The boy who wanted to swim

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CPMan

Mitglied
Once upon a time there was a little boy who lived by the lake with his family. Every day he went to the lakeside to watch the beautiful fish swimming under the surface. The little boy was amazed how easy it was for them to glide through water.

So, one day he came home running and he said to his mother and father: “Mum, Dad, I want to learn how to swim!”

The mother was very afraid that something might happen to the boy and so she said: “Boy, it’s too dangerous, you might drown!”. The father said nothing.

The next morning at breakfast, the little boy said that he couldn’t forget about the fish. He said: “Mum, Dad, this night I dreamt about being a fish. It was such a beautiful dream. Please, teach me how to swim!”. The mother said: “Alright, then, if you insist, I will teach you how to swim”. The father, again, said nothing.

One week after that the boy and his mother went to the lake. When they reached the lakeside, the boy asked his mother: “Will we swim today?”. And the mother replied. “Not so fast, young man, first we must exercise”. And then she started doing some squats. She moved up and down and told her son to imitate her movements. The son was wondering why they didn’t go into the water.

Later that evening, the boy and his mother went home. They hadn’t even gone into the water.

The next day, the boy and his mother went to the lake again. “Today”, the boy’s mother said, “we will move like the fish in water, but we will do it on the sand”. Then she lay down on her belly and started wiggling her feet and her arms. It looked funny but the son did what his mother wanted him to do.

At night, they went home again. And again, they hadn’t gone into the water.

On the third day, the little boy and his mother went to the lake again. “Today”, the mother said, “we will go into the water”. The boy was smiling happily. But when they actually went into the water, the boy got scared. When the water reached his chest, he got out of the water again. “I can’t”, he said. “I’m too afraid”. The mother didn’t know what to do.

In the evening, the little boy and his mother went home. They told the father what had happened.

The day after that, early in the morning, the father came into the little boy’s room. He grabbed him and he pushed him all the way down to the lake. When they had reached the lakeside, the father walked towards a jetty and threw his son into the deep water. The son at first was very panicky and flailed around with his arms and legs. But when he realized that he didn’t drown, he calmed down and started to swim. He was even able to swim back on land all on his own.

“I hate you”, he said to his father when he came out of the water, shivering and soaking wet. “I hate you”, he said again.
“Yes”, the father said, “Of course you hate me. But now you can swim, too!”
 

onivido

Mitglied
This definitely did not happen in Germany, otherwise this heartless, brutal father would have been denounced, divorced, jailed, outlawed, deprived of his civil rights, and finally he would have ended up in a psychiatric institution.
Or maybe it could have even happened in Germany, as the tale starts with "once upon a time".
 
A

aligaga

Gast
Sorry, @PCman,

aber ohne mit eigenen Englischkenntnissen prunken zu müssen, stellt @ali fest, dass diese Nummer einen gar dürftig erzählten, sprachlich dünnen und darüber hinaus selten doofen Ansatz darstellt, einem kleinen Jungen etwas beizubiegen.

Falls das Stückerl überhaupt einen moralischen Aspekt haben sollte, dann allerhöchstens den, dass man Kindern das Schwimmen nur dann beibringen sollte, wenn man es selbst beherrscht. Das Herumhampern auf dem Trockenen mit Mutti ist ebenso dämlich wie die vorsätzliche Körperverletzung durch Pappi.

So lernen Kinder nie etwas. In der Regel kommen sie dabei um, früher oder später, und wenn nicht, bleiben sie ihr Leben lang wasserscheue, überängstliche Tröpfe, die nichts, aber auch gar nichts gebacken bekommen. Sie treten in politische Parteien ein, schleimen und intrigieren sich darin hoch und enden kläglich als Hinterbänkler. Aus die Maus!

Sorry, aber das war leider gar nix.

Gruß

aöligaga
 

Ji Rina

Mitglied
Ich verstehe das Ende der Geschichte als "offen". Find keinen Hinweis des Autors, dass diese Art der Erziehung die korrekte sei.
 

CPMan

Mitglied
Vielen Dank für Eure Beschäftigung mit dem Text. Die Kategorie fremdsprachige Texte wird ja eher stiefmütterlich behandelt. Leider.

Liebe Grüße,

CPMan
 
A

aligaga

Gast
Wenn dort in jeder Hinsicht Fragwürdiges zur schau gestellt wird (sowohl sprachlich wie inhaltlich), braucht man sich über geringen Zuspruch von "Fremdsprachiges" nicht zu wundern. @Ali hat den Text herausgepickt, weil ein Schwimmer im Titel vorkam, und kommentiert, weil nicht geschwommen, sondern nur töricht geplanscht wurde.

Wer davon faselt, @ali werfe dem Text zu Unrecht vor, er sei danebengeraten, sollte Folgendes tun:

1. Recherieren, wie man Kindern das Schwimmen beibringt,

2. recherchieren, was Nichtschwimmern immer widerfährt, die man ins tiefe Wasser wirft und allein strampeln lässt,

3. nachdenken, ob das Märchen zur Parabel geeignet ist,

4. die von @ali abgegebene, tiefere Anlayse des Textes sorgfältig lesen,

5. nachdenken und

6. ggf. erst dann etwas möglichst Kluges posten.

Aber wir sind ja im fremdsprachlichen Bereich, dont' we? Andere Länder, andere Sitten!

Allerdings unterschieden sie auch in Übersee zwischen "fish" im Sine von Fischfleisch und "fishes", wenn sie als Individuen anzusehen sind. Das sollte man beim Reimen mit fremder Zunge nicht übersehen, sonst kommt's clumsy.

Amüsiert

aligaga
 

Ji Rina

Mitglied
Vielleicht könnte man noch die vielen:
one day...
The next morning...
Later that evening...
The next day...
One week after...
ein wenig auflockern...
 

FrankK

Mitglied
Hallo CPMan
Die Kategorie fremdsprachige Texte wird ja eher stiefmütterlich behandelt. Leider.
Schwer zu sagen, ob meine Ansicht dazu einigermaßen allgemeingültig sein könnte und den Rahmen der LeLu-Leser halbwegs umfasst, aber ich sag mal so:
Fremdsprachige Texte sind für einen "nichtmuttersprachler" schwer zu beurteilen, ich traue mir nicht zu, bei derartigen (englischen) Texten auch nur halbwegs sicher zu sein, ob ich auch jede Nuance richtig verstanden habe.
Bei anderen Sprachen (Französisch, Italienisch, Spanisch usw.) ist das noch weiter eingeschränkt.
Ich fürchte, entsprechende Kommentare sind deshalb so selten, weil sich kein Kommentator der Schmach aussetzen möchte, etwas in fremder Sprache nicht richtig verstanden zu haben.

In "Mundart" ist es noch komplizierter. Hier weicht die Schreibweise stark von der Norm der Rechtschreibung ab. Das Verständnis für derartige Texte ist zwar etwas einfacher, aber nicht unbedingt leichter. Verstehste datt? ;)


Zum Text:
Ich traue mir kein Urteil über Rechtschreibung oder Grammatik zu, ich kann den Inhalt, so fürchte ich, auch nur halbwegs erfassen:

Der Sohn träumt davon, wie ein Fisch zu schwimmen. Die Mutter bemüht sich in Trockenübungen, dem Sohn die Grundkenntnisse beizubringen. Der erste Besuch im Wasser endet mit einem Desaster für Junior.
Nicht ganz klar ist mir, ob die Mutter schwimmbereit ins Wasser gefolgt ist oder selbst (Wasserscheu?) nur am Ufer blieb.
Der Vater, genervt von der tagelangen Abwesenheit der Familie, bringt seinem Sohn bei, die Angst vorm Wasser zu überwinden.
Nicht ganz klar ist mir, ob der Vater in der Nähe bleibt, um notfalls helfend einzugreifen.
Da das ganze mit dem berühmten "Once upon a time" (Es war einmal) eingeleitet wurde, bemühe ich mich, eine tiefere Moral darin zu finden, wie der Junge das Schwimmen schlußendlich gelernt hat.
Fällt mir, ehrlich gesagt, schwer. War ne ziemlich "derbe" Aktion.
Es gab mal dieden dummen Spruch von wegen "schwimmen lernen, wenn man ins kalte Wasser geworfen wird" im Sinne von "Du wirst deine neue Aufgabe schon irgendwie bewältigen". Oder halt daran zu Grunde gehen.


Ansonsten - wie JiRina schon sagte, die vielen ähnlichen oder gleichen Wortpassagen ein wenig auflockern.
Dicht aufeinanderfolgende Wortwiederholungen (insbesonder das "again") sollten ebenfalls ausgedünnt werden.


Abendliche Grüße
Frank
 
A

aligaga

Gast
Wer der englischen Sprache nicht wirklich mächtig ist, sollte nicht versuchen, in ihr zu brillieren.

We eat fish heißt "wir essen Fisch". We look the fishes heißt "wir gucken den Fischerln zu".

Wer etwas anderes behauptet, hat - in jeder Beziehung - ein Sprachproblem und sollte einen Volxhochschulkurs belegen. Mit einigem guten Willen ließe sich die offenkubdigen Mängel gewiss beheben.

Beware: Aunt Google isn't a proper therapist at all!

Qietschvergnügt

aligaga
 

onivido

Mitglied
ich wuerde sagen:"we look at the fishes", aber natuerlich gibt es auch Leute die sagen "ich Karlsplatz", habe ich gehoert. Sprache ist eben etwas lebendiges.
 
A

aligaga

Gast
Sprachlich korrekt essen wir im Deutschen wie im Englischen zwar Schwein, Rind und Fisch, ebenso korrekt gucken wir aber auch zu, wie das Schwein, das Rind und der Fisch "In der Lagune" individuell baden gehen.

In jeder Sprache gibt's Könner und Stümper. Die Stümper benützen die Sprache zwar (chronisch) falsch, aber sie ändern sie nicht. Das macht bei uns die Kultusministerkonferenz - die bringt nicht nur die Kommatas durcheinander, leitet den "Stängel" fälschlich von der Stange (nicht von der Stenge) ab und erlaubt den Dativ nach der Präposition "wegen".

Die Gossensprache hat's immer gegeben und wird's immer geben. Aber weil in ihr nichts Nennenswertes geschrieben wird, ist und bleibt sie ein Krüppel, eine "Kindersprache", der jeder sofort anhört, wo's fehlt.

Amüsiert

aligaga
 

CPMan

Mitglied
Once upon a time there was a little boy who lived by the lake with his family. Every day he went to the lakeside to watch the beautiful fish swimming under the surface. The little boy was amazed how easy it was for them to glide through water.

So, one day he came home running and he said to his mother and father: “Mum, Dad, I want to learn how to swim!”

The mother was very afraid that something might happen to the boy and so she said: “Boy, it’s too dangerous, you might drown!”. The father said nothing.

The next morning at breakfast, the little boy said that he couldn’t forget about the fish. He said: “Mum, Dad, this night I dreamt about being a fish. It was such a beautiful dream. Please, teach me how to swim!”. The mother said: “Alright, then, if you insist, I will teach you how to swim”. The father, again, said nothing.

One week after that the boy and his mother went to the lake. When they reached the lakeside, the boy asked his mother: “Will we swim today?”. And the mother replied. “Not so fast, young man, first we must exercise”. And then she started doing some squats. She moved up and down and told her son to imitate her movements. The son was wondering why they didn’t go into the water.

Later that evening, the boy and his mother went home. They hadn’t even gone into the water.

The next day, the boy and his mother went to the lake again. “Today”, the boy’s mother said, “we will move like the fish in water, but we will do it on the sand”. Then she lay down on her belly and started wiggling her feet and her arms. It looked funny but the son did what his mother wanted him to do.

At night, they went home again. And again, they hadn’t gone into the water.

On the third day, the little boy and his mother went to the lake again. “Today”, the mother said, “we will go into the water”. The boy was smiling happily. But when they actually went into the water, the boy got scared. When the water reached his chest, he got out of the water again. “I can’t”, he said. “I’m too afraid”. The mother didn’t know what to do.

In the evening, the little boy and his mother went home. They told the father what had happened.

The day after that, early in the morning, the father came into the little boy’s room. He grabbed him and he pushed him all the way down to the lake. When they had reached the lakeside, the father walked towards a jetty and threw his son into the deep water. The son at first was very panicky and flailed around with his arms and legs. But when he realized that he didn’t drown, he calmed down and started to swim. He was even able to swim back on land all on his own.

“I hate you”, he said to his father when he came out of the water, shivering and soaking wet. “I hate you”, he said again.
“Yes”, the father said, “Of course you hate me. But now you can swim, too!”
 

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