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Trauma (Sonett)

4,00 Stern(e) 1 Stimme

HerbertH

Mitglied
Trauma

Auch dieser Tag bringt Gleiches wie der alte,
nur trügerische Ruh vor jenen Träumen.
Du hoffst, dass sich ein neuer Sinn entfalte,
willst wirklich Einsicht, Wissen, nichts versäumen.
Du kreist um jenen Augenblick, Komet,
und immer enger zieht es Dich zur Sonne.
So nah kommst Du! Und doch ist es zu spät,
vorbeigeflogen bist Du an der Wonne.
Erinnre Dich an Dich als ganzes Stück,
das jetzt zerborsten ist, so jäh zerbrochen.
Du trauerst um Dein Selbst und blickst zurück:
Zur Helle wärst Du auf den Knien gekrochen!
Doch wieder droht Dir tote Kälte drinnen,
von Neuem Schaudern dunkel zu entspinnen.
 

HerbertH

Mitglied
Lieber Walther,

es ist wichtig, dass ein Gedicht etwas aussagt, das dann auch zusagt :). Das Thema hier ist dabei sicherlich kein einfaches.

Liebe Grüße

Herbert
 

HerbertH

Mitglied
Trauma

Auch dieser Tag bringt Gleiches wie der alte,
nur trügerische Ruh vor jenen Träumen.
Du hoffst, dass sich ein neuer Sinn entfalte,
willst wirklich Einsicht, Wissen, nichts versäumen.
Du kreist um jenen Augenblick, Komet,
und immer enger zieht es Dich zur Sonne.
So nah kommst Du! Und doch ist es zu spät,
vorbeigeflogen bist Du an der Wonne.
Erinnre Dich an Dich als ganzes Stück,
das jetzt zerborsten ist, so jäh zerbrochen.
Du trauerst um Dein Selbst und blickst zurück:
Zur Helle wärst Du auf den Knien gekrochen!
Doch wieder droht Dir tote Kälte drinnen,
von Neuem Schaudern dunkel zu entspinnen.


Rezitation: mp3/111299_clip015.mp3
 


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