Strandpost

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molly

Mitglied
Liebe Ciconia,

Deine Texte werden gelesen, gelobt, kritisiert. Es wird diskutiert. Du hast oftmals Themen, über die es sich lohnt, nachzudenken. Nur nicht den Mut verlieren.

Viele Grüße und ein schönes Wochenende

molly
 

Marker

Mitglied
danke fuer den link, @ali. ich glaube es geht in jenem text um den wahngeschuettelten geisterfahrer paul s. und einen gewissen pythagoras, der autostopp macht, nicht?
marker
 

Ciconia

Mitglied
Hallo Marker,

ich kann ja verstehen, dass das Lesen so langer Kommentare lästig ist. Aber was hat Dir der Kommentator Paul S(chnabel) getan, dass Du ihn hier dermaßen beleidigen musst?? Ich finde die Bezeichnung „wahngeschüttelt“ absolut unterhalb der Gürtellinie.

Ciconia
 
A

aligaga

Gast
Aber was hat Dir der Kommentator Paul S(chnabel) getan, dass Du ihn hier dermaßen beleidigen musst?? Ich finde die Bezeichnung „wahngeschüttelt“ absolut unterhalb der Gürtellinie.
Wenn man sieht, mit welcher Wut sich @Schnabel in der verlinkten Hypothenusennummer sofort auf den Kritiker stürzt und man die hanebüchene Exegese überfliegt, mit der dieser selbsternannte "Rechtsexperte" das Verkehrsrowdytum des uns in jener Geschichte vorgestellten Lyrichs zu verteidigen sucht, muss man unweigerlich lachen und kommt ganz leicht zu dem Schlusse, @Schnabel sei der Autorin nicht nur auf ganz besondere Weis' zugethan, sondern ebenso überempfindlich wie diese.

Ein vergnügliches Lehrstückerl also dafür, wie wichtig es wär', sich als AutorIn nicht permanent mit den Charakteren seiner Protagonisten zu identifizieren und nicht bei der geringsten Kritik an der Sache sofort persönlich zu werden. Solche Retourkutschen führen, wie wir sehen, unweigerlich und immr recht rasch in die Sackgasse!

Heiter, sehr, sehr heiter

aligaga
 

Marker

Mitglied
ja, ciconia, und deine limericks sind auch grosse klasse ("feta-ziegen"), darin bist du eine meisterin.
was alis kritiken generell anbelangt, so muss man anmerken und neidlos anerkennn, dass er selbst prosatexte auf sehr hohem niveau verfasst ("das seezeichen") - entsprechend hoch ist die messlatte, die er bei anderen autoren setzt, siehe z.b. auch seine kritik an meinem kurzprosatext "schindung des marsyas".
ali pflegt einen in ein stahlbecken zu tauchen. entweder man verbrennt darin oder aber geht gelaeutert und gestaerkt daraus hervor. eine dritte variante gibt es nicht.

lg, marker
 
A

aligaga

Gast
ali pflegt einen in ein stahlbecken zu tauchen. entweder man verbrennt darin oder aber geht gelaeutert und gestaerkt daraus hervor. eine dritte variante gibt es nicht.
Der Sinn einer Kritik sollte drauf ausgerichtet sein, etwas Bemerkenswertes hervorzuheben und damit einem erweiterten Publikum zugänglich zu machen - oder den AutorInnen aufzuzeigen, wo überall es noch hapert und Tipps zur Verbesserung zu geben.

Wenn, so wie hier und in dem weiter oben zitierten Stückerl @Ciconiens klar ersichtlich, nicht der Lorbeerkranz zu reichen, sondern eine gründliche Therapie zu empfehlen ist, heißt's für den Patienten, tapfer zu sein!

Eine Medizin, so lesen wir's schon bei den ollen Römern, muss bitter schmecken, sonst nützt sie nichts.

Sich die Ohren zuzuhalten, wenn man sich vor der Diagnose fürchtet, oder den Therapeuten zu schmähen, macht keinen Sinn - damit schafft man den Befund ja nicht aus der Welt. Wer seine Primärtumoren nicht rechtzeitig und richtig behandeln lässt, wird später unweigerlich an ihren Metastasen zugrunde gehen. Aus die Maus!

Gleichwohl heiter

aligaga
 

FrankK

Mitglied
Hallo Ciconia
Muss ich mich jetzt entschuldigen, dass ich diesen Text wieder in den Fokus gerückt habe? Ich hoff, nicht.


Grüßend
Frank
 

Ciconia

Mitglied
Nein, Frank, sicherlich nicht. Du siehst ja: Selbst Geschichten, die seit 3 1/2 Jahren ruhen, halten noch als Ziel für nochmalige und nochmalige und nochmalige Angriffe her.

Schönen Sonntag noch!
Gruß Ciconia
 

Marker

Mitglied
@alis text in seinem letzten spontanen leseeindruck sehe ich nun aber ueberhaupt nicht als affront, im gegenteil.
lg, marker
 

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