Sex mit Madonna

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Terminator

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Sex mit Madonna


Uschi hatte die Schnauze so voll. Immer wieder hatte sie versucht, Heinz-Ekkehart zu erklären, wie sie´s gerne hätte. Natürlich nicht gleich von Anfang an! Da hatte sie abgewartet, was er so machen würde, und er machte eine ganze Menge. Es war ja nicht so, dass er völlig untalentiert war, sein Talent war sogar von außerordentlicher Statur und stellte sie derart prompt auf, dass sie jedesmal liebevoll lächeln musste. Potenzprobleme hatte dieses Talent nicht. „Wenn einem der liebe Gott so wunderbares Werkzeug mitgegeben hat, sollte man eigentlich den Meister machen“, dachte sie sich am Anfang. Am Anfang! Der mentale Wahnsinn der ersten Verliebtheit hatte ihren Blick getrübt.
Sie vergaß ihre Erfahrungswerte, ignorierte deutliche Zeichen. Heinz-Ekkehart näherte sich ihr gewöhnlich von hinten – „per verso“, pflegte er das zu nennen –, kaum dass sie in die Nähe eines Bettes oder eines Tisches kamen. Er nahm ihre Brüste in die Hände und drängelte seinen Jonny an ihren tiefen Rücken. Sie schätzte dieses Gefühl außerordentlich, dieses unmissverständliche Drängen, und verblieb gebückt in der sicheren Erwartung, dass er ihre Kleider hochschlagen, ihren Slip runterreißen und ihren ausladenden Arsch greifen würde. Heinz-Ekkehart tat jedoch nichts dergleichen, er drängelte und drückte, schubberte, und Jonny wuchs. Also drehte sie sich um, ging nieder auf die Knie und bewunderte aus dieser Perspektive sein Talent. Er schmeckte übrigens nach „nichts“. Wirklich nach nichts. Heinz-Ekkehart war kein übertrieben reinlicher Mensch, sie mochte diese natürliche Sauberkeit, aber sein Jonny war und blieb geschmacklos. Sie versuchte einmal, ihn in Champagner zu tränken vor der oralen Begutachtung, aber alles, was sie schmeckte, war entperlter Champagner. Dann lieber aus dem Glas. Den Sekt, nicht den Jonny.
Heinz-Ekkehart folgte seinerseits schon bald auf den Boden und drängte zwischen ihre Beine. Sein Haupthaar ähnelte übrigens in Farbe und Beschaffenheit ihrem Schamhaar, sie mochte diese Vermischung sehr, aber alle Versuche, ihr Dreieck auf Zopflänge wachsen zu lassen, um es Heinz-Ekkehart um die Stirn zu legen, scheiterten an den natürlichen Grenzen des Wachstums. Dort unten werkelte er also nach allen Regeln der Kunst herum. Tapfer suchte er ihre kleine Doris, mit 60 Anschlägen pro Minute schlug seine Zunge in die Mitte ihres Zentrums, eine erstaunliche Leistung. Uschi geriet ins Grübeln. Übte er heimlich? Massierte er seinen Zungenmuskel?
Zugegebenermaßen brachte diese sportliche Höchstleistung nicht den gewünschten Erfolg. Ihre Doris zog sich nach anfänglicher Neugierde erst mal erschreckt zurück. 60 Anschläge in der Minute erinnerten doch mehr an eine Straßenbaumaschine als an Sex. Nach dem Rückzug brauchte es dann viel Überredung und umfangreiche Zungenakrobatik, um das verheerende Trommelfeuer auszugleichen.
Was sie bei den ersten Zusammenstößen nicht bemerkt hatte, was ihr aber immer deutlicher zu Bewusstsein kam: Heinz-Ekkehart gehörte zu der Sorte Männer, die immer nur eine Sache auf einmal machen können. Außer Bier trinken und gleichzeitig fernsehen. Während also seine Zunge zwischen ihren Beinen schlug, schleckte und schlabberte, ruhten seine Pianistenfinger in absoluter Erstarrung auf ihren Oberschenkeln. Und ruhten. Manchmal zog sie sie hoch und legte sie auf ihre Brüste, in der zitternden Erwartung, dass er gleich ihre harten Brustwarzen hart rannehmen würde. Was sie sehr geschätzt hätte. Manchmal hatte sie nachgerade den Eindruck, dass Warzen und Doris in ganz engem Zusammenhang standen, drückte man hier, zog es dort, und umgekehrt. Ein bezauberndes Dreiecksverhältnis. Aber seine Hände ruhten. Wenn nicht auf ihren Schenkeln, dann eben auf ihren Brüsten. Schwer und feucht, bis sie sich entwand, und dann ruhten sie eben woanders. Auch das ließ sie am Anfang geschehen, in Erwartung der anderen Wunderbarkeiten, die auf sie zukommen und in sie eindringen würden. Der Moment, wo sein riesiges Talent sich in Gänze in ihrem Inneren ausbreitete, entschädigte sie zunächst für alle ruhenden anderen Körperteile. Sie genoss dieses Ausgefülltsein, eine kurz vor der Schmerzgrenze stattfindende Explosion, für die Heinz-Ekkehart allerdings nichts konnte. Er steckte seinen Jonny einfach rein und verließ sich auf seine Wirkung. Auch währenddessen ruhte alles andere.
Mal griff er gedankenlos an ihre Arschbacken, und sie hoffte, dass er sie gleich packen und hochhalten würde, aber er ließ wieder los. Dann griff er an ihre Brüste, und sie freute sich aufs Gedrückt- und Gezwirbeltwerden, aber er ruhte! Den Rest der Zeit, der doch relativ kurzen Zeit, wanderten seine Hände und Lippen, falls sie überhaupt auf Wanderschaft gingen, sinnlos und unmotiviert hierhin und dorthin, trafen zufällig dies oder jenes, begaben sich unmotiviert an andere Stellen und fummelten mal hier und mal da. Bis zu einem eruptiven Schluss, nach dem Heinz-Ekkehart sofort in tiefste Erschöpfung fiel, gefolgt von mehrstündigem Schlaf.
Uschi lag neben Heinz-Ekkehart und brütete. Über entgangene Orgasmen, verfummelte Lust, gedünstete Leidenschaft.
Sie übte sich lange Monate in zurückhaltender Erwartung, dass Heinz-Ekkehart sich entwickeln würde. Sie legte immer wieder Hände und Lippen mal hier-, mal dorthin, um ihnen anschließend beim Ausruhen zusehen zu müssen. Sie trug bei sonntäglichen Spaziergängen nur Strümpfe unter dem Rock, was einzig und allein dazu führte, dass sie sich nach einer halben Stunde nirgendwo mehr hinsetzen konnte, ohne einen feuchten Fleck zu hinterlassen. Heinz-Ekkehart allerdings freute sich vor allem auf die Sportsendung um 18.00 Uhr, das Fehlen ihres Unterhöschens schien ihn eher zu irritieren. Sie schaffte indirekte Beleuchtung an im Schlafzimmer, Heinz-Ekkehart fand, dass es ein prima Einschlaflicht sei. Sie hielt sich an einen Rat ihrer Mutter und machte sich rar. Kein Sex mehr für Monate, kein kleinster Streifen nackter Haut mehr im Bad, keine Strümpfe, keine Anmache. Heinz-Ekkehart fügte sich und forderte nichts. Nach einem halben Jahr war sie selbst an der Grenze ihrer Enthaltsamkeit angekommen, fühlte sich wie eine Trockenpflaume und überfiel ihn. Das gefiel ihm sehr, aber ansonsten war alles wie immer. Erst ruhten seine Hände, nach kurzer Zeit der ganze Mann.
Uschi hatte die Schnauze gestrichen voll!
Sie vertraute sich ihren Freundinnen an. Achselzuckend bestätigten Damen unterschiedlichsten Alters, dass in ihren Betten ähnliche Fummler ihr Unwesen trieben, zerstreute, unkonzentrierte Kfz-Mechaniker oder Deutschlehrer. Ganz egal! Sie kaufte sich pornographische Videowerke, noch nicht mal die ganz billigen, sondern durchaus anspruchsvolle, also mit Text und Story. Was man ihr bot, waren Männer mit halb hängenden Gemächten, an denen gerubbelt und gerieben wurde. Und Fummler! Es wurde mal hier gequetscht, mal da gegrabbelt, nichts machte Sinn, unstet sich bewegende Männerhände, die sich nicht entscheiden konnten, ob sie eine Frau berühren oder in einem Blumenbeet Unkraut zupfen! Die so betatschten Damen schienen trotz allem einen nicht enden wollenden Orgasmus zu erleiden, wohingegen die Männer nach stundenlanger Reibung mehrere jämmerliche Sperma-Tropfen absonderten.
Es war zum Kotzen! Sich von Heinz-Ekkehart zu trennen, um ein anderes Exemplar mit ähnlichen Koordinationsproblemen zu ergattern, hielt sie für sinnlos. Er sah gut aus, er war nett, und sie hatte sich sehr an ihn gewöhnt. Mit ihm darüber zu sprechen war genauso sinnlos. Heinz-Ekkehart war – wie alle Männer – ausgesprochen konfliktscheu.
Außerdem gab es für Uschi nichts Unerotischeres, als über den Einsatz von Händen und anderen Körperteilen zu reden! Es war ein Besuch im Baumarkt, der sie auf die Lösung brachte. Sie wollte eigentlich Blumenübertöpfe kaufen, als ihr Blick an den Wäscheklammern hängenblieb.
Es gab die aus Plastik, aber auch die guten alten aus Holz. Uschi grübelte einen Moment, dann grinste sie, und anschließend wurde sie rot wie eine Tomate. Sie griff die Klammern und kaufte noch eine Menge Dinge, die sie nicht brauchte, damit der Kassiererin die Klammern nicht so auffielen. Vielleicht hatte die ja auch so einen zerstreuten Fummler zu Hause liegen und wusste genau, was Uschi mit den Dingern vorhatte!
Sie rannte nach Hause, verriegelte die Tür, schmiss sich aufs Bett und griff nach den Klammern
. Ihre Nippis hatten sich schon im Baumarkt aufgestellt in froher Erwartung, und klack, klack zwickte sie die Klammern fest.
Aua! Heinz-Ekkehart hätte sie auf die Finger geschlagen, hätte er sie derart feste gedrückt, jetzt aber wollte Uschi die volle Ladung. Sie schloss die Augen, lenkte ihre Finger zwischen ihre Beine und begann mit den kleinen Kreisen. Beinahe sofort wirkte die heilige Dreifaltigkeit zwischen geklammerten Nippis und Doris. Eigentlich zwickte es mit jeder Sekunde schlimmer, aber Uschi war wild entschlossen zu genießen, und ganz gegen ihre sonstigen Gewohnheiten kam sie nach vier Minuten. Es war nicht einer dieser langen Orgasmen, die in nicht endenden Wellen vom dicken Zeh bis zur Unterlippe wabbeln, sondern eher ein kurzer, heftiger Ausbruch, so wie kleine Kinder in einem einzigen Bäuerchen die gesamte Morgenmilch herausbringen. Egal!
Sie öffnete die Augen und sah die beiden Wäscheklammern an ihren Brüsten hängen, ein nicht gerade schöner Anblick. Vorsichtig nahm sie sie ab, kleine Schmerzensschreie ausstoßend. Die Nippel waren dunkelrot und plattgequetscht, ebenfalls nicht hübsch. Uschi hatte das Gefühl, die nächsten Tage keinen BH anziehen zu können, jede Reibung schien ihr schmerzverdächtig. An irgendeinen Sex mit Heinz-Ekkehart war nicht zu denken, aber das würde dem sowieso nicht auffallen.
Sie zog sich wieder an und kramte nach diesem Inserat. Vor Tagen hatte sie es in einer Szene-Zeitung gesehen und erst mal wieder weggelegt. Da war es! Ein neuer Laden: Erotische Accessoires für Frauen! In Lila! Die Werbung ähnelte ein bisschen einer Damenbinden-Verpackung, aber Uschi notierte sich die Adresse und fuhr los. Sie war wild entschlossen, den Weg der technischen Hilfsmittel zu Ende zu gehen.
Im Laden sank ihr Mut! Schwanznachbildungen in allen Größen und Farben reckten sich ihr entgegen. Doppeldildos, die von zwei Frauen gleichzeitig benutzt werden konnten, einfache Schwänze aus kränklich-rosa Schlabberplastik, aus Metallic-Gold, aus Silber und pechschwarz aus lackiertem Holz. Bewegliche Bananen mit Aroma, Kugeln aus allen Materialien und groß genug zum Billardspielen, jede Menge Literatur, Musik, Videos und Gleitcremes aus Thailand. Uschi wurde nervös. Und dann sah sie ihn. Den schönsten Vibrator, den sie sich vorstellen konnte. Sein Kopf war eine lächelnde Madonna, der Schaft war ihr Umhang, und ganz unten waren sich bewegende weiße Kugeln unter der Oberfläche. Die Madonna trug kleine Perlenketten, die hier und da wie winzige Noppen aus dem Schaft hervorragten. Uschi stellte sich sofort lebhaft vor, wie das alles wirken würde. Der Schaft bewegte sich in Kreisen, die man größer oder kleiner einstellen konnte, schneller oder langsamer. Uschi wurde nass!
Das Genialste jedoch war der kleine Vogel, der der Madonna zu Füßen saß und in einem spitzen Winkel vom Schaft abstand. Er hatte einen langen, weichen Schnabel, den man schnell oder langsam hacken lassen konnte, und zwar genau in die Mitte der weiblichen Orgasmus-Quelle. Doris würde jubeln. Das ganze Wunder war ebenfalls violett, aber Uschi wollte keine Rücksichten mehr nehmen. Der Spaß kostete doppelt soviel wie ein exklusives Abendessen zu zweit, und auch das war ihr egal. Sie hatte Heinz-Ekkehart so oft zum Essen eingeladen, mit meistens unbefriedigendem Ergebnis. Uschi verließ das Geschäft mit der Madonna und der Thai-Creme!
Endlich in ihrem Bett! Endlich allein! Sie zwang sich, Ruhe zu bewahren. Legte Musik auf, zog die Vorhänge zu, drehte die Heizung auf. Das Leben war wunderbar. Sie würde Ekkehartschen Sex haben unter der Woche und Sonntags-Sex mit Madonna. Die Gleitcreme war ein bisschen eklig, aber es wurde sofort glitschig. Uschi rieb auch das Gerät ein, die Plastik und die Creme schienen füreinander gemacht. Einen kurzen Moment schielte sie auf die Wäscheklammern, aber dann beschloss sie, dass dies ein Job für die Madonna allein wäre. Langsam führte sie sie ein, bewegte sie ein bisschen hin und zurück, immer tiefer, bis die Kugeln am Ende des Schafts ihren Eingang aufs angenehmste weiteten. Das hier war besser als Baumarkt-Klammern und es sah auch wesentlich eleganter aus. Die Fernbedienung hatte sie in Handnähe gelegt, und ein wenig zitternd betätigte sie das Rädchen fürs Kreisen. Die Madonna setzte sich in Bewegung! O mein Gott! Uschi hatte das Gefühl, dass mal der eine, mal der andre Eierstock angeduppt wurde, was für eine Kraft, und sie hatte noch nicht mal die höchste Stufe erreicht! Zugegebenermaßen verspürte sie eine leichte Übelkeit, wahrscheinlich war Madonnen-Sex gewöhnungsbedürftig.
Uschi wollte alles! Sie drehte den Vibrator ein wenig hin und her, bis der kleine Specht mit dem Schnabel direkt in ihrer Klitoris versank. Jetzt, jetzt würde sie den Vogel vögeln lassen. In ihrer Aufregung verdrehte sie erst mal die Einstellung fürs Kreisen und brachte die Madonna für kurze Zeit auf Hochtouren. Aua! Ihr brach der Schweiß aus. Runter auf Normalstellung. Dann begann der Specht zu hacken. Ekkeharts 60 Anschläge waren nichts dagegen. Uschi hatte nur ein bisschen gedreht, aber der Vogel zwitscherte los wie ein Besessener. Währenddessen kreiste die Madonna. Doris stülpte sich sofort nach innen, aber gnadenlos hackte der Specht weiter, Uschi spürte die Übelkeit aufsteigen, und sie versuchte noch, das Rad zurückzudrehen, bevor alles um sie herum schwarz wurde.
Heinz-Ekkehart fand seine bewusstlose Freundin mit einem irren Lächeln auf dem Gesicht. Neben ihr lag eine sich in alle Ewigkeit drehende Madonna, deren unbewegtes Lächeln einem kleinen Vogel galt, dessen Schnabel zu ihr empor vibrierte. Nach zwei kräftigen Ohrfeigen wurde Uschi wach. Sie starrte Heinz-Ekkehart an, dann fiel ihr Blick auf die Madonna, danach auf die Wäscheklammern. Und dann wieder auf den Mann. „Küss mich“, flüsterte sie. Nachdem das erledigt war, drehte sie sich um und schlief ein. Heinz-Ekkehart räumte verstört das violette Stillleben weg, steckte die Klammern in den Wäschesack und streckte sich danach auf der Wohnzimmercouch aus.
Was er tat?
Er wartete, dass Uschi wach wurde.
 

Susi M. Paul

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Servus Terminator, urlaubsbedingt wären uns deine 5 Geschichten fast durchgeflutscht, was aber echt schade gewesen wäre. Denn sie brillieren nicht nur durch hübsche Einfälle und durch eine durch und durch gute Sprachführung, sondern vor allem durch einen untergründigen Humor, der manchmal sogar an die Oberfläche hochblubbert und schreiend komisch wird - siehe hier den Orgasmus als Bäuerchen -, ohne dass du es darauf anlegen würdest, einen Gag nach dem anderen zu zünden. Sehr schön und sehr bereichernd für unsere Erotikabteilung, finden wir.
 

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