Oje, der jüngste Rittersohn, ab 4 Jahren

4,00 Stern(e) 4 Bewertungen

molly

Mitglied
Oje, der jüngste Rittersohn

1.Teil 2.Teil 3.Teil 4.Teil

Vor langer Zeit lebte einmal der Ritter Edelbert auf der Burg Knirsch. Er hatte drei Söhne, Hug, Grant und Oje. Sorgen bereitete ihm nur der jüngste. Oje war ein kleiner Kerl, der weder gut kämpfen noch reiten konnte. Wieder einmal fiel Oje beim Reiten vom Pferd.

Der Vater zog ihn am Jackenkragen herauf und polterte los: „Du Tollpatsch, ein eigenes Pferd wirst du noch lange nicht bekommen. Den Esel im Stall schenke ich dir. Er heißt Baldwin. “ Die Brüder lachten laut, riefen „Oh Je“ und ritten mit dem Vater zur Burg zurück. Oje warf sich auf den Boden und legte den Kopf auf die Arme. Niemand sollte sehen, dass er weinte.

Bald jedoch setzte er sich auf, wischte die Tränen aus dem Gesicht, und putzte sich die Nase. Kein Mensch durfte ihn noch einmal auslachen und „Oh je“ nennen. Oje beschloss in die Welt zu reiten und erst zurück zu kommen, wenn er nicht mehr vom Pferd fiel und prima reiten konnte. Er stopfte sein bestes Hemd in die Hose, zog die neuen Stiefel an und hängte sich einen Umhang über die Schultern. Dann verabschiedete er sich von Mutter und Vater.

Oje stieg auf Baldwin und ritt langsam los. Bald überholten ihn die Brüder. Vor Schreck stürzte Oje vom Esel und wieder lachten die Brüder. Hug warf ihm einen Rucksack zu und sagte: „Oh je, das brauchst du, damit du nicht gleich verdursten und verhungern musst.“ Grant gab ihm eine Decke. „Die benötigst du für die kalten Nächte. Pass gut auf, Brüderlein und erzähle uns nach deiner Reise von deinen großen Abenteuern. Wir reiten in die Stadt, trinken Apfelsaft, essen Bratwurst und fahren Karussell. Bis du dorthin kommst, sind wir längst wieder zuhause.“

Die Brüder ritten weiter und Oje setzte seinen Weg bedachtsam fort. Wenn Baldwin Hunger hatte, stieg er ab und führte ihn auf eine Wiese. So reisten sie sehr lange, bis die Nacht hereinbrach. Oje lenkte Baldwin in den Wald und der strebte auf eine Mulde zu. Hier breitete Oje die Decke aus und legte sich darauf. Der Esel setzte sich daneben.

Oje seufzte, noch nie hatte er im Wald übernachtet. Sein weiches Bett fehlte ihm. Zunächst gelang es ihm nicht, einzuschlafen. Im Gebüsch neben an knisterte es, ein Käuzchen schrie und kurz darauf bellte ein Fuchs.

Wie gut, dass Baldwin neben ihm saß. Er streichelte den Esel und schloss die Augen. Schon im nächsten Moment öffnete er sie wieder. Baldwin hatte ihn leicht angestoßen. Oje hörte tiefe Brummstimmen, und eine wehte bis zu ihm herüber:

„Noch bevor morgen die Sonne aufgeht, holen wir uns die Pferde des Ritters Edelbert.“

Das verhieß nichts Gutes! Oje wollte sofort aufstehen und den Vater warnen, aber Baldwin legte den Kopf auf Ojes Rücken. „Ja, wir warten noch“, flüsterte Oje und überlegte. Die Räuber würden bald schlafen, dann konnte er losreiten.

Er lauschte eine Weile, bis die Brummstimmen endlich verstummten. Oje stand leise auf und führte den Esel zurück zum Weg. Er stieg auf sein Tier, hielt sich an dessen Mähne fest und flüsterte ihm ins Ohr: „Lauf, so schnell du kannst.“ Baldwin jedoch ging erst langsam und leise an drei Bäumen vorbei, danach rannte er los.

Oje klammerte sich an Baldwins Kopf. Er durfte nicht vom Esel herabstürzten. Endlich gelangten sie zum Burgtor, das noch fest verschlossen war. Oje rief:

„Macht auf, ich muss dringend zu meinem Vater!“

„Der schläft, komm später wieder“, sagte der Torwächter.

„Dann ist es zu spät, Räuber sind im Wald“, rief Oje zurück.

Der Vater war inzwischen aufgewacht und schaute aus dem Fenster. Er schüttelte den Kopf.

„Oje, was willst du so früh? Es ist noch nicht einmal Taghell“, rief er.

„Die Räuber im Wald werden deine Pferde stehlen, du musst sie von der Pferdekoppel in den Stall treiben lassen,"antwortete Oje.

„Oh, je, ich muss gar nichts, ich glaube, du hast geträumt. Wache, lass ihn herein, er soll sich ausruhen und seine Reise bei Sonnenschein fortsetzen.“ Ritter Edelbert schmetterte das Fenster zu. Am liebsten wäre Oje gleich wieder umgekehrt, jetzt hatte auch der Vater dieses blöde Wort gesagt. Aber Oje biss die Zähne zusammen, lief in den Stall und öffnete das Tor zu Weide. Die Pferde standen ruhig zusammen. Oje schritt langsam auf sie zu. Sein Herz klopft laut, er fürchtete sich vor den großen Tieren. Plötzlich ging Baldwin neben ihm her. Der Esel schrie kurz auf und mit seiner Hilfe gelang es Oje, die Pferde in den Stall zu treiben. Nur zwei, die in der hintersten Ecke der Weide schliefen, blieben zurück. Bald würde die Sonne aufgehen. Oje verriegelte den Pferdestall und ging mit Baldwin zur vorderen Türe hinaus. Er holte sich in der Burgküche ein Brot, füllte seine Wasserflasche auf und nahm ein paar Möhren für seinen Esel mit. Während Oje mit Baldwin davonritt, hörte er die wilden Rufe der Räuber, die auf die Pferdekoppel eindrangen. Er kümmerte sich nicht mehr um das, was auf der Burg passierte und ritt ruhig weiter, seinem nächsten Abenteuer entgegen.

2.Teil

Ritter Edelbert, Ojes Vater, hörte die Pferde wiehern. Was hatte Oje wieder angestellt? Aber dann vernahm er fremde Stimmen auf der Pferdkoppel. Sofort verließ er sein Zimmer, weckte Ojes Brüder.

„Hug, Grant! Sofort aufstehen und zu den Pferden.“ Der Ritter stürmte auf die Weide. Schon setzte sich ein Räuber auf das schwarze Pferd. Doch der Ritter packte ihn am Fuß und zog ihn vom Pferderücken. Unsanft landete der Räuber im Misthaufen und Dreck spritzte herauf. Auch dem zweiten Räuber gelang es nicht, das Pferd zu stehlen, es galoppierte laut wiehernd über die Weide. Die Räuber flohen. Der Ritter wollte ihnen nacheilen, da bemerkte er, dass er noch sein Nachthemd anhatte, und an seinen nackten Beinen klebte etwas von dem hoch geschleuderten Mist.

„Wie eklig“, rief der Ritter aus, und eilte flugs zur Burg zurück. Hug und Grant liefen ihm entgegen.

„Ihre Schlafmützen“, schimpfte der Ritter. „Ohne euren Bruder Oje hätte ich jetzt keine Pferde mehr! Galoppiert ihm nach, ich möchte mich bei ihm bedanken.“

Hug bemerkte: „Wir haben noch nicht gefrühstückt.“

„Das ist mir gleich. Reitet sofort los, weit wird er nicht gekommen sein.“ Der Ritter hastete in sein Zimmer, um sich zu waschen und anzuziehen. Hug und Grant schlenderten gemütlich in die Burg zurück. Hug meinte, dass sie Oje auf ihren schnellen Pferden bald einholen würden und setzte sich zusammen mit Grant in die Küche, um zu frühstückten.

„Stimmt“, sagte Grant. Wenn mein Magen knurrt, reite ich schlecht." In aller Ruhe aßen sie Brot, Eier und Speck. Erst danach schwangen sie sich auf ihre Pferde.

Grant sagte: „Eigentlich wollte ich heute mit Pfeil und Bogen schießen. Immer dieser Oh je!“

„Das kannst du wirklich laut sagen. Ich hatte vor angeln zu gehen. Komm, lass uns reiten mit dem Wind, dann fangen wir unser Brüderlein bald ein“, antwortete Hug.

Gesagt getan. Die Brüder stoben los.

3.Teil
Oje ritt weiter und summte ein Lied. Ihm gefiel der Waldweg und auch Baldwin trotte zufrieden dahin. Plötzlich spitzte der Esel die Ohren und Oje hörte Pferdegetrappel. Schnell stieg er ab und führte den Esel in den Wald hinein. Hinter einer hohen Hecke versteckten sich die beiden.

Oje wusste nicht, dass die Banditen kein Pferd von seinem Vater gestohlen hatten und dachte, die Räuber ritten vorüber. Er wartete noch eine Weile, bevor er mit Baldwin sein Versteck verließ. Gemütlich ritten sie weiter.

Ojes Brüder jedoch schwitzten bald vom schnellen Ritt. Hug hielt sein Pferd an. Er sagte: „Wir haben lange genug gesucht. Ich habe Durst, komm, Bruder, reiten wir nach Hause und sagen dem Vater, dass wir Oje nicht gefunden haben.“ Grant ritt langsam weiter. „Sieh nur, Hug, da vorne steht ein kleines Haus, vielleicht hält sich Oje dort auf, lass uns nachschauen. Bestimmt gibt es in der Bude etwas zum Trinken.“ Damit war Hug einverstanden und nun galoppierten sie auf das Haus zu.

Auf der Bank neben der Haustüre saß eine alte Frau. Sie hielt einen Stock in beiden Händen und hatte ihren Kopf daraufgelegt.

Grant rief. „Wir suchen unseren Bruder, er ist mit einem Esel unterwegs. Hast du ihn gesehen?“

Die Frau hob den Kopf und antwortete knapp: „Nein. Ich bin die Waldfrau Ambrosia und wer seid ihr?"

Hug sagte: „He, Alte, das geht dich nichts an. Wir haben Durst, hol uns was zu trinken.“

„Nein“, sagte die Frau, „geht zum Brunnen, daraus dürft ihr trinken und bringt mir einen Eimer voll Wasser mit.“

„Wir sind nicht deine Diener, hol dein Wasser selber“, antwortete Hug.

Die Brüder ritten zum Brunnen und erfrischten sich mit dem kühlen Wasser. Als sie zurück trabten, fragte die alte Frau: „Haben eure Pferde keinen Hunger?“

„Natürlich, aber du wirst ihnen nichts geben, so wie du uns kein Wasser gegeben hast“, maulte Hug.

„Nun, die Pferde können nichts dafür, dass ihr so unfreundlich seid. In der Scheune habe ich einen Sack mit Hafer. Er steht weit hinten. Geht hinein und füttert eure Pferde.“

Das ließen sich die Brüder nicht zweimal sagen. Sie führten die Tiere hinein, direkt auf den großen Sack mit dem Futter zu. Die alte Frau sprang auf, lief zur Scheune und sperrte sie mit einem großen hölzernen Riegel zu. Die Brüder merkten gleich, dass das Scheunentor geschlossen wurde und noch ehe die Pferde satt waren, pochten sie heftig gegen das Tor.

„Mach sofort auf, alte Frau“, schrie Hug. „Wir erzählen das sonst unserem Vater, dem Ritter. Er wird dich in den Kerker einsperren.“

Sie schrien um Hilfe, flehten und baten die Frau, die Scheune zu öffnen. Doch niemand hörte sie. Erschöpft setzten sie sich auf einen Strohballen.

4.Teil

Ambrosia wartete, bis das Geschrei der Brüder verstummte. Dann eilte sie in ihre Küche. Hinter dem Bild an der Wand verbarg sich eine Türe, die zur Scheune führte. Sie hängte das Bild ab und öffnete den geheimen Eingang. Die Frau schlich hinein, bis sie Grant und Hug sah. Dann klopfte sie laut mit ihrem Stock auf den Boden. Die beiden Jungen schrien vor Schreck laut auf und sprangen vom Stroh.

„Seid still“, befahl die Frau. Ihr seid unhöfliche und freche Lümmel. Doch wenn einer hier vorbei kommt, und etwas freundliches von euch berichten kann, lasse ich euch morgen früh nach Hause. Aber seid still, sonst hört ihr nicht, was die Menschen von euch sagen.“

Rasch verschwand sie wieder durch den heimlichen Eingang. Hug und Grant liefen zur der Stelle, wo eben noch die Frau stand. Aber sie sahen sie nicht mehr, fanden weder die Türe, noch einen anderen Ausgang.

Hug flüsterte: „Wir sind bei einer Hexe, ich schreie laut, wenn jemand draußen ist.“ Grant schüttelte den Kopf: „Nein, wir müssen doch wissen, ob jemand über uns etwas freundliches sagt.“

Kaum saßen die Brüder wieder auf dem Stroh, hörten sie einen Reiter.

„Das ist sicher Oje, er wird uns helfen.“, sagte Hug.

„Was kann er Gutes von uns berichten? Nichts!“ antwortete Grant. Die beiden senkten den Kopf. Sie wussten, wie oft sie Oje geärgert hatten. Dann hörten sie, wie der Reiter rief:

„Ich grüße dich, Waldfrau Ambrosia. Der Ritter Edelbert vermisst seine drei Söhne.“

Ambrosia fragte: „Wie heißen sie?“

„Hug, Grant, und Oje“, antwortete er.

„Die Namen habe ich noch nie gehört. Erzähle, wie sind die Burschen?“

Der Reiter berichtete Ambrosia, dass die Söhne des Ritters wilde Kerle, oft frech und unfolgsam seien. Ohne ein freundliches Wort über die Rittersöhne auszusprechen, verabschiedete sich der Reiter von Ambrosia und ritt schnell davon.

Nun riefen die Brüder in der Scheune wieder um Hilfe, aber der Reiter war längst fortgeritten. „Ob wir jemals diesen Ort verlassen werden?“ jammerte Hug und Grant zuckte hilflos mit den Schultern.

Fortsetzung folgt
 
Zuletzt bearbeitet:

AVALON

Mitglied
Hallo @molly,

eine viel versprechende Kindergeschichte. Das Wortspiel zu dem Vornamen Oje ~ Oh je gefällt mir gut.

Ein lieber Gruß
AVALON
 

molly

Mitglied
Hallo AVALON, hallo Fee,

herzlichen Dank fürs Lesen und die Sterne.
Ich wünsche Euch einen friedvollen vierten Adventsonntag.

Liebe Grüße
molly
 

ahorn

Mitglied
Hallo molly,

endlich einmal wieder ein Mehrteilen. In guter Molly Sitte formuliert und für dein Publikum punktgenau und mit Spannung geschrieben.
Dennoch fand ich ein paar Kleinigkeiten, Logikbrüche, über die der eine oder andere deiner kurzen Leser stolpern könnte.


Vor langer Zeit lebte einmal (Wie oft lebte er dort?) der Ritter Edelbert auf der Burg Knirsch.

Sorgen hatte er um den jüngsten, denn PUNKT Denn Oje war ein kleiner Kerl, der weder gut (prächtig / toll / mega) kämpfen noch reiten konnte.
Aber bereitete er ihn nicht eher Sorgen?

Wieder einmal fiel Oje bei einem Ritt (beim Reiten / bei einem Ausritt) vom Pferd.
Der Vater zog ihn am Jackenkragen hoch und polterte los:
Ziehen ist eine Bewegung und hoch ein Endzustand: Der Vater zog ihn am Jackenkragen zu sich hoch … / Der Vater zog ihn am Jackenkragen herauf …

Den Esel im Stall schenke ich dir. Er heißt Baldwin.

Oje warf sich (Bäuchlings oder ähnlich, dann klappt es auch mit dem Gesicht) auf den Boden und legte seinen den (Welchen sonst) Kopf auf die Arme.

Oje beschloss in die Welt zu reiten und erst zurückzukommen, wenn er nicht mehr vom Esel fiel (War er nicht zuvor vom Pferd gefallen?) und gut (prächtig …) auf einem Pferd reiten konnte. Er stopfte sein bestes Hemd in die Lederhose (Warum tut er das? Ist die Lederhose sein Rucksack?) , zog eine wollene Jacke Wolljacke darüber (Darüber? Über die Lederhose?) und hängte seinen Umhang über die Schultern.
Du hast sicherlich den Saum des Hemdes gemeint. Aber wozu das Ganze? Ist es wichtig, das er eine Lederhose anhat?

Oje stieg auf seinen Esel (Ist bereits bekannt.) Baldwin und ritt langsam los.

Vor Schreck stürzte Oje von Baldwin vom Esel (Wiederholung) und wieder lachten die Brüder …

„Oh je, das brauchst du, damit du nicht gleich verdursten und verhungern musst. verdurstest und verhungerst.

„Die benötigst du für jede kalte Nacht (für die kalten Nächte oder wenn es nachts kalt ist) . Mach‘s (Kinderbuch: Mache es) gut, …

Die Brüder ritten weiter und Oje setzte seinen Weg langsam (Vielleicht gemächlich / bedächtig …) fort.

…, bis es dunkel wurde (Bis die Nacht hereinbrach – du sparst dir das Passiv). Oje lenkte seinen Esel in den Wald (Ritt er nicht durch den Wald?) und der strebte (Das Verb gefällt mir in diesem Zusammenhang, aber sieht das auch ein 4-jähriges Kind?) auf eine Mulde zu. Hier breitet Oje die Decke aus und legte sich darauf. Baldwin setzte (Ist er nicht ein Esel?) sich daneben.

Im Gebüsch nebenan knisterte es, ein Käuzchen schrie und kurz darauf bellte (Bellen die? Ich habe keinen blassen Schimmer) ein Fuchs.

Er streichelte den Esel ihn und schloss die Augen. Schon im nächsten Moment öffnete er sie wieder. Baldwin hatte ihn leicht angestoßen und spitzte die Ohren.
Mit den Ohren habe ich so mein Problem. Erstens ist das bloß eine Redewendung und zweitens wie kann er das sehen? Es ist Nacht, sie sind im Wald und von einem Feuer steht nirgends etwas.

Oje hörte tiefe Brummstimmen , und eine wehte bis zu ihm herüber (Wenn die andern nicht zu ihm herüberwehen, kann er sie nicht gehört haben.) :
„Noch bevor morgen die Sonne aufgeht, holen wir uns die Pferde des Ritters Edelberts (Es gibt bestimmt mehrere Ritter in der Region.) .“

Oje wollte sofort aufstehen und den Vater warnen, aber Baldwin der Esel schüttelte den Kopf (Es ist finster.) .

Dann stand er leise auf und führte den Esel Baldwin zurück zum Weg. Er stieg auf sein Tier (Worauf sonst.), …

Oje klammerte sich an Baldwins dessen / seinen Kopf.

„Der schläft, komm später wieder ,“ “, sagte der Torwächter.

Danach schmetterte der Ritter Vater oder Edelbert das Fenster zu.

Aber Oje biss sich auf die Zähne, …
Bitte? Was tat er? Hat er schon die Dritten?

Oje schritt langsam schlich auf sie zu. Sein Herz klopft laut , …

Nur zwei, die in der hintersten Ecke der Weide schliefen, konnte er nicht vor den Räubern retten.
Ob er sie rettet, kann er nicht wissen. Einen besonderen Charme hätte es, wenn es die Pferde seiner Brüder sind.

Bald würde die Sonne aufgehen. Oje verriegelte den Pferdestall und ging mit Baldwin zur vorderen Türe hinaus. Er holte sich in der Burgküche ein Brot, füllte seine Wasserflasche auf und nahm noch ein paar Möhren für seinen Esel mit. Der Tag brach an, während Oje mit Baldwin davonritt . Hörte er schon Er hörte die wilden Rufe der Räuber …


Liebe Grüße
Ahorn
 

molly

Mitglied
Hallo Ahorn,
Du bist ein Schatz, danke Dir für die vielen Ratschläge, die ich gut gebrauchen kann. Vor Weihnachten werde ich das nicht mehr schaffen, Oh je.
***** für Textarbeit

Liebe Grüße

molly
 

ahorn

Mitglied
Hallo Molly und ein gesundes 2023,

Ritter Edelbert, Ojes Vater, hörte die Pferde schreien wiehern .

Aber dann vernahm er fremde Stimmen auf der Pferdekoppel. Sofort verließ er sein Zimmer, weckte Ojes Brüder.

Schon setzte sich ein Räuber auf das (Haben sie bloß einen Rappen?) schwarze Pferd. Doch der Ritter packte ihn am Fuß und zog ihn vom Pferderücken. Unsanft landete der Räuber im Misthaufen und Dreck spritzte hoch herauf.

„Wie eklig“, rief der Ritter aus , und eilte flugs zur Burg zurück. Hug und Grant liefen ihm entgegen.
„Ihre Schlafmützen“, donnerte schrie / brüllte der Ritter.

Reitet sofort los, weit wird er noch nicht gekommen sein.

Hug und Grant schlenderten gemütlich in die Burg zurück. Hug meinte, dass sie Oje auf ihren schnellen Pferden bald einholen würden und setzte sich zusammen mit Grant in die Küche KOMMA um zu frühstückten.
„Stimmt“, sagte Grant. Wenn mein Magen knurrt, kann ich schlecht reiten reite ich schlecht.

Grant sagte DOPPELPUNKT „Eigentlich wollte ich heute mit Pfeil und Bogen schießen. Immer dieser Oh je!“

Komm, lass uns schnell reiten mit dem Wind zügig aufbrechen , dann fangen wir unser Brüderlein bald ein“, antwortete Hug.
Gesagt getan , die . Die Brüder stoben los.

Liebe Grüße
Ahorn
 

molly

Mitglied
Danke Ahorn, habe schon einige Deiner guten Vorschläge umgesetzt.
Ein Dank an Dich, Inge, für Dein treues Lesen und die Sterne. Das ist jetzt zum Glück nicht hochpusht.
Ich wünsche allen eine gute Woche
molly
 



 
Oben Unten