Traumwohnung (Kerstin V)

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QPlus

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Nachdem einige Zeit ins Land gegangen war mit regelmäßigem Kontakt zwischen Kerstin und mir – natürlich beim Studium, aber zugegeben auch sexueller Natur – erhielt ich eines Abends eine Nachricht von ihr:

„Ich bräuchte morgen mal deine Hilfe…“

Verdutzt las ich und versuchte mir darauf einen Reim zu machen, als schon die zweite Nachricht eintraf:

„Ich brauche deine starken Hände… ich ziehe nämlich um!“

Ich musste grinsen und schrieb zurück.

„Na klar… ich nehme mal an bei deiner alten Wohnung - und wann?“

Kerstin klärte mich auf und ich fand anschließend nur schwer in den Schlaf, weil ich gespannt war, wohin sie ziehen würde. Sie hatte mir gegenüber noch gar nichts in dieser Richtung angedeutet.

Am nächsten Morgen fand ich mich kurz nach 8 in ihrer alten Studentenbude ein, wo schon alles in Kisten verpackt war. Weitere drei junge Männer waren vor Ort, ein Kommilitone und zwei mir unbekannte, die Kerstin mir kurz vorstellte. Dann gingen wir gemeinsam an die Arbeit und verstauten Möbel und Kisten zügig in einem angemieteten Kleintransporter. Als alles verpackt war und wir bei einer kleinen Kaffee- und Zigarettenpause in der Sonne saßen, stellte ich meine Frage, die mir auf dem Herzen lag: „Wie kommts… und vor allem, wo ziehst Du eigentlich hin?“

Kerstin pustete in ihrem knappen engen Shirt gedankenvoll den Zigarettenrauch aus. „Ach, ich habe mich hier in der WG nicht richtig wohl gefühlt… Und ich konnte inzwischen durchs Arbeiten ein bisschen Geld ansparen, da wollte ich mir etwas gönnen. Lass dich einfach überraschen.“, lachte sie mich schelmisch an.

Wir setzten uns zu dritt in den Transporter, den Kerstin fuhr, zwei der Jungs kamen mit dem Auto nach. Wir hielten schließlich an einem gepflegten, aber höheren Wohnblock in Innenstadtnähe.

„Wohin müssen wir da…?“

Kerstins Blick ging nach oben. „Tut mir ja leid Jungs….“, grinste sie. „Nein, Quatsch, ist zwar der 12. Stock, aber es gibt einen geräumigen Aufzug.“

Erstmal griff sich jeder eine Kiste und wir fuhren nach oben, um uns einweisen zu lassen, wo die Sachen hin sollten. Ich war einigermaßen beeindruckt. Eine wirklich schöne Wohnung mit großen Fenstern und Nachmittagssonne, die auf eine kleine Dachterrasse scheinen würde. Das war nicht für kleines Geld zu bekommen. Ich pfiff auf den Zähnen. Kerstin lachte. „Lass Dich nicht vom Arbeiten abhalten. Du wirst schließlich nicht für´s Rumstehen ‚bezahlt‘…“, zwinkerte sie mir insgeheim zu und stieß mich mit der Hüfte ihrer engen Jeans an.

Auch das Einräumen ging allen schnell von der Hand, so dass wir sogar noch ein paar einzelne Kisten auspacken und die Küchenzeile fertig machen konnte. „Super, Jungs! Auf euch ist echt Verlass“, freute sich Kerstin und stellte ein paar Flaschen Bier und einen Sekt auf den Tisch. Wir stießen noch auf den erfolgreichen Tag an und nach einer knappen Stunde komplimentierte Kerstin alle vor die Tür. „Ich muss noch vor 18 Uhr den Transporter wegbringen, also husch!“

Als ich als letzter den Transporter verließ, um nach Hause zu gehen, griff Kerstin in die Tasche, gab mir einen langen Kuss und ließ etwas in meine Hand gleiten – einen Schlüssel, offenbar für ihre Wohnung. „Der ist für Dich.“, schaute sie mir in die Augen. „Du darfst ihn benutzen… Jederzeit. Und am besten… fängst Du heute Abend gleich damit an. 21 Uhr. Du hast Dir glaube ich für deine Hilfe heute etwas verdient…“


Dass mein Gedankenwirrwarr gleich wieder ansprang, muss nicht erwähnt werden…. Ich duschte zunächst einmal ausgiebig, aß etwas und zockte eine Runde, um die Wartezeit zu vertreiben. Dann machte ich mich angemessen gekleidet, wie ich hoffte, durch die lauen Sommerabend auf den Weg. Zum Glück hatte ich mir wenigstens die Gegend gut eingeprägt, so dass mir eine peinliche Frage per Nachricht an Kerstin erspart blieb. Mit steigender Nervosität öffnete ich die Haustür und fuhr in den 12. Stock, wo ich auf den Gang trat und vor der Tür stehen blieb. Kerstins Wohnung. Alleinige Wohnung. Oder besser: fast so eine Art gemeinsame Wohnung.

Ich schloss auf, nichts war zu sehen außer einem auf dem Tisch drapierten Zettel nebst einem Stück Stoff.

„Zieh bitte dein Oberteil und die Hose aus. Ein Mantel für dich hängt über dem Stuhl. Du sollst ja schließlich Entspannung erreichen… Dann die Augenbinde anlegen und warten, mein Schatz.“, stand auf dem Zettel. Ich folgte der Anweisung und stand dann „blind“, um der weiteren Dinge zu harren. Eigentlich konnte ich nur die Geräusche der Vögel und ein paar Stadtgeräusche durch die geöffnete Terrassentür vernehmen. Plötzlich spürte ich unvermittelt zwei Hände auf meiner Brust, dass ich fast zusammenzuckte. „Kerstin…?“ – „Schhhh….“

Sie griff meine Hand und führte sie erst zu einem Weinglas mit einem der besten Rotweine, den ich je getrunken hatte. Dann leitete sie mich an der Hand in das andere Zimmer, das wir beim Umzug als Schlafzimmer aufgebaut hatten. Dort zog sie mir den Mantel von den Schultern und ließ mich auf einer Liege auf den Bauch legen. Als das geschehen war, spürte ich zwei Hände Öl auf meinem Rücken und meinen Schultern verteilen. Kerstin begann eine zunächst sanft streichelnde, dann kräftiger werdende Massage meiner Schultern und meines Rückens, bei der sie sich immer tiefer vor arbeitete. Dann wechselte sie zu meinen Beinen und Füßen und ich genoss dieses Gefühl und war schon dabei mich vollkommen fallen zu lassen, als ihre Hände mir den Slip auszogen. „Entspann dich… Genieß es einfach.“, flüsterte sie mir ins Ohr. Ich hatte volles Vertrauen zu ihr und gab mich ihr hin, während ihre Hände nun eine meiner erogensten Zonen bearbeiteten, was sie natürlich wusste. Ich war erregt darauf, ihre Hände jetzt überall spüren zu können, wo sie sich zwischen die Popacken und meine Beine vorarbeiteten. Nochmals verteilte sie großzügig Öl auf meinem Po und verrieb es, als ich plötzlich einen ihrer Finger spürte, der sich in mich schob.

„Hmmm….“

Das war ein geheimer Wunsch von mir gewesen, der Kerstin offenbar irgendwie nicht ganz verborgen geblieben war. Sie massierte sanft die Prostata außen und innen und ich spürte, wie meine Erregung langsam heftiger wurde. In diesem Moment zog sich ihr Finger zurück und ich spürte etwas dickeres, dass sich gegen meinen Anus drückte, während ein Finger ihn massierte.

„Ganz entspannt, Liebster… Du wirst es genießen…“, hörte ich sie flüstern. Ich nickte unmerklich und spürte, wie sich etwas Zentimeter um Zentimeter in mich drückte und mich weitete… Kerstins Hand griff unter meine Hüfte und drückte sie etwas nach oben, dann schob sie tiefer in mich hinein und massierte meine Hoden. Plötzlich spürte ich ihre Hüfte an meiner, während ich ganz ausgefüllt war… Ein Strap-On!

Eine Woge der Erregung rollte über mich mit dem Bewusstsein, dass mich Kerstin vollkommen in Besitz genommen hatte und zu einem der heftigsten Höhepunkte brachte, die ich jemals erlebt hatte. Ich sank auf die Liege herunter, während ich Kerstins Wärme auf mir spürte, ihren Atem an mir und ihren Duft in meiner Nase.

In unserer Wohnung. In der ich jetzt erstmals übernachten würde.
 

Silvita

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Liebe/r QPlus,

ich habe Deine Kurzgeschichte gerade gelesen. Sie ist soweit ganz ok, da fehlt aber schlichtweg der Pfeffer. Du beschreibst zu viel im TELL. Wenn Du das alles in Show umwandelst, damit ich mir als Leser ein besseres Bild von den Figuren/ Schauplätzen machen kann, wäre super.

Hier mal ein Beispiel:

Zitat QPlus: Nachdem einige Zeit ins Land gegangen war mit regelmäßigem Kontakt zwischen Kerstin und mir – natürlich beim Studium, aber zugegeben auch sexueller Natur – erhielt ich eines Abends eine Nachricht von ihr:

Der Einstieg ist ein wenig nichtssagend. Im Show wäre das lebendiger, z.B.

Freitagabend, ich hatte es ins Wochenende geschafft. Was für eine hammerharte Woche. Das Studium (hier würde ich gleich mal erwähnen, was er studiert) verlangte mir einiges ab. Ich lümmelte auf dem Sofa, ein Glas Rotwein und eine Packung Chips vor mir, als mein Smartphone vibrierte. Ich sah auf die Uhr. 21:30 Uhr. Das konnte nur Kerstin sein. Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen, als ich an sie dachte, die kurvige, Brünette Studentin, mit der ich seit einiger Zeit regelmäßig Kontakt hatte, und das nicht nur per SMS. Der Sex mit ihr war der Hammer!
Ich griff nach dem Smartphone, las ihre Nachricht und war verdutzt.
Ich bräuchte morgen mal deine Hilfe…“
Was hatte das zu bedeuten? Ich konnte mir keinen Reim darauf machen. Gerade, als ich antworten und nachfragen wollte, ging eine zweite Message ein.
„Vor allem brauche ich deine starken Hände…. Ich ziehe nämlich um!“
Mein Grinsen wurde breiter. Ich klärte die Einzelheiten mit ihr, legte das Smartphone zurück auf den Tisch, trank einen Schluck Wein, bevor ich mich bettfertig machte.

Zitat QPlus: Kerstin pustete in ihrem knappen engen Shirt gedankenvoll den Zigarettenrauch aus. „Ach, ich habe mich hier in der WG nicht richtig wohl gefühlt… Und ich konnte inzwischen durchs Arbeiten ein bisschen Geld ansparen, da wollte ich mir etwas gönnen. Lass dich einfach überraschen.“, lachte sie mich schelmisch an.

Hier würde ich mir als Leser wünschen, dass Du Kerstin ein wenig beschreibst. Lass ihn sie ansehen, lass den Leser spüren, wie es kribbelt, wie es knistert. Bau erotische Spannung auf. ;)

Zitat QPlus: Dass mein Gedankenwirrwarr gleich wieder ansprang, muss nicht erwähnt werden…. Ich duschte zunächst einmal ausgiebig, aß etwas und zockte eine Runde, um die Wartezeit zu vertreiben. Dann machte ich mich angemessen gekleidet, wie ich hoffte, durch die lauen Sommerabend auf den Weg.

Das ist reines TELL. Beschreib doch, was er anzieht, wie er sich dabei fühlt, was er denkt. Das würde den Text sehr viel lebendiger machen. Lass ihn in den Spiegel sehen, den Leser ein Bild davon bekommen, wie er aussieht.

Zitat QPlus: Sie griff meine Hand und führte sie erst zu einem Weinglas mit einem der besten Rotweine, den ich je getrunken hatte.

Das ist TELL. Lass ihn doch genießen, beschreib dem Leser, wie der Wein schmeckt. In der Situation ist es mir als Leser grad völlig egal, dass es einer der besten Rotweine ist, die er je getrunken hat. :)

Ich hoffe, das ist anschaulich und hilfreich :)

Vielen Dank für Deinen Text. Ich wünsche Dir ein wundervolles Wochenende.

LG Silvita
 

QPlus

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Hallo Silvita,
vielen Dank für die ausführliche Rückmeldung, ich gebe dir vollkommen Recht. Wobei zu berücksichtigen ist, dass "Kerstin V" eben schon "Kerstin I-IV" vorausgingen. Wobei eine Beschreibung des männlichen Protagonisten auch dort fehlt...

Beste Grüße

QP
 

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