin, dass sich hier noch mehr herausholen lässt, warte ich noch etwas mit der Besternung ab :cool:. Vielleicht bearbeitest Du es ja noch mal.

Liebe Grüße

Andreas
 

noah-p

Mitglied
Herzlichen Dank Andreas,

ich habe etwas Schärfe herausgenommen.
Es scheinen hier viele gleicher Meinung zu sein. Und ich will euch natürlich nicht quälen :cool:

LG
Noah
 

revilo

Mitglied
Sorry, noah, so sehr ich Deine sonstigen Texte sonst schätze.......das ist definitiv zu viel Gejammer....Lg revilo
 

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