Strandpost

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A

aligaga

Gast
Es geht doch aus dem Text nicht einmal deutlich hervor, ob es sich überhaupt um eine sexuelle Beziehung handelt oder nur um eine tiefe Freundschaft zwischen einem älteren Mann und einer Frau, die fast seine Tochter sein könnte.
Stimmt! Auch das ist, wie alles an dem Stückerl, recht verschwommen und unklar. Aber wer Angst vor dem daheimgebliebenen Ehemann haben muss, bei "etwas" erwischt zu werden, wird schon nicht ganz unschuldig sein.

Witzig auch die Behauptung, es handele sich vielleicht "nur um eine tiefe Freundschaft". Wer mag das annehmen bei einem Pärchen, das sich außerhalb der "Wellness-Woche" nie trifft und nie spricht? Dass ein lediger, zwanzig Jahre älterer Mann einer verheirateten Frau Vatergefühle entgegenbringen sollte, ist absurd.

Interpretieren könnte man Texte nur dann, wenn sie Substanz haben. Aber wo nichts ist, das ist halt nichts: Der geneigte Leser rätselt, woher der "mächtige" Seelenschmerz denn plötzlich käme, der den Versetzten am Ende so beuteln soll - kein "Kliff"-, sondern ein Lufthänger!

Bumsfidel

aligaga
 

DocSchneider

Foren-Redakteur
Teammitglied
Hallo Ciconia,

schade, dass Du den Text nicht weiter ausbauen willst. Die Grundkonstellation ist doch klasse. Alle sieben Jahre ...

Viele Grüße,
DS
 

FrankK

Mitglied
Hallo, Ciconia
In drei Szenen erzählst Du die Geschichte von Bodo und Maren, letztere erscheint noch nicht einmal persönlich.

Basisplot:
Liegt relativ klar auf der Hand – Drama.
Eine merkwürdig geartete Beziehung ... endet abrupt.

Story:
Die einleitende Szene macht uns mit den Figuren vertraut. Da ist zunächst Bodo, er wird sympathisch gezeichnet, romantisch und geduldig. Maren erscheint scheu und zurückhaltend, etwas ängstlich (der eifersüchtige Gatte) aber zuverlässig.
In der zweiten Szene verdeutlicht sich ihre Ängstlichkeit auch in der Form, mit der sie die Trennung einleitet. Kein persönlicher Kontakt, nur per Brief. Bodo erkennt, dass es vorbei ist, steckt den Brief zunächst nur ein.
In der Schlussszene spaziert Bodo alleine am Strand, erkennt, dass die Beziehung vorbei ist, zieht selbst einen Schlussstrich und verbrennt den Brief, ohne ihn zu lesen. Er will keine Begründung wissen.

Randbemerkung:
Abgesehen von der „Frechheit“ ( ;) ), dass Du die Geschichte für mich als Leser nicht vollständig auflöst, verstehe ich nicht, warum es sich um ein Stück Kurzprosa handeln sollte. Für mein Empfinden ist es eine vollständige Kurzgeschichte:
Einleitung – Charaktervorstellung, Background und Szenensetting
Der Weg zum Höhepunkt – Trennungsszene, unaufgeregt und nüchtern.
Ausklang – Strandspaziergang und gedanklicher Abschluss.


Fazit:
Das Besondere an diesem Stück ist tatsächlich die nicht aufgelöste Trennung, der Leser erfährt in dieser Hinsicht faktisch gar nichts.
Die kurze gemeinsame Zeit zwischen Bodo und Maren verlief anscheinend recht harmonisch, nach erster Lesung hatte ich auch spontan den Gedanken: simples Hoppe-Hoppe-Reiter-Spiel.
Davon ist aber nicht die Rede – wenn das Absicht war, hast Du mit den Vorurteilen Deiner Leser gespielt. Ein alleinstehender Mann, eine junge Frau mit eifersüchtigem Gatten, alleine an einem schönen Ort – da kann doch nur ...

Und dann rieselte bei mir langsam die Überlegung durch – wie haben die sich kennengelernt? Wieso ist Bodo alleine, dieser sympathische Mann, wieso war Maren alleine an diesem Ort?
Was ist das für ein Ort?
Und dann reflektierte ich im Zusammenhang mit eigenem aktuellen Begebenheiten aus meinem Umfeld:
Bäderschiff – es scheint sich um einen Kurort (Nord- / Ostsee) zu handeln. Vielleicht eine Psychosomatische Kurklinik.
Bodo – alleinstehend ... vielleicht verwitwet? Hat seine Frau an den Krebs verloren, war nach einem Zusammenbruch zur Kur.
Maren – hat den Krebs besiegt, aber weiterhin massive Angstzustände, dass der Krebs zurückkehren könnte.
Maren und Bodo haben sich in der Kur kennen- und schätzen gelernt. Sie konnten sich gegenseitig stützen, gaben sich halt.
Maren war für Bodo ein Lichtblick in seiner Einsamkeit, gerne hätte er eine nähere Bindung an Maren gefunden, vielleicht in einer trüben Stunde einmal mit ihr telefoniert.
Auf der anderen Seite fand Maren eine Stütze in Bodos scheinbarer Zuversicht, ihr eigener Mann war nur eifersüchtig, kein echter Gesprächspartner für ihre Sorgen und Nöte.
Regelmäßig, jeden ersten Mittwoch im März, treffen sich Bodo und Maren, seit sieben Jahren.
Und jetzt hat Maren Schluss gemacht.
Vielleicht, weil ihr Krebs wieder gekommen ist.
Vielleicht, weil sie Bodo ersparen möchte, noch einmal mitzumachen, dies alles zu erleben.
Welch ein Drama ...


Vielleicht hattest Du aber auch nur eine platonische Freundschaft im Sinn.
Es wird kein konkretes Alter genannt, nur dass Maren und Bodo zwanzig Jahre auseinander liegen. Maren könnte früh ihren Vater verloren haben und sieht in Bodo nichts als einen väterlichen Freund ...


Es gibt bestimmt noch ein paar passende Möglichkeiten, die ohne das übliche Hoppe-Hoppe-Reiter-Spiel auskommen.


Aber wie um alles in der Welt kommst Du darauf, der Text sei verbrannt?
Verbrannt ist er nur, wenn Du es zulässt. Soll der Meisterkritiker seine Pauschalitäten doch mal konkretisieren – Du merkst schnell, dass es nur ein wenig Flugasche ist, die auf deinem Werk liegt. Einmal kräftig pusten ...


Aufmunternde Grüße
Frank
 

Ciconia

Mitglied
Hallo Frank,

alle Achtung – Du hast wirklich eine blühende Phantasie! Es freut mich sehr, dass Du Dich mit diesem kurzen Stück Prosa so eingehend beschäftigt und so viel hineininterpretiert hast.

Zunächst einmal: Für mich ist dieser Text keine richtige Kurzgeschichte, er enthält mir zu wenig Handlung. Aber darüber könnte man sicher streiten. Ich gestehe aber auch, dass mir der Bereich Kurzgeschichten vor einiger Zeit arg verleidet wurde, als dort ein Thread wegen längerer Querelen unter den üblichen Verdächtigen einfach geschlossen und trotz meiner höflichen Bitte auch nicht wieder geöffnet wurde. Dieser Gefahr wollte ich mich nicht noch einmal aussetzen.

Jetzt zu Deiner Interpretation, bei der ich einige Vermutungen klarstellen muss:
Ja, die Geschichte habe ich an der Ostsee angesiedelt. Kreidefelsen gibt es schließlich an der Nordseeküste nicht, soviel ich weiß – höchstens drüben in Dover.
Bäderschiff heißt nicht automatisch, dass es sich um einen Kurort handeln muss. Zwischen den Kaiserbädern auf Usedom oder den Seebädern auf Rügen gibt es z. B. täglich Ausflugsverbindungen mit „Bäderschiffen“. Deshalb habe ich auch in keiner Weise an Kuren oder Krankheiten gedacht. Maren ist dort
während ihrer jährlichen Wellness-Woche
Bodo spannt vielleicht einfach aus von einem anstrengenden Job. Warum sie jetzt Schluss macht, kann vielerlei Gründe haben: Vielleicht ist sie reifer und verantwortungsbewusster geworden und möchte sich doch wieder ganz auf ihre Ehe konzentrieren, vielleicht ist sie sogar schwanger und möchte Bodo diese Mitteilung ersparen – ich sehe viele Interpretationsmöglichkeiten, auch im Verhältnis der Beiden.

Und noch einmal zum Thema verbrannt: Verbrannt ist ein Text erst dann, wenn niemand mehr kommentieren oder werten mag, weil er fürchten muss, selbst niedergemacht zu werden.
Deshalb danke, dass Du diese Geschichte noch einmal aufleben lassen hast.

Gruß Ciconia
 

molly

Mitglied
Hallo Circonia,

"Und noch einmal zum Thema verbrannt: Verbrannt ist ein Text erst dann, wenn niemand mehr kommentieren oder werten mag, weil er fürchten muss, selbst niedergemacht zu werden"

So gesehen,helfen Kommentare, die nicht den Text betreffen, sondern Kritiker angreifen oder lächerlich machen, dazu, dass ein Text "verbrannt" ist. Was meinst Du?

Viele Grüße

molly
 

Ciconia

Mitglied
Hallo molly,

Kommentare sollten eigentlich ausschließlich den Text betreffen. Sicherlich kann man mit jedem anderen Kritiker auch trefflich über den Text streiten, persönliche Angriffe sollten aber natürlich vermieden werden.
Soweit die Theorie und die Netiquette … :rolleyes:

Gruß Ciconia
 
A

aligaga

Gast
Kommentare sollten eigentlich ausschließlich den Text betreffen. Sicherlich kann man mit jedem anderen Kritiker auch trefflich über den Text streiten, persönliche Angriffe sollten aber natürlich vermieden werden.
Wo hier "persönliche Angriffe" zu orten seien, die den schwachen Text "verbrannt" (sic!) hätten, bleibt ganz das Geheimnis seiner UrheberIn.

Dass sich gewisse Autoren stets persönlich angegriffen fühlen, wenn man ihre Elaborate kritisert, ist eine sehr weit verbreitete Unsitte, von der nicht nur der böhse @ali, sondern auch Legionen anderer Rezensenten ein Lied zu singen wissen ...

Also nochmal von vorn: Dieses Stück ist keins, sondern bestenphalls eine Kulisse, in der sich Häuser, Brücken, Promenaden, Wasservögel und Menschen aufhalten, ohne aber auch nur den allergeringsten Ansatz einer Handlung erkennen zu lassen, die den Leser mitnähme: Eine maustote Hose, quasi.

Stünde über dem Diorama statt dem obskuren Wort "Strandpost" das gebräuchlichere, nämlich die "Flaschenpost", könnte man beinahe schmunzeln, weil man dann einen Bezug zu dem Schlappschwanz finden könnte, der vor Schmerz schier tot umphällt, wenn ihm sein "Allejahremalkurzwieder"-Häschen den Laufpass gibt.

Mit Kurzprosa ist's wie mit einem Menü, o @Ciconia: Wenn der Hotelgast nicht Fisch oder Fleisch, sondern nur die Beilagen (ein halbes Kartofferl, ein Zweiglein Petersilie und ein Teelöffelchen Sauerrahm) serviert bekommt, ruft er nach dem Geschäftsführer, beschwert sich und zahlt nicht.

Oder sollte es inzwischen auch Liebhaber einer "Veganen Literatur" geben? Für @ali kaum vorstellbar ...

Heiter, sehr sehr heiter

aligaga
 

FrankK

Mitglied
Köstlich, @ali, köstlich.

Wo hier "persönliche Angriffe" zu orten seien ...
In Einleitungen wie:
Hm - [blue]was will uns die Dichterin[/blue] mit diesem Stückerl [blue]wohl sagen[/blue]?
Mit Kurzprosa ist's wie mit einem Menü ...
Unpassender Vergleich.

Oder sollte es inzwischen auch Liebhaber einer "Veganen Literatur" geben? Für @ali kaum vorstellbar ...
Es ist relativ belanglos für dieses Stück, was und wieviel sich @ali vorstellen kann.

Vegane Literatur ... warum nicht? :cool:


Lächelnd
Frank
 

molly

Mitglied
Ciconia, Dein Hai ist gut!

Frank, ""Hm - was will uns die Dichterin mit diesem Stückerl wohl sagen?"" das ist kein persönlicher Angriff.

Jetzt eben kommt die Sonne raus. Schönen Tag noch und viele Grüße

molly
 

Ciconia

Mitglied
Ist ja nicht "mein" Hai - trotzdem danke, Languedoc und molly! Ja, den Sommer werde ich genießen, manchmal auch am (haifreien) Strand. ;)

Gruß Ciconia
 

Marker

Mitglied
ach, ciconia, ich werde nicht richtig warm mit diesem text, die figuren sind tatsaechlich sehr oberflaechlich gezeichnet, voellig blass, es ist einem eigentlich egal, ob der alte am ende den brief verbrennt oder nicht. ich frage mich die ganze zeit, warum sein liebchen denn ueberhaupt anzureisen begehrte - bloss um ihren vaeterlichen freund sogleich am vertrauten ort wieder abzuservieren? da haette es eine trennungs-sms in der heutigen zeit auch getan, selbst wenn sich die beiden das jahr durch nicht gegenseitig anzurufen pflegen. andererseits haust vielleicht ein grausam-romantischer geist in der jungen dame, man weiss es halt nicht, denn eine solch vernichtende depesche in briefform ist um laengen heftiger als eine sms. waere ich der alte schwerenoeter, haette ich sehr wohl die worte meines liebchens lesen wollen, um hernach richtig mit der sache abschliessen zu koennen, ich haette den brief erst danach verbrannt - wenn ueberhaupt, ist er am ende doch das einzige, was ihm noch von ihr bleibt. und wer sagt ueberhaupt, ob nicht eine gaenzlich andere botschaft in dem brief stecken koennte? (Man stelle sich nur vor, ihr alter sei der holden auf den fersen und sie muss daher den zeitpunkt verschieben, oder was weiss ich. der moeglichkeiten sind legion, wenn man nur ein bisschen phantasie hat. von letzterer ist in diesem text aber leider kaum was zu spueren, er ist so blutleer wie die beiden nicht mal schablonenhaft gezeichneten prot-abziehbilder. meine bescheidene meinung.

exit marker, finis
 

Ciconia

Mitglied
Ach, Marker (Du erlaubst, dass ich in der im Prosabereich üblichen Groß- und Kleinschreibung antworte?),

in den ersten Kommentaren zu diesem Text wurde vor mehr als zwei Monaten schon ausgiebig auf das Thema „blutleer“ eingegangen. Ich habe dort meine Meinung geäußert, warum ich in einer Kurzprosa nicht die komplette Gefühlslage der Protas darlegen kann. Der Phantasie des Lesers sind aber diesbezüglich – wie bei ungereimten Gedichten - keine Grenzen gesetzt. Vielleicht liest Du den Forentext zur Kurzprosa noch einmal. Dort wird klar darauf hingewiesen, dass durchaus auch skizzenhafte Texte zu diesem Genre gehören können.

Gestaunt habe ich über Deine folgende Anmerkung
da haette es eine trennungs-sms in der heutigen zeit auch getan
Wer sagt denn, dass diese Geschichte überhaupt in der „heutigen Zeit“ spielt? Es gibt keinerlei Hinweise darauf – also könnte sie auch in einer Zeit vor der SMS angesiedelt sein, und da schrieb man eben noch Briefe.

Es ist schade, dass diese Geschichte nicht Dein Wohlwollen gefunden hat. Trotzdem danke ich Dir für die Beschäftigung mit dem Text.
Vielleicht findest Du ja in meinen zahlreichen längeren Erzählungen, Kurzgeschichten oder Krimis ein Stück, das Dir mehr zusagt.

Gruß Ciconia
 
A

aligaga

Gast
Der Phantasie des Lesers sind aber diesbezüglich – wie bei ungereimten Gedichten - keine Grenzen gesetzt. Vielleicht liest Du den Forentext zur Kurzprosa noch einmal. Dort wird klar darauf hingewiesen, dass durchaus auch skizzenhafte Texte zu diesem Genre gehören können.
Wer sich verständlich machen will, o @Ciconia, muss mehr als einen leeren Rahmen an die Wand hängen, mehr als nur zwei Harmonien auf der Gitarre klimpern und mehr als nur ein mageres Inhaltsverzeichnis schreiben können.

Zu meinen, es sei Sache des Betrachters, des Hörers oder des Leser, dergestalt leere Hülsen zu füllen, ist albern. Damit gewinnt man kein Publikum, sondern vergrault es.

Amüsiert

aligaga
 

Marker

Mitglied
Gegen skizzenhafte Texte gerade in diesem Forum ist an und für sich auch nichts einzuwenden, Ciconia.
Aber dann solltest Du nach Höherem streben und Dich nicht an einer Kinder-Skizze orientieren, sondern eher an einer von Picasso oder Michelangelo (um mal einen Vergleich mit der Malerei zu machen, ist doch die Feder quasi die Schwester des Pinsels).

Ich an deiner Stelle hätte z.B. den guten Ratschlag von Doc Schneider befolgt und die äusseren Veränderungen, insbesondere beim doch beträchtlich älteren Bodo, nach all den Jahren deutlich gemacht, das würde den Text und die Figur lebendiger gestalten.

Folgenden Füllsatz hätte ich persönlich zu Gunsten einer Schilderung der Gefühlslage des Prots. "geopfert", um Bodo als Mensch und Charakter fassbarer zu machen:
Bodo stand seit fast einer halben Stunde mit zunehmender Ungeduld am Geländer der Seebrücke. Allmählich verlor er den Spaß an den Tauchmanövern der putzigen Eisenten im Wasser unter ihm.

Auch in der Schlussszene fehlt mir jegliche Emotion bei Bodo, man könnte hier gut noch einen Satz im Sinne von
... dabei huschten widerstreitende Gefühle wie Zorn, Schmerz und Wehmut über sein Gesicht ...

einbauen.

Nur so als Idee ...

Falls Du aber resistent gegen wohlmeinende Optimierungs-Vorschläge bist, kannst Du den Text natürlich auch gerne so belassen, dies sei Dir überlassen. (Mein Smartphone ist ja auch resistent, z.B. gegen die Gross- und Kleinschreibregeln des Prosa-Forums, da hilft alles gute Zureden nix ;-)

Beste Grüsse,
Marker
 

Ciconia

Mitglied
Hallo Marker,

es macht mich immer betroffen, wenn Menschen vorschnell urteilen, ohne die Hintergründe für das Verhalten des Anderen zu kennen. Deshalb eine kleine Erläuterung off topic.
Falls Du aber resistent gegen wohlmeinende Optimierungs-Vorschläge bist, kannst Du den Text natürlich auch gerne so belassen.
Ich muss davon ausgehen, dass Du vor diesem noch nie einen anderen Text von mir gelesen hast, sonst wüsstest Du, dass ich sehr wohl bereit bin, daran zu arbeiten, dass ich aber sofort das Interesse an Änderungen verliere, wenn aligaga als Erster einen hämischen Kommentar abgibt (und darauf dann noch viele weitere und ganz bestimmt immer den letzten). Es hat seit September 2014 kaum eine Geschichte von mir gegeben, die er nicht aufs Böswilligste kommentierte, ganz egal, wie gut der Text bei anderen Lesern ankam. Oft genug wurde er dafür wegen Verstoßes gegen die Netiquette ausgeblendet. Selbst vor dem Bereich Tagebuch hat er nicht Halt gemacht und sehr persönliche Geschichten in den Dreck gezogen. Das hat mit wohlmeinenden Optimierungsvorschlägen rein gar nichts zu tun. Ich spare mir Zitate, denn jeder, der länger dabei ist, kennt dieses Spiel.
Aber dann solltest Du nach Höherem streben
Nein, Marker, das überlasse ich den Jüngeren. In meinem Alter muss ich nach gar nichts mehr streben. Mir genügt es, im Schreiben einen netten Zeitvertreib und regelmäßige Beanspruchung der grauen Restzellen zu finden.

Und damit sollten wir es gut sein lassen. Ich werde an diesem Text aus den geschilderten Gründen nichts mehr ändern und mich vorerst ganz aus dem Prosabereich raushalten.

Gruß Ciconia
 

Marker

Mitglied
Liebe Ciconia,

Okay, danke für deine Antwort. Mit dem wohlmeinenden Ratschlag meinte ich den von Doc Schneider, wie ich ja explizit geschrieben habe. Ich werde mir am Wochenende, wenn etwas mehr Zeit vorhanden ist, sehr gerne eine andere Geschichte von Dir zu Gemüte führen.

Wünsche Dir ein schönes Weekend,
LG, Marker
 

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